Mein HV-Projekt 2013

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  • Guden zusammen,


    nun wird es langsam ernst, die aktuelle Heizphase dauert nur noch wenige Monate an und unser HV-Projekt sollte schnellst möglich anschließend umgesetzt werden :).


    Zur Ausgangssituation:


    EFH, Bj 1990, 320 qm, 2 Etagen + Keller, Kamin im 1. OG, neue Fenster sind bestellt und werden sobald das Wetter "freundlicher" wird ersetzt.
    Aktuell ist ein Brödje Scheitholzkessel (max. 33 cm) mit ca. 20 Kw verbaut, 150 Liter Warmwasserboiler und zusätzlich wurde eine Ölheizung mit 4.000 Liter Tanks verbaut.


    Die Planung sieht wie folgt aus:


    Alter Scheitholzkessel rauswerfen :) und einen Vergaser einbauen :)!


    Vergaserauswahl:
    - Solarbayer HVS LC 25 Kw oder Buderus S261 30 Kw


    Pufferspeicher:
    - 2x JuraTherm JPSM Speicher mit 1000 L
    - 1x JutaTherm JHS Speicher mit 825 L (mit integrierter Edelstahlschlange)
    Alternativ von Solarbayer SLS 2x 1000 L und den HSK-Öko mit 700 L


    Solaranlage aufs Dach für Warmwasserunterstützung im Sommer, verheizt wird beste westerwälder Buche und Eiche.



    Zur Vergaserwahl, preislich gefällt mir der Solarbayer HV sehr gut, allerdings habe ich durch viel lesen hier im Forum festgestellt, dass der verbaute Schamott in der Brennkammer doch "anfällig" bzw. als Schwachstelle ausgemacht werden kann. Sowie die Problematik mit dem Düsenstein und dem Gussrost.
    Deshalb haben wir uns in der vergangenen Woche bei Buderus in Koblenz den S261 angeschaut, welcher von innen mit Edelstahl verkleidet ist und die Brennkammer aus Siliciumcarbid besteht. Allerdings ist hier der Preis, mit um die 6.000 Euro, jedoch gewaltig und meine Frau dementsprechend nicht begeistert :)! Allerdings tendiere ich zum Buderus, da ich denke, dass das handling einfacher und für meine Frau (jaaaa, die muss auch manchmal heizen :) ) unkomplizierte ist, da sie bei dem Buderus theoretisch, weniger Rücksicht auf die Brennkammer nehmen muss...


    Zur Pufferauswahl, konnte ich zu keinem der "günstigeren" Speichern, egal ob JuraTherm, Solarbayer, etc. etwas negatives lesen, daher denke ich, wird unsere Wahl auf die Juratherm fallen. Der Grund für den etwas kleineren Kombispeicher ist, dass es einmal aus Platzgründen bzw. Höhe nicht möglich nicht 3 x 1000 L zu stellen und ich denke, dass sich im Sommer, wenn die Heizung aus ist, die Solaranlage die 825 Liter doch etwas besser auf Temperatur halten kann als 1000 Liter.


    Die Ölheizung bleibt ebenfalls verbaut, für Tage im Sommer, sollte die Solaranlage es nicht schaffen und auch, da sicherlich noch 2000 Liter von dem vorherigen Besitzer in den Tanks sind.


    Was haltet Ihr von unserer Zusammenstellung? Könnt ihr meinem Eindruck zustimmen, dass der Buderus (trotz des stolzen Preises) vom handling einfacher ist und sich bei den günstigen Speichern nicht viel in der Qualität tut? Speichervolumen reicht auch aus?


    Des Weiteren hab ich noch eine Fragen zur Förderung. Wie sieht es aus, wenn ich mir die Teile selber im Internet kaufe und diese von meinen Nachbarn (kleine 5-Mann Heizungsbaufirma) verbauen lasse und abnehmen lasse? Kann ich dann trotzdem die Förderung beanspruchen? Habe schon mit meinem Nachbarn gesprochen, er kann mir die Teile nicht günstiger besorgen, da er eher als Subunternehmer arbeitet und die Heizungsanlagen (meist Industrieanlagen) nur montiert.


    Ich freu mich auf euer Feedback und Ratschläge.


    Grüße


    Marc

  • Hallo,


    stand auch vor der Wahl Solarbayer oder Buderus jeweils mit 40 kw.Hab mich dann auch für den S261 entschieden obwohl er fast das doppelte kostet aber allein das viel höhere Gewicht und die Edelstahlauskleidung sprechen für sich und dann wird der ja auch noch von Herz gefertigt.Allerdings ist bei Buderus der Kundendienst so eine Sache für sich.Man muss immer über seinen Heizungsbauer den Kundendienst rufen lassen und die recht teure ErstInbetriebnahme kommt auch noch hinzu,was bei dem Solarbayer wegfällt.
    Meine Pufferspeicher habe ich auch direkt über Solarbayer bezogen,kann dazu nix schlechtes sagen.
    Mindestens 55 Liter Puffer pro Kw sind nötig für die Förderung aber besser mehr.Dann noch ein hydraulicher Abgleich deiner Heizungsanlage und am besten ne Bestätigung,das ein Heizungsbauer die Anlage montiert hat,geht aber auch als Privatperson.


    Gruss


    Chris

  • hallo mark,
    deine angedachten 30KW werden dir keine Freude bereiten.


    Beispiel:
    ich beheize 310m² Bj 1947 nach Enev 2009 gedämmt.
    Bei mir arbeitet ein 40 KW HV mit 3000 Liter-Puffer.


    Ich möchte auf kein KW verzichten. 4000 Liter-Puffer wären besser.Doch als Rentner fehlt es mir nicht an zeit zuim heizen. Bei ca. 0°C lege ich das letzte Mal gegen 21:00 Uhr auf. Heize gegen 12:00 Uhr wieder an.
    Wenn du brufstätig bist und es dir an Zeit mangelt solltest du die Anlage eh größer wählen. Einen Beistellofen oder Kamin zusätzlich zu heizen ist keine vernünftige Entscheidung.


    Ich rate dir dringend zu min. 40KW und >4000 Liter Speicher.
    Solar darfst du nicht einberechnen, deses steht dir gerade, wenn es benötigt wird in unseren Breiten nicht zur Verfügung. Solar sollte man ehrlicherweise nur berechnen für möglich Brennstoffersparnis.


    Ralf

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Hallo Marc,


    wenn es ein Markenkessel werden soll dann schau dir noch den ETA an und als günstige alternative wäre noch der Atmos GSX50 den man mit etwas Geld optimal Anpassen kann ( siehe HartelBe). Warum nicht einfache Dosen und eine FRIWA daran.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Quote

    Zur Vergaserwahl, preislich gefällt mir der Solarbayer HV sehr gut, allerdings habe ich durch viel lesen hier im Forum festgestellt, dass der verbaute Schamott in der Brennkammer doch "anfällig" bzw. als Schwachstelle ausgemacht werden kann. Sowie die Problematik mit dem Düsenstein und dem Gussrost.


    der "anfällige" Schamott in der Brennkammer sind 4 Steine die du im Baumark zum für dich unbezahlbaren Preis von 2,50€ das Stück erwerben mußt, dagegen bekommst du die Brennkammerteile von Atmos für lächerliche 600 bis 800€ hinterhergeschmissen :woohoo:


    Düsenstein ist bei jedem Kessel Verbrauchsmaterial
    und dem Gussrost.? der hat keinen Gussrost, also ist der auch nicht anfällig
    das ist, beschwören will ichs nicht,? glaube der Buderus mit dem verzogenen Gussrost.


    wenn du vergleichen willst, verwechsel nicht die Fakten


    der Kessel läuft 1000 fach in Haushalten die außer Anzünden und auflegen nichts weiter interessiert
    glaube nur nicht der taugt nichts weil du hier von Kesseltuning liest, das sind wenige Leute die das letzte an Leistung rauskitzeln wollen,
    Problemfälle denen kein Fachmann hilft, landen früher oder meist später auch hier und hoffen auf den richtigen Rat


    Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!


  • der Kessel läuft 1000 fach in Haushalten die außer Anzünden und auflegen nichts weiter interessiert
    glaube nur nicht der taugt nichts weil du hier von Kesseltuning liest, das sind wenige Leute die das letzte an Leistung rauskitzeln wollen,
    Problemfälle denen kein Fachmann hilft, landen früher oder meist später auch hier und hoffen auf den richtigen Rat


    Erwin


    Genau das ist ein Problem von vielen neuen Jusern hier im Forum. Die lesen was von Tuning und meinen dann, dass der Kessel im Orginalzustand nicht Warm macht.


    Aber ich kann euch was sagen, mit einem Original KFZ das man neu kauft, kommt man auch ohne Tuning von A nach B.
    Dass es natürlich unteschiede gibt zwischen Dacia und Mercedes, sollte eigentlich klar sein.

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