Hallo,
seit 1,5 Jahren habe ich einen Attack DPX 25 Profi, einbau Inbetriebnahme erfolgten in eigenregie, da ich mir die wirren Preisvorstellungen der "Heizungsfachmänner" nicht beugen wollte.
Im September 2012 war es soweit, alles angeschlossen kontrolliert und ein kleines Feuerchen im Kessel gemacht; achja Dank Tip aus dem Forum die Primärluftrüssel vorher ausgebaut.
Feuer brennt, irgendeine schwarze Suppe läuft ausm Kessel - laut Betriebsanleitung beim ersten Abbrand normal. Gut irgendwann lief nix mehr heraus - also zaghaft noch was nachgelegt.
Temperaturanhebung Dank Oventrop kein Problem, die Puffer werden sogar warm. Ein kleiner Freudentanz da bis jetzt alles gut funktioniert. Die Puffer auf 70 Grad aufgeladen und den Kessel ausbrennen lassen. Am nächsten morgen ein fast schon euphorischer gang in den Keller, dann die Ernüchterung; der Attack stand in einer großen Pfütze - Schei...e. Ok Ursachenforschung brachte es ans Licht: der Kessel war undicht. Hmmmm, den Kesseldiehler angerufen den Fall geschildert. Dieser kam dann auch mit Schweißgerät und Flex und und und bewaffnet. Nach der Reparatur den Kessel wieder in betrieb genommen - alles dicht alles gut - Spitze. Schorni angerufen, der beim Vorgespräch mehr als skeptisch war, von wegen Billigkessel aus der Tschechei und so. Aber er kam, baute sein Messequipment auf und begann zu messen. Der Kessel war bereits 2h in betrieb und hatte seine Temperaturen erreicht. Der Schorni begann den Kopf zu schütteln, mir ran noch mehr schweiß unter den Axeln vor und fragte was los sei; er antwortete: manche geben 30000€ und mehr für ihre Hightechanlagen aus, der Heizungsbauer steht daneben und versucht verzweifelt die Werte zu erreichen und bei Ihnen auf anhieb alles im grünen Bereich; Messung bestanden.
Puh was für ein Glück der einzigste schmerz waren dann die 290 € für die Abnahme.
Im Herbst 2013 entschied ich mich für die Vollmar Steuerung, da die Originale nicht moduliert hat, warum auch immer. Die neue Steuerung eingebaut und die Lüfterkalibrierung gestartet. Es dauerte eine ganze Weile bis die Kalibrierung abgeschlossen war, dachte mir nix dabei, muß halt so sein. Die ersten abbrände sehr vielversprechend, die Modulation funktioniert einwandfrei, der Holzbedarf hat sich etwas reduziert, ca 10%. Nach zwei Wochen Kessel angefeuert und nach 15 min bleibt der Lüfter mit einem komischen Surren stehen. Ok nochmals kalibriert und wieder gestartet aber der Lüfter blieb wieder mit einem surren stehen. Nach einem Telefonat wurde die Steuerung getauscht, seit dem keine Probleme mehr; auch die Kalibrierung verläuft sehr zügig - war einer der glücklichen dessen Motor die Bauteiltoleranzen der Steuerung ausgereizt, überreizt hat.
Zum eigentlichen Problem mit dem Rauch im Keller: wenn ich mich mal verschätzt habe und zuviel Holz im Kessel ist und irgendwann der Lüfter ausgeht weil die Temperatur erreicht ist (bei mir 88°, dann spricht nämlich die TAS an), kommt vorne aus der Primärluftöffnung Rauch heraus. Habe mittlerweile die Luftführungen eingebaut; das gleiche Problem, nach kurzer Zeit denkt man ein Indianer hockt im Ofen und gibt kleine Rauchwolken zur Verstädigung nach draußen. Ich heize täglich ein bis zweimal an und hin und wieder kommt es halt vor das etwas zuviel Holz aufgelegt wurde. Bin für jeden Tip dankbar.
Viele Grüße
Dirk