Moin!
Nachdem die erste Heizsaison mit alter Heizung fast überstanden ist, geht es jetzt an die Planung und Verwirklichung meiner Wunschheizung mit den Wärmeträgern Holz, Gas und bei entsprechender Kassenlage auch Solarthermie.
Bis jetzt ist alles noch wie in meiner Vorstellung (siehe Signatur, Link) plus neue Pumpe im Heizkreis. Dort gibt es auch Angaben zur berechneten Heizlast und der Hausgrösse. Hochgerechnet waren wir diesen Winter aufgrund des milden Wetters 38% unter dem vorberechneten Verbrauch...
Seit gestern steht das erste Teil der neuen Heizung fest:
Gekauft wurde ein WAMSLER ZENTRALHEIZUNGSHERD K148 in Schwarz. Kostenpunkt waren mit neuer TAS, dazugehörigem Sicherheitswärmetauscher, ein paar Metern Kupferrohr, Ventilen und Kosten der Abholung runde 1000€ im Vergleich zu runden 4000€ die er mit dem Zubehör aktuell neu kostet...
Der Ofen ist Baujahr 2007, der Zustand ist TipTop und gepflegt und er erfüllt als aktuelles Modell die Anforderungen der 2. Stufe der 1. BImSchV mit Holz und Braunkohle als Brennstoff zum "Notfalls über Nacht heizen"
Pruefzertifikate_K148.pdf (Show)
Pruefzertifikate_K148.pdf
K148-CPR-07.2013-DE_GBv1.pdf (Show)
K148-CPR-07.2013-DE_GBv1.pdf
In Absprache mit meinem Bezirkskaminkehrer bedeutet das wohl, dass ich bei den Unterhaltskosten drastisch spare, da nur eine Pflichtkehrung als Einzelraumfeuerung und Wegfall der teuren 2-Jährigen Feststoffmessung mit ungewissem Ausgang.
Dies wiegt den schlechteren Wirkungsgrad des Küchenofens finanziell soweit wieder auf und noch dazu wollen wir einen KÜCHENOFEN zum Kochen und Backen als Mittelpunkt unserer WG-Küche...
Jetzt geht es ans Eingemachte, Geld ist knapp, ich habe als Grobrahmen zwei Puffer a 1000L im Kopf, Rücklaufanhebung muss auch noch her, dazu ein witterungsgeführter Heizkreismischer, Umstellung auf eine geeignete FRIWA mit Zirkulation, Einbindung der Gasheizung als Backup und später bis zu 10.5m² Solarthermie mit Röhrenkollektoren...
Verrohrung mache ich bis an den bestehenden Heizkreis bevorzugt in Kupfer und löte weich, das habe ich im Griff, es kann kein Gummi kaputt gehen, ich brauche keine Presse und Fittinge gibts billig ersteigert bei Ebay...
Also der Reihe nach folgende Fragen, die es nacheinander zu klären gibt:
1. Welche Pufferspeicher, "Leere Dosen", "Schichtdingers" und mit welcher sinnvollen Ausstattung an Solarwärmetauschern??? (Isolierung mitkaufen, oder besser einhausen und mit Dämmung ausblasen?)
Wie verschalte ich diese am sinnvollsten? (momentan bin ich auf parallel geeicht, wg. Wärmetauscher solar und ausgleich zwischen den Speichern?)
2. Welche Rücklaufanhebung passt zu meinem Ofen im Hinblick auf Durchflussmenge, Anhebetemperatur und Preis-Leistung.
3. Ich würde gerne Low_Tech bleiben, also als Mischer für den Heizkreis sowas nutzen:
http://sikoma-heizungsshop.de/…ischer-set.html?vids=1263
4. Frischwasserstation:
Ein weites Feld, ich habe keine Ahnung, aber die Preise schocken mich erstmal...
Wir sind vier bis fünf Leute, gebadet wird seltenst, Duschen verteilt sich über den Tag. Zirkulation hätte ich gerne...
5. Gasheizung:
Als Backup steht recht weit hinten an, für den Anfang auch gern zum Pufferladen geregelt über ne Schaltuhr und die Abschaltung bei Erreichen der gewünschten Puffertemperatur. (Wegen Kaminvernässung soll der Gaser wenn überhaupt nur einmal am Tag möglichst lange laufen, also per Zeitschaltuhr morgens zwei Stunden Strom, Heizung lädt zwei Stunden oder schaltet vorher bei Erreichen der Wunschtemperatur ab. LowTech ist die Devise)
6. Solarthermie:
Das Garagen-Betondach ist Flach und hat 5.8m X 3.8m, sprich ich kann bis zu 5.8 laufende Meter Röhrenkollektoren mit 172° gen Süden steil für die flachstehende Sonne aufständern, so dass ich maximale Heizerträge habe. Solar kommt später, aber bei der Pufferauswahl ist es ja wichtig...
So, dass war jetzt in Grundzügen mein Projekt mit Fertigstellung spätestens zur nächsten Heizperiode, ich fange mal im folgenden Post mit meinem Stand zu Punkt 1 an und sage schonmal Danke für alle Beiträge...
Liebe Grüsse aus dem Eulenhaus
Frank