Nach gut 20 Jahren kommt unser HDG-Festbrennstoffkessel nicht mehr durch die Prüfung durch. Daher ist Neuanschaffung geplant. Da wir etwas Wald haben ist die Tendenz wieder auf einen Scheitholzkessel. Denkbar ist evtl. auch ein Kombikessel Scheitholz/Pellets.
Nur hab ich z.Z. keine Ahnung mehr von der aktuellen Technik und von Herstellern. Auch die Heizungsfachbetriebe bieten meist nur Öl-Gasheizungen an, bzw. haben dann auch nur einen Hersteller.
z.Z. haben wir eine 29 KW Heizung.
Welche Hersteller sind z.Z. günstig, gut und interessant?
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Hallo!
Hast du denn Preislich eine Vorstellung was du ausgeben willst? Wie sind deine Erfahrungen bei Holzvergasern.Funtionsweise und Betrieb. Heizt du Mischholz oder nur eine Sorte?Nimmst du die Bafa in Anspruch?
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preislich natürlich so wenig wie möglich, denke aber inkl. Pufferspeicher werden schon 5000-10000 fällig werden.
Erfahrung mit Holzvergaser: 0,0
Hab halt meinen 23 Jahr alten Scheitholzkessel.
Ich verwende jedes Holz, was der Wald gerade her gibt.
Förderung will ich alles mitnehmen was geht, wo ich mich allerdings auch noch nicht auskenne. -
Das sind schonmal sehr nützliche Informationen.Wo würdest du dich vom Typ her sehen? Bist du eher jemand der sich selber zu helfen weiß ? Vieleicht sogar die Anlage z.t. selber aufbaut ,oder bist du auf andere Angewiesen? Hast du bekannte die einen HV betreiben? Ist wichtig um zu bestimmen was der Kessel Steuerungstechnisch können muss.
Dann brauchen wir noch ein paar Angaben zum beheizenden Gebäude bzw die Platzverhältnisse in deinem Heizungskeller.Derzeit sieht es bei der Bafa eher so aus das es mehr Sinn macht einen HV und einen seperaten Pelletkessel zu montieren.
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z.Z. haben wir eine 29 KW Heizung.
Dann hast du schon mal einen guten Ansatzpunkt. Das nächste ist das du eigenen Wald hast, immer gut wenn man mit Holz heizt. Pufferspeicher sind nicht teuer, ich habe für meine 4000l inkl. selbstgebaute Isolierung €1300.- bezahlt, der HV hat 2800.- gekostet, kommen noch Mischer, RLA, ADG und Kleinkram dazu, die Verrohrung fällt bei dir ja weg. Rein Material schätze ich bei dir 5000 - 7000.-.
Gruß Uwe
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Randy:
Da ich selbst Elektriker bin kann ich handwerklich schon einiges machen. Hab auch Bekannte die Heizungsbauer sind, aber sich speziell mit Holvergasern kaum auskennen.
Es werden damit 2 Wohnungen auf 2 verschiedenen Etagen beheizt, daher wären 2 Regelkreise ideal. Platz sollten wir genügend im Heizungskeller haben. Das mit dem Kombikessel war nur eine Idee eines Bekannten von mir, ein reiner Holzvergaser tuts mit Sicherheit auch. -
Das du Elektriker bist sind schon mal nicht die schlechtesten Voraussetzungen und eins hast du schon mal Goldrichtig gemacht und dich an dieses Forum gewendet.
Wie war denn deine alte Holzkessel Anlage aufgebaut? Kann man hier noch komponenten wie Pufferspeicher weiter nutzen oder ist ein kompletter Neubau nötig?
Desweiteren ist auch die Frage wer alles bei euch mit dem Kessel zu tun haben wird.
Gibt es mehrere die den Kessel bei euch bedienen sollen oder bist du der einzige?
(da du mit Mischholz arbeitest ist diese Frage nötig da ein Holzvergaser hier schon erste Probleme machen kann wenn man sich mit der Materie nicht so auskennt und auch nicht weiß was zu beachten ist)Zur Dimensionierung: Der Wärmebedarf der beiden Wohnungen währe interssant. Da ich nicht weiß ob dein alter Kessel schon mit Pufferspeichern betrieben wurde oder ob ihr tatsächlich 29KW bedarf hattet (was verdammt viel währe) müsstest du uns das auch noch wissen lasssen.
Zum Pellet: Derzeit sieht es so aus das man einen Pelletkessel geschenkt bekommt. Wenn du einen zweiten Kamin hast, kann das als Back up durchaus Sinn machen.
Mal zur Orientierung. Ein Holzvergaserkessel wird Pauschal mit 2000 € gefördert
Ein Pelletkessel mit 3500€ und ab 2016 wird sogar noch ne Schippe drauf gepackt.
Würdest du dir noch eine Solaranlage mit aufs Dache packen bekommst du dafür auch noch 2000 € +500 € InnovationsprämieDer gesammtpreis hängt letztlich davon ab wieviel du selber machen kannst ,da sich der Materialpreis schon zum großen Teil mit den Fördergeldern deckt.
Wenn du jemand hast der dir bei der Installation behilflich ist also ne Lohnende sache.
Die Kesselanschlüsse selber sollten aber wirklich vom Fachmann hergestellt werden ebenso wie der nötige Hydraulische Abgleich deiner Heizungsanlage in den Wohnungen. Hier bist du gut bedient wenn du schon Fußbodenheizung mit einstellbaren Heizkreißverteilern bzw. Durchflussbegrenzern hast. -
Die jetzige Heizung ist folgendermaßen aufgebaut:
Ölheizung, daneben die Holzheizung, wenn die Holzheizung 60 Grad erreicht pumpt diese einfach in die Ölheizung. Ölheizung ist auf Grund Unwirtschaftlichkeit (23 Jahre alt) abgemeldet. D.h. ich nutze den kleinen Kessel der Ölheizung als Puffer. Extra Pufferspeicher gibts nicht.
Den Wärmebedarf zu berechnen wird schwierig sein. Es ist in altes ehem. Bauernhaus, EG aus Sandstein, darüber gemauert. EG und DG bewohnt, 1. OG nicht bewohnt, derzeit auch keine Heizkörper, etc. vorhanden. Das Dach ist auch nicht sonderlich gut isoliert. An der gesamten Isolierung (was ja sinnvoll wäre) kann aus bestimmten Gründen z.Z. nicht viel geändert werden.
Bei unseren jetzigen 29 KW müssen wir bei 5-10 Grad minus schon alle 2 Stunden Holz nachlegen, ohne Puffer. Also gefühlsmäßig denke ich, dass 20-25 KW genügen sollten.
Zu der Füörderung: es gibt doch eine Basisförderung, das sind diese 2000,-. Und dann gibt es doch noch eine Innovationsförderung??
Solaranlage wird auch nichts, das Haus steht nahezu auf der Achse Nord/Süd mit Erkern und 2 riesigen Eichen südlich vorm Haus, die höher sind als das Haus und somit kaum Sonne auf den Dächern gibt.
Fußbodenheizung nicht vorhanden, nur Heizkörper. -
Hallo roslabel,
wieviel Ster Holz verschürst Du jedes Jahr? Wenn Du den Ölkessel als Pufferchen
benutzt, hast Du den Rauchrohranschluß dicht gemacht, um ein Auskühlen zu verhindern? Die erforderliche Kesselgröße wird Dein HB schon bestimmen, schätze mal, daß da schon ein 40 kW Kessel fällig ist...Servus
Alfred -
na ja, so 30 Ster heiz ich schon durch. Und die müssen auch erstmal gemacht werden. Aber wir wissen ja, Holz macht nicht nur einmal warm.
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Heute ist es schon etwas spät .
Aber kurz.
Ein klassischer Fehler der sehr oft gemacht wurde. Um ne Pumpe einzusparen ging man mit dem Feststoffkessel über den Gas oder Ölkessel .
Da kann man schonmal sagen, da ging ordentlich was in den Schornstein des Ölers.
Schon alleine hier wirst du viel Holz einsparen. -
Beim Nachbar wurde es auch so eingebaut. Aber warum Schornstein?
Er braucht ca 15 Ster im Winter und mit Sommer, nochmal zusätzlich 3500l Öl. Er würde sicher einiges mit nem hV sparen (hat auch keine Mischer und ballert 80° nach oben)
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Aber warum Schornstein?
Wenn man den Öler warm macht, dann geht ein Teil durch Strahlungswärme und der andere Teil durch den Kamin verloren. Der hat ja normalerweise immer Zug.
Gruß Uwe
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Uwe hat recht! Das Wasser wird durch den Register des Öl oder Gaskessels gedrückt. Hier wird schon nicht wenig zur Esse des Ölers herausgelassen.
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Also ich werde mir jetzt mal Fröling S3 und Orlan anschauen
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Na dann, schau mal.
Ne Empfehlung von mir,
Schau dir bitte auch noch den Attack SLX -Lambda Touch an.Ne grundsätzliche Sache: Gute Lambdasteuerungen ersparen gerade Holzvergaser Neulingen teils erheblichen Ärger.
Der Betrieb eines HV`s unterscheidet sich grundlegend von normalen Abbrandkesseln.
Hier zahlt sich ein besonderes Augenmerk auf die Konstruktion und Steuerung des Kessels aus.Fröling ist da nicht die schlechteste Adresse allerdings wirst du mit Lambdasteuerung dein gestecktes Ziel von 10000€ für deine Anlage kaum halten können.
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Vermute auch dass es momentan für dessen Preis keinen besseren Kessel am Markt gibt.
Und eine Lambdaregelung braucht man eigentlich nicht immer,
wenn man mit Hilfe einer solchen den Kessel perfekt eingestellt hat und dann immer nur den genau gleichen Brennstoff füttert..., könnte es auch ne Weile ohne gehen....
Hallo Stefan,
das mit dem Attack SLX Lambda sehe ich genau so.
Aus technischer Sicht ist das (meiner Meinung nach) aktuell der beste Kessel in diesem Preissegment.Allerdings sehe ich das mit der Lambda-Regelung etwas anders.
Man kann keinen Kessel mit einer fixen Einstellung (mag sie auch noch so gut sein) über die komplette Abbranddauer ohne Lambdaregelung im optimalen Bereich betreiben.Sehr schön zu sehen ist dies an der Veränderung der Lüfterdrehzahl (nach AGT) und die Veränderung der Sekundärluft (nach Rest-O2) während eines kompletten Abbrandes bei einem Lambdageregelten Kessel.
Zumindest modulieren ja mittlerweile alle (ohne Lambda) die Lüfterdrehzahl nach AGT. Die Sekundärluft kann aber nur fix sein. Es sei denn jemand hat soviel Zeit, während des Abbrandes manuell nachzustellen (wobei man da genau wissen muss, was man tut).
Ich brenne an und habe spätestens 5min nach Kesselstart Rest-O2 von 5% und BKT über 620°C.
Das ganze konstant (BKT steigt noch auf knapp 800°C) bis zu Beginn des Ausbrandes, an dem Lamda steigt und BKT langsam sinkt.
Alles komplett ohne Eingriff (klar, dafür ist ja die Regelung da).Durch die konstant saubere Verbrennung habe ich sogar meinen Kamin (der bei Hauskauf komplett versottet war) wieder sauber und trocken bekommen (AGT bewusst ~190-200°C im Kernstrom, 160-170°C nach Solarbayyer AGT-Sensor).
Ich bin somit an einer Kaminsaniereung vorbei geschlittert und der Bezirksschornsteinfeger bekommt jedes Mal große Augen, da er den Kamin von früher kannte und nicht geglaubt hätte, das dies ohne Kamin-Sanierung so gut hinzubekommen ist.ERGO: Nur noch mit Lambda-Regelung! Alles andere ist nicht mehr Stand der Technik. Von der einfacheren Bedienung und Einstellung eines Lambdageregelten Kessels spreche ich noch gar nicht (gerade für Neueinsteiger).
Gruß Yves
PS: möchte keine Diskussion pro/kontra Lambdaregelung lostreten, sondern nur meine Meinung kundtun und begründen.
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Aber ein Log wo es ne Weile ohne gegangen wäre hab ich trotzdem für dich.
Wobei der Kessel ohne Lambda, Logfunktion und etwas Zuwendung sicher niemals zu so einem Abbrand fähig gewesen wäre...
Hallo Stefan,
das verlinkte Log ist ohne Lambdaregelung???
Wenn das wirklich so ist... Respekt!
Allerdings hat das wohl Seltenheitswert und dürfte unter normalen Umständen nie hinzubekommen sein.Gruß Yves
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Hallo Stefan,
das verlinkte Log ist ohne Lambdaregelung???
Wenn das wirklich so ist... Respekt!
Allerdings hat das wohl Seltenheitswert und dürfte unter normalen Umständen nie hinzubekommen sein.Gruß Yves
Dazu muss dann aber schon der Kesselboden dementsprechend manipuliert werden

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Wenn ich heute den SLX wieder kaufen würde wäre die Lambda Touch ein muss. Wer den Werdegang meines HV gelesen hat weiß von was ich schreibe. Zuerst waren ohne Hilfsmittel die Abbrände okay aber nicht das was ich wollte. Dann kam das Brennraumthermometer, ging alles schon ein bisschen besser. Aber die beste Optimierung war der LC, ich zünde den HV an, schließe die Tür und gut ist. Momentan hab ich auch meinen Holzverbrauch auf durchschnittlich 6 kg/h runter und das bei 180 Grad AGT.
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