Entscheidungshilfe 20 oder 30KW

There are 8 replies in this Thread which was already clicked 5,582 times. The last Post () by HJH.

  • Hallo zusammen,
    ich möchte im mein Haus (Einfamilienhaus) ca. 110qm, einen Holzvergaser einbauen.


    Es ist Baujahr 1974, hat einen Heizkreis, keine Fussbodenheizung und ist bis auf die Fenster und Haustüre, die ich 2010 neu gemacht habe im Originalzustand.


    Eine komplette Hausdämmung kommt z.Zt. nicht in Frage, weil das was das kostet, und das was man an Energie einsparen könnte, in keinen Verhätniss steht.




    Bisherige Heizung:
    Ölheizung 20KW (BJ 1992) (soll als Notheizung stehen bleiben)
    Verbrauch ca. 3000 l / Jahr
    +
    Gusskessel GK 21, (BJ 1974)
    Holzverbrauch (Fichte) ca. 10-12RM / Jahr


    Ich denke ohne Holz würden bestimmt 4500l duchlaufen.



    Ich habe mich für einen ETA SH Scheitholzkessel mit Pelletsanschluss, aber ohne Pelletsbrenner entschieden.


    Nun ist die Frage 20 oder 30KW?


    Pufferspeicher sind erst einmal 2x 1000l geplant


    Einen 500er habe ich noch stehen.


    Alle Heizungsfirmen sagen 20KW reicht.


    Ich tendiere zum 30 KW.


    Der Preisunterschied ist minimal. Es ist nur die Frage was ist sinnvoller?


    Was ist eure Meinung?

  • Haben die 2 den gleiche großen Füllraum ? und wieviel ? der Füllraum entscheidet wieviel Wärme du erhälst, der 30 kw brennt bei gleichem Füllraum nur schneller oder die Wärmetauscher sind grösser je nach Hersteller.

    ,,Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern die Fledermaus, Saatkrähe der Biber und der Wolf zum Ärger der friedlichen Bürger.
    Fröling S4 mit 145 Liter Füllraum Januar 2011 Inbetriebnahme 3000 Liter Puffer.

  • schliess den 500 Puffer auch mit ran 2500 Liter sind optimal bei Buche

    ,,Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern die Fledermaus, Saatkrähe der Biber und der Wolf zum Ärger der friedlichen Bürger.
    Fröling S4 mit 145 Liter Füllraum Januar 2011 Inbetriebnahme 3000 Liter Puffer.

  • Der Füllraum ist gleich. Der einzige Unterschied wäre der Wärmetauscher. Die Wirbulatoren
    in den Wärmetauscherrohre, wären wohl anders , sodass mehr Wärme abgegeben werden kann.

  • Hallo Busco,


    >Eine komplette Hausdämmung kommt z.Zt. nicht in Frage, weil das was das kostet, und das was man an Energie einsparen könnte, in keinen Verhätniss steht.<


    Das stimmt so mit Sicherheit nicht.


    45000 KW bei 110m² Wohnflächen sind eigentlich nicht vertretbar.


    Hast du nicht die obere Geschossdecke gedämmt. Das ist ganz sicher nicht zu teuer, kann man gut selber machen und ist sehr effektiv.


    Bei deiner Heizlast würde ich zu dem 30KW HV tendieren. Doch sind 2000 Liter Speicherwasser nicht die Welt. Nach Möglichkeit würde ich 3000Liter nehmen aber zu mindest die 500 Liter noch anschließen.


    Ralf

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Moin Moin,


    du hast hier genau die gleichen Antworten wie im Nachbarforum bekommen.


    Aus meiner Sicht sind 45000 Kwh im Jahr für 110m² in keinstem Fall akzeptabel! Überprüfe mal bitte die ein oder andere Ecke an deinem Haus.


    Ich kann dem geschrieben im Bezug auf Puffer und Kesselgröße nur beipflichten! Du legst das ganze auf ziemlich schmalen Fuß aus!


    Schau dir doch mal den HV aus anderen Preisklassen an, falls das Budget eng sein sollte, von dem ersparten Geld kannst du dann die Nordwand/ das Dach dämmen.


    Zusätzlich sparst du Zeit beim Holzmachen und kannst dann Eigenleistung bei der Dämmung erbringen...


    Gruß Morschy

    Künzel HV 50-S mit Lamdacheck aufgewertet
    4000l Speicher
    23m² Solar
    2 Heizkreise (HK + FBH)
    Friwa als Eigenbau
    geregelt von der UVR 1611


    Fernwärmeleitung 65m zum Neubauhaus 200m²
    -> 1500l Satellitenspeicher
    -> Friwa Oventrop
    -> UVR 1611
    -> 10m² Röhrenkollektor
    -> nur FBH
    !!! alles Eigenleistung!!!




    29,6 Kwp Photovoltaik, mit ca 35% Eigenverbrauch


    800m² Wohnfläche 420 davon auf Neubau Niveau
    die restlichen 380 sind mäßig gedämmt

  • Hallo zusammen,
    ich möchte im mein Haus (Einfamilienhaus) ca. 110qm, einen Holzvergaser einbauen.


    Es ist Baujahr 1974, hat einen Heizkreis, keine Fussbodenheizung und ist bis auf die Fenster und Haustüre, die ich 2010 neu gemacht habe im Originalzustand.


    Eine komplette Hausdämmung kommt z.Zt. nicht in Frage, weil das was das kostet, und das was man an Energie einsparen könnte, in keinen Verhätniss steht.
    ................
    Was ist eure Meinung?


    Meine Meinung ist,
    eigentlich egal ob 20 oder 30kw. Das steht wie du schreibst in keinem Verhältniss und eigentlich relativ, da dir eine Dämmung sowieso zu teuer ist. Dann nimm doch besser 50kw, dann bist du auf der sicheren Seite. Wäre ja schade wenn du dir die Mühe machst, und dann trotzdem frieren musst.


    Ansonsten:
    Was heißt bei dir "komplette Hausdämmung"?
    Dachboden bewohnt? Oder unbewohnt?
    Wenn nein, oberste Geschossdecke Dämmen!!!!!! Wenn ja, Dach Dämmen!!!!!!


    Dann reicht evtl. auch ein 20kw HV mit 2000l Puffer.

  • Das zu dämmen sollte doch auch außen einfach sein, mit Fliesenkleber
    10cm Syropor draufkleben, mit Fliesenkleber das Netz draufkleben
    und im Herbst verputzen, Bei mir war die Wirkung gut und weil selbst gemacht nicht teuer. Ich hab mit oben ca 150m2 und heitze mit 25 KW
    Vigas jeden zweiten Tag 2000l warm. Wenn es nicht friert gehen auch 3 Tage raus.
    Grüße Martin

    Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
    Plattentaush. Friwa eigenbau
    Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
    HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
    CO Messung

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