Ich habe an meinem Hv eine elektrische Rücklaufanhebung. Wenn mich nicht alles tauscht dann ist es doch so das um so niedriger die Temperatur vom Rl eingestellt wird die Effektivität von Hv steigt, jedoch für den Kessel selbst eine höhere Temperatur besser ist. Oder Nicht? Ich hab bei mir 68 Grad eingestellt damit der Vl so ca. 75 Grad hat. Ist das gut oder nicht? Wenn das so nicht gut ist wie sollte ich den Rl dann einstellen?
Ideale Rücklauftemperatur ?
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Hallo,
es gibt hier unterschiedliche Theorien zur Temperatur der RLA.
Ich habe diese wie viele hier so eingestellt das der Kessel auf 81 - 83 Grad kommt. Da ab 85 Grad der HV seine Leistung reduziert ist eine höhere Temperatur nicht sinnvoll.
Eine geringere Temperatur hätte zur Folge das dein Pufferwasser einen nochmaligen Durchlauf brauch um die höchste Energie zu speichern.Micha
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Quote
Wenn mich nicht alles tauscht dann ist es doch so das um so niedriger die Temperatur vom Rl eingestellt wird die Effektivität von Hv steigt, jedoch für den Kessel selbst eine höhere Temperatur besser ist.
Es geht erst einmal darum das im Kessel an Stellen welche vom Rauchgas berührt werden können, keine Temperaturen unter dem Taupunkt des Rauchgases liegen.
Die Taupunkttemperatur des Rauchgases ist abhängig vom Brennstoff, von dem Wassergehalt des Brennstoffes und vom Restsauerstoff mit welchem verbrannt wird. Da diese Werte immer unterschiedlich sind kann man von einem Taupunkt um so 60°C reden.
Um auf einer sicheren Seite zu sein kann man eigentlich von über 65°C als sichere Temperatur im Normalbetrieb bezeichnen wo noch kein Kondensat auftritt.Danach sollte erst einmal der Sollwert für die Rücklaufanhebung (RLA) über 65°C liegen.
Wenn du in einem Speicher Wärmeenergie unterbringen willst dann sollte die gespeicherte Temperatur möglichst hoch sein. Die obere Grenze von "möglichst hoch" wird so bei 80...82°C liegen.
Um diese Temperatur im Vorlauf zu erreichen wird die Sollwerttemperatur der RLA so eingestellt das man während des normalen Betriebes eine Vorlauftemperatur im Kessel von um so 80°C erreicht.Da du eine Umwälzpumpe installiert hast welche unter deinen Anlagenbedingungen immer eine konstante Umlaufmenge bringt, jedoch der Holzvergaser mit einer brennstoffabhängigen Leistungsschwankung brennt, ergeben sich damit Temperaturschwankungen im Vorlauf.
Damit muss man erst einmal leben.
Oder du baust, so habe ich es gemacht, noch eine zusätzliche Vorlauftemperaturregelung ein.mfg
HJH -
Das heißt dann so viel wie das meine Theorie schon mal nicht ganz falsch ist
um es mal genau zu erklären. Ich habe 2 1000 Liter Pufferspeicher in reihe "geschaltet" einer der beiden Speicher hat eine Edelstahlleitung innen drin in der das warm Wasser erzeugt wird. Bei dem Speicher ist das obere Drittel - Hälfte nicht für die Fußbodenheizung erreichbar sondern für warm Wasser reserviert (ist zwar für 2 Personen etwas viel aber irgendwann will ich auch mal Nachwuchs). Für die Edelstahlleitung währe es besser wenn der Vl nicht all zu hoch in den Puffer kommt zwecks verkalken und wir haben ein extrem kalkhaltiges Wasser (Schwäbische Alb). Ich heize einmal am Tag außer ich bin mir sicher das es für den nächsten Tag auch noch reicht. ich passe dann die Holzmege dem platz im Pufferspeicher an. ich achte also selbst darauf das der/die Puffer nicht 2 mal durch den Kessel lauft. und wenn ich dann doch mal ein zwei Scheite zu viel aufgelegt hab und ein teil doppelt durch lauft ist das ja auch nicht gleich der Weltuntergang.wenn ich es also richtig verstehe sind mein eingestellten 68 Grad nicht verkehrt aber etwas höher wäre besser?
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Hallo,
Wenn du einen Speicher mit einer eingebauten WW Schlange oder auch einen sogenannte Hygiene- Speicher hast, dann hast du bei deiner Planung etwas falsch gemacht.
Warmwasser sollte nicht über einen längeren Zeitraum, auch bei kalkarmen Wasser, in einem Behälter von 80°C eingelagert werden.
Über die Zeit gibt das immer Ablagerungen.Da ist eine FRIWA die bessere Lösung.
mfg
HJH -
Das Problem ist bei dem Hygiene Speicher das der schon vor dem HV da war. Wir hab das Haus gekauft mit einer ganz normalen Öl Heizung. Da wir nach dem Kauf noch Geld hatten hab ich gesagt wir machen uns Warmwasser aufs Dach. Mein Heizungsbauer meinte darauf hin das es mit ein klein wenig mehr Aufwand und etwas mehr Geld Warmwasser mit Heizungsunterstürzung gäbe und das dann wiederum förderfähig ist :woohoo: Also 12qm Großflächenkollektor auf Dach gepackt und den 1000 Liter Hygiene Speicher in den Keller gestellt. Im Winter dann das ganze Haus mit dem Schwedenofen im Wohnzimmer geheizt und trotzdem noch Öl fürs Warmwasser verbraucht. Daraufhin hab ich beschlossen das das geändert werden muss. Im Sommer kam dann also ein 2ter 1000 Liter Speicher und der Hv. Wenn ich doch schon den Speicher mit der Edelstahlschlaufe habe dann gebe ich doch nicht zusätzlich Geld für nen reinen Warmwasser Speicher aus.
Trotzdem hast du recht das es anderes besser ist/wäre.
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