ETA SH: Puffer 108% - Frage

There are 37 replies in this Thread which was already clicked 22,131 times. The last Post () by gutber.

  • Ich bin in einer Situation die aktuell leider noch auf 1000Liter Puffer, 120m^2 Radiatoren und SH20kW ausgelegt ist.....was mir trotz gutem Händchen beim Einschlcihten passiert - ich laufen zeitweise leicht über die 100%.....klar nur 1000 liter ist ein Witz - das weiss ich auch - will auch möglicherweise dran was ändern - aber will noch abwarten wie alles wird wenn ich mal den Dachboden mit 150^2 drauf hängen habe.....klar wird dann bei 1000Liter der Komfort weiter leiden....


    Meine Frage ist - für meine kurzfristige Sache - wie sehr leidet meine ganze Anlage wenn ich schon immer wieder mal knapp auf die über 100% komme.......der Kessel geht mir nie über 86grad....und er heizt mir den Puffer normalerweise rauf bis auf 85grad oben und 82 grad unten oder so......


    aber is das schon das gröbste Verbrechen - weil A, B, C, darunter leidet und kaputt wird ....oder bin ich da noch ganz im sicheren Bereich.....


    Mir wäre natürlich lieber ich komm nicht über 90-95% aber das kann man schwer abschätzen....was ich schon mache, sobald er heizt lass ich von sonst typischen 40grad vorlauf gleich während dem abbrand 50 grad zu (von maximalen 58 die beim Abschöüfen dann kommen).


    Würde mich über Expertenwissen freuen, wie gesagt - keine Frage - weiss ich schon dass ab 2000 Liter das ganze anfängt vernünftig zu sein - aber das ist aktuell noch keine Option für mich.


    Danke,
    Norbert

  • Hallo Norbert,
    keine Angst. Ich fahre meine Anlage stets auf bis zu 90°C Kesselvorlauf. Das schlimmste was dir passieren kann ist das die TAS öffnet und dein Leitungswasser sinnlos in den Kanal geht oder gar das Überdruckventil öffnet und der Anlagendruck in die Knie geht. Solange das nicht passiert ist alles ok. Dein Heizungswasser steht unter ca. 2-2,5 Bar Druck bei dieser Temperatur, bedeutet es kocht erst weit über 100°C.



    Ralf

    Attack SLX 35 Profi. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Icjh denke auch, dass eine gute Anlage die 85°C ohne Probleme abkann sofern der Betriebsdruck nicht zu hoch geht.
    Zudem hast du ja verschiedene Sicherheitssysteme von Abschöpfung bis hin zur TAS.


    Da ich bei meinen 2200l auch schon des öfteren bei durchgehend 85% (oben,mitte,unten) voll in der Abschöpfung war, habe ich die Kessel soll Temperatur von 80°C auf 82°C hochgesetzt.
    Dann berechnet er die Ladung anderst und geht nicht gleich auf über 100% und Abschöpfung.


    was ich schon mache, sobald er heizt lass ich von sonst typischen 40grad vorlauf gleich während dem abbrand 50 grad zu (von maximalen 58 die beim Abschöüfen dann kommen).


    Gibt es hierfür in der Touch einen Parameter? Wenn ja, wie heißt der und wo finde ich den??

  • Hallo,


    ich fülle meine PS bis auf oben und mitte 96°C und unten ca.80°C denn so bekomme ich noch ein paar kW/h mehr rein und die PS sind gut eingepackt so das nur wenig verloren geht.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Kannst du nicht einfach mit Schamottesteinen den Vergasungsraum verkleinern.
    Würde ich mal mit 5cm Ytong probieren.
    Grüße Martin

    Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
    Plattentaush. Friwa eigenbau
    Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
    HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
    CO Messung

  • @ Reiner:


    Macht die Steuerung des ETA die 96°C "von Natur aus" mit oder hast Du selbst irgendwas daran geändert?
    Läuft bei dieser hohen Kesseltemp. der Lüfter noch oder funktioniert das ganze dann nur noch durch den Kaminzug?
    Eine schlechte Sache ist das jedenfalls nicht....
    Die gespeicherte Energiemenge erhöht sich um 37,5%, wenn man den Puffer zwischen 95°C und 40°C statt zwischen 80°C und 40°C betreibt.
    Bei vielen Steuerungen ist ja standardmäßig schon ab 85°C Kesseltemperatur schluss.


    MfG Hans

  • Hallo,


    Im Anhang einmal die üblichen Abschaltpunkte.


    Dabei sollte man beachten das die üblichen Bimetall-Temperaturanzeigen in einer Heizungsanlage eigentlich "GURKEN" sind.
    Die zeigen viel an, nur nichts richtig.
    5°K ist da oft kein Maß.


    Füllen kann man eigentlich bis zum Abwinken. Dann geht halt die Ablaufsicherung auf.
    Ich habe das auch nicht absolut im Griff.


    mfg
    HJH

  • Hallo Hans,


    meine momentane Regelung für den BK15 ist die FT und dort mache ich das über die RLA. Wenn meine PS ( 2 parallel u. 1in reihe) leer sind fahre ich mit 68°C RLA das macht ca. 82°C KT und wenn dann der erste voll ist stelle ich auf ca.78°C RLA um das sind dann 94-96°C KT. Das Saugzuggebläse läuft mit einem FU auch über die FT mit einer AGT von 150-170°C je nachdem wie sich der CO Wert verhält.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

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  • danke an alle für die rückmeldungen....hätte nicht mit solchen rückmeldungen gerechnet, aber das beruhgit mich schon sehr....


    die 50grad vorlauf erreiche ich nur weil ich im Wohnzimmer am Termostat (digital ausgabe) die Raum SOLL von 23 auf 25 anhebe.....also (leider) manuelle spielerei....vermute mal dass es für so was nix gibt, aber wundern tät mich so ein parameter auch nicht andererseits


  • Die "Temperatur Puffer Soll" habe ich unverändert bei 80°C belassen. Allerdings habe ich die Werte für den "Sicherheitspumpenlauf" auf 94°C und für die "Kessel Max" auf 96°C angehoben. Denke dadurch kann der Abbrand möglichst lange normal verlaufen (hatte schon manchmal eine Pufferladung von ca. 115%), und die Sicherheitseinrichtungen springen dann trotzdem noch rechtzeitig an bevor die TAS oder die Abschaltung aktiv werden.


    Mein HB hat neulich gemeint lieber etwas weniger, aber ich denke mal, dass innerhalb der verstellbaren Werte die Anlage keinen Schaden nehmen darf. Oder nicht?!

  • ....und wieder mal, kann es teilweise, trotz gleichem Holz schwer einschätzen - bin immer knapp unter 30% beim Start, bestenfalls schaff ich über den Schlichtgrad mehr Holz, aber ich pass eh schon so gut auf ja nicht zu viel zu nehmen - und fahr manuell die Anlage von sonst 45 Grad VL auf 60 Grad VL damit die Energie gleich weitergegeben wird....aber heute wieder 5% RestO2 bei 100% Puffer....das war dann wieder mal so weit dass mri der Puffer auf 115% gegangen ist...hasse das.


    Diesmal hat erstmals auch der Kessel Übertemperatur angezeigt und 90Grad bekommen.....hat dann den Lüfter weggeschalten......und da kommt auch gleich meine Frage.


    Tud dieser Zustand dem Kessel weh....weil im Endeffekt glüht das Material drin fleissig vor sich hin, es wird nicht mehr extra Energie genommen - und so beruhgit sich nach mehreren Stunden die Anlage wieder....


    Gibts da Nebeneffekte bei diesem "Dahin-Glühen".....Teer'en,.....? Ablage an den Wirbulatoren....oder alles kein Problem.


    Keine Sorge, ich will das eigentlich nicht zur Norm machen, aber nur damit ich weiss wie sehr ich mich nach solch einer Aktion ärgern muss - weil LIEB hab ich den SH20 schon ganz schön viel. :)

  • Bei den Temperaturen drauße freuen sich die Ratten im Kanal, so eine warme
    Dusch bekommen sie nicht alle Tage. Irgendwie solltest du den Füllraum verkleinern, nimm einfach Ytong, dann passt nicht so viel Holz rein und du tust dich leichter
    mit dem füllen. Jeder Abbrand ist auch etwas anders, mal gibt es mehr , mal etwas weniger Wärme. Nächstes Jahr besorge dir noch Puffer.
    Grüße Martin

    Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
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    CO Messung

  • Tud dieser Zustand dem Kessel weh....weil im Endeffekt glüht das Material drin fleissig vor sich hin, es wird nicht mehr extra Energie genommen - und so beruhgit sich nach mehreren Stunden die Anlage wieder....


    Gibts da Nebeneffekte bei diesem "Dahin-Glühen".....Teer'en,.....? Ablage an den Wirbulatoren....oder alles kein Problem.


    steht in der Anleitung das die wirbulatoren bei solchen Aktionen verteeren und unbedingt vermieden werden sollen....


    erklär mir mal den Vorteil warum du soviel holz einschichtest und das in kauf nimmst????????????


    mach weniger und lege lieber einmal nach, so mach ich das jedenfalls wenn ich mir unsicher ob der leistungsabnahme bin!

    ETA SH 20 Touch
    2 * 1000 L Puffer
    400 L Brauchwasser
    Buderus Raketenbrenner :D

  • Hallo,


    dann wiege dein Holz mal ab und schau mal wie viel Energie du in den Kessel bekommst. Ich wiege das Holz immer ab da ich auch mit dem WMZ ermittle wie viel Energie ich in die PS bekomme und so wies ich wie viel kg Holz ich einlegen kann um meine PS voll zu laden und du wirst sehen wie unterschiedlich Holzmenge im Verhältnis zum Gewicht ist. ich bekomme zw. 20-30kg Holz in einer Ladung unter.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

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    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

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  • Nim die Badwage, kann man gut 20 kg aufschlichten. Wenn du nicht ablesen kannst nimm die Taschenlampe, in der Mitte so viel frei lassen das man runtersehen kann.
    Grüße Martin

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  • Bei den Temperaturen drauße freuen sich die Ratten im Kanal, so eine warme
    Dusch bekommen sie nicht alle Tage.


    Martin das ist beim ETA so nicht ganz richtig. Das Spülen über das Sicherheitsventil ist die letzte Instanz. Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann geht der ETA bei Überladung wie folgt vor:


    1) Pufferfüllung geht an die 100%, Lufzzufuhr (Luftklappen) werden gedrosselt. Der HV versucht so die Leistung runter zu bekommen.


    2) Das System geht in Abschöpfung, alle Heizkreise werden eingeschaltet und ggf. die Vorlauftemp. angehoben bzw. auf max. gestellt um Energie los zu werden.


    3) Der HV geht in Übertemperatur, das Saugzuggebläse wird abgeschaltet. Das Holz schwellt vor sich hin mit den oben genannten folgen wie verteeren.
    Diesen Zustand habe ich bzw. die Freundin beim Nachlegen leider auch schon zweimal geschafft :(


    4) Das Sicherheitsventil geht auf und der Kessel wird mit Leitungswasser gespült.



    Ich denke die Übertemperatur ist nicht unbedingt gut für den Kessel und sollte vermieden werden.
    Aber ich gehe mal davon aus, dass ein HV in dieser Preisklasse so ausgelegt ist (zumindest sein sollte), dass er diesen Zustand zumindest ab und an aushalten kann/muss. Da es ja immer mal passieren kann das man zu viel läd.

  • Ganz genau so ist die Abfolge der greifenden Sicherheitseinrichtungen bei ETA!


    Ebenfalls bin ich auch der Meinung, dass das dieser Kessel ab und zu aushalten muss ohne dauerhaften Schaden zu nehmen. Aber um für diese Sicherheitsmaßnahmen mehr Spielraum zu haben, kann man doch einfach die Werte bei der sie greifen höher setzen. Dann erreicht man auch 115% Ladezustand ohne dass eine Maßnahme ausgelöst wird.


    Und diese Höhe des Ladezustands darf doch sicher nicht aufs Material gehen!?!

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