PWT für die Solareinbindung: Tauschfläche oder Druckverlust wichtiger?

There are 19 replies in this Thread which was already clicked 10,766 times. The last Post () by vrksolaranlage.

  • Hallo zusammen,


    ich habe mich hier schon halbwegs breitschlagen lassen an Stelle eines Wärmetauschers im Pufferspeicher (3000L)
    einen externen Plattenwärmetauscher zu verwenden um meine 20m² Röhrenkollektoren in die Heizungsanlage einzubinden.
    Jetzt bin ich dabei die Bauteile zusammenzustellen.


    Jetzt hab ich hier 2 Wärmetauscher die laut Terhoeven in Frage kämen:


    HRALE B3-32/50 (1,54m² Fläche, 1 Zoll Außengewinde, <200 mBar Druckverlust bei 5m³/h, empfohlen bis 25m² Kollektorfläche) oder
    HRALE B3-60/30 AG (1,8m² Fläche, 1,5 Zoll Außengewinde, ca. 450 mBar Druckverlust bei 5m³/h, empf. bis 30m² Kollektorfläche).


    Alternative von PWT-Kompetenzzentrum in der Bucht: WK-45-40 (2,14m² Tauscherfläche, 1 Zoll Anschlüsse, leider keine Angaben zum Druckverlust, empfohlen für Solarleistungen bis ca. 28KW / 40m²)


    Mehr Tauscherfläche ist ja nie verkehrt, aber der Druckverlust ist viel höher. Spielt das aber für die Anwendung auch eine Rolle?
    Ich hab keinen Schimmer. Die Preise machen nicht den entscheidenden Unterschied (alle 350-400€ inkl. Isolierbox).


    P.S.: Anbei die Beschreibung meiner geplanten Heizung, noch ohne externen PWT.


    MFG Jochen

  • Hallo Jochen,


    deinem Hydraulikplan entnehme ich, dass du 20m² Röhrenkollektoren anpeilst.
    In dem Fall sollte deine Tauscherfläche idealerweise Richtung 2m² tendieren.
    Der B3-32/50 mit 1,5m² würde sicher ausreichen, wenn auch grenzwertig und ohne jegliche Reserve.


    Ich würde ganz klar zum B3-60/30 mit 1,8m² greifen. Der 250 mbar höhere Druckverlust ensteht erst bei 5000 L/h. Dies wirst du mit deiner Solarpumpe nicht schaffen und dementsprehend hält sich auch der Druckverlust in Grenzen. Dein PWT wird nicht der Strömungsengpass sein :P
    Möglichst 30m langes Edelstahlwellrohr vermeiden, denn dessen Druckverlust ist ein vielfaches höher.


    Den Wärmetauschern aus der Bucht würde ich ein gesundes Misstrauen entgegenbringen. Hab schon zu viel Müll von dort in den Händen gehabt.


    Wogegen die HRALE PWT's vom Terhoeven über jeden Zweifel erhaben sind.
    In dem Fall lieber 150€ mehr ausgeben, gleich richtig machen und dafür die nächsten 10-20 Jahre keinen Gedanken mehr daran verschwenden.


    Gruß Yves


    PS: schön, dass du nicht lernresistent bist und dir die Ratschläge auch zu Herzen nimmst. Du wirst es nicht bereuen... Wie viele anderen vor dir auch (mich eingenommen :whistle: ).

  • Ergänzung...


    Ich habe soeben nochmal deinen Eingangspost im anderen Thread gelesen.
    Dort schreibst du, dass du 15-20m Wellrohr mit DN20 verwenden willst.


    --> Das ist bei 20m² Röhren äusserst grenzwertig (erst Recht mit der angedachten Laing EE-Pumpe).


    Du wirst mit der Pumpe nicht mehr als 8-12 l/min durch deine Kollektoren bringen.
    Bitte versuche das Wellrohr größer zu dimensionieren, besser noch Glattrohr zu verwenden.
    Alternativ (die schlechtere Alternative) eine stärkere Pumpe oder nur in den Abschnitten Wellrohr einzusetzen, an denen es unvermeidbar ist, den Rest mit Glattrohr.


    Solche Mängel sind sehr schwer nachträglich zu korrigieren!!!


    Gruß Yves

  • Hallo Ives,


    danke für die schnelle Antwort.
    Ich bin mal gespannt auf die Reaktion meines Heizungsbauers.
    Ich hab noch ein, zwei Fragen ;)
    Wie viele Temperaturfühler rund um den WT brauch ich für die Regelung?
    Gibt es bei der Auswahl der Pumpe Pufferseitig was besonderes zu beachten?
    Die Panels liegen bestimmt 8m über dem Heizraum.
    Macht es Sinn die Solarstation auf halber Höhe zu montieren,
    dass sich die Hebenlast auf beide Pumpen verteilt?
    Das wäre recht problemlos möglich.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Hallo,


    selbst mein HB hat schon vorgeschlagen das Wellrohr nur vom Kollektor unters Dach zu legen,
    und ab dort mit starrer Leitung weiter zu fahren. Dann werd ich das wohl machen.
    Er freut sich bestimmt. Mist dass ich das Wellrohr schon habe. Was solls.
    Die Solarflow 2 Solarstation gefällt mir ganz gut, die bei HBC für 279€ mit der Laing Pumpe. Besonders kräftig ist die aber nicht.
    Westech verkauft die gleiche Station in der Bucht mit einer Grundfos Solar 25-65 für 189€. Guter Preis, aber leider auch keine EE-Pumpe. Der Händler von dem ich meine Solarkomponenten bezogen habe verkauft für 299€ die Station mit einer Burg HEP Eco 7.15 Pumpe, die bringt deutlich mehr Förderleistung und Höhe (4000L max./7m max.) als die Laing (2000Lmax./4m max.) und ist auch eine EE Pumpe.


    Wär das vielleicht die richtige Station?


    MFG Jochen

  • Hallo,


    Quote

    Die Panels liegen bestimmt 8m über dem Heizraum.


    dann brauchst du auch eine Pumpe die 8 m schafft und dabei noch genügend Durchfluß hat


    Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!


  • Hallo Jochen,


    die pufferseitige Pumpe ist völlig anspruchslos (kurze Wege, glatte Leitungen), da würde die Laing oder die Grundfos ausreichen. Die Grundfos hätte den Vorteil, dass sie drehzahlgeregelt werden kann (geht bei EE-Pumpen nicht ohne weiteres)


    Für die kollektorseitige Pumpe würde ich zur stärksten greifen (4000 l /7 m). Geringeren Durchfluss kann man bei Bedarf einstellen, höheren als die Pumpenleistung bekommt man jedoch nie.
    Und bei 20m² Röhren brauchst du schon einen vernünftigen Volumenstrom, um die Wärmeenergie vom Dach zu bekommen.


    Achtung bei EE-Pumpen. Die lassen sich nicht ohne weiteres durch Pulsweitenmodulation runterregeln.
    Dafür muss dann ein Tacosetter mit "mechanischer" Bremse verwendet werden, der aber nicht variabel geregelt werden kann.


    Solarstation räumlich hochsetzen brauchst du nicht (siehe Antwort auf Erwins Post)




    Hallo Erwin,


    das ist so nicht ganz korrekt. Die Angabe einer Förderhöhe dient in erster Linie dazu, die Pumpenleistung im Verhältnis zum Druckverlust anzugeben.
    Da wir geschlossene Kreisläufe haben, arbeitet die Pumpe nicht wie eine Hebepumpe, sondern muss nur den Leitungswiderstand überwinden. Sobald die Flüssigkeit in Bewegung ist, gilt der hydrostatische Druck als ausgeglichen.


    Gruß Yves

  • Hallo,


    dann nehm ich die Station mit der 7m/4000L Pumpe, setz die Station trotzdem hoch, das bietet sich eh an,
    dann hab ich mehr Regel-Reserve bei der Fördermenge.
    Und die Puffer-Pumpe hat wie du schon schreibst geringen Widerstand zu überwinden, glatte Rohre und kurze Wege,
    da kann die problemlos auch noch 2-3m Höhe überwinden. Und vom Platz her bietet sich das eh an die Station oberhalb von Heizraum und Puffer zu installieren.


    Zur Info: Laing gibt an dass die Vario+ EE-Pumpen extra eine Anlaufstrombegrenzung haben um besser fremdgeregelt zu werden, daraus könnte man ja schließen dass man die vernünftig regeln kann.
    Es gibt von Laing die EE-Pumpen als vario und als auto Variante. Die auto regelt sich selbst über den Gegendruck, also typische Heizkreisanwendung, die vario lässt sich an der Pumpe stufenlos in der Fördermenge einstellen. Oder eben auf max. stellen und regeln. Soweit die Theorie.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Quote

    da kann die problemlos auch noch 2-3m Höhe überwinden.


    guck ins Datenblatt, da hat sie null Durchlauf,
    500L/h solltest du noch haben denk ich
    es gibt dafür Pumpen,
    leider nur OEM Ausführungen, kosten bei ebäh ~ 450€ bis 11 m Höhe von Wilo
    deshalb lohnt der Tausch nicht bei mir, ... sonst wüßte ich das gerade geschriebene auch nicht


    regeln lassen sich die über 0-10V den diese dann angeblich haben sollen


    es ist schon ein unterschied wenn ich die Solarpumpe und die andere vergleiche in der Baugröße


    Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo,


    Ich würde hier eine Pumpe nehmen welche mit einem externen 0...10V Signal im Durchfluss regelbar ist,
    aber mindestens durch eine PWM (Pulsweitenmodulation) ansteuerbar ist.
    Das sind nur wenige Energiesparpumpen!


    Du hast bei 20m² solare Wärme eine ordentliche Leistung deshalb würde ich evtl. sogar 2 Pumpen einsetzen.
    10m² pro Pumpe.


    mfg
    HJH

  • Hallo Jochen,


    das mit der Höhe hat nichts mit der statischen Höhen zu tun sondern mit der dynamischen Höhe. Einen 7m Pumpe schafft max. eine Druckerhöhung von 0,7 bar bei einem maximalen Leitungswiderstand.
    Ich wies ja nicht ob du ein direktes Solares Heizen machen willst sonst würde ich dir raten auf der Pufferseite mit einer normalen 25-40 und auf Solar eine 25-60 und die mittels Regler Drehzahlgeregelt aus zu führen.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo Reiner,


    ich weiß nicht was du genau mit direktem solaren Heizen meinst.


    Die solare Wärme soll mittels PWT in den 3000L Puffer eingespeist werden,
    die Wandheizung soll hydraulisch mit 5-Wege-Mischer oder Umschaltventilen so eingebunden werden,
    dass Sie wenn die Temperatur im Puffer unten ausreicht auch direkt von dort versorgt werden kann.


    Die Pumpendiskussion geht darum,
    dass der PWT ca 3m über dem Puffer montiert werden soll, und die Kollektoren wiederum 5m über und 8m neben
    dem PWT sitzen. Anschluss der Kollektoren per DN 20 Wellrohr durchs Dach, dann mit glattem Rohr.
    Die UVR soll die beiden Pumpen effizient regeln können. Die Förderleistungen sollen passen. Und EE-Pumpen wären auch schön, aber nicht um jeden Preis (in dem Fall wörtlich zu nehmen).
    Und eine Regelstrategie für die 2 Pumpen brauch ich auch noch.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Hallo Jochen,


    mit direktem Solarheizen meine ich das der PWT Ausgang mit einem Ventil direkt in den Heizkreis fährt und du die Temperatur nach dessen Anforderung fährst. Wenn du die Pumpen mit der UVR Drehzahlgeregelt machen willst dann bleiben nur zwei Möglichkeiten über. Entweder eine normale Pumpe per Wellenpaketsteuerung oder eine Pumpe die mit einem Steuersignal geregelt werden kann und die Kosten schon ganz schön Geld.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo Jochen
    Meine Plattentauscher sind aus VA und Kupfer gelötet. Für 8,9 m2 Röhren hab ich einen mit 60 Kw max Leistung.
    Für deine 20m2 würde ich zwei a 100 KW , 60 Platten je Tauscher und ca. 100 Euro das Stück.
    Die Pumpe von den Röhren zum Tauscher habe ich auf dem Dachboden, braucht da nicht so viel Druck.
    Die Eingänge zum Puffer mindestens zwei, ich habe ersten oben zweiten oben und zweiten in der Mitte, für den
    Winter. Da gibt es dann auch noch ein paar KW. Deine 5000 l bringst du dann auf 70 - 85° Die Anschlußrohre
    schon rauslegen aus der Pufferverkleidung.
    Regeln kann man ab 16,5 Euro mit differenztemperaturregler von Conrad.
    Zwei Relais die die Pumpen schalten. Fühler unten am Rücklauf( Puffer zum HV) und oben Solarausgang. Die Leitungen sind 22 mm Kupfer, vom Dach runter durch den Kamin ( extra Lüftungsschacht) auf dem Dachboden aufgemacht.
    Die Leitungen Isoliert und reingeschoben, 300 Euro weniger wie Spiralrohr und weniger Wiederstand.
    Die Temperatur in den Puffern regelt sich bei der Größe fast alleine, je wärmer die Puffer werden, destoweniger kommt runter.
    Grüße Martin

    Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
    Plattentaush. Friwa eigenbau
    Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
    HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
    CO Messung

  • Hallo @Rainer.E,


    Du musst ja mit der Wärme irgend wo hin.


    Wenn du zu viel hast kann man ein wenig die Temperatur im Heizkreis erhöhen, aber nur bis zur Schwitzgrenze.


    Wenn zu wenig vom Solar kommt muss man Zuheizen.


    Irgend wie brauch man dann doch einen Puffer und eine Mischschaltung??


    mfg
    HJH

  • Hallo Jochen,


    ich habe eine 20m² VRK-Solaranlage mit Heatpipe Röhren. Meine Pufferspeicher haben interne WT, ich betreibe jedoch meine Solaranlage mit Wasser.
    Bei meiner Anlage bekomme ich mit einer einfachen Solarstation ca. 600 l/h zustande. Dabei ergibt sich eine Spreizung von ca. 12° bei guter Sonneneinstahlung.


    Näheres kannst du auf meiner Seite nachlesen - auch Tages-Diagramme mit Temperaturkurven kannst du dort anschauen.


    Meine Tochter hat einen HV von Ökofen. Dort habe ich einen externen PWT mit 21m² FK eingebaut. Hier ist ein Durchfluss von 800-900 l/h voll ausreichend. Die Hydraulik entscheidet über einen guten Solarertrag.


    Gruß
    Peter

  • Hallo Peter,


    welche Pumpe ist in deiner "einfachen" Solarstation denn verbaut.
    Und wie hast du vom Speicher zu den Kollektoren verrohrt.
    Ich war auf deine Homepage, konnte es aber nicht erkennen.


    Was für eine PWT und welche Pumpen hast du bei deiner Tochter verbaut?


    Dein Gesamtkonzept mit der Wärmepumpe ist aufwendig aber sehr interessant.
    Was hat die WP gekostet?


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Hallo Jochen,


    in der Solarstation ist eine Wilo ST 25/6-3P


    Die Solarleitung im Keller bis zur Dachdurchführung ist in 22er Kupfer verlegt. Vom Dachinnern bis zu den Kollektoren ist Wellrohr verlegt.


    Bei der Tochter habe ich von der Größe und Plattenanzahl diesen PWT verbaut.


    Die WP hat ca. 3.000 Euro gekostet. Wenn ich vorher gewußt hätte, dass meine Anlage am Ende so aussieht hätte ich Flachkollektoren verbaut, da diese bei dem System effektiver sind.


    Gruß
    Peter

  • Hallo Peter,


    wenn du mit der Wilo Pumpe nur 600L/h erreichst,
    dann war wohl meine Entscheidung richtig auf eine 25/80 Pumpe zu setzen.


    Der Plattenwärmetauscher ist extrem günstig.
    Ich hab einen Hrale B3-60-30 bestellt, liegt glaube ich schon in der Garage,
    der ist bei halber Tauscherfläche grad mal 100€ günstiger.


    Warum sollen Flachkollektoren für die WP effektiver sein???
    Das leuchtet mir überhaupt nicht ein.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Hallo Jochen,


    vermutlich wirst du mit einer 25/80 im Primärkreis auch keinen nennenswerten höheren Durchfluss erreichen. Um einen höheren Durchfluss (ist gleich geringere Temp.-Spreizung) zu erreichen, sollten die Kollektoren dann parallel geschaltet werden. In meinem Fall z.B. 2x2 Kollektoren. Das wollte ich schon machen, habe es jedoch gelassen, weil es für den Ertrag nicht viel bringt.
    Bei mir bremsen die beiden Wellrohranschlüsse, da diese Rohrstücke jweils 2 fast 90° Kurven haben.


    Dein Solarertrag wird sich mit Sicherheit durch die 25/80 Pumpe nicht erhöhen. Der Solarertrag lässt sich nur mit einer verbesserten Hydraulik erreichen, indem man eine niedrigere RL-Temperatur von der Heizung erreicht. In deinem Fall könnte man mit wenig Aufwand die RL-Temp. senken. Der Heizkörperkreis hat mit Sicherheit noch eine RL-Temperatur, die du direkt in die Wandheizung leiten könntest. Somit bekommst viel Rücklaufwasser mit einer geringen Temperatur zustande. Im Moment vermischen sich die verschiedenen RL-Temperaturen.


    Bei einer Systemtemperatur <10° bringt der FK bei ca. 100 -130W/m² Sonneneinstrahlung einen höheren Ertrag wie meine VRK's.
    Im Herbst habe ich eine fast baugleiche Heizungsanlage mit WP usw. und FK gebaut. Hier ist der Ertrag wesentlich höher bei gleicher Sonneneinstahlung. Die Anlage ist nur 1,2 km von mir entfernt. Hier habe ich im Primär-Solarkreis diesen PWT mit 60 Platten eingebaut. In der Solarstation war die gleiche Pumpe wie bei mir eingebaut. Dem Besitzer war der Durchfluss zu gering und hat eine Wilo 15/11 eingebaut. Der Durchfluss hat sich nur geringfügig erhöht.


    Wie sieht dein zukünftiger Hydraulikplan bis jetzt aus? In deinem ersten Plan hast du einen internen WT und noch kein 5 MG-Mischer.


    Gruß
    Peter

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