Guden zusammen,
nun wird es langsam ernst, die aktuelle Heizphase dauert nur noch wenige Monate an und unser HV-Projekt sollte schnellst möglich anschließend umgesetzt werden :).
Zur Ausgangssituation:
EFH, Bj 1990, 320 qm, 2 Etagen + Keller, Kamin im 1. OG, neue Fenster sind bestellt und werden sobald das Wetter "freundlicher" wird ersetzt.
Aktuell ist ein Brödje Scheitholzkessel (max. 33 cm) mit ca. 20 Kw verbaut, 150 Liter Warmwasserboiler und zusätzlich wurde eine Ölheizung mit 4.000 Liter Tanks verbaut.
Die Planung sieht wie folgt aus:
Alter Scheitholzkessel rauswerfen
und einen Vergaser einbauen :)!
Vergaserauswahl:
- Solarbayer HVS LC 25 Kw oder Buderus S261 30 Kw
Pufferspeicher:
- 2x JuraTherm JPSM Speicher mit 1000 L
- 1x JutaTherm JHS Speicher mit 825 L (mit integrierter Edelstahlschlange)
Alternativ von Solarbayer SLS 2x 1000 L und den HSK-Öko mit 700 L
Solaranlage aufs Dach für Warmwasserunterstützung im Sommer, verheizt wird beste westerwälder Buche und Eiche.
Zur Vergaserwahl, preislich gefällt mir der Solarbayer HV sehr gut, allerdings habe ich durch viel lesen hier im Forum festgestellt, dass der verbaute Schamott in der Brennkammer doch "anfällig" bzw. als Schwachstelle ausgemacht werden kann. Sowie die Problematik mit dem Düsenstein und dem Gussrost.
Deshalb haben wir uns in der vergangenen Woche bei Buderus in Koblenz den S261 angeschaut, welcher von innen mit Edelstahl verkleidet ist und die Brennkammer aus Siliciumcarbid besteht. Allerdings ist hier der Preis, mit um die 6.000 Euro, jedoch gewaltig und meine Frau dementsprechend nicht begeistert :)! Allerdings tendiere ich zum Buderus, da ich denke, dass das handling einfacher und für meine Frau (jaaaa, die muss auch manchmal heizen
) unkomplizierte ist, da sie bei dem Buderus theoretisch, weniger Rücksicht auf die Brennkammer nehmen muss...
Zur Pufferauswahl, konnte ich zu keinem der "günstigeren" Speichern, egal ob JuraTherm, Solarbayer, etc. etwas negatives lesen, daher denke ich, wird unsere Wahl auf die Juratherm fallen. Der Grund für den etwas kleineren Kombispeicher ist, dass es einmal aus Platzgründen bzw. Höhe nicht möglich nicht 3 x 1000 L zu stellen und ich denke, dass sich im Sommer, wenn die Heizung aus ist, die Solaranlage die 825 Liter doch etwas besser auf Temperatur halten kann als 1000 Liter.
Die Ölheizung bleibt ebenfalls verbaut, für Tage im Sommer, sollte die Solaranlage es nicht schaffen und auch, da sicherlich noch 2000 Liter von dem vorherigen Besitzer in den Tanks sind.
Was haltet Ihr von unserer Zusammenstellung? Könnt ihr meinem Eindruck zustimmen, dass der Buderus (trotz des stolzen Preises) vom handling einfacher ist und sich bei den günstigen Speichern nicht viel in der Qualität tut? Speichervolumen reicht auch aus?
Des Weiteren hab ich noch eine Fragen zur Förderung. Wie sieht es aus, wenn ich mir die Teile selber im Internet kaufe und diese von meinen Nachbarn (kleine 5-Mann Heizungsbaufirma) verbauen lasse und abnehmen lasse? Kann ich dann trotzdem die Förderung beanspruchen? Habe schon mit meinem Nachbarn gesprochen, er kann mir die Teile nicht günstiger besorgen, da er eher als Subunternehmer arbeitet und die Heizungsanlagen (meist Industrieanlagen) nur montiert.
Ich freu mich auf euer Feedback und Ratschläge.
Grüße
Marc