Umrüstung auf HV- was macht Sinn- Überlegungen

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  • Hallo,


    habe mich eben vorgestellt und gleich ein Anliegen:


    Haus und Anlage: 125m², eingeschossig, voll unterkellert, Erdgeschoß und Geschoßdecke in Eigenregie (Bungalow mit Kalt-Satteldach) sehr gut isoliert ( U<=0,15). Fenster uW ca. 1.0. Nunmehr zweiter Winter.


    Heizung: Überall FBH- geschätzter Verlegeabstand 20 cm (Kupfer aus 1982, Haus habe ich vor 15 Jahren gekauft), neuer 5kw Kaminofen mit Außenluftanschluß im Wohn- Esszimmer- 47m². Keine Wasserführung, wir möchten bei bedecktem Wetter nicht im WoZi für WW heizen, zudem keine 5 RM dort hineintragen.
    Zentralheizungskombi von 82 im Keller- Holz unten- Öl oben, Rücklaufanhebung nachgerüstet. Kamin 16*16 Plewa, 7m.
    10m² Solar mit 60° an Südfassade. Friwa- Station. Steuerung Sandler 014-2
    Runde Eigenbaupuffer- 3 Stück- Inhalt jeweils 1050l, in Reihe geschaltet- erster Speicher mit selbstgebautem Leitsystem, keinerlei innenliegende Tauscher- eigenisoliert.
    Der Ölbereich ist zwar stillgelegt, wird aber bauartbedingt mit durchströmt.
    Mit dem Abbrandverhalten bin ich sehr unzufrieden- Verbesserung brachte die Abdeckung des wassergeführten Rostes und das komplette Öffnen der Aschentür- weiße Asche und weniger Verpechung.
    Dennoch: Wiegen des Feuerholzes brachte die Erkenntnis, daß (ohne zeitgleiche nennenswerte Entnahme durch die Heizung) auch bei optimistischstem Ansatz keine 50% der Energie im Puffer landen.
    Eher 40%.
    Bei dem jetzigen Wetter heize ich die Puffer einmal in der Woche (von 35/20 auf ca. 75/55) hoch- Sonntag/ Montag, um die Eigenwärme des Kessels nicht durch den Schornstein zu jagen, lege ich montags weiter auf.
    Der Holzverbrauch p.a. nach Isolierungsmaßnahmen bewegt sich bei 10- 12 RM, über 80% Weichholz.
    Vorrat neben Heizkessel, dürfte dieses Jahr reichen ohne Nachschub von außen.
    In der Zukunft wird aber mehr Hartholz aufgrund Durchforstung anfallen.


    Diesen Kombikessel will ich nun endlich ersetzen, als Backup stelle ich mir maximal einen Heizstab im Puffer 1 vor. Entsprechende Muffe habe ich seinerzeit angebracht.


    Nach nettem Kontakt mit Eta vor einiger Zeit ist mir nun alternativ der neue S1 von Fröling ins Auge gefallen.
    Nun meine Überlegungen: Weniger Kesselmasse, weniger Verluste- insbesondere angesichts der Tatsache, daß ich auch bei niedrigsten Temperaturen wie letztes Jahr nicht jeden Tag anheize.
    20 kW wären mir dennoch lieber, weil ich so an einem Abend bei gleichem Füllraum mit 2 Abbränden meine Puffer vollkriege. Alternativ eine Füllung am nächsten Morgen.
    Ich möchte halt nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, andererseits ist meine jetzige inneffektive Anlage über 30 Jahre alt- und ich 50. Da muß irgendwann Ersatz her. Und wenn ich von einer optimistischen Lebensdauer des Kessels von 20 Jahren ausgehe, wäre ich dann 70.
    Ob ich mir dann wieder einen HV in den Keller stelle? Also lieber jetzt.
    Die 80l Füllraum des Fröling mit 50er Scheitlänge - wie seht Ihr das? 33er möchte ich nicht.
    Was würdet Ihr machen? Eta? Fröling S1 Turbo neu?
    Liegen mit letztgenanntem Kessel schon Erfahrungen vor?
    Ich bin für jede Meinung und Anregung dankbar.


    Danke und Gruß
    Wolfgang

  • 80 liter füllraum wären mir zu wenig.


    piss Tann
    hanibal

    Hanibal


    2-Personenhaiushalt mit Hund, Katzen, Heidschnucken, Hühner und Forellen, ca 80 m² genutzte Wohnfläche, 40 Kw KÖB, 8m² thermische Solarfläche, 3000 Liter Puffer, 500 Liter Brauchwasser. Notfallversorgung: Brennwert-Öler, Kachelofen, Küchenherd (Gas) und Schwedenofen.

  • hallo achtern,


    obwohl ich auf die 100 zugehe muss ich immer noch voll arbeiten.
    da hat man keine zeit, alle nase lang einen spielzeug-füllraum (80 liter) nachzufüllen.
    :P
    es gibt auch noch eine welt ausserhalb des heizungshorizonts (behauptet jedenfalls die mit mir zusammenlebende oma).


    piss Tann
    hanibal

    Hanibal


    2-Personenhaiushalt mit Hund, Katzen, Heidschnucken, Hühner und Forellen, ca 80 m² genutzte Wohnfläche, 40 Kw KÖB, 8m² thermische Solarfläche, 3000 Liter Puffer, 500 Liter Brauchwasser. Notfallversorgung: Brennwert-Öler, Kachelofen, Küchenherd (Gas) und Schwedenofen.

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