HV fürs Forsthaus

There are 22 replies in this Thread which was already clicked 8,703 times. The last Post () by Martin2.

  • Hallo Forum,


    ich bin neu hier und treibe mich schon seit ein paar Tagen durch das Forum. Ich bin frischer Besitzer eines Forsthauses geworden in dem sich keine Heizung befindet. Für mich war klar, dass ein HV die einzig sinnvolle Wahl sein wird. Aber es ist wohl ziemlich schwierig eine Wahl zu treffen. Insbesondere was die Dimensionierung des Kessels angeht. Ich habe bereits mit 2 HB beraten, und beide haben mir zu 30kW geraten (einer der HB verbaut auch HV). Das möchte mir aber nicht so ganz gefallen, da mein Bauchgefühl sagt dass ein 30kW-Kessel (mit ca 3000l PV) nicht genügt.
    Das Forsthaus hat 240m² Wohnfläche, und ist absolut unisoliert. Es hat Doppelfenster (keine Doppelverglasung) und im Erdgeschoss eine >35cm Backsteinmauer, Obergeschoss ist Fachwerk. Wohnen werden da zwischen 2-10 Menschen.


    Meine Idee wären 40kW Kessel (vermutlich ein Vigas) und 4000l Puffer.
    Ist das zu wenig, oder zu viel? Hat hier jemand etwas Vergleichbares? Ich habe leider nur meine geschätzte Heizlast:
    240m² x 0,12 kW = 28,8


    P.S. ich habe die Einsteigerhilfe gelesen und die ist echt genial.

  • Hallo,


    Da gibt es eigentlich 2 Möglichkeiten.


    1. Du machst das was du willst, kann, muss aber nicht richtig sein. (RATEN³)


    2. Du lässt dir von einem Ing.-Büro oder einem Installateur eine Heizlastberechnung der einzelnen Räume machen.
    http://www.ibo-plan.de/unsere-…stberechnung-angebot.html


    http://www.grefkes.de/impressum.php


    Wenn man schon einmal die Jahresheizlast weiß kann man nach der neuen "Schweizer Formel" die Heizlast in etwa bestimmen und damit die Größe des HV mit den dazu passenden Speicher.


    mfg
    HJH

  • Hallo,


    ich würde auch empfehlen die Heizlast des hauses zu ermitteln.
    Das kannst du aber auch selbst machen, nach etwas Einarbeitung lässt sich auf u-wert.net sowohl die Dämmwerte
    der Außenwände deines Hauses berechnen, darauf aufbauend dann die genaue Heizlast.
    Das sieht anfangs ein bisschen kompliziert aus, ich habs aber auch geschafft.


    Ohne Berechnung kann man deine Heizanlage nur grob auslegen, das heißt man muss auf die sichere Seite gehen
    und ggfs. eine Überdimensionierung in kauf nehmen. Technisch ist das kein Problem, Platz und Kosten wohl eher.


    Eins kann man mit Sicherheit sagen, ein 30KW Kessel ist definitiv zu klein. 3000L Puffer auch.
    40KW/4000L müssen es mindestens sein, vielleicht aber immer noch zu klein.


    Mach dir mal klar dass z.B. bei deiner Annahme 28,8 KW Heizlast ein 40 KW Kessel im dicksten Winter über 17 Stunden brennen muss. Da kannst du dein Bett im Heizraum aufstellen. Insofern kann ich mich HJH nur anschließen, du solltest wirklich unbedingt die Heizlast ermiteln.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Ja, keine 2 Stunden vom PC weg und schon Antworten. Ja, das mit der Heizlastberechnung ist wohl unumgänglich. Ich werde ersteinmal versuchen mich selbst reinzubeißen, und der Link von HJH ist auch prima. 130,- würde es wohl in etwa kosten. Naja, soweit aber schonmal Danke.
    Ich habe auch überschlagsweise die Worst-Case-Heizlast ermittelt und kam dann im dicksten Winter mit dem 40kW Kessel , die ja scheinbar alle so etwa 180-190 Liter Füllraum haben, auf 4,5 Mal anfeuern.


    Gibt es denn Kessel mit einem größeren Füllraum und verhältnismäßig kleinen kW-Zahl? Das wäre doch irgendwie recht clever. Bin da über einen von der Firma Strebele (290 Liter) gestolpert, aber 10tausend €uro wollt ich nicht ausgeben.


    Ist eine Überdimensionierung eignetlich problematisch? Sagen wir mal in der Übergangszeit? Ich sehe da kein wirkliches Problem, bin aber auch ein blutiger Anfänger. Man muss den Kessel ja nicht ganz voll machen.

  • Hallo,


    Um zu den ersten anstehenden Fragen vor dem Bau einer HV-Anlage etwas sagen zu können wird benötigt:


    1.) Wie groß ist dein bisheriger Jahres-Brennstoffbedarf in Ltr. Öl; m³ Erdgas; rm Holz; kWh……?
    2.) Ist dir deine Heizlast bekannt? (siehe auch Erklärung zu „Heizlast“ in GOOGLE/Wikipedia)
    3.) Welche Leistung hat/hatte der installierte Gas.-Ölbrenner?
    4.) Welchen HV hast du geplant einzubauen, Type, Fabrikat, Leistung, Füllraum in Ltr.?
    5.) Wie groß ist deine Wohnfläche in m²?
    6.) Anzahl der Personen welche in der Wohnung leben?
    7.) Mit welcher durchschnittlichen Rücklauftemperatur fährst du in deiner momentanen/zukünftigen Heizungsanlage?
    8.) Wohnst du über oder unter 800mtr. Höhe?
    9.) Wie oft bist du bereit bei der niedrigsten Außentemperatur Holz aufzulegen? Bedenke bitte dass diese Temperatur nur an wenigen Tagen auftritt. Je weniger auflegen, je größer der Füllraum bzw. der HV.
    10.) Welche niedrigste Außentemperatur ist zu erwarten? (In welcher Klimazone wohnst du) INFO über Klimazone : http://www.bosy-online.de/Klimazonen.htm


    Anzustellende Überlegungen VOR dem Einbau eines Holzvergasers:


    Die Speichergröße ist abhängig von der Heizlast und der Leistung/Brennstoffvolumen des gewählten HV.
    Damit ist die Grundlage der Anlagenauslegung der Energiebedarf in kWh innerhalb von 24h bei tiefster Außentemperatur.
    Nach der 1. BImSchV sind das: 55Ltr./kw Leistung HV, bei Handbeschickung, 30 Ltr./kw bei autom. Beschickung (viel zu wenig!)


    Je schneller der HV die geforderte Energie bereitstellen kann, umso länger ist die Überbrückungszeit in welcher aus dem Speicher die Wärmeenergie entnommen werden muss.
    Dabei wird beim Füllen des Speichers gleichzeitig auch Wärme an die Verbraucher abgegeben.


    Wenn man damit der Forderung einer täglichen Einmalbefüllung bei tiefster Außentemperatur nachkommen will, wird der Speicher zwangsläufig größer.
    Bei einer Auslegung auf mehrmalige Befüllung des HV werden der HV, die Verrohrung und die Pumpe kleiner.
    Die Grenze liegt natürlich in der zur Verfügung stehenden Zeit zur Befüllung des HV innerhalb der 24h eines Tages.
    Die Grenze wird wohl bei max. 3 Befüllungen pro Tag liegen, bei angenommenen 4h Brennzeit pro Befüllung.


    mfg
    HJH


    Bein Interesse, in meinem Profil unter "Info's" hast du noch mehr Hinweise.

  • hallo forsthaus


    ich weis nicht wie du zu diesem forsthaus gekommen bist--aber bei einem normalen kauf ,solltest du anspruch auf einen energiepass haben--ich habe so ein teil noch nie gesehen-aber ich denke in diesem pass sollte die benötigte heizenergie drinn stehen?--
    forsthäuser stehen ja meistens im wald also an etwas kälteren stellen--wünsche dir ,dass es ein forsthaus bleibt und nicht zum FROSTHAUS wird--


    gruss holzkutscher

  • Hallo Forsthaus,
    sorry deine Eltern gehören geschlagen, dir einen solchen Namen anzuhängen !


    Wenn du deine Heizlast selber ermitteln möchtest hier ein paar Hilfsmittel, bei mir hat es gut gepasst :


    http://www.u-wert.net/ kannst im net auf diese Seite gehen und deine u-Werte ermitteln.


    Mit den ermittelten u-Werten gehst du in folgendes Programm, welches du kostenlos herunterladen und benutzen kannst. Damit ermittelst du dann deine Heizlast. Schlage bitte 10% auf.


    Zum Vergleich : Ich beheize 310m² nach Enev 2009 gedämmt. 40 KW mit 3000 Liter Speicher.
    Heizlast etwas über 14 KW. Nur komme ich mit 14 KW nie aus da wir überall 24° in den Räumen mögen, recht großzügig lüften und viel Warmwasser benötigen.


    Ehrlich ungedämmt hatte ich einen Ölverbrauch über 8000 Liter/a. Gedämmt 4000 Liter. Ob ich mich bei der ungedämmten Hütte an einen HV gewagt hätte? Da bin ich sehr skeptisch.


    Ich rate dir eher zu einem 50 KW mit großem Füllraum und min. 4000, besser 5000 Litern Puffer.


    Wenn es machbar ist dämme wenigstens die obere Geschossdecke das ist am rentabelsten.


    Ralf

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Naja der Erwerb ist etwas komplizierter über ein Erbteilskauf. Problem ist, dass in dem Haus nur zu einem kleinen Teil mit Gas geheizt wurde und der Rest mit zwei Koks-Kachelofen und Luftzügen, früher wohl noch mehreren kleinen Öfen und eine Zeit lang sogar mit einer Gastherme zentral auf einem Stockwerk beheizt wurde und es auch da keine Daten gibt.
    Es läuft wohl auf eine Heizlastberechnung hinaus.
    Im Punkto Dämmung werde ich wohl den Dachboden dämmen, aber viel mehr ist da nicht drin, finanziell.


    Punkt 1) - 4) liegen im Dunkeln
    5.) 240 m² Wohnraum
    6.) 2-10 Je nachdem für welches Betriebskonzept ich mich entscheide (wird wohl mal etwas landwirtschaftlich und/oder touristisch)
    7.) Rücklauftemperatur
    8.) 330 m über NN
    9.) im Winter 1- 2 Heizgänge
    10.) maximale -Temperatur -15 C° aber manchmal gabs auch -20°C


    aber ohne Heizlastberechnung gehts nicht weiter.

  • also ich an deiner stelle würde zunächst schauen, wieviel platz für die hv-anlage vorhanden ist.


    wenn du kaum platz für puffer hast, wird das mit dem grossen hv schon problematisch.


    dann schauen, wie das mit dem schornstein läuft - kannst du einen 'alten' benutzen, oder muss ein neuer her - mit dem schwarzen mann sprechen.


    wenn du weißt, wieviel puffer du unterbringen kannst und welchen schornstein du benutzt, klärt sich das mit dem hv ggf. von alleine.


    dann wird die heizlast etc. wichtig und du kriegst ne vorstellung von den kosten. bequemes heizen kostet mehr - auch beim hv.


    das mit dem modernisieren nicht vergessen und überlegen ob du
    modernisierst oder nicht modernisierst bzw. du eine kleine anlage oder eine große anlage nimmst.

  • Hallo,


    Unter ANNAHME eines Jahresverbrauchs von 9000 Ltr. Heizöl (Heizlast 25kW) HV 60kW Vigas LC,
    würde das im Anhang gedruckte herauskommen.


    Da kannst du schon sehen das du schon genau wissen solltest wie hoch die Heizlast ist.


    Das geht in den Platzbedarf und auch ins Geld!


    mfg
    HJH

  • Hallo,


    Wenn man jetzt komplett deine anfänglichen Daten des Heizungsbauers nimmt hast du das Ergebnis wie im Anhang.
    HV 30 kW, 28kW Heizlast.


    Da geht dann nicht mehr.


    Du benötigst schon reale Angaben der Heizlast und evtl. ein Dämmung wenn die Heizlast dann immer noch zu hoch ist!


    mfg
    HJH

  • Alles klar, ich werde mich mal um die Heizlast kümmern.


    Platz ist eigentlich genügend da, denn ich habe einen Gewölbekeller mit reichlich Platz, aber vermutlich muss ich die 2,0-2,15m Deckenhöhe durch eventuelles aufstemmen des Bodens vergrößern. Aber wenn es dann 6-7000 Lieter werden, wirds auch da eng.
    Eine Idee wäre da auch etwas großes außerhaus und einen kleinen im Haus mit Option auf Solar.
    Was den Preis angeht, habe ich zwar nicht unbegrenzte Mittel aber nachdem der eine HB für den Windhager 25kW mit FriWa etwa bei 21.000€ war (nur die Anlage), denke ich einfach, dass ich auf dem Niveau keine 40-, 50- oder sogar 60 kW-Anlage finanzieren kann. Außerdem hatte es mich gestört dass sein Ausdehnungsgefäß bei 2000Liter Puffer nur 140 Liter hatte (das ist der HB mit HV-Erfahrung!).


    Also ich melde mich dann wenn ich mehr über die Heizlast weiß.


    Danke an euch alle schomal


    Gruß, frosthaus

  • Hallo Forsthaus,
    mir ist da ein Fehler unterlaufen. Ich habe ganz vergessen dir das Programm für die heizlastberechnung als Freeware zu geben.


    Das Programm, welches ich benutzt habe heißt DanBasic IV Plus.


    Übrigens, zu den Gesamtkosten : Ich habe meine 40 KW-Anlage mit 3000 Liter Puffer komplett für 6000,- € Materialkosten realisiert.
    Es muss nicht immer der teuerste HV sein. Die Puffer habe ich ,wie alles Andere bei Ebay bekommen. Es bedarf halt Zeit Angebote zu finden und auch die Montage kostet in erster Linie Zeit. Mit ein wenig handwerklichem Geschick , gesunder Planung mit Unterstützung des Forums und der Bereitschaft nicht alles selber besser zu wissen , schafft man die Planung und Montage selber.


    Vor alles Dingen erst mal mit deinem Bezirksschornsteinfeger reden.


    Ralf

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Hallo Frosthaus


    Hast du dir schon einmal über eine Hackschnitzelanlage Gedanken gemacht?
    Bei deinen Heizlasten und Dämmwerten brauchst auch mit einem 50-80 KW Kessel einen Heizer.



    mfG da_luis

  • Bei Hackschnitzel braucht der nicht so viel Leistung, der kann ja durchbrennen. Gibt es auch Voröfen Keramik - Beim Polen.
    Ein oder zwei normale gebrauchte Öfen hintereinander
    sonst wird es schwierig die Wärme runterzukriegen, da wird die
    Anlage nicht so teuer. Nur Hackschnitzel braucht man.
    Der frißt bis 40% Feuchtigkeit, sinkt natürlich die Leistung.
    Grüße Martin

    Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
    Plattentaush. Friwa eigenbau
    Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
    HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
    CO Messung

  • Ja, also ich habe mich dann mal durch die Heizlastberechnung durchgekämpft und komme bei Worst-case-Annahmen (alles 24/7 bezeizt etc.) und 10 Hausbewohnern auf:
    -13°C 35,0 kW
    -15°C 38,3 kW
    (Falls sich wer fragt wie es zu so hohen Werten kommt, sollte wissen, dass mitten durch Haus eine Scheune mit Heuboden geht, und dadurch vieles an unbeheizte Räume angrenzt.)
    Damit werden dann tatsächlich Hackschnitzel interessant, oder eben eine größere Anlage. Der Reiz an Scheitholz ist eben, dass man es selbst "erzeugt".
    Realistisch käme man natürlich nicht auf derart enorme Heizlasten, ist wie gesagt nur WORST-Case. Aber sollte es mal wirklich affig kalt sein und über weihnachten Freunde und Verwandte zu Besuch und alle Räume beheizt/belegt sein, dann bräuchte ich, wenn ich 2,5 bis 3 mal am Tag heizen will, einen Füllraum von 400Litern. (38kW *24h = 912kWh / Tag was etwa 218 kg Holz entspricht, was wiederum 1090 Litern Holz entspricht, die ich an jenen affig kalten Tagen durch den Kessel jagen müsste.)


    Ist es richtig das sorum anzugehen? Also den Kessel so auzulegen dass er meine maximal benötigte Menge Holz innerhalb von 24 Stunden in die Puffer lädt und mich dabei nicht 10mal laufen lässt. Die kW-Leistung ist ja dann irgendwie nur interessant, wenn etwas in Dauerbetrieb ist, wäre meine Vermutung.


    Also bin ich jetzt auf der Suche nach Kesseln mit großem Füllraum. (?)
    Oder einem günstigen 35-40kW-Hackschnitzelkessel. (?)



    Gruß
    Frosthaus

  • Hallo Frosthaus,


    mein Haus ist auch zur Hälfte Scheune, da geht einiges an Energie Richtung Scheune flöten.
    Im Gegensatz zu Außenwänden kann man aber eine Wand zur Scheune relativ einfach und kostengünstig von der Scheunenseite her selbst dämmen. Da Witterungsbeständigkeit keine Rolle spielt werde ich die Wand mit Mineralwolle zwischen Holzständern dämmen und mit Rauhspund verschalen, dann sieht es in der Scheune auch nicht affig aus.
    Wäre das vielleicht auch bei dir möglich?


    Dein Ansatz bezüglich der Kesselauslegung ist prinzipiell richtig.
    Alle Möglichkeiten kosteneffizient zu dämmen sollten aber auch in Betracht gezogen werden.
    Auch die Geschossdecken zum unbeheizten Dachboden und die Kellerdecken lassen sich oft recht günstig dämmen.
    Man sollte nicht aus den Augen verlieren dass Energieverbrauch senken durch Dämmung
    bei einer Stückholzheizung auch immer weniger Arbeit bedeutet.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Hallo Frosthaus
    Mit deiner Heizlast ist es sicherlich nicht einfach Diese teoretisch zu ermitteln, wobei ich mir nicht anmaße diese Formeln infrage zu stellen.
    Aber wie transportend schon sagt, innen sollte isolieren gehen. Habe selber einen 49 KW HV mit 500l Füllraum + 7700 l Pufferspeicher (siehe Avatar) . Teilweise schlecht isoliert. Zudem eine Heizungsregelung mit Nachtabsenkung usw. Wenn es Schweinekalt ist habe ich dann zwei Füllungen nacheinander reingetan. Also morgens und abends mit dem Vorteil das im HV noch Gluht ist und der nicht ausgekühlt ist ( dadurch besserer Gesamtwirkungsgrad). Morgens wurde nur Holz auf die noch vorhandene Gluht nachgelegt und der HV brannte von allein. Ich weiß man soll nicht nach Gefühl gehen, aber wenn du erst mal Temperatur in deinen Räumen hast, und diese dann auch nicht zu weit auskühlen läßt, sollten 49-60 KW reichen. Siehe bei meinen Daten, das ist sogar eine Werkstatt mit dran, mit toren auf + zu + auf + usw. selbst in der Werkstatt hatten wir meist ca 14 - 15°. Hatte eigentlich nur Probleme wenn ich mit Holz gegeizt habe und alles leicht ausgekühlt ist, dann brauchste Power. Inb der kalten Zeit habe ich vernünftiges Brennholz genommen, im Normalbetrieb Mischholz bis zu geschreddertem.
    Gruß
    Klaus

    Holzvergaser Herlt HV 49 mit Flammtronik
    Solar 20 m² für Warmwasser u. Heizung
    Speicher 7700 L Heizungsregelung Resol
    VA Schornstein d=250 7,5 m incl Zugbegrenzer
    Zu heizen Wohnhaus (1970) 220 m² + Werkhalle 300 m² 5 m hoch + Büro 64 m²
    Video Holzspalter

  • Ja, das mit dem Isolieren ist schon eine gute Sache. Selbst wenn ich nur geringe Dämmung an den wichtigsten Stellen (Dachbodenboden 8cm + Innenwanddämmung 2cm) anbringe, lande ich bei 26kW + großzügiges WW (3kW) und bin nur noch bei 29kW und nicht mehr bei 38,3 kW. Na dann weiß ich ja was ich zu tun habe.

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