@ HJH
Ein Bekannter von mir hat einen Lopper mit 49 KW.
Die Verrohrung Kessel zum Pufferspeicher ( 2 x 3000 L )wurde in 28mm Cu ausgeführt was für meine Begriffe
viel zu wenig ist. ( Kessel regelt ständig herab) Wie würde es besser werden wenn man noch eine Parallelstrecke in
28 mm Cu dazuschalten würde? Würde mich über einen Tip sehr freuen.
Schönen Abend noch
Sinusheizer ![]()
Verrohrung Kessel - Pufferspeicher
-
-
Hallo,
Das ist schon einmal unabhängig vom Fabrikat.
Auch beachten sollte man das 28mmCU einen Innendurchmesser von 25mm hat.
Bei 49 kW Leistung und 6°K VL/RL hat man 7145Ltr/h zu fördern bei 28mm CU sind das 4,0 m/s.
Bei 49 kW Leistung und 12°K VL/RL hat man 3572Ltr/h zu fördern bei 28mm CU sind das 2,0 m/s.
Die genannte Fördermenge ist unabhängig vom Ladezustand des Speichers IMMER im Kesselkreislauf des HV.Wenn du dann eine z.B. eine Rücklauftemperatur von 35°C hast, dann werden in der Leitung zum Speicher 952 Ltr/h gefördert bei 28mm CU was 0,53m/s entspricht.
Erreicht der Speicher dann im Rücklauf die Temperatur des Sollwertes der Rücklauftemperaturanhebung dann ist die hohe Fördermenge wieder wie oben angegeben erreicht.Du benötigst jetzt eine Pumpe welche groß genug ist die benötigte Fördermenge in allen Temperaturbereichen und den auftretenden Druckverlusten zu fördern.
Legst du die Pumpe für die kleine Fördermenge aus (Fördermenge zum Speicher) dann wird der Druckverlust schnell zu hoch und deine Pumpe schafft es nicht mehr.
Folge davon ist ein Temperaturanstieg im HV und damit eine automatische Leistungsreduzierung und ein schlechteres Brennverhalten.max. Strömungsgeschwindigkeit:
Bei CU max. 1m/sec., Zirkulations- leitungen 0,5m/sec., gemäß den Vorgaben des Kupferinstitutes.Leistung Umwälzpumpen:
Doppelter Durchfluss bei gleichem Durchmesser bedeutet 4-fachen Widerstand und 16-fache Stromaufnahme der Pumpe.Also wird man den Rohrdurchmesser im gesamten Bereich auf die hohe, dem gewünschten deltaT entsprechend, auslegen.
Dabei sollte ein bestimmter Druckverlust (0,5...3mbar/mtr.) berücksichtigt werden. Der Gesamtdruckverlust sollte dabei 0,2...0,4 bar nicht überschreiten. Der mögliche, zu überwindende Druckverlust, wird in der max. Förderhöhe angegeben.
Da es schwierig ist den Druckverlust vom PC aus anzugeben, da ja die vor-Ort Verhältnisse unbekannt sind, gebe ich eine max. Strömungsgeschwindigkeit von 0,4...0,8 m/s an.
Das reicht auch in der Regel für Anlagen bei nicht zu langen Förderleitungen.
Auch kann man dann Pumpen mit "normalen" Förderhöhen einsetzen.Ich hoffe das ich nichts vergessen habe.
mfg
HJH -
Hallo,
Zu deiner Frage:
2 Stck 28er CU parallel entspricht einem angenommenen Innendurchmesser von 31,1mm.
Bei 49 kW Leistung und 6°K VL/RL hat man 7145Ltr/h zu fördern bei 31,1mm CU sind das 2,6 m/s.
Bei 49 kW Leistung und 12°K VL/RL hat man 3572Ltr/h zu fördern bei 31,1mm CU sind das 1,3 m/s.
Reicht also absolut nicht.
Hier ein Link mit einem Excel Blatt, da kann man selbst rechnen:
http://www.holzvergaser-forum.…d/&postID=88852#post88852
Runterladen und erst entzippen, dann in Excel 2010 öffnen.mfg
HJH -
HJH hat ja schon fast alles gesagt.
Bei einer Kreiselpumpe ist die Stromaufnahme abhängig vom Fördervolumen, weshalb große Pumpen gegen geschlossene Schieber anlaufen müssen damit nicht eine ganze Stadt bei jedem Pumpenstart "Schwarzlicht" fährt.
Ein gößerer Volumenstrom bei gleichem Rohrdurchmesser kann zu Strömungsgeräuschen führen. Ob diese sich bei dir störend auswirken würden kann ich von hieraus nicht beurteilen.
Von mehreren Heizern (z.B. Spaci) hier weiß ich, dass diese bei 40 KW Leistung mit 28 mm Cu-Rohr auskommen. Kommt natürlich auf die Leitungslänge und Armaturen an.
Vieleicht, wenn die Erneuerung der Leitungen ein zu großes Problem bereiten ist eine stärkere Pumpe auch eine mögliche Lösung. Übrigens habe ich mehrfach von Störungen, wie der bei dir, im Zusammenhang mit der Art der hydraulischen Anbindung gelesen. In beiden Fällen sollte eine stärkere Pumpe die Störung beheben ohne jedoch die wirkliche Ursache zu beseitigen. Die ideale Pumpe ist eine die nicht nur stärker sondern auch in vielen Stufen zu regeln ist, was die Stromaufnahme reduziert.ralf
-
hallo sinusheizer
ich habe meinen hvs40ls auch nur mit 28mm verrohrt. reicht bei mirsolltest dir folgende fragen beabtworten
- wie groß ist das zeitfenster der 49kw während eines abbrandes ?
- wieso regelt der kessel ? kesseltemp zu hoch ? abgas temp zu hoch ?
- lamdawert am anschlag das die primärluftmenge reguliert wird ?gruß
meilu -
Hallo,
erst mal vielen Dank an alle Antwortgeber!
Der Kessel hat sich abgeschaltet wegen Übertemperatur
Kesselvorlauf (92 Grad) Ursache war wohl eine Luftblase im System
bzw. war der Druck über Sommer abgefallen ( auf 0,5 AT )
Nach der Korrektur und entlüften lief der Kessel wieder einwandfrei!
Bin mir natürlich schon sicher, daß es hydraulisch noch einiges zu verbessern gäbe
aber der Kessel und die Pufferspeicher stehen in einem unbewohnten Kellerteil so daß
Strömungsgeräusche nicht störend sind.
Wenn die Heizperiode richtig losgeht werde ich das ganze mal genauer beobachten.
Schönen Sonntag an alleSinusheizer
-
Quote
ich habe meinen hvs40ls auch nur mit 28mm verrohrt. reicht bei mir
Das ist jetzt eine sehr subjektive Antwort
Das sollte man nicht verallgemeinern.
Willst du 49KW in den Speicher transportieren benötigst du die von mir genannte Fördermenge.
Was du anders gemacht hast, kann ich vom PC aus nicht sagen.Du bist es zufrieden, dann sollte ich es auch sein.
Eine so kleine Verrohrung (28 mm bei 49 kW) Ist halt für Nachahmer nicht zu empfehlen.
Die Primärluft sollte nicht vom Lambdawert beeinflusst werden.
mfg
HJH -
Die Primärluft sollte nicht vom Lambdawert beeinflusst werden.
mfg
HJH
hallo hans jürgen
ich meine bei mir folgendes beobachtet zu haben
servo auf maximale sekundärluft und lamda trotzdem noch zu nierdrig
dann bilde ich mir ein regelt die ak3000 die primärluft runter
der betriebszustand ist aber bei mir extem seltenmeinolf
Participate now!
Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!