TAPPS2 - Fehlermeldung bei Mischer an Vergleicher

There are 13 replies in this Thread which was already clicked 10,328 times. The last Post () by Spspaul.

  • Hallo zusammen.


    Gleich auf den Punk: Ich will in TAPPS2 einen Mischer an den Ausgang eines Vergleichers hängen.
    Leider gibt mir das Programm dabei immer eine Fehlermeldung:


    "Ausgansvariable darf nicht mit einem Mischer-Ausgang verbunden werden.QUELLE: Vergleich Wa > Wb+Diff. ZIEL: Mischer A3/A4"


    Hat jemand eine Idee warum das nicht geht und was ich alternativ machen kann um ein ESBE VRG130 mit ARA600 3Punkt als Zonenventil zur Speicherladung zu verwenden?


    Danke im Voraus.


    Sven

  • Hallo,
    wenn du deinen Mischer wie ein Zonenventil einsetzen willst, also AUF oder ZU,
    dann müsste dein Vergleich zwei Ausgänge ansteuern (nicht doppelt belegter Mischerausgang).
    Der Nachteil ist, dass immer ein Ausgang geschaltet ist und permanent unter Spannung steht.
    Bei einem Zonenventil steht nur 1 Ausgang auf EIN, immer wenn ZV_AUF geschaltet ist.
    Auch nehme ich an, dass ein ZV schon deshalb auf geringere Stromaufnahme ausgelegt ist.


    Wenn du keine Zwischenstellungen des Mischers brauchst, geht trotzdem auch das
    Mischerregler-Modul. Du kannst über unterschiedliche Sollwertvorgaben mittels
    Analog-Modul den Mischer zur einen oder anderen Seite zwingen.
    Hier steht der jeweilige Ausgang nicht permanent unter Spannung - das sieht man an den
    Schaltintervallen des UVR-Displays.
    Auch kann man über Freigabe AUS und vorgegebenen Sollwert (bei Freigabe AUS)
    zwei Endstellungen erzwingen. Nur hat die Mischermodulstellung hier den Nachteil,
    dass bei Freigabe_AUS der Mischer 20 min lang versucht die hierfür vorgegebene Endlage
    anzufahren (mir ist bis heute noch nicht klar, wozu diese hirnrissig lange Zeitvorgabe
    in die Programmierung eingeführt wurde). Aber immer noch besser als dauernd_EIN.


    Jedenfalls lässt sich die UVR auf verschiedenste Weise austricksen...
    mfG Max

    HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
    UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
    Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
    als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
    UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2

  • Hallo Sven


    Die Mischerpäärchen brauchen eine 3-Punkt- Ansteuerung. Das heißt im Klartext Auf - Stop - Zu. Das kann ein Thermostat nicht liefern. Wenn du nur AUF -ZU steuern willst, d.h. von Endstellung zu Endstellung fahren willst, dann benutze nur A4 als Wechselschalter. Dann läuft der Mischer von Endschalter zu Endschalter.
    Willst du Zwischenstellungen anfahren, gebe einen Sollwert auf den Modul Mischerregelung, und auf den Ausgang das Mischerpäärchen A3/A4.


    Alfred


    PS: Max war schneller als ich!

  • Hallo Sven, Hallo Max,


    • Gleiche Gedankengänge!
    • Die lange Laufzeit ist bei allen X2 nicht mehr vorhanden. Dort läuft die Anzeige in % Mischeröffnung. Das kommt sehr gut hin, wenn in der Ausgangskonfiguration die richtige Mischerlaufzeit angeben ist.
    • Bei X2 kann man außerdem die Regelgeschwindigkeit in % angeben und erhält damit eine super flotte Nachregelung, oder eine enorme, vorausblickende Konstanz.

    Alfred

  • Hallo Sven,


    nimm eine Ausgang mit Wechsler und dort ist wenn nicht geschaltet (Öffner =zu) und im geschalteten Zustand ( Schließer = auf) und steuerst du mit deinem Vergleich.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Sagte ich doch.



    ...aber noch eine Alternative - nimm 2 Schließer, einen für Öffnen bei >, einen für Schließen bei <. Deaktivierst du "Freigabe", sind beide Ausgänge AUS



    Alfred

  • Hallo Zusammen.


    Erstmal danke für eure zahlreichen Vorschläge.
    Das Problem mit der Permanenten Ansteuerung eines der beiden Ausgänge hat mich auch dazu bewogen unbedingt einen Mischerausgang haben zu wollen weil diese sich ja auf eine bestimmte Nachlaufzeit beschränken lassen und nicht permanent Kette geben.
    Alternativ dann Ausgang 4 (Öffner und Schließer) zu nehmen habe ich selbst als Alternative ausgeschlagen weil mir eben die permanente Ansteuerung nicht gefiel.


    Das mit der Freigabe aus als Abschaltung der Ansteuerung habe ich jetzt aber noch nicht verstanden.
    Ich habe zwar gesehen das man den Status der Freigabe Funktion in den Eingangsvariablen auf AUS setzen kann, weiss aber nicht wie das zu meiner Nachlaufzeit am Stellmotor und danach zur Abschaltung der Ansteuerung führen soll.


    Auch Alfreds letzte Alternative mit zwei Schließern stellt mich am Ende vor das selbe Problem.
    Wann kommt das das Signal Freigabe AUS am Vergleicher?
    Über einen Timer vielleicht den ich mit 3 Min Verzögerung hinter den A4 hänge und dann mit der Freigabe vom Vergleich verbinde?


    Ich glaub jetzt wirds kompliziert. Ich hänge mal ein Screenshot aus TAPPS an.


    Danke im Voraus.


    Sven

  • Hallo Sven,


    das mit der permanenten Ansteuerung ist für den Stellantrieb kein Problem den der Stellmotor wird bei erreichen der Endstellung intern über einen Endschalter stromlos geschaltet.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo,
    ...wer nichts weiß muss alles glauben...
    habe ich mir gedacht, bin runter und habe mal meinen RLTA-Mischerantrieb ARA661 zerlegt.


    Da sind tatsächlich 2 Endschalter drin, die von der gelben 90°-Nockenscheibe bedient werden.
    Das sind also die Endlagen-Schalter, die den Antrieb unabhängig von der UVR abstellen.
    Zusätzlich hat der Drehknopf auch noch "harte" Anschläge.
    Ist wohl notwendig, da der Mischer 360°+ gedreht werden könnte.
    (Wobei die UVR bei geeigneter Programmierung das auch bedingt selbständig tun würde).
    Nächster Gedanke - wenn ich die gelbe Nockenscheibe ausbauen würde, dann hätte ich einen
    endlos drehenden ARA (den ich schon mal an anderer Stelle gebraucht hätte...).
    Die grüne, einstellbare Schaltnocke im Knopfadapter ist wohl für den optionalen
    Hilfsschalter gedacht.
    mfG Max

    Images

    HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
    UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
    Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
    als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
    UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2

  • Hallo Sven,


    das mit der permanenten Ansteuerung ist für den Stellantrieb kein Problem den der Stellmotor wird bei erreichen der Endstellung intern über einen Endschalter stromlos geschaltet.


    Sonnige Grüße Reiner

    Ja das ist ja mal eine gute Erfindung ;)
    Dann braucht man sich ja wirklich keine Gedanken drüber zu machen.


    Die Lösung nehme ich!


    Danke euch allen!!!

  • Hallo,
    ...beim ARA600 mag das mit den Endschaltern zutreffen, aber nicht bei allen Stellantrieben.
    Ich habe auch 3 "kleine" Belimos (CM24/230..), bei denen ich mich immer wundere,
    woher die wissen, dass der einstellbare, harte Endanschlag angefahren ist.
    Jedenfalls kann hier kein Endschalterpärchen verbaut sein - der Antrieb bezieht demnach
    nur eine Info aus der veränderten Stromaufnahme bei Stillstand/Blockade (????).
    In solchen Fällen ist es durchaus vorteilhaft, wenn die UVR auch noch "mitdenkt".


    Noch ein Lehrstück am Rande.
    Nachdem ich meinen RLTA-Antrieb wieder angebaut hatte, wunderte ich mich am
    Nachmittag über die seltsame Solarbeladung meines Primärpuffers, der plötzlich
    auch noch die Pufferrücklaufleitung in die Konvektion mit einbezogen hat.
    Normalerweise sperrt das RLTA-Ventil diesen Bypass ab.
    Ich hatte nicht aufgepasst und den Adapter auf das Ventilküken um 45° verdreht aufgesteckt...
    Und was mir noch aufgefallen ist, das VRG (5/4") ging nach 6 Heizperioden deutlich schwerer als früher.
    Es sieht so aus, als dass man des Teil an Ort und Stelle demontieren kann
    - hat das schon mal wer gemacht?
    mfG Max

    Images

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