in meinem wald gibt's im wesentlichen tanne, kiefer, fichte, buche und kastanienbäume.
zum Kastanienholz:
ist Hartholz und ähnlich gut/schlecht zu sägen und spalten wie buche.
geht kaum kaputt, also nahezu ewig haltbar.
sollte trocken gefällt werden (also im winter), nicht nur wegen des gewichts, sondern auch wegen der nässe im holz und der großen blätter.
ganz wichtig: einige jahre unabgedeckt im regen sitzen lassen.
erst verheizen, wenn die rinde von alleine komplett abfällt.
dann noch ein jahr trocknen lassen, weil die dicke rinde den trocknungsprozess unglaublich verzögert hat.
die säure im holzinnern (gelbe farbe) ist kaum rauszubekommen, auch nicht nach jahren.
das holz sollte möglichst klein gespalten werden.
vorteilhaft: auf die Holzkohle erst eine lage nadelholz.
wenn die Kastanie aber mal richtig brennt, dann brennt sie präzise ab und ohne große Schwankungen.
momentan verheize ich erst 3 jahre abgelagertes Kastanienholz. ging nicht anders. sollte man aber nicht tun. lieber 5 oder 6 jahre oder noch länger warten. im Gegensatz zu buche wird die Kastanie von jahr zu jahr besser. 10 jahre und länger abgelagertes holz zeigt erstklassiges brennverhalten.
Kastanie ist dort, wo sie viel vorkommt, absolut günstig zu kaufen, weil von der Industrie nicht nachgefragt.
piss Tann
hanibal