Hallo zusammen,
ich hoffe, ich bin hier richtig gelandet. Da ich gerade sehr aufgewühlt und wütend bin, habe ich leider nicht die Ruhe, im Archiv nachzusehen, ob meine Frage schon beantwortet werden kann.
Es geht um Folgendes:
Mittelgroßes Dorf. Einfamiliengegend.
Mein Nachbar hat seit 2 oder 3 Jahren eine Holzvergaser-Heizung und seitdem ist jeder Winter ein Graus für uns. Denn seitdem ziehen dessen Abgase unmittelbar an unserem Haus vorbei und buchstäblich hindurch. Der Gestank ist wirklich widerlich, nicht etwa erträglich bis angenehm wie etwa in der Nähe eines Räucherofens mit ein paar leckeren Forellen darin. In diesem Fall werden wir zu Bücklingen. Soeben komme ich nach Hause und es ist so schlimm wie noch nie. Auf dem kurzen Weg vom Auto bis zur Haustür ist meine Kleidung derart mit dem stinkenden Qualm durchsogen, dass ich das Gefühl habe, eine Stunde neben einem Lagerfeuer gesessen zu haben. Einfaches Lüften ist selbst auf der windabgewandten Seite im Winter unmöglich.
Die Entfernung zum Schornstein ist Luftlinie etwa 20 bis 25 Meter. Und irgendein Teufel bringt Petrus stets und ständig dazu, den Wind exakt auf unser Haus zu richten.
Natürlich wollen wir uns mit dem Nachbar nicht verkrachen. Man kennt sich seit Jahrzehnten und hat prinzipiell ein sehr gutes Verhältnis. Dennoch wurden bisherige Hinweise und Nachfragen immer mit ungläubiger Leichtigkeit abgetan.
Meine Frage:
Gibt es Möglichkeiten, zum Beispiel indem der Schornstein nach oben hin verlängert wird, dem Problem beizukommen? Oder ist es überhaupt normal, dass ein derartiger Gestank entseht und kann da nicht die Anlage an sich besser eingestellt werden? Welche Möglichkeiten gibt es noch?
Bitte um Hilfe, da das Problem wirklich akut ist.
Besten Dank.