Automatisches Auslesen der Log-Daten des BL-Net (an UVR1611)

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  • Hallo zusammen,


    um die begrenzte Speicherfähigkeit des BL-Net bezüglich Log-Daten zu umgehen habe ich eine gute Lösung gefunden und umgesetzt.
    Möchte euch das natürlich nicht vorenthalten und empfehle dies für alle, die sowieso ein NAS, einen Linux-Rechner/Server, Rasperry PI oder ähnliches im lokalen Netz laufen haben.
    Somit kann man auch mal 3 Wochen im Urlaub sein und verliert keine Log-Daten.


    Auf der Seite d-logg-linux hat sich Holger Römer die Mühe gemacht ein kleines Programm (dl-lesenx) zu schreiben, welches auf einem Linux-Rechner oder -NAS läuft und die Log-Daten zyklisch vom BL-Net abrufen und speichern kann.
    --> dl-lesenx
    Das Schöne daran: das Programm speichert im WinSol-Format und ist kompatibel zu den bereits von WinSol übertragenen Daten.


    Verfügbar ist es für die verschiedensten Plattformen:
    - ARM-Architektur (Rasperry PI)
    - NAS mit Marvel Kirkwood Prozessoren (zum Beispiel mein Synology-NAS)
    - Fritzbox
    - und andere...


    Man benötigt in einer reinen Linux Umgebung ein weiteres kleines Programm (setup-dlogg) zum Parametrieren der UVR-Log-Funktion (Log-Intervall, Daten nach Übertragung löschen, u.s.w.).
    --> setup-dlogg
    Wenn bereits WinSol auf Windows im Einsatz ist, kann "setup_dlogg" entfallen, da über WinSol parametriert werden kann.



    Meine Vorgehensweise für mein Synology-NAS (DS111 mit Marvel Kirkwood):


    --> alle Programme für Marvel Kirkwood mv6282 und 88F6702


    Das Programm "dl-lesenx" wird ins /bin Verzeichnis des NAS kopiert (evtl. noch Rechte anpassen, war bei mir nicht nötig, da ich es als "root" aufrufe).


    Zum zyklischen Übertragen der Daten wird das Programm über einen cron-Job aufgerufen.
    Dazu wird die Datei "/etc/crontab" des NAS editiert und um eine Zeile ergänzt, die des Programm "dl-lesenx" mit Parametern aufruft, um die Log-Daten zu beliebigen festgelegten Zeitpunkten abzurufen.


    Der reine Programmaufruf schaut bei mir so aus:

    Code
    /bin/dl-lesenx -i 192.168.2.222:40000 --res --dir /volume1/public/transfer/_TechnischeAlternative/WinSol/


    -i -> Angabe der IP und Port des BL-Net
    --res -> nach dem erfolgreichen Lesen der Daten werden die Daten auf dem BL-Net gelöscht
    --dir -> Verzeichnis, in dem die Log-Daten gespeichert/abgelegt werden (bei mir das bereits vorhandene WinSol-Verzeichnis)


    Die komplette Datei "crontab" inklusive Programmaufruf schaut jetzt so aus:



    Code
    #minute	hour	mday	month	wday	who	command
    10	0	*	*	1,2,3,4,6	root	/usr/syno/bin/synopkg chkupgradepkg
    0	0	1	*	*	root	/usr/syno/bin/syno_disk_health_record
    20	4,16	*	*	*	root	/bin/dl-lesenx -i 192.168.2.222:40000 --res --dir /volume1/public/transfer/_TechnischeAlternative/WinSol/
    40	4	*	*	*	root	/tmp/synoschedtask --run id=1


    In der vorletzten Zeile ist der Programmaufruf von "dl-lesenx".
    Jeden Tag um 4:20 Uhr und 16:20 Uhr werden die Daten des BL-Net ausgelesen und im WinSol Verzeichnis gespeichert.
    Weiterhin können mit WinSol die aktuellen Daten übertragen werden. Die abgelegten Daten (dl-lesenx und WinSol) sind zueinander konsistent.


    Ich hoffe, das dies eine Hilfestellung für andere ist.
    Bei Fragen... fragen!


    Gruß Yves

  • Hallo, der Beitrag ist ja schon uralt, wird bei mir gerade wieder aktuell...
    Ich habe vor ein paar Tagen das (für mich) neue Winsol 2.09 installiert. Dabei lief irgend eine Format Konvertierung, mit dem Effekt daß nun mein geliebtes Dataloggig vom BL-Net zum Syno NAS nicht mehr funktioniert.
    Hat von Euch jemand das script im Einsatz und dasselbe Problem ?
    Gruss
    Karl-Heinz

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