Umstellung Viessmann Abbrandofen auf Proburner HV

There are 10 replies in this Thread which was already clicked 6,352 times. The last Post () by HJH.

  • Hi alle zusammen!


    bin eigendlich "gebranntes Kind" - weil - mein Vater war in den 60ern Straßenwärter, somit bekamen wir Holz geliefert soweit das Auge reicht :whistle:


    aber irgendwann hab ich eingesehen, dass das nicht die schlechteste Art ist, zu heizen!


    Also hab ich 2008 eine gebrauchten Viessmann Abrandkessel für schmales Geld gekauft und in unsren Ölheizungskreislauf integriert.


    Nach 4 Heizperioden bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ich dabei bleiben werde und habe mich für HV´s interessiert. Ein echt weites Feld und Entscheiden fällt schwer. Jeder Hersteller hat seine Vorzüge und je mehr man ausgibt, je mehr bekommt man :S


    Nachdem ich die Entscheidung schon auf die nächste Heizperiode verschoben hatte, bekam ich aber noch ein Angebot für einen Proburner 18 KW.


    Gereizt hat mich der 53 cm lange Füllraum bei der recht kleinen Leistung. Ansonsten hätte mir der HVS 16 Lamda auch gefallen - aber sei´s drum


    Eine Frage hab ich jetzt zur Rüchlaufanhebebung - ich habe ja ein komplettes System mit 1350 Ltr. Pufferspeicher die mit einer Wilo 25/4 gefüllt werden. Reicht es, wenn ich da ein 72 Grad Ladeventil zwischenschalte um den Kessel vor kaltem Rücklaufwasser zu schützen, oder brauche ich einen kompletten Ladomat?


    Die Wilo Pumpe leistet 28/28/48 Watt und war bisher in Stufe 2 oder 3 aktiviert. Reicht die auch für den HV?


    Ach ja - den Viessmann hab ich noch verkauft - beinahe für´s gleiche Geld :) Qualität zahlt sich aus - oder?

  • Wie das Rücklaufwasser gemischt wird spielt weniger eine Rolle. Wichtig ist über 60° , besser 65° Zulauf zum HV mit der notwendigen Zuflussmenge zu haben.



    ralf

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Habe folgendes Ventil ins Auge gefasst:


    Artikelbeschreibung: Thermisches ladeventil 1" 72°C Acaso Termovar Ladeventil 72°C


    Bei andren Ventilen gibt es eine "B"-Variante mit Bypass. Wo liegt der Unterschied?
    Den Bypass benötigt man doch bei Stromausfall, damit der HV dann noch durch die Schwerkraftzirkulation gekühlt wird, aber da ist doch das Ladeventil sowieso ganz geöffnet - wofür dann noch den "Bypass"?

  • Die Zeit des Einheizens ist ja nun schon ein paar Wochen in Gang und ich muss sagen, dass ich mit dem Proburner voll und ganz zufrieden bin. Der hat ja nun überhaupt kein Schnick Schnack wie Lamdasonde oder Ähniches dran, aber die Grundeinstellung war recht einfach gemacht und seit dem brennt er echt super. Brennholzverbrauch dürfte sich um 30 - 40 Prozent reduriert haben. Das wird meine Geldbörse in Zukunft schon sehr schonen.


    Probleme macht mir allerdings das Acaso Termovar Ladeventil 72°C.


    Wenn sich das ca. 30 Grad kalte Wasser aus dem Puffer mit dem 80 Grad heißem aus dem Ofren in dem Ladeventil trifft, sprudelt das wie ein Wirpool. Die Pumpe bekommt dann nur sehr schlecht die Wärme aus dem Kessel. Ich habe dann den 72 Grad Vintileinsatz gegen einen 61 Grad ausgetauscht. Jetzt sprudelt es nicht mehr ganz so stark. Wenn die Rücklauftemperatur aus dem Puffer 40 Grad überschritten hat, wird das Ventil ruhiger. Die Puffer werden dann ganz ordentlich geladen. Rücklauftemperatur von 61 Grad wird ausreichen, denke ich, aber das Sprudeln bereitet mir noch Sorge


    Hat schon mal jemand ausprobiert das Ladeventil in den Vorlauf zu setzen. Dann muss natürlich ein 72 oder sogar 80 Grad Ventileinsatz drin sein.


    Ich werde mal noch die Verrohrung aufzeichen, damit deutlicher wird, was ich vorhabe.

  • Quote

    Wenn sich das ca. 30 Grad kalte Wasser aus dem Puffer mit dem 80 Grad heißem aus dem Ofren in dem Ladeventil trifft, sprudelt das wie ein Wirpool. Die Pumpe bekommt dann nur sehr schlecht die Wärme aus dem Kessel.


    das hört sich mehr nach Luftblasen an,
    liegt vermutlich nicht am Ventileinsatz


    Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo,


    Bei 80°C hast du noch keine Dampfblasen.
    Kontrolliere den Einbau noch einmal


    Mit freundlichen Grüßen / HJH

  • Quote

    Bei 80°C hast du noch keine Dampfblasen.


    deshalb schreibe ich auch Luftblasen!
    vielleicht auch generell eine Luftblase im Rohrsystem


    aber ganz stimmt das leider auch nicht,
    bei mir (und anderen) bilden sich ab 78° Kesseltemperatur an der wasserführenden Brennraumdecke Dampfblasen, da das Modell gerade über dem Brennraum eine sehr schlechte Durchströmung hat,


    isoliert man diesen Abschnitt gibt es bei 85° noch keine Geräusche
    nur diese Hitze hält kein Material lange aus!


    Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo,


    Mit den Luftblasen hatte ich ein paar Beiträge vorher schon geschrieben.
    Da hilft oft ein Spirovent.


    An einer Brennraumdecke hast du ja auch Nachschub von Energie, wenn da das Wasser stehen bleibt gibt es Dampfblasen, aber nicht in einem Stellventil zur Rücklaufanhebung.


    Er hat ja auch gesagt das er genügend Druck hat, also auch OK.


    Prüf die Hydraulik noch einmal.
    Ach ja, war das schon immer so?
    Oder ist das erst jetzt neu aufgetreten?


    mfg
    HJH

  • Quote

    An einer Brennraumdecke hast du ja auch Nachschub von Energie, wenn da das Wasser stehen bleibt gibt es Dampfblasen, aber nicht in einem Stellventil zur Rücklaufanhebung.


    alles richtig was du sagst, ich will auch nicht widersprechen


    zur weiteren Erklärung:
    die Blasen werden durch das Spirovent- Konkurenzmodell durch 4m Rohr-ltg bis zur Pumpe der RLA transportiert und sind solange wahrnehmbar bis der HV (und damit die Leistung) unter 78° absinkt,
    erst dann kehrt Ruhe ein
    leider ist das bei jedem Heizvorgang so, nur das "Isolieren" nach oben schafft Abhilfe,
    deshalb gehe ich davon aus, das an der Brennraumdecke die Selbstzirkulation/Zirkulation nicht ausreicht oder ev. der Arbeiter in der Produktion ein Wasserleitblech vergessen hat?


    deshalb kann ich auch solche Gedankenspiele nicht ausschließen


    Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Tja, alles ist möglich.


    Bei einer Inbetriebnahme von einer neuen Rostanlage war ein Hydraulikzylinder der lief nicht mehr.
    Zylinder auf gemacht, da waren noch die groben Drehspuren auf der ganzen Fläche, nichts von wegen glatt geschliffen.


    mfg
    HJH

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