Hallo zusammen.
Ich hatte mir Anfangs immer Sorgen gemacht den Kessel zu überheizen, bzw. die Puffer zu überfüllen (von Hause aus bin ich eher skeptisch ob eine Regelung das hält was sie verspricht). Deshalb hatte ich mich immer so an die 80°C Puffertemperatur herangetastet durch "Stückchenweises" nachlegen von Holz. Hatte ich gegen 23:00 Uhr die 80°C erreicht, hab ich nichts mehr nachgefüllt und den HV ausgehen lassen. Die PT war dann in der Regel morgens runter auf 60°C.
Dann wollte ich es genau wissen. Hab den HV mal "überfüttert" und beobachtet. Funkt tatsächlich gut. Bei spätestens 90°C ist die Gebläseleistung deutlich reduziert bzw Gebläse schaltet komplett ab. Nach ein paar Minuten und bei ca. 88°C schaltet das Gebläse wieder reduziert zu. So geht das dann glaub ich die halbe Nacht...
Morgens hab ich dann noch 87°C in beiden Puffern (Je 1000 L + WWSpeicher 300L der sich dann aber über 70°C aufheizt) und die Anzeige der AGT zeigt noch über 60°C an. Bedeuted wohl das er lange mit dem Holz "gehaushaltet" hat.
So, jetzt meine eigentliche Frage:
Macht das so Sinn bzw ist es auch unschädlich (verschleiß) für den HV? Ich meine wenn ich 3-4 dickere Scheite nochmal nachlege und der HV daraus über Nacht noch einiges rausholt müßte das doch energetisch nicht so falsch sein? Oder lieg ich da falsch?
In jedem Fall halten meine Puffer so viel länger durch. Wenn ich Abends nach Hause komme und so gegen 18:30 den HV wieder anheize hab ich noch über 60°C im ersten Puffer oben und 40-50°C im zweiten unten/mitte (im Moment hat es nachts so -5°C - Tags ca 0-2°C).
Gruß
Markus