Kessel‐Maximaltemperatur lange ausreizen SB HVS 25 LC

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  • Hallo zusammen.


    Ich hatte mir Anfangs immer Sorgen gemacht den Kessel zu überheizen, bzw. die Puffer zu überfüllen (von Hause aus bin ich eher skeptisch ob eine Regelung das hält was sie verspricht). Deshalb hatte ich mich immer so an die 80°C Puffertemperatur herangetastet durch "Stückchenweises" nachlegen von Holz. Hatte ich gegen 23:00 Uhr die 80°C erreicht, hab ich nichts mehr nachgefüllt und den HV ausgehen lassen. Die PT war dann in der Regel morgens runter auf 60°C.


    Dann wollte ich es genau wissen. Hab den HV mal "überfüttert" und beobachtet. Funkt tatsächlich gut. Bei spätestens 90°C ist die Gebläseleistung deutlich reduziert bzw Gebläse schaltet komplett ab. Nach ein paar Minuten und bei ca. 88°C schaltet das Gebläse wieder reduziert zu. So geht das dann glaub ich die halbe Nacht...


    Morgens hab ich dann noch 87°C in beiden Puffern (Je 1000 L + WWSpeicher 300L der sich dann aber über 70°C aufheizt) und die Anzeige der AGT zeigt noch über 60°C an. Bedeuted wohl das er lange mit dem Holz "gehaushaltet" hat.


    So, jetzt meine eigentliche Frage:


    Macht das so Sinn bzw ist es auch unschädlich (verschleiß) für den HV? Ich meine wenn ich 3-4 dickere Scheite nochmal nachlege und der HV daraus über Nacht noch einiges rausholt müßte das doch energetisch nicht so falsch sein? Oder lieg ich da falsch?
    In jedem Fall halten meine Puffer so viel länger durch. Wenn ich Abends nach Hause komme und so gegen 18:30 den HV wieder anheize hab ich noch über 60°C im ersten Puffer oben und 40-50°C im zweiten unten/mitte (im Moment hat es nachts so -5°C - Tags ca 0-2°C).


    Gruß
    Markus

  • Wenn die Kesselsteuerung das so macht ist doch OK


    Die Frage ist mit welchem Wirkungsgrad verbrennt der HV.
    Schaltet der ganz ab oder wird nur die Primärluft zurück genommen.


    Welche Leistung hat der HV? (oder habe ich wieder mal was überlesen)
    Hast du 2000 Ltr. an Speicher + 300 Ltr. WW?


    mfg
    HJH

  • Steht doch im Thema: HVS 25 (kw) LC :)


    Und ja, steht doch auch da 2 * je 1000 L Puffer (=2000L) + 300 L WW


    Bei ca 88°C reduziert das Gebläse und bei 90°C schaltet es komplett ab. Startet dann aber wieder (reduziert) bei ca 87/88°C


    Gefühlt scheint der Wirkungsgrad nicht so schlecht. Aber ich kann ihn ja nicht messen...

  • Hallo Markus,


    ich glaube es macht wenig Sinn, was du da veranstaltest.
    Ich heize meine Puffer von 16.30 Uhr bis 22.30 Uhr auf 72 °C auf (3000 Liter).
    Dann ist der Ofen aus.
    Am nächsten um 16.30 Uhr dann das gleiche Spiel.
    So mal einen 1/2 Puffer voll machen und den Ofen so vor sich hin "quiemen" lassen macht eigentlich keinen Sinn.
    Ein HV sollte immer Volllast laufen, damit der Wirkungsgrad stimmt.
    Ich vermute, du hättest eine 40 kW Hv mit mehr Pufferspeicher einbauen müssen, um mit einmal heizen und evtl. nachlegen
    den Ganzen Tag auszukommen.


    MfG Volker

    Vigas 40 kW von 2007 -- 3000 Liter Pufferspeicher
    2 Lüfter; Prim.: 32mm Blende; Sek.: 50 mm Blende
    Flammtronik; jetzt Doppelrohr Brennkammer; Düsenkasten Sek. Luft verschweist;
    Düse von Martin; 2 geteilt; Guß oben; Düsenschutz Edelstahl 2*40 mm U-Profil

  • Hallo Volker, nicht daß es zu einem Missverständnis kommt:


    Ich komme mit einmal nachlegen immer 24 Stunden hin. Auch wenn es richtig kalt ist.


    Ich verstehe nicht was Du mit: "So mal einen 1/2 Puffer voll machen und den Ofen so vor sich hin "quiemen" lassen macht eigentlich keinen Sinn." meinst.


    Ich heize beide Puffer auf knapp 90°C hoch. Und die paar zusätzlichen Scheite halten diese Temperatur bis morgens. Klar, wenn der HV zwischenzeitlich abschaltet und dann wieder an, läuft er nicht durchgängig unter Vollast oder wie ist Vollast zu verstehen?


    Gruß
    Markus

  • Quote

    Bei ca 88°C reduziert das Gebläse und bei 90°C schaltet es komplett ab. Startet dann aber wieder (reduziert) bei ca 87/88°C


    das ist die Sicherheitsschaltung die greift


    Vollast ist immer 100% Kesselleistung, z.B. 25 kWh in der Stunde,
    jedenfalls bis zum Ausbrand wo er das dann nicht mehr bringen kann


    du produzierst nur Holzkohle, verpestest die Umwelt und schädigst den Ruf der Holzvergaser "Stinker" :angry:


    der Wirkungsgrad wird 10 - 30% sein je nachdem wie das Pausenverhältnis ist
    jedenfalls eine gute Möglichkeit den HV zu Teeren, :P
    schneller geht das aber mit Bitumenanstrich, da brauchst du dich nicht so zu Quälen :woohoo:


    Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hmmm, ich pobiere das jetzt knapp 5 Tage so. Holzkohle (also die, die noch übrig bleibt) ist eher weniger geworden. Und im Brennraum ist auch nicht mehr Teer als vorher.
    Umweltverpesten bzw Stinken? Weiß ich nicht. Ist ja mitten in der Nacht - Da schlaf ich :)

  • so ganz verstanden habe ich das nicht - ich weiss mein problem.


    nun zu deinem problem, was möchtest du wissen:
    1. wenn die puffer abends voll sind, noch 3-4 holzscheite verbrennen?
    denke nein, das ist verschwendung - die puffer entladen von alleine, 3-4 scheite verringern das meinetwegen,
    aber verlust bleibt verlust.
    hast du mal ausgerechnet, wieviel energie in diesen 3-4 scheiten steckt und du wirklich nutzt?


    2. den kessel die nacht über laufen lassen, auch wenn er anfängt zu takten, weil die puffer "fast" voll sind?
    s.o. was verballerst du an strom, düsenstein, schornstein etc., wenn du so heizt?
    wwasser auf 70° - da war doch was mit kalk und so.


    3. ob es sinn macht die puffer auf 90° zu heizen, weil man einmal nachlegen muss?
    du solltest so heizen, dass du mit der wärme der puffer über die nacht kommst und dann morgens neu anmachen, bevor es kalt wird.
    wenn du morgens anheizt und dann nachlegst, sollte das besser passen - tagsüber hast du mehr bedarf als nachts.


    ich denke besser oder sinnvoller wäre es den energieverbrauch/verlust zu senken und den bedarf zu optimieren?



    das ist meine meinung zu dem thema - die muss nicht richtig sein ;)


    gruss
    mattes

  • Moin Macmaris,


    ich spreche das mal ziemlich direkt an! Das was du da machst ist die absolute Katastrophe! Du zwingst deinen Kessel immer wieder in die Sicherheitsabschaltung und der Kessel brennt die gesamte Nacht im Schwelbrand.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass der Kessel das auf Dauer nicht verträgt!


    Gruß Morschy

    Künzel HV 50-S mit Lamdacheck aufgewertet
    4000l Speicher
    23m² Solar
    2 Heizkreise (HK + FBH)
    Friwa als Eigenbau
    geregelt von der UVR 1611


    Fernwärmeleitung 65m zum Neubauhaus 200m²
    -> 1500l Satellitenspeicher
    -> Friwa Oventrop
    -> UVR 1611
    -> 10m² Röhrenkollektor
    -> nur FBH
    !!! alles Eigenleistung!!!




    29,6 Kwp Photovoltaik, mit ca 35% Eigenverbrauch


    800m² Wohnfläche 420 davon auf Neubau Niveau
    die restlichen 380 sind mäßig gedämmt

  • So sehe ich das auch.
    Dann doch eine Puffer dazu bauen.
    Volker

    Vigas 40 kW von 2007 -- 3000 Liter Pufferspeicher
    2 Lüfter; Prim.: 32mm Blende; Sek.: 50 mm Blende
    Flammtronik; jetzt Doppelrohr Brennkammer; Düsenkasten Sek. Luft verschweist;
    Düse von Martin; 2 geteilt; Guß oben; Düsenschutz Edelstahl 2*40 mm U-Profil

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