Einbau Holzheizung Einfamilienhaus

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  • Hallo liebe Holzheizer,


    nachdem ich schon eine Weile hier mitlese, möchte ich jetzt langsam mit dem Heizungsumbau Ernst machen. Ich will Euch meine bisherigen Pläne vorstellen und bitte Euch um Eure Meinungen und Verbesserungsvorschläge:

    Bestand:


    - Einfamilienhaus (ehem. kleine Landwirtschaft), freistehend , Bj 1980
    - Wohnfläche ca. 120 m², in den nächsten Jahren kommt evtl. etwas mehr Fläche dazu
    - zur Zeit 2 Bewohner (ich + Freundin)
    - Wände ca. 25-30cm Ziegel, Fenster teilweise neu, Dach zwischensparrengedämmt
    - Eigener Wald (2,5 ha) in 100-500m Entfernung
    - Vorhandene Heizung: Ölzentralheizung, Kachelofen; Beide nur noch bedingt einsatzfähig
    - Bisheriges Heizsystem (Bj 1980) mit offenem Ausdehnungsgefäß -> ich glaube dass schon viel Rost in den Rohren ist
    - Bisheriger Verbrauch ist schwer zu sagen, wir haben sparsam geheizt, ich schätze dass man "normal" im Jahr 3000 Liter braucht, evtl. auch mehr
    - Schattige Lage, solar kommt nicht in Frage


    Hardware:


    - Kessel: Hier bin ich noch unschlüssig. Entweder:
    -Fröling S4 34kW. Für die Auswahl war hier das Füllraumvolumen von 190l ausschlaggebend.
    - Oder: Billigkessel (z.B. Orlan 40) aufmotzen. Zum einen weiß ich aber nicht, ob ich das so gut hinbekomme dass die Verbrennung so gut funktioniert wie beim Fröling. Zum anderen bin ich mir unsicher was der Kaminkehrer in ein paar Jahren zu so einer Do-it-yourself- Lösung sagt. Der Kostenunterschied mit neuer Steuerung, Saugzuggebläse etc. wird dann, bei vergleichbarer Kesselgröße, bei 2000 - 2500 € liegen.


    - 3000 -4000 l Puffer
    - Warmwasserbereitung mit Boiler (Ich habe Angst dass die Plattenwärmetauscher einer Frischwasserstation mit den Ablagerungen in den alten Rohren nicht klarkommen)
    - Sonstige "Kleinteile" wie RLA, MAG etc. besorge ich bei einem befreundeten Heizungsbauer, der mir das Teil im Übrigen auch einbaut.


    Hydraulikschema lade ich heut Abend oder morgen hoch.
    So viel schon mal dazu:
    Ich habe mich an die Tips hier im Forum gehalten und den Kesselvorlauf zuerst in den ersten Puffer geleitet. Die Puffer sind in Reihe geschaltet. Vom ersten Puffer geht dann der Vorlauf für Heizkreis und Boiler weg. Vor dem Boiler sitzt ein Mischer, der die Boilertemperatur auf ca. 50°C runterregelt (wegen Kalk).
    Die Rückläufe habe ich einfach alle zusammengeschlossen.


    So, schon mal vielen Dank und beste Grüße,


    David

  • Nun ja, für eine solche anlage gibt es diverse hydraulkpläne, die etwas anders aussehen wie deiner.


    das mag am boiler?


    die rla sieht auch "komisch" aus.


    Was aber nicht heissen muss das es nicht funktioniert.


    rückschlagklappen oder besser rückschlagventile bringen meiner meinung nach wenig.
    viel besser sind thermosyphons.


    wärme steigt stehts auf - dichte usw. - ein ventil bremst diesen vorgang etwas, aber wirklich unterbinden kannst du das nur, indem du alle rohre erstmal nach unten führst.


    Die puffer unbedingt zusätzlich dämmen.


    und wenn du schon dabei bist, überleg dir, ob das mit dem rost noch ok ist oder du nicht in 4-5 jahren erneut anfängst.

  • Hallo Mattes,



    Alle Kreise in die Puffer führen, das funktioniert immer reibungslos. Nur T-Stücke bei der Rücklaufanhebung und eines für das MAG, wenn du mehr als zwei T-Stücke im Plan für den HV-Kreis hast stimmt etwas nicht. Schau doch mal bei den Leuten, die Probleme haben, dort sieht das etwa so aus wie in deinem Plan.


    Wenn möglich ersetze den Boiler durch eine Friwa !Dadurch bekommst du geringe Rücklaufttemperatur und somit mehr nutzbare Energie in die Puffer.


    Noch etwas. Solltest neue Heizkörper benötigen nehme sie größer, noch größer. Je größer die Heizfläche desto geringer die Rücklauftemperatur.


    Ralf

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

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