Ausdehnungsgefäß: Wo anschließen?

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  • Hallo,


    ich plane gerade meine neue HV-Anlage und habe mir zur Rücklaufanhebung einen Laddomat 21-60 besorgt. Dazu habe ich 2 Fragen:


    1. Die Dokumentation dazu zeigt im Rohrverlauf zum Pufferspeicher oben eine diagonale Rohrführung (wie in meinem künstlerisch unbegabten Bild) Soll dies zu einer Verminderung der Luftprobleme dienen?


    2. An welcher Stelle ist die richtige Position des Ausdehngefäßes des HV? zwischen HV und Laddomat oder Laddomat Pufferrücklauf also saugseitig?


    Vielen Dank im vorraus für ein paar Tipps!!!!!

  • Hallo,


    Hier kann man sich die Funktion ansehen:


    http://www.termoventiler.de/



    Das mit deinen Syphonschleifen vor dem Speicher ist dann aber kontraproduktiv.


    Die Ausdehnungsgefäße werden angebracht wie von dir gezeichnet.
    Aber ohne Absperrventil zwischen Kessel und ADG bzw. Speicher und ADG.


    mfg
    HJH

  • warum 2 mag?


    piss Tann
    hanibal

    Hanibal


    2-Personenhaiushalt mit Hund, Katzen, Heidschnucken, Hühner und Forellen, ca 80 m² genutzte Wohnfläche, 40 Kw KÖB, 8m² thermische Solarfläche, 3000 Liter Puffer, 500 Liter Brauchwasser. Notfallversorgung: Brennwert-Öler, Kachelofen, Küchenherd (Gas) und Schwedenofen.

  • Meine bescheidene Meinung als Frischling:
    Wenn er noch einen Elektroheizstab hat oder über einen Solar- Wärmetauscher den Puffer "befeuert" und zwischen dem Kessel und dem Puffer eine absperrbare Verbindung (an dem Schema sehe ich da aber gar nichts) ist, dann sollten es zwei sein. Man könnte sagen: Jedem Wärmeerzeuger sein Ausdehnungsgefäß und eigentlich auch seine Sicherheitseinrichtungen.
    Interessant wird es allerdings, wenn nur der Wärmeerzeuger ein Ausdehnungsgefäß hat, der Puffer nichts Wärmeerzeugendes in sich hat (wobei dass dann auch nicht mehr so relevant ist, außer es könnte zur Druckhaltung dienen), der Puffer vom Wärmeerzeuger abgetrennt/abgesperrt ist und das 80 °C heiße Pufferwasser abkühlt - bei 1000 Liter können es dann einige 10 Liter sein, die beim Herunterkühlen fehlen und u.U. einen ordentlichen Unterdruck erzeugen.


    Ich habe bei mir zwei Ausdehnungsgefäße, zwischen dem Wärmeerzeuger (Kessel/Pufferspeicher) und dem Ausdehnungefäß befindet sich noch eine ungedämmte "Ausdehnungsleitung" (damit die heiße Brühe nicht so direkt ins Ausdehnungsgefäß gelangt und dort die Membran durch die hohe Temperatur übermäßig belastet) und ein Kappenventil für Wartungszwecke.


    Ich glaube/meine/denke:
    ... wegen den Druckverhältnissen in einem pumpenbetriebenen Wasserkreislauf sollte das Ausdehnungsgefäß saugseitig angeschlossen werden. Nach der Pumpe gibt es einen Überdruck, vor der Pumpe einen Unterdruck und dieser wird durch das Ausdehnungsgefäß ausgeglichen. Die Pumpe könnte über Dichtungen, Verschraubungen, u.ä. Luft in das System saugen und daher sollte der Unterdruckbereich möglichst gering sein.
    Klappt allerdings nicht immer mit der Positionierung, also eher der theoretische Gedanke.


    Gruß
    Oli

    Heizkessel: Kombikessel Schuster DuoluxTurbo D-St 27-32
    -- Brenner 1: Holzvergaser ungeregelt (an/aus)
    -- Brenner 2: Öl- Gebläseblaubrenner Intercal BNR 20
    Puffer: Kombispeicher Schuster GPS-B 1000/200
    -- 800 Liter Pufferwasser, 200 Liter Warmwasser
    Solar: Vakuumröhrenkollektor Mazdon 20/30 insg. 70 Röhren
    sonstiges: 2 x UVR 16x2S, TA C.M.I., TA CAN-Touch, TA O2-DL

  • Vielen Dank für die Infos.


    In wie fern ist die Siphonschleife vor dem Speicher kontraproduktiv? Besteht die Gefahr eines zu hohen Widerstandes?

  • Vielen Dank für die Infos.


    In wie fern ist die Siphonschleife vor dem Speicher kontraproduktiv? Besteht die Gefahr eines zu hohen Widerstandes?


    Geht doch aus dem Video hervor.


    Die Montage und Verrohrung eines Laddomat sollte so sein das auch nach einem Abbrand des HV und Füllung des Speichers die Restwärme aus dem HV noch in den Speicher geladen werden kann.
    Das soll, bei richtiger Verrohrung, alles schön ohne Elektrik funktionieren,
    Deshalb der etwas stelle Rohranstieg vom HV zu Speicher oben.
    Nicht alle sind mit dieser Funktion zufrieden.
    Das funktioniert dann alles über Schwerkraft. Dazu sollte sich dann aber im unteren Bereich des Speichers noch kälteres Wasser befinden.


    Machst du ein Syphon in die Leitung, dann verhinderst du ja dies Schwerkraftzirkulation.


    mfg
    HJH



    pk,
    warum 2 mag?


    Für dich noch einmal den Link vom Studienrat(?) Bosy:
    http://www.bosy-online.de/Ausd…3%9Fe%20%28VG%20-%20ZG%29


    Ganz oben am Anfang der Seite.


  • Machst du ein Syphon in die Leitung, dann verhinderst du ja die Schwerkraftzirkulation.


    Genau so ist es.


    Als Laddomat- Nutzer hat man sozusagen die Wahl:
    1.) Ohne Thermosyfon oben am Puffer: Restwärmefunktion in Betrieb. Leider wird dann der Puffer per Schwerkraft langsam über den dann irgendwann kalten Kessel entladen... Für alle diejenigen interessant, die sonst einen Heizkörper im Heizraum benötigen würden...
    2.) Mit Thermosyfon oben am Puffer: Restwärmefunktion geht nicht, dafür bleibt die Wärme im Puffer...


    Man kann durch eine zusätzliche Pumpe, einem RSV und einer Temperaturdifferenzsteuerung auch mit dem Laddomat eine anständige Restwärmenutzung realisieren. Siehe: http://xeu.de/f481816224053
    Bei dieser Lösung darf der Puffer auch „randvoll“ sein.


    Gruß Gust

  • Hallo,


    Im Anhang eine andere Variante auf Seite 3 über dem 1. Speicher in grün eingezeichnet.
    Auch hier kann der Speicher voll sein, Umschaltung erfolgt über ein Ventil.
    Zuerst Entnahme aus dem HV, dann erst aus dem Speicher.


    mfg
    HJH

  • Hätte HJH seine Lösung bereits vor ca. 6 Jahren vorgestellt, hätte ich mir wohl einigen Ärger mit dem Laddomat erspart.
    Allerdings hätte ich mir dann nie die Mühe gemacht, eine eigene Lösung für die RWN mit Laddomat zu entwickeln...

    Gruß Gust

  • Hallo,


    Ist nicht meine Lösung !


    Habe ich nur hier aus dem Forum mal übernommen.
    Von wem ist mir entfallen.
    Evtl. Helmi?


    mfg
    HJH

  • Hätte HJH seine Lösung bereits vor ca. 6 Jahren vorgestellt, hätte ich mir wohl einigen Ärger mit dem Laddomat erspart.
    Allerdings hätte ich mir dann nie die Mühe gemacht, eine eigene Lösung für die RWN mit Laddomat zu entwickeln...

    Gruß Gust


    Hehe... Aber deine Lösung für die RWN mit dem Laddomat finde ich auch echt clever (da muss man erstmal drauf kommen) :P


    Gruß Yves


  • Jup, war von mir..... Ich weiß nur nicht mehr in welchem zusammenhang bzw. welcher Juser..... Müßte ein ca. ein Jahr her sein.....

  • Hallo,
    Ist nicht meine Lösung !


    Habe ich nur hier aus dem Forum mal übernommen.
    Von wem ist mir entfallen.
    Evtl. Helmi?


    die „amtliche Version“ von Helmi´s Entwurf...


    Gruß Gust

  • Das einzige problem was ich jetzt noch sehe, es muss ein Elektrisches Absperrventil beim Öler rein. Ohne dieses Ventil, kann die "Restwärmenutzung" nur aus dem Öler, oder eben nur aus beiden erfolgen. Aus den HV alleine eben nicht.
    Außer man sagt sich "im Winter sperr ich den Öler mit den Hanventil ab"..... Dann gehts zumindest in dieser Zeit... Hab ich jetzt nen Denfehler? Oder hatte ich das meinerseits so auch schon berücksichtigt?

  • Danke für die Super Infos. Ich muss sagen die Lösung ist wirklich clever!!


    Ja der Öler hat bereits ein 3-Wege Umschaltventil allerdings nur im Rücklauf, weches ich bis jetzt über eine Schwellentemperatur des Puffers schalte (einmal RL-Puffer oder RL-Öler). Im seltenen Ölbetrieb strömt allerdings ein Teil des "Vorlaufwassers" in den Heizkreis wie es soll, der Rest aufgrund einer fehlenden Absperrung in den entladenen Puffer oben. Ein mechanische Absperrventil löst zur Zeit dieses "Problem".


    Bei meinem bescheidenen Verständnis wäre eine Lösung ein el. Ventil in den Vorlauf also quasi Puffer oben - Heizkreis?

  • Etaminator

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