Holzvergaser für altes Gutshaus 300 - 500 m2

There are 4 replies in this Thread which was already clicked 4,732 times. The last Post () by Kunifer.

  • hallo,
    bei der einsteigerhilfe habe ich gelesen, dass es möglich ist hier das eigene projekt zu beschreiben um nützliche tipps zu bekommen.. :)
    wir wollen in unserem alten gutshaus eine neue holzvergaseranlage installieren.
    (der kostenvoranschlag des hb lag um die 10.000 ohne erweiterung-quasi nur kesseltausch und pufferspeicher einbindung)
    der jetzt zustand:
    ca. 170 m2 sind bereits mit zentralheizkörpern bestückt
    wir haben eine kleine 6 m2 solaranlage nur für brauchwasser (ohne heizung)
    im keller steht eine alte forstner heizung mit 18 kw
    unser haus ist nicht isoliert, zum teil noch einfach verglast und hat sehr hohe decken
    beheizt werden sollen 200-300m2, wir möchten langfristig jedoch die heizungsanlage noch ausbauen können.
    die internetrecherche macht mich halb wahnsinnig...
    klar, hätt ich gern einen hdg bavaria, aber unser budget gibt das bei aller liebe nicht her.
    welchen kessel empfehlt ihr mir? welche leistung?
    ist es wirklich schwerer einen kessel über 49kw abgenommen zu kriegen?


    danke schon jetzt..
    nina

  • Hallo,


    Ab 50 Kw mußt du die Heizraumverordnung einhalten und das wirt dann Teuer, da ist einiges zu beachten.


    Beim Ofen ist ein Meter Scheitholz natürlich nicht schlecht bei den qm. Der von Herlt.


    http://www.herlt-holzheizung.de/holz.html


    External Content www.youtube.com
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    Aber da gibts viele je nach geldbeutel.


    Gruß Matthias

    Herlt HV 49
    6000 Liter Puffer + 300 WW mit Solarthermie


    120 qm Altbau mit 70cm Feldsteinmauern, teils Saniert

  • Moin nina


    Fragen
    1. Welche Möglichkeiten hast Du, arbeiten in Eigenleistung auszuführen (Verrohrung bauen - Kesselgewicht zu bewegen usw)
    2. Was ist mit dem Schonstein ? Zustand + Größe (Rohrdurchmesser)
    3. Ist ein Speicher (schön wäre 6000 L aufwärts)schon in der vorhandenen Anlage verbaut???
    4. Eine ähnliche Situation (Größe – Altbau usw) hat das Mitglied siehe Dreamer2222 oder siehe in meinem Profil. Wir kommen mit einem 49 Herlt aus, wie matthias beschrieben hat aus
    5. Welche Möglichkeiten hast Du, in Spitzenzeiten (Minusgrade) nachzulegen?
    6. Gibt es schon eine Heizungssteuerung ?
    Das sind schon mal die ersten Schularbeiten
    Gruß
    Klaus

    Holzvergaser Herlt HV 49 mit Flammtronik
    Solar 20 m² für Warmwasser u. Heizung
    Speicher 7700 L Heizungsregelung Resol
    VA Schornstein d=250 7,5 m incl Zugbegrenzer
    Zu heizen Wohnhaus (1970) 220 m² + Werkhalle 300 m² 5 m hoch + Büro 64 m²
    Video Holzspalter

  • Hallo Nina,


    ihr werdet ganz grob geschätzt mindestens 30 Ster Holz im Jahr verbrennen.
    Kann aber auch noch deutlich mehr sein je nach Gesamtfläche und Dämmung.
    Wie sehen da eure Voraussetzungen bezüglich Arbeitskraft, Lagerplatz auf dem Grundstück, Platz für einen ebenerdigen Heizraum, außerdem Lust und Zeit zum Holz machen und Heizen aus?
    Das ist eine andere Liga als ein bischen Kaminofen anfeuern für die Gemütlichkeit.
    Überlegt euch das einfach mal neben der Recherche in Ruhe.


    Wenn ihr das wirklich wollt und könnt solltet ihr euch vernünftige Vorrausetzungen schaffen.
    Der Heizraum sollte ebenerdig sein, idealerweise innerhalb der thermischen Hülle, mit Garagentor oder breiter Tür versehen sein und ohne Schwellen. Ihr müsst nicht nur die sehr schweren Teile der Heizanlage mit dem Hubwagen reinfahren können, ihr werdet auch dankbar sein das Holz Palettenweise reinfahren zu können.


    Bezüglich der Abnahme: ab 50KW braucht ihr einen Heizraum und keinen Aufstellraum mehr. Da gelten ein paar zusätzliche Auflagen. Am besten macht ihr einen Ortstermin mit dem Bezirksschornsteinfegermeister und lasst euch alles erklären. Fragt aber nach den Normen und Gesetzen die anzuwenden sind und lest selbst die Details nach. Das hat mir manche Überraschung erspart.


    MFG Jochen

    Orligno 300 25KW, Atmos P14, 3000L Puffer, 20m² Röhrenkollektoren, UVR 1611, Oventrop XZ-30 Friwa, ausschließlich Wandheizung, beheizte Fläche momentan 150m², Altbau von 1949, Sanierung auf KFW55. Sanierung läuft. Heizungsanlage inzwischen auch.

  • Hallo Nina,
    da hast du gut was vor.
    Mit 30 Ster Holz kommt ihr, so wie du planst bei weitem nicht aus. Das wird wohl weit über 50 Ster hinausgehen. Du hast schließlich null Zusatzdämmung.
    Unter den Bedingungen mit Stückholz zu heizen spart zwar Öl gegenüber sehr viel Geld, doch diese Ersparnis wird durch hohen Arbeitsaufwand erkauft.
    Ich würde wirklich sehr über mögliche Dämmmaßnahmen nachdenken. Die obere Geschossdecke z.B. ist recht preisgünstig selber zu dämmen. Die Einfachverglasten Fenster, soweit es die Rahmen hergeben, kann man mit Doppelglas aufrüsten.
    Wichtig ! Hier werden immer die m² beheizte Fläche angefragt, die m³ sind in deinem Falle wohl eher das Maß der Dinge.
    Ich weiß, es ist zum verzweifeln !
    So ein Gutshaus ist ein Energiefresser ohne Ende.
    Die gleichen Gedanken habe ich mir bei 300 m² normal hohen Räumen ohne Dämmung gemacht und bin zurückgewichen. Erst nach einer gesamten Gebäudedämmung nach EnEv 2009 habe ich das Projekt gestartet. Ein Altbau ist nicht wie ein Neubau zu sehen. Von Juli letzten Jahres bis Juli dieses Jahres benötigte ich 40rm (Ster) Nadelholz. Wohl bemerkt bei 24°C Raumtemperatur in allen Räumen inkl. WW.
    In gemäßigter Klimazone (Niederrhein).


    Ralf

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

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