Vergleich kleine/große Brennkammer mit 12 Loch Düse mit Druckausgleich

There are 10 replies in this Thread which was already clicked 7,043 times. The last Post () by geloescht002.

  • An alle!


    Habe seit nunmehr 15 Abbränden die neue 12 Loch Düse mit Druckausgleich von Martin in meinem HVS 25 LC. Ich habe dabei die originale Brennkammer des Vigas benutzt.
    Mit der neuen Düse, 10+2 mit Druckausgleich (von Martin), Brennraumtemperatur in der Spitze weit über 1300 ° und mein Brennraumfühler hat das mitgemacht. Rauchrohrtemperatur mit Originalfühler gemessen ca. 165°, mit nachträglich eingebautem Zusatzfühler bei 200°. Der O² Gehalt liegt bei ca. 7,5%. Die Gebläseeinstellung musste auf -3 verringert werden (entspricht ca. 46% Gebläseleistung), da sonst die Brennraumtemperatur dauerhaft auf über 1200 ° gestiegen ist. Farbe der Verbrennungsrückstände im Brennraum fast weiß.. Bei geöffneter Brennraumtür keine Flamme sichtbar, nur noch flimmern. Temperatur am Schonsteinaustritt in der Spitze nicht über 58°.
    Nach Start des HV war bereits nach 3-4 Minuten eine Brennkammertemperatur von über 1100° zu verzeichnen.


    Die Werte beziehen sich auf einen sauber gereinigten Kessel. Die Düse ist sauber abgedichtet.
    Alle Fühler arbeiten einwandfrei, wurde mit Ersatzfühler getestet. Das Holz ist trocken, im Heizraum gelagert, gemessene 15%.


    Danach nun seit 10 Abbränden die große Brennkammer von Sven (Spikisveni) eingebaut. Brennrauntemperatur in der Spitze knapp über 1000°, Rauchrohrtemperatur mit original Fühler ca. 180°, mit nachträglich eingebautem Fühler ca. 220°.
    Der O² Gehalt liegt nun bei ca. 4,5%. Die Gebläseeinstellung steht nun wieder bei 0, also 100%.Die Brennraumtemperatur liegt durchschnittlich bei 850-950°. Farbe Verbrennungsrückstände wie gehabt. Keine Flamme sichtbar, nur flimmern. Temperatur Schornsteinaustritt 75-80°. Brennraumtemperatur von 800° wird nun erst nach ca. 10 Minuten erreicht.


    Der Anheizvorgang wurde bei beiden Brennkammern immer gleich durchgeführt. Restkohle über Düse verteilt, kleinere Holzscheite 3-6 cm Durchmesser darüber, dann normale Holzscheite (Buche/Esche) und von unten mit Gasbrenner angezündet, Zünddauer ca. 20 Sekunden.


    Meinen Dank an Martin für diese Düse und Sven für die Brennkammer. :laugh:


    Eure Meinung/Erklärung dazu?


    Gruß Wolfgang

  • Hallo Wolfang,


    Danke für Deinen Bericht - ist interessant;


    Meine Meinung dazu:
    Die große Brennkammer hat weniger Widerstand, bzw. baut weniger Gegendruck auf.
    Da spielt natürlich auch der Abstand zur Brennkammertür eine Rolle.


    Aber nur mit dem Abstand alleine funktioniert das nicht optimal;
    Man muß zusätzlich auch den Austrittsquerschnitt der Brennkammer verkleinern...
    Noch viel Spaß beim Testen...


    mfg friedrich

  • Prima kann ich nur sagen. Die Brennkammergröße ist maßgebend.
    Ich babe ja die seitlichen Umkehrzüge drinnen, gehabt. damit ist nur eine begrenzte
    Menge durchsetzbar um eine ganz saubere Verbrennung zu haben.
    Gibt man zu viel Primärluft steigt sofort der Co gehalt an, dei Temperaturen sind schon da aber man braucht eine gewisse Größe.
    Der Schorni hat seine Messung gemacht, alles noch unte grünem Bereich, war begeistert.
    Grüße Martin

    Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
    Plattentaush. Friwa eigenbau
    Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
    HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
    CO Messung

  • Hallo,
    wie errrechnet sich eigentlich die Optimal Brennkammergröße? Oder gibts von den Cracks schon irgendwelche brauchbaren Maße?
    Brauch für meinen Orlan 25 ja auch noch eine, und da der Orlan im Moment nicht im Einsatz ist, hätte ich Zeit eine Brennkammer selbst herzustellen......
    Nehmt ihr dazu normalen Feuerbeton (1400°C)?

  • Hallo,
    wie errrechnet sich eigentlich die Optimal Brennkammergröße? Oder gibts von den Cracks schon irgendwelche brauchbaren Maße?
    Brauch für meinen Orlan 25 ja auch noch eine, und da der Orlan im Moment nicht im Einsatz ist, hätte ich Zeit eine Brennkammer selbst herzustellen......
    Nehmt ihr dazu normalen Feuerbeton (1400°C)?


    An den Seiten brauchst du nur 4cm Luft, das gleiche vorn bis zur geschlossenen
    Brennkammertür. Für den Ramen Mach oben ein U eisen und unten Winkeleisen.
    Dann hast du oben Halt für die Platten und die stehen gegen den Winkel unten.
    Dann kannst du mit einer Bodenplatte die Seitenteile festhalten. Wenn die nicht zu dick
    ist geht auch noch genug Wärme an die Wasserführende Unterseite.


    Du Kannsz Feuerbeton nehmen, du kannst aber auch Witgert 922 nehmen, das kann
    bis 1500° gebrannt werden. Bekommst du bei http://www.meisel-creativ.de
    meisel-creativ@t-online.de Ruf : 02624/ 94534


    Mo: Di:Do.Fr: 15 - !8 Sa 10 - 14 Uhr


    Das zeug kanst du ausrollen und zurechtschneiden. Bis vor dem Brennen kannst du es wieder
    anfeuchten und neu vormen. Hab gerade die Decke unter der DÜse davon gemacht.
    Erst trocknen lassen, zwei drei Tage und dann kann es in den Ofen, kann man die Platten auch in denRahmen der Brennkamme stellen und langsam das restliche Wasser rausdampfen und dann
    normal einheizen, hat hinterher einen tollenKlang wenn man gegenklopft.
    Kann man auf das genaue Maß in der Höhe machen, es schwindet etwas beim trocknen,
    hat dann Luft damit es arbeiten kann.
    Und 10 kg ich glaube 8,60 + Porto, hatte gleich 20 kg bestellt. Tolles Material.
    Kann man auch die Rohrbrennkammer von nachbilden, über einKunsstofrohr
    legen und einen Tag trocknen lassen, dan runternehmen und die Endform wieder herstellen,
    in die Brennkammer legen und in der Mitte zusammen kleben mit frischer Masse.
    Das geht alles damit und hällt.
    Grüße Martin

    Soli 25 E 2000 l Puffer Solar 8,9m2 Röhren
    Plattentaush. Friwa eigenbau
    Flamtronik 2Gebl. Konr. Dimmer.
    HKS u. EigenDüse Gr. Brennk. Eigenbau
    CO Messung

  • Hallo,


    Quote

    wie errrechnet sich eigentlich die Optimal Brennkammergröße?



    Da ist sie, die Frage aller Fragen. (bei Holzverbrennung)


    Nur ein großer Feuerraum wird allein nicht alles bringen.
    Nimm doch einmal den Verlauf einmal auf.
    Bei der Zugabe von Sekundärluft in die Brenngase trifft kalte Luft (ob 20°C oder 50°C spielt eine untergeordnete Rolle) auf heiße (900...1000°C) Brenngase.
    Die 2 müssen sich erst einmal vermischen, dabei sollte die Temperatur nicht unter 650...700°C fallen.


    Dies Vermischung wird in einem freien Raum mit relativ kleiner Geschwindigkeit sehr schwer gelingen da sich Brenngase mit der Luft sehr zäh vermischen, nach einer Vermischung und bei entsprechender Temperatur brennt es ja erst.


    Als Ergebnis daraus sollte nach der Zugabe von Luft eine Turbulenz für Vermischung sorgen und danach in einem beruhigten Raum ausbrennen.
    Dieser beruhigte Raum sollte so gestaltet sein das sich hier auch Asche absetzen kann.


    Jetzt zu der eigentlichen Frage.
    In einem Buch von Karl Nuber habe ich einmal von einer Verweilzeit im heißen Bereich von bis zu 2...5 sec. gelesen.
    Das ist natürlich schon eine recht lange Zeit.
    Mittlere Gasgeschwindigkeit von ca. 4 m/s.


    Berechnungen kann man nachlesen in einem Buch von Friedrich Nuber / Karl Nuber :
    Wärmetechnische Berechnung der Feuerungs- und Dampfkessel- Anlagen.
    Im Buch ist eine komplette Rechnung (aber noch mit alten Formelbezeichnungen) erklärt und dargestellt.


    Das Buch ist nicht mehr im Handel, Amazon hat das Buch aber ab und zu noch im Angebot.


    mfg
    HJH

  • Die Brennkammern sind ja immer nach vorn offen. Das heißt natürlich immer voll auf die Brennkammertüre. Mein Orlan hat ja einen betronierten boden. Wäre es da nicht evtl. sinvoll den Abgasstrom eher nach unten zu lenken? Evtl leicht schräg nach vorn, wo dann zusätzlich nochmals eine sperre ist, so dass die Gase nicht direkt auf die untere Türdichtung treffen?
    Und wie ist es dann mit dem Brennkammerthermostat wenn es nicht mehr direkt im Gasstrom sitzt?

  • Hallo,


    Quote

    hätte ich Zeit eine Brennkammer selbst herzustellen......



    Quote

    Wäre es da nicht evtl. sinvoll den Abgasstrom eher nach unten zu lenken?



    Wenn du frei bist in der Bauart, würde ich das genau anders herum machen.
    Brennrichtung von unten nach oben mit sich nach oben weiter öffnender Brennkammer.


    So das die Strömung nach oben langsamer wird und schwerere Teile wieder zurück in den Brenngasstrom fallen.
    Damit hätte man eine automatische Nachverbrennung der schweren Teilchen im Gasstrom.


    mfg
    HJH

  • HJH
    bedenken hätte ich dsbzgl., dass die ``Schwerteile´´ die nicht verbrennen in der Brennkammer verbleiben und diese früher oder später verstopfen.

  • Hallo,


    Warum so zaghaft?


    Der KÖB ECO hat das ja auch so ähnlich.


    mfg
    HJH


  • Und? Erfahrungen? Mit zaghaft hat das nix zu tun. Und er hats ja nur ``so ähnlich´´....
    Ein Öler ist auch so ähnlich.... der macht auch Warm :P

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