DC40 GS teert, Rücklaufanhebung defekt

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  • So, nach dem Vorstellungsthread will ich mal meine Leidensgeschichte posten, und hoffe das Problem bald zu beseitigen. Mittlerweile wird's etwas teuer, und ich will nicht aus Verdacht Dinge kaufen, die mir dann erstrecht nicht helfen...


    Der Kessel wurde von meinem Vater gebraucht besorgt. Er diente einem Tischler als Heizkessel,für,die Werkstatt, wo er ohne jegliche Steuerung oder Puffer lief :blink:


    Mein Vater hat ihne also gekauft und selbst aufgestellt. Ein alter Installateur hat ihm bei der Hydraulik geholfen. Welche aber wohl auch nicht stimmt. Die Erstmontage beinhaltete den Kessel, ein Ausgleichsgefäß, einen Boiler für Warmwasser, und 2 H-Mischer mit je einer Pumpe dran (ich besitze 2 Heizkreisläufe, Altbau und Zubau). Als Rücklaufanhebung dient ein Termovar, welche anhand des Plans vom Laddomat verbaut wurde - aus Mangel an Infos zum Termovar. ich weiß nicht wo der herkam. Da dies doch recht ineffizient lief, kaufte mein Vater einen 1000l Puffer hinzu.


    Dieser Aufbau lief dann mehrere Jahre, seit 1 Jahr habe ich das Haus und die Heizung aber alllein über. Womit ich mich auch selbst damit beschäftigen muss. Was für meinen Vater nie ein Problem war,,war der enorme Holzverbrauch. Dies wollte ich zuerst ändern. Außerdem hatte ich kaum eine Möglichkeit die Vorlauftemperatur zu regeln. Dies war nur per Hand an den H-Mischern möglich, und musste praktisch im Stundentakt korrigiert werden. Somit war es im Haus entweder recht kalt oder sehr heiß. Meine Freunde waren schon dran gewöhnt im kältesten Winter mit kurzer Hose hier herum zu laufen...


    Ich rief daher beim Shop an, welcher meinem Vater die Pumpen, Mischer,... verkaufte, teilte die Bauart meiner Mischer mit, und bekam 2 Stellmotoren - von Seltron. Um so kompatibel wie möglich zu bleiben holte ich mir als Steuerung das Seltron Promatic WDC20 hinzu. Gleicher Hersteller wie die Motoren, also sollte das passen. Wie gesagt, kenne ich mich mit Heizungen nicht aus und habe daher auf den Händler vertraut.


    Das Problem der Raumtemperatur war somit behoben, allerdings stellte ich jetzt fest dass die Rücklaufanhebung nicht funktioniert. Nach dem Anheizen leif der Kessel über 1h auf ca 40 Grad, um auf 60 zu kommen dauert es etwa 2h. Während der Aufheizphase wird schon in meine Zimmer gepumpt (hab die Pumpen der Mischer auf 40 Grad Minimum eingestellt), und der Puffer befüllt. Klarerweise dauerte es dann auch ca. 2h bis es in der Wohnung auch wieder warm wurde. Um dies zu umgehen wird der Kessel momentan im Dauerbetrieb gehalten: 1x am Vormittag und 1x am Nachmittag voll befüllen. Somit hält der Puffer seine 80 Grad und ich spare mir das lange Anheizen. Auch nicht das Gelbe vom Ei :(


    Der Kessel wird am Wochenende dann immer geputzt. Wobei sehr viel Asche anfällt. Und der Kessel enthielt auch etwas mehr Teer als sonst. Leider fiel mir vor 3-4 Wochen der Lüfter hinten am Kessel aus. Dies fiel. Ir erst nach einer vollen Heiznacht auf und der Kessel war vollkommen zugeteert. Auch aus dem Raucrohr zum Kamin trat Teer aus und bei Abmontage des Lüfters lief ca. 1l Flüssigkeit aus, welche ich wohl aus Mischung aus Kondenswasser und Teer einordnen würde. Es wahr sehr flüssig, leicht bräunlich. Da es zu dieser Zeit recht kalt hier war und ich noch einen identischen Motor hier hatte, hab ich einen Elektrotechniker gefragt ob ich diesen Tauschen könnte. Er bejahte dies, meinte aber die Drehzahl könnte unterschiedlich sein. Dies sit wohl wirklich so, da mit dem neuen Lüfter der Sog nicht mehr so stark ist. Wenn ich die Türe oben am Kessel öffne qualmt es sehr stark.


    Das wichtigste was ich jetzt mal benötige ist ein Ersatzlüfter. Ich habe am Freitag danach gesucht, aber bei uns scheinen die wohl um die 400,- zu kosten. Ich fand einen Shop in Tschechien, der den gleichen Lüfter um 130,- inkl Kondensator und Lüfterrad anbietet, aber die schicken nicht nach Österreich. Hat jemand Alternativen oder muss ich tatsächlich in den sauren Apfel beißen?


    Tja, und das nöchste wäre dann die Rücklaufanhebung. Aber bevor ich viel Geld ausgebe würde ich mich natürlich gern beraten lassen. Ich zeichne gerade mein Hydraulikschema auf, und werde dies auch hier einstellen. Vielleicht ist das ja komplett falsch verrohrt...


    Im Anhang gleich mal 2 Fotos meines gemarterten Füllraumes :unsure:

  • Ja sorry, war schon dabei! Hat nur eben etwas gedauert das zu zeichnen, auch wenns billig aussieht :)


    - HV, Puffer, Warwasserboiler sollte eh klar sein.
    - Ü ist der Überlauf bei zu hohem Druck.
    - HM und P sind die jeweiligen Mischer und Pumpen für meine 2 Kreisläufe.
    - T ist der Termovar
    - das Grüne natürlich meine Heizkörper
    - Exp ist das Expansionsgefäß. bzw Ausgleichsbehälter


  • Hier auch noch 2 Bilder vom Termovar unter Vollast. Am Kesselthermostat waren 100 Grad eingestellt. Wobei ich dann am Puffer oben 90 und unten beim Rücklauf 80 Grad hatte. Höher als 80 geht der Kessel nicht.



    Das Bild ist jetzt eigentlich spiegelverkehrt zum Hydraulikschema. Der Kessel steht rechts vom Termovar. Der obere Anschluß kommt also vom Kessel. Der rechte untere geht in den Kessel hinein. Und der linke kommt von meinen Rückläufen (Puffer, Heizkreisläufe, Warmwasser).


  • Hallo,


    Sind das 3-Wege oder 4-Wege-Mischer?


    Es gibt auch Dämmung für Rohre!
    Ist der Speicher gedämmt?


    Welche Leistung hat der HV?
    Welchen Wasserinhalt hat der Speicher?
    Wie ist die Verrohrung ausgeführt? Damit ist der Durchmesser der Rohre gemeint.
    Bitte einmal in die Zeichnung alle Rohre eintragen.


    Wie groß (Type) ist die Pumpe der Rücklaufanhebung?


    Welche Pumpe ist für den WW-Speicher verbaut?


    Welches Ausdehnungsgefäß ist montiert? Größe in Ltr.!


    Ideal ist es wenn der Speicher auf der einen Seite eingespeist wird, (Anschluss HV).
    Auf der anderen Seite sollte der Anschluss der Abnehmer sein.
    Damit entkoppelt man den Pumpendruck der Rücklaufanhebung vom Pumpendruck der Verbraucher.


    mfg
    HJH

  • Ach, das wichtigste hab ich ja auch vergessen. Momentan habe ich etwa 230qm Wohnfläche, davon etwa die Hälfte Nebenräume/Gänge. Laut Einsteigerfaden wäre dies bei einem Altbau in etwa ein 40kW Kessel. Also denke ich, ich bin nicht unterdimensioniert...


    Ich such mal alle Daten zusammen und melde mich wieder!

  • - 3-wege Mischer: Seltron AVC05, 3 point
    - Der Puffer ist gedämmt, ja.
    - der Atmos hat 40kW, ist ein DC40 GS
    - 1000l Puffervolumen. Viel zu wenig, ich weiß...
    - ausdehnungsgefäß: Elbi ERE 150L


    - RLA Pumpe: Grundfos UPS 15-60 CIL 130
    - WW Pumpe: Grundfos UPS 25-40 180
    - Mischerpumpen: beide NEHS 03 N 2C NEH 25/52


    Zu den Leitungen:
    ALLES vom Kessel weg zum termovar, vom Termovar zum Puffer und vom Termovar zu den Mischern ist 1 1/8" (28mm gemessen). Lediglich die Leitungen von den Mischerpumpen weg in meine Kreisläufe sind 7/8" (22mm). Die Leitung vom Termovar zu den Mischern hat ein T-Stück zu den beiden Mischern und wird gerade weiter geführt zum Warmwasserboiler. Vor diesem wird sie aber nochmal auf 7/8" reduziert.


    Somit ist eigentlich alles 1 1/8" bis zu den Mischerpumpen, abgesehen von der kurzen Reduktion vorm WW-Boiler.


    EDIT: ich denke zumindest, dass die Mischer auch 3 Wege sind, da es die Motoren sind. Ich sehe nicht mehr auf das Typenschild, aber ich habe die Motoren anhand der Mischerbezeichnung bestellt. Woran würde ich das erkennen?

  • Hallo,


    Ein 3 Wegemischer hat 3 Anschlüsse, ein 4 Wegemischer hat 4 Anschlüsse an die Rohrleitung.
    Hat mit 3-Punkt-Regelung der Regelung erst einmal nichts zu tun.


    Kennst du zufällig deine Heizlast?
    Oder anders herum, welchen Energiebedarf hast du in 1 Jahr?
    Oder wie lange läuft der 40kW HV bei niedrigsterAT pro Tag?


    Welche Rücklauftemperatur kommt von deiner Heizung bzw. ist im Speicher unten?


    Sind die 1 1/8" evtl. 28 mm CU-Rohr?


    Sage doch bitte mal dem Type des Termovar.


    mfg
    HJH

  • Dann ist es ein 4-Wege Mischer. Ich habe das Schema genau so gezeichnet wie meine Leitungen liegen. Vom Mischer gehen 4 Rohre weg. Auf dem ersten Bild vom Termovar ist ein solcher Mischer mit Motor abgebildet.


    Die Rohre sind gemessen, aus Cu. Die 1 1/8 hatten 28mm. Die anderen 22mm. Ich hab dann nur in nder Tabelle für Cu Rohre nachgeguckt, sorry. Als Schlosserjung bin ich mehr mit dem Zentimeter vertraut :)


    Meine Heizlast bzw den Bedarf kann ich nicht sagen, das weiß ich leider nicht. Mein HV rennt eigentlich durch, und ich befülle ihn 2x täglich fast vollständig. Wenn ich von der Arbeit komme, habe ich in etwa noch 5cm Glut drinnen. Nach dem Aufstehen dann noch ca 15-20cm, da dieser Zeitraum kürzer ist.


    Das höchste was ich am Kessel ablesen konnte waren 85 Grad. Beim Puffer hatte ich im oberen Bereich 90, und am Boden unten 80 Grad.


    Was mich auch etwas verwundert hat sind die Anzeigen am Termovar. Wie am Bild oben ersichtlich:
    - die Leitung von oben rein ist jene vom HV, welche oben aus dem Kessel kommt. Also der Vorlauf, wenn ich das richtig sehe. Diese hat 75 Grad. Kurz vorm Termovar gibts dort noch je eine Abzweigung zum Pufferanschluß oben und eine zu den Mischervorläufen.
    - die Leitung rechts geht nur zurück in den Kessel. Hat hier auch 75 Grad.
    - die Leitung links zeigt mir aber knapp über 80 an. Diese kommt von den Rückläufen aus Puffer, Mischern und WW.


    Wie kann denn das sein, dass die Rücklauftemperatur höher ist als am Kesselvorlauf? Ist vl nur das Thermometer defekt?

  • Am Termovar ist keinerlei Typenschild oder sonstiges. Es steht nur 'TERMOVAR' darauf, und darunter ist 'A4' mitgegossen. Mir ist gerade aufgefallen dass er ganz leicht tropft, falls dies einen defekt vermuten lassen könnte. Man merkt es kaum, ich sehe nur dass der Staub am Boden etwas feucht ist. Und zwar genau bei diesem Propfen:


  • - die Leitung links zeigt mir aber knapp über 80 an. Diese kommt von den Rückläufen aus Puffer, Mischern und WW.


    Wie kann denn das sein, dass die Rücklauftemperatur höher ist als am Kesselvorlauf? Ist vl nur das Thermometer defekt?


    Ist der Puffer voll geladen ?? Puffer unten 80 ° C ?
    und Heizung RL so heiss ??


    klopfe mal auf den Thermometer - vielleicht "hängt" dieser fest, oder tausche ihn gegen einen aus anderer Stelle aus


    Oder versuche vorsichtig die Temperatur an den 80 ° C heissen Leitungen zu erfühlen . Dann merkst wohl ob 50 oder 80 ° C anliegen. dieses kannst erfühlen ob ob die angezeigte Temp. annähernd stimmen kann. aber wie gesagt vorsichtig . Ansonsten verbrennst die die Pfote


    Gruß aus dem ösi Land


    Franz

  • Ja ich denke das war korrekt so. Am Puffer oben hatte ich 90 in etwa. Bei der Heizung am Vorlauf auch 85. die waren annähernd identisch. Und beim Puffer unten dann 80 und dies auch in etwa beim Termovar am Anschluß der Rückläufe. Die beiden Thermometer stimmten also immer jeweils recht gut überein. Soll das so sein?


    Ich bin gerade wieder in einer Anheizphase, die Fotos sind noch von gestern Abend. Aber vom Gefühl her würd das stimmen. Ich greiffe ab und zu mal zur Leitung und das scheint immer korrekt angezeigt zu werden.


    Ich weiß auch nicht was 'voll geladen heißt'. Der Kessel lief 1 Woche durch, ich hab immer nachgelegt und ihn über 80 gehalten. Maximum waren dann ca 85. das höchste was mir der Puffer dann anzeigte waren 90 oben 80 unten. Wärmer wirds nicht auch wenn ich das Kesselthermostat über 90 drehe.


    Zum Termovar nochmal. Natürlich war auf der Rückseite noch was drauf, wo man ja so schön hinkommt :/
    Ich hab Kinderknete drauf gepappt und es heißt:
    040817
    A186241 Hier bin ich absolut nicht sicher! Könnte auch A193241 sein. Ich finde unter beiden Nummern nix. Typenschild ist auch hinten nicht zu ertasten. Evtl billiger Polennachbau :D


    EDIT: Mein Vater sagte mir aber, es ist der Typ mit den 60 Grad verbaut, falls es nur darum geht.

  • Hallo,


    Ich habe dir mal eine Ausrechnung gemacht.
    Seite 1-8 sind nicht gültig da du mir die Daten nicht mitgeteilt hast.
    Alles was sich in der Rechnung auf diese Seiten bezieht ist nicht gültig.
    Auf Seite 9 ist der HV angegeben.


    Auf Seite 10 die Auslegung der Rücklaufanhebung.
    Den Type A habe ich bei Termovar nicht gefunden.


    Auf Seite 16 den Einbau einer Lufttrennung mit Stellantrieben.


    Auf Seite 17 die hydraulische Verschaltung vom Grundsatz her.


    Die 4-Wegemischer sollten auf 3-Wegemischer getauscht werden.


    Dann sollte deine Heizungsregelung eingestellt werden damit du mit niedrigste Temperaturen heizen kannst.


    Dein Ziel sollte möglichst niedrigste Rücklauftemperatur sein.
    Je niedriger die Rücklauftemperatur je mehr Energie kann dem Speicher entnommen werden.


    Die normale Vorlauftemperatur des HV und damit die Speicherladetemperatur sollte so ca. 80°C sein.


    Wenn die Rohre 28mm CU sind, dann hast du die Verrohrung schon etwas klein gemacht.


    Die 60°C Rücklauftemperatur wären mir auch zu niedrig.


    mfg
    HJH

  • Das ist ja mal umfangreich. Vielen Dank!
    Aber da muss ich mal genauer drüber lesen :unsure:
    Wenn ich das Schema umsetze muss ich wohl so gut wie alles neu verrohren...


    Zu meiner Heizung noch: Ich habe eine Regelung welche mir die Pumpen und die Mischer steuert. Damit bin ich eigentlich auch recht zufrieden bis jetzt. Sowohl die Abschaltung der Pumpen, als auch das Verstellen der Mischer funktioniert wie es soll. Von daher habe ich eigentlich keinen 'Verlust' an Heizleistung, da ich nicht zu warm im Vorlauf bin. Der Rücklauf von den Heizkörpern sollte auch unter 40 Grad liegen. Genau weiß ich das jetzt nicht.


    Die hohe Rücklauftemperatur kommt wohl nur aus meiner schwindeligen Verrohrung zwischen Kessel und Mischern. Also entweder vom Termovar, oder das ich den Puffer falsch eingebunden habe. Prinzipiell wurde mein Schema diesem hier angeblich nachempfunden:



    Wobei ich als Laie hier eigentlich keinen Unterschied sehe. Vom Kessel geht ein T in den Puffer und den Laddomat. Und beim Puffer hängt der Mischer vom Heizkreislauf. Macht es einen Unterschied, ob ich vom Puffer mit einer seperaten Leitung in den Mischer gehe, oder den Vorlauf schon vor dem Puffer mit einem T abzweige und jeweils in Puffer und Mischer gehe (meine Variante jetzt)?


    Ich sehe auch grade, das hier für den Kesselseitigen Teil bis zum Puffer eine Leitung A mit 35x1,5 vorgesehen ist. Wieder ein Fehler mehr. Es sieht bald nach kompletter Neuverrohrung aus :(

  • Hallo,


    Du solltest wirklich keine 4-Wegemischer bei einer HV-Speicheranlage einsetzen.


    Der Unterschied ist der, das ein 3 Wegemischer nur die Rücklauftemperatur zurück in den Speicher bringt.


    Der 4-Wegemischer mischt einen Teil der Vorlauftemperatur wieder in die Rücklauftemperatur zum Speicher.


    Das macht man bei Öl-Gas-Kessel um die Rücklauftemperatur anzuheben und den Taupunkt zu verhindern.


    Bei einem Holzvergaser hast du die Rücklaufanhebung ja direkt am HV.
    Der Rücklauf der Heizung zum Speicher muss aber ohne diese Zusatzaufheizung erfolgen damit die Energie-Speicherfähigkeit des Speichers erhöht wird.


    Also, 4-Wegemischer raus und 3-Wegemischer rein.
    In dem Atmosschema ist aber auch ein 3-Wegemischer eingezeichnet.


    Die Größe des Mischers solltest du aber auf den tatsächlichen Wasserdurchsatz auslegen.
    Dazu solltest du aber die Heizleistung wissen.


    Die Rückfrage von mir wegen der Rücklaufanhebung hat im Prinzip den gleichen Grund.
    Die Durchflussmengen die du bei 40 kW benötigst habe ich dir in der Rechnung angegeben.
    Einmal bei 6°K und einmal bei 12°K Differenz von Rücklauf zum Vorlauf.
    Du sprichst aber einmal von einem Termovar und einmal von einem Laddomat.
    Was hast du?
    Da die Temperaturpatrone 60°C hat, nehme ich mal an das die Umlaufmenge der Umwälzpumpe zu klein ist.
    Muss nicht sein, einfach mal nur richtig nachschauen.


    mfg
    HJH

  • Ich habe einen Termovar, welcher angeblich einfach nach dem Atmos Schema verbaut wurde und dort den empfohlenen Laddomat ersetzt. Das ist nichtmal annähernd das was ich habe. Danke nochmal zu den tollen Erklärungen!


    So wie ich das sehe läuft es wohl darauf hinaus zuerst mal meine Heizlast zu ermitteln und von vorne anzufangen. Pfusch bleibt Pfusch, egal wie lang man dran rumbessert...


    Es ist ja kein Problem im Heizhaus umzubauen, aber denkt ihr dass meine Heizkörperleitungen zu klein sind?
    Das Problem ist, das natürlich alles Unterputz ist. Laut Schema hätte ich am Kessel und Puffer 35mm und ab den Mischern dann 28mm. Bei mir sind das aber jetzt nur 22mm.

  • Hallo,


    Gehe doch mal überlegt vor.
    Wenn du es bisher warm hattest, dann reicht die Heizung doch.
    Willst du mit niedrigeren Temperaturen heizen, dann müssen die Heizkörper wesentlich größer sein und auch damit die Umlaufmenge.


    So ein Umbau hat oft wirtschaftliche Grenzen.
    Sollte aber auch sinnvoll sein.


    Wichtig wäre zu wissen welche Energie (Heizung+WW) du benötigst bei kältester Außentemperatur und gewünschter Raumtemperatur.
    Das wäre die max. Leistung welche du benötigst.
    Danach sollte der HV (ist aber ja schon vorhanden) als auch der Speicher ausgelegt werden.


    Vor der Einstellung der Heizungsregler solltest du den hydraulischen Abgleich machen.
    Das wird leichter wenn die Heizkörper alle nach den gleichen Vorgaben ausgelegt wurden.


    Um das zu erfahren, solltest du die einzelnen Leistungen wissen, einmal die gerechneten und einmal die tatsächlich montierten.


    mfg
    HJH

  • Also prinzipiell hab ich mit dem Vorlauf keine Probleme. Ich stelle momentan 23 Grad ein und das klappt auch anstandslos. Natürlich will ich so viel wie möglich beibehalten. Ich dachte nur ich brauche die Heizlast für die neuen Mischer. Andersrum kann ich ja auch einfach den Typ der 4-Wege Mischer raussuchen und äquivalente 3-Wege besorgen. Somit wären 'nur' 2 Mischer, 1 Puffer, 1 Ausgleichsgefäß und die Rohre fällig. Falls ich nicht den Termovar ersetze. Ich habe im Netz gelesen, dass dieser sehr schlecht verarbeitet sei, und am besten eine Steuerung sei mit Pumpen, oder einem Mischer. Genau weiß ich das momentan nicht mehr.


    Wegen der Leitung habe ich nur gefragt, da ich momentan am renovieren bin. Dann könnte ich gleich den neuen Kreislauf eine Nummer größer dimensionieren. Einziger Nachteil wäre, ich müsste momentan noch von dann 35mm auf 22mm reduzieren, und dann im Neubau wieder auf 28mm vergrößern, da ich zwischen Keller und Neubau noch ein Zimmer habe was nicht vom Umbau betroffen ist. Aber bei dem Gedanken stellen sich mir schon die Nackenhaare auf.


    Ich hätte auch gleich ne Frage bzgl Puffer. Kennt sich jemand gut damit aus? Ist es unbedingt erforderlich den Puffer stehend zu haben? Oder reicht ein praktisch umgelegter Speicher auch, solange die Anschlüße oben und unten sind? Ich habe nämlich enorme Platzprobleme mit 3000-4000l für meinen 40kW Kessel. Ich habe einen Gewölbekeller, und kann darin nicht bis zur Wand rücken und habe somit auch enorm viel Leerraum hinter dem Puffer. Je breiter der Puffer, umso weiter steht er dann im Raum. Momentan sind es grade mal 110-120cm zwischen Kesselfront und Puffer, nachher wirds deutlich enger. Jedoch könnte ich mir einen Puffer maßfertigen lassen, ich hätte da Kontakte. Somit könnte ich praktisch einen umgelegten Puffer verwenden, welcher aber dafür höher ist - praktisch ellipsenförmig anstatt rund. Oder eben wie ein Aquarium blöd gesagt jetzt. Bei 2-3bar in der Heizung wäre das ja noch kein Problem.


  • Ich hätte auch gleich ne Frage bzgl Puffer. Kennt sich jemand gut damit aus? Ist es unbedingt erforderlich den Puffer stehend zu haben? .


    Spaltmaxe hat den Puffer angeblich "liegend"
    siehe


    Gruß
    Franz

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