Orligno 300 HV im EFH in Planung

There are 15 replies in this Thread which was already clicked 8,140 times. The last Post () by PG11.

  • Hallo!


    Nachdem ich mich hier schon ganz gut eingelesen habe, möchte ich anfangen an dieser Stelle meine HV-Heizung zu planen.


    Im Zuge unserer KfW geförderten energetischen Einzelmaßnahmen-Sanierung am Haus, in der auch unser Dach neu gedämmt wird, möchten wir auch unserer Ölheizung Ade sagen :)


    Da mein Vater einen HV betreibt und diesen auch selbst verrohrt hat und er mir helfen kann, möchte ich dies bei uns auch ohne Heizungsfirma umsetzen.
    Leider habe ich nach vielen recherchen hier im Forum auch festgestellt, dass mein Vater einige Fehler in der Hydraulik gemacht hat. Dies möchte ich bei unserer Anlage nun umgehen und hoffe, dass ihr mich dabei etwas unterstützen könnt :)


    Zu den Eckdaten:


    Unser Haus: Altbau von 1956, ca. 140qm Wohnfläche +70qm Keller der mit geheizt werden soll.


    Schornstein gemauert, 20cm Durchmesser und vom Schorni auch schon begutachtet.
    - der Schorni meinte, man könnte zur vermeidung von Kondenswasserflecken im OG auch eine Schornsteinsanierung mit einem Innenrohr vornehmen, da sich wohl aufgrund der niedrigen Abgastemp. Kondenswasser im Schornst. bilden könnte.
    -> was meint ihr dazu? Ich würde es gerne sein lassen, da sich dadurch ja der Schornst. durchmesser verkleinert und ich dann nicht mehr mit dem 20cm Rauchrohr an den Schornstein ran kann...


    Heizungsraum: der Heizungsraum ist leider der einzig Raum in unserem Haus, welcher feucht ist. Auf nachfragen an mehreren Stellen, hieß es, dass es wohl kein Problem sei, wenn die Speicher in einem feuchten Raum stehen.


    -Der Raum hat eine Höhe von gut 2 m. Da werde ich max 800l-Speicher rein bekommen.


    -Der Platz für Speicher, MAG und evtl. WW-Speicher/FriWa o.ä. beträgt 351x210cm + etwas Platz aus dem Nebenraum für einen 5. Speicher, der Platz für den HV + Bewegungsraum/Eingang beträgt 140x160cm



    HV: Orligno 300 40kW (so groß ausgelegt, damit das Heizen komfortabel ist)


    Puffer: 4000l (5x800l) , FA: Pufferspeicher EPS 800l mit 9cm Hartschaumisolierung, 3mm Wandstärke, Kosten für einen einfachen Pufferspeicher: 470€


    weiteres Material:


    WW-Speicher 400l (720€) oder Friwa Oventrop (ca. 1400€)
    MAG (ca. 780€)
    2 Mischer (320€)
    2 Pumpen (ca. 500€)
    Ladomat 21 (ca. 400€)
    Verschraubungen (ca. 500€)
    Kugelhähne (ca. 300€)
    Kupferrohr 150m 1 1/4" (ca. 2000€)
    4 zus. Heizkörper (1000€)
    13 Thermostate (400€)
    13 Ventile (300€)


    evtl. Pufferspeicher mit WT


    Das sind jetzt alles Preise, die ich mir grob im Internet zusammengesucht habe um einen Überblick für die Finanzierung zu bekommen. Vielleicht mag ja mal wer drüber schauen, ob ich was vergessen habe?!




    Bei der WW-Bereitung für den Sommer bin ich mir noch unsicher wie wir das machen. Habe mich jetzt von mehreren Stellen beraten lassen, aber jeder sagt was anderes




    :(


    Zur Auswahl steht:


    Ölkessel belassen, 1000l Öltank belassen. Angeblich 300l Ölverbrauch p. a. für WW


    Solarthermie für Heizungsunterstützung 8-12qm Kollektorfläche in den 1. Puffer einspeisen und daraus dann die FriWa bedienen. (BaFa-Förderung nutzen)


    WW-Wärmepumpe: keine Solarthermie, dafür mehr Photovoltaik aufs Dach um darüber den WW-WP zu bedienen, allerdings weiß da noch nicht, wie das dann im Winter gemacht wird, wo dann der HV für WW reinheizen soll - in den Speicher der WP - wenn das geht???


    Vielleicht könntet ihr mir dazu noch Rat geben.


    Am Hydraulikplan arbeite ich noch - bzw muß erst noch einiges davon verstehen. Wenn ich den Plan endlich fertig habe, stelle ich ihn hier ein.



    Vielen Dank schon mal für Eure Unterstützung!!!


    Gruß,
    Evi

  • Hallo Evi,


    zur Warmwasserbereitung:


    - Eine Frischwasserstation benötigt weniger Platz als ein Warmwasserspeicher und ist Legionellensicher.
    Ein Warmwasserspeicher ist nur wenig günstiger, wenn man auch die Ladepumpe (und Zirklulation) dafür mitrechnet.
    Dafür bringt aber ein warmwasserspeicher durch seien hohen Rücklauftemperaturen die Schichtung in den Puffern gerne
    etwas durcheinander, auch für die Ausnutzung der Solarthermie ist eine Friwa besser.


    - Warmwasserbereitung mit dem Ölkessel macht meiner Meinung nach nur wirklich Sinn,
    wenn der Ölkessel an die Pufferspeicher angeschlossen wird und damit auch als Notheizung bei Krankheit,... dient.
    Damit gewinnst du einiges an Krisensicherheit.


    - Solarthermie heizungsunterstützend wäre mein persönlicher Favorit. Da du die Anlage mit 5 kleinen Puffern betreiben wirst,
    solltest du drüber nachdenken die Solaranlage über einen externen Wärmetauscher an Stelle eines Wärmetauschers im 1.
    Puffer einzubinden. So kannst du mehr als nur 800L Puffer für die Solaranlage nutzen und die heizung besser unterstützen.
    Und mit Kollektorfläche würde ich dann auch nicht sparen. Bei den momentanen Kollektorpreisen würde ich eher zu 15m²
    tendieren als zu 8m².


    - Auch eine Warmwasserwärmepumpe lässt sich in die Anlage integrieren. Man muss nur darauf achten dass ein zweiter
    Wärmetauscher vorhanden ist zur Fremdbeheizung. Dieser Wärmetauscher wird dann genau wie ein herkömmlicher
    Warmwasserspeicher vom Pufferspeicher aus beladen. Im Heizraum aufgestellt kann die WW-Wärmepumpe bei Sonne im
    Winter die Abwärme des Holzvergasers im Heizraum nutzen. Außerdem trocknet die WP die Luft im (momentan feuchten
    Heizraum). Die kühle Abluft der WP kann auch dazu genutzt werden im Sommer einen Vorratsraum etwas zu kühlen.
    Ich selbst bin sicher kein Wärmepumpenfan, wollte aber die verschiedenen Aspekte mal aufzeigen.


    Zu deiner Liste:
    Einige Preise lassen sich sicher noch etwas optimieren. Aber da man meist doch immer etwas vergessen hat passt das so.
    Eine Heizungssteuerung habe ich keine gesehen.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Hallo,


    Um zu den ersten anstehenden Fragen vor dem Bau einer HV-Anlage etwas sagen zu können wird benötigt:


    1.) Wie groß ist dein bisheriger Jahres-Brennstoffbedarf in Ltr. Öl; m³ Erdgas; rm Holz; kWh……?
    2.) Ist dir deine Heizlast bekannt? (siehe auch Erklärung zu „Heizlast“ in GOOGLE/Wikipedia)
    3.) Welche Leistung hat/hatte der installierte Gas.-Ölbrenner?
    4.) Welchen HV hast du geplant einzubauen, Type, Fabrikat, Leistung, Füllraum in Ltr.?
    5.) Wie groß ist deine Wohnfläche in m²?
    6.) Anzahl der Personen welche in der Wohnung leben?
    7.) Mit welcher durchschnittlichen Rücklauftemperatur fährst du in deiner momentanen/zukünftigen Heizungsanlage?
    8.) Wohnst du über oder unter 800mtr. Höhe?
    9.) Wie oft bist du bereit bei der niedrigsten Außentemperatur Holz aufzulegen? Bedenke bitte dass diese Temperatur nur an wenigen Tagen auftritt. Je weniger auflegen, je größer der Füllraum bzw. der HV.
    10.) Welche niedrigste Außentemperatur ist zu erwarten? (In welcher Klimazone wohnst du) INFO über Klimazone : http://www.bosy-online.de/Klimazonen.htm


    Mfg
    HJH

  • Hallo!


    Vielen Dank für die zügigen Antworten!!!



    Jochen:


    Heizungssteuerung: Ekoster 2, die ist beim HV dabei


    Warmwasser: Ich schreibe mal auf, was für Argumente mir zur jeweiligen Methode genannt wurden:


    Ölheizung: Schorni: Die Solarthermie würde nur 20Jahre halten und 5000€ aufwärts kosten. Im Gegensatz zu 300l Öl pro Jahr (die wir ja noch brennen könnten) würde sich die Solaranlage nicht amortisieren.


    Solarthermie: Heizungsbauer: Lohne sich am besten als Heizungsunterstützung statt nur WW, auch wegen der BaFa Förderung (allerdings frage ich mich, ob die Solaranlage die Heizung im Winter merklich unterstützen kann und sich dann die mehrinvestition lohnt nur um mehr Platten auf dem Dach zu haben, für die man die BaFa Förderung investiert und die nur Platz für mehr PV-Kollektoren klauen)


    WW-Wärmepumpe: PV-Bauer: Der trend würde deutlich zur WP gehen, weil die WP durch den eigen produzierten Solarstrom am Tage gespeist werden kann = Warmwasser aufheizt und für Abends/nachts im Speicher einspeichert, somit keine Zusätzlichen Stromkosten.
    Dabei müsste man dann errechnen, wieviel PV-Kollektoren die WW-WP braucht um versorgt zu werden + den anschaffungskosten für die WP um zu sehen, was günstiger kommt.... :unsure:



    HJH:


    Zu
    1: 10rm Holz über 8kW Kaminofen verfeuert und ca 700l Heizöl bei nur wenig angestellter Zentralheizung. Wir haben ehrlich gesagt, bisher immer extrem sparsam und nur das nötigste geheizt - daher auch die Sanierungsmaßnahmen ;)


    2: Nein, bisher nicht. Da ein Energieberater beauftragt ist, wird er diese wohl errechnen.


    3: max. 22 kW


    4: Orligno300 von Orlanski, 40kW, 185 dm3


    5: 140qm + 70qm beheizter Keller


    6: 4Personen


    7: Kann ich nicht sagen, da ja so gut wie nie geheizt wird und wenn nur ein Raum, in dem es grad nötig ist. Würden alle Räume gleichzeitig geheizt werden, würde eine brauchbare RL-Temp zu messen sein.


    8: unter 800 m


    9: Solllte es wirklich kalt sein, ist es für mich kein Problem auch öfter aufzulegen, aber grundsätzlich wollte ich bei max 1-2 Mal Auflegen in 24h kommen


    10: -14°C


    Gruß,
    Evi

  • Hallo,


    es gibt keinen Orligno 300 mit 40 KW Leistung. Den gibt es nur mit 25 KW.


    Der Orligno 200 ist mit einem Leistungsbereich von 18 KW, 25 KW, 40 KW, 60 KW und 80 KW erhältlich.


    Haben sie schon einen Orligno Holzvergaser.


    Ich bin Händler für die Geräte und könnte ihnen ein Angebot unterbreiten mit Komponenten.


    Mfg der Lange


    http://www.hdv-riesa.com

  • Hallo Evi,


    die Ekoster 2 Steuerung steuert nur den Heizkessel selbst,
    sie beinhaltet keine Heizkreissteuerung, Solarsteuerung, Brauchwasser oder sonstiges.
    Je nachdem wie deine Anlage also am Ende aussehen soll brauchst du eine oder mehrere Steuerungen/Regelungen
    oder eine zentrale Heizungsregelung.


    Zu den Argumenten bezüglich der Warmwasserbereitung:
    Alle Handwerker und auch die allermeisten neutralen Institute gehen bei Ihren Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
    davon aus dass die Anlage von einem Heizungsbauer installiert wird.
    Das beinhaltet aber in der Regel um 50% überteuertes Material plus eben die Arbeitszeit.


    Wenn du aber selbst zu vernünftigen preisen einkaufst, davon gehe ich aus und die Anlage selbst installierst sieht die Rechnung vollkommen anders aus.


    Nur als Beispiel meine eigene Rechnung: Ich habe 20m² Röhrenkollektoren für Brauchwasser und Heizungsunterstützung gewählt und viele schöne teure Gimmiks eingebaut. Kollektoren, Dachhaken und Schienen, Plattenwärmetauscher, Verrohrung, Isolierung, 2 regelbare Energiesparpumpen,... haben mich am Ende maximal 5000€ gekostet. Da ist dann aber wirklich auch die allerletzte Schraube mit drin. Einen ordentlichen Pufferspeicher brauche ich eh für den Holzvergaser. Die Bafa unterstützt die Aktion mit 2300.-€, meine Gemeinde mit 750.-€.
    Also bleiben etwa 2000.-€ Material. Und ich hatte einfach Lust darauf, das kommt dazu.


    Wenn es bei dir in erster Linie um Brauchwassererwärmung geht,
    würde ich die Solaranlage mit 10m² Röhrenkollektoren heizungsunterstützend bauen,
    mir viele teure Finessen meiner Anlage einsparen, dann kommst du mit max. 3000.-€ Material aus,
    die Bafa gibt aber immer noch 2000.-€ dazu (1500€ Solar plus 500€ Bonus wegen Holz und Solar Kombination).


    In der Zeit von November bis Januar/Februar ist die Unterstützung der Heizung durch Solarthermie wirklich nicht nennenswert.
    Aber in den Monaten Oktober, März, April geht auf jeden Fall was. Und bei einer Holzvergaserheizung freut man sich dann ein Loch in den Bauch wenn die Sonne angeheizt hat und man sich mal die Arbeit sparen kann.


    Die Rechnung mit PV und Wärmepumpe musst du selbst machen, da hab ich leider zu wenig Ahnung davon.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Hallo Evi,


    ich hab mir noch mal alle deine Vorraussetzungen durch den Kopf gehen lassen.
    Die Kombination Warmwasserwärmepumpe und PV hat in deinem Fall einfach auch Charme,
    aus folgenden Aspekten:


    - Die Warmwasserwärmepumpe plus Ladepumpe plus Zirkulation kostet etwa 2500.-€,
    dafür entfällt die Frischwasserstation für etwa 1350€. Der Invest ist also ähnlich wie Solarthermie minus Förderung.
    - Die Brauchwasserwärmepumpe kann helfen deinen feuchten heizraum trockenzulegen, das würde ja auch passen.
    - Im Heizraum aufgestellt, kann die WP in der Heizsaison die Abwärme des Holzkessels zur Brauchwassererwärmung nutzen und hat dann einen guten Wirkungsgrad.
    - Alles in allem gar nicht so schlimm, aber sie braucht mehr Platz.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Hallo Evi,


    ich habe gerade mal den Ertrag der PV Anlage vom 1.1.- 28.2. angeguckt
    Durchschnitt 2,1 kWh am Tag
    das ist etwas mehr als 0,6 kg Holz haben... wenn du es verbrennst


    wieviel WW du damit machen kannst darfst du selbst errechnen


    ob das immer so ist, kann ich nicht sagen, es war der erste Winter mit PV Anlage,
    im Sommer sieht das anders aus
    Die WP darf nur ein Fachmann in Betrieb nehmen, weil die Flüssigkeit giftig und Umweltschädlich ist


    Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo Erwin,


    bist du sicher mit dem Fachmann bei einer Warmwasser-Wärmepumpe.
    Die wird ja komplett fertig als geschlossenens System für plug and play geliefert.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Nein Jochen,


    bin ich nicht ,
    hatte eine mit Außenteil im Kopf
    die sind zwar auch vorgefüllt, aber müßen ja entlüftet werden beim Anschluss


    du dachtest mehr an die Kühlschrankform?
    hab ich in zu großer Dimension gedacht...?


    Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo Erwin,


    ich hatte mal einen Heizungsbauer da der eine WW-Wärmepumpe vorgeschlagen hatte,
    das ist ein Warmwasserspeicher mit oben drauf angebautem Wärmepumpen-Kompaktaggregat.
    Das ist komplett betriebsfertig, verrohren, Stecker rein und los.
    Braucht auch nicht mehr Stellfläche wie ein entsprechender Brauchwasserspeicher
    Wahlweise gibts die dann auch mit zusätzlichem Wärmetauscher der dann von einem Heizkessel,
    Pufferspeicher, Solaranlage,... beheizt werden kann.
    Für mein Haus schien mir das keine besonderen Vorteile zu haben,
    aber mit PV auf dem Dach kann das auch wieder ganz anders aussehen.


    MFG Jochen

  • Hallo!


    Lange Zeit ist wieder vergangen, aber nun wird's ernst:
    Der neue Heizungsraum im Keller wird grade auf Vordermann gebracht und demnächst soll die HV-Anlage aufgebaut werden, mit kleiner Planänderung: Ein Orligno 200 soll es werden.
    Da dieser bis zum Ende diesen Jahres ja abgenommen sein muss, müssen wir uns tüchtig sputen.
    Daher möchte ich Euch hier meinen ersten Entwurf eines Hydraulikplanes + Einkaufsliste vorstellen. Bei den roten "?" brauche ich auf jeden Fall noch Euren Rat.


    Ich hoffe ihr könnt mir noch weitere Tipps geben oder den Plan absegnen, denn ich möchte im nachhinein keine großen Änderungen mehr vornehmen müssen, nur weil es vorher nicht richtig geplant war...


    In den Hydraulikplan ist eine Solarthermie eingebunden, wobei diese erst in der späteren Zukunft geplant ist. Im Moment wollen wir das WW im Sommer mit dem Holzvergaser und einer evtl. Heizstabunterstützung realisieren.





    Vielen Dank für Eure Hilfe!!


    Gruß
    Evi

  • Rücklaufanhebung mittels dreiwege Mischer und Einstellbarem Antrieb, ESB.
    Das Frischwasser zum Puffer soll nicht mit dem Puffer gekoppelt sein, muß bei uns
    getrennt sein. Habe eine Gartenpumpe und einen PVC Kanister, hilft auch beim
    Entlüften. Entlüftungen ganz oben am Puffer, 15mm Durchmesser und 1/2" Kugelhahn
    außerhalb der Isolierung, dann Gartenschlauchanschluß und in den Kanister entlüften.
    Aus dem Kanister kann man gleich das Wasser wieder in den Ofen unten reinpumpen.
    An jedem Puffer so eine Entlüftung, den Gartenschlauch von einem zum andern wechseln. Wenn die Heizkreispumpe mal nicht mehr zieht ist zwischen den Puffern Luft. auch wenn die Friwa nicht mehr will. Spätestens dann ist man froh diese Anschlüsse zu haben.
    Grüße Martin

    Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
    Plattentaush. Friwa eigenbau
    Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
    HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
    CO Messung

  • [quote='Deutsch','http://www.holzvergaser-forum.de/forum/index.php?thread/&postID=73110#post73110']



    Zur Auswahl steht:


    Ölkessel belassen, 1000l Öltank belassen. Angeblich 300l Ölverbrauch p. a. für WW


    Solarthermie für Heizungsunterstützung 8-12qm Kollektorfläche in den 1. Puffer einspeisen und daraus dann die FriWa bedienen. (BaFa-Förderung nutzen)


    Hallo,
    ich glaub, das wird nix mit BaFa-Förderung.
    Oder gibts die nur für selbsteingebaute Bio-Masse-Kessel nicht mehr?
    Ich hab auf die Förderung verzichtet, Alles selbst installiert (mit Hilfe aus dem Forum) - läuft.


    Hatte schon jemand erwähnt, dass man die Puffer auch selbst dämmen kann?
    Wäre effektiver als die fertige Isolierung.
    Verrohrung mit Gewinderohr (schwarz) wäre sicher billiger (wenn man die Technik besitzt oder ausleihen kann), ist aber zeitintensiver.
    Bei der Verrohrung zwischen die Puffer Kugelhähne (überall da, wo man evtl. später mal etwas ändern oder umbauen "könnte / müsste".
    Gruß Peter
    Ansonsten haben die Jungs ja schon einige Verbesserungen eingebracht.

    HVS25Lc, 3200L, FriWa (alles SB).+ Hapero HP02/k als Backup
    Stihl 018, 024, 024s, MS250, 4x 026 /MS260, 4x 036, 2x 361, 2x 044 (1 davon noch in der Bastelkiste) 1x Dolmar PS32, 1x Dolmar 115, 2x Chinakracher und eine Partner S50 oder ähnlich - eben Sägenfetishist :thumbup:

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!