Fröling S4 Turbo 22kw: Anfeuern im Sommer, Feuchtigkeit im Holz?

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  • Hoffe das ist das richtige Unterforum...


    Ich hatte den Winter über immer wieder Probleme mit dem anfeuern, hat sich dank der Hilfe vieler aus dem Forum hier erledigt. Seit dem achte ich besonders auf jede Abweichung beim Anfeuern. Gerade jetzt im Sommer ist mir da was aufgefallen:


    Ich hab Holz aus meinem Holzunterstand. Fühlt sich schwer an, Feuchtemessgerät sagt aber 11-13 % Restfeuchte. Und das ist auch die erste Reihe im Stapel die nach Süden hin ausgerichtet ist, d.h. an nem sonnigen Tag knallt da voll die Sonne drauf.
    Beim Anheizen merk ich dann, dass die Abgastemp langsamer steigt als gewohnt und langsamer als im Winter und teilweise kommt auch Schaum ausm Holz....da ist noch Wasser drin.


    Jetzt die Frage:


    Messgerät oder Popometer vertrauen? Ich sag das ist zu schwer für trockenes Holz, Messgerät sagt eig. trocken. Zieht das Holz übern Sommer wieder etwas Feuchtigkeit? Brennt er trotz feuchterem Holz im Winter besser an / Abgastemp steigt schneller. Sind ja doch viele Faktoren die im Winter anders sind. Man heizt jeden Tag. Kessel und Schornstein kühlen garnicht erst aus. Zug ist besser, Luftfeuchte im Keller ist dank geringer Außentemperaturen sehr gering....ect ect ect. Ist das der Unterschied?


    Ich mein ich bekomm ihn zum brennen, aber es ist ein deutlicher Unterschied feststellbar. Oder ist das Holz noch nicht wirklich trocken? Egal was mein Messgerät sagt? Kiefer 2 Jahre gespalten getrocknet.

  • Zur Holzfeuchte folgenden Tipp: Nimm ein Stck Holz und messe an einigen Stellen rund herum. Dann spalte das Holz und Du wirst feststellen das es im ineren etwas feuchter ist. Je dicker das Stck Holz ist umso mehr Feuchtigkeit wirst Du feststellen. Ich habe es gemacht ein Stck Holz immer kleiner gespalten und gemessen obwohl es schon einige Jahre draußen unter dem Schauer lag.
    Zum Feueranmachen: Im Sommer drück mitunter die Sonne auf den Schornstein und der Zug wird dadurch verschlechtert. Mitunter hatte ich es auch. ein Stck Papier in den Zugbegrenzer stecken und anzünden und dieses Problem ist gelöst.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Kann es sein dass der Kessel derzeit komplett auskühlt während er über Heizsaison meist mindestens noch 40 oder mehr Grad hat wenn angefeuert wird?
    Dann dauert es nu mal länger bis Leistung abgegeben werden kann.


    Die Feuchtemesser liefern selten reale Werte, eine Darrprobe schafft Gewissheit.


    Wenn es beim anfeuern nicht aus den Stößen des Rauchrohres qualmt sollte der geringere Zug im Sommer nicht das Problem sein....

  • Kann es sein dass der Kessel derzeit komplett auskühlt während er über Heizsaison meist mindestens noch 40 oder mehr Grad hat wenn angefeuert wird?
    Dann dauert es nu mal länger bis Leistung abgegeben werden kann.

    In der Heizsaison wird der Kessel doch fast jeden Tag geheizt, dadurch kühlt er nicht ab. Wenn noch die Luftzufuhr gesdrosselt wird oder man kann dies manuell machen kühlt er noch weniger ab. Es kann dann ja durch den normalen Luftsog Kessel > Schornstein die Wärme aus dem Kessel nicht heraus gesaugt. Zum testen mal an am nächsten Tag das Abgasrohr anfassen.


    Die Feuchtemesser liefern selten reale Werte, eine Darrprobe schafft Gewissheit.

    Es sind und bleiben Schätzeisen. Sie geben aber einen guten Anhaltspunkt. Das Holzstück messen > danach spalten und die Innenseite messen > danach nochmal spalten und wieder die Innenseite messen. Dann wirst Du sehen wie feucht das Holzstück noch ist.
    Ich hatte mal getestet ein Holzstück (Feuchtemesser 18%) im Winter gewogen > auf den Heizkörper im Wohnzimmer gelegt nach 1 Woche auf die Waage und wieder auf den Heizkörper und immer wieder bis es nicht leichter wurde es war wohl nach 14 Tagen. Weiß nicht mehr wieviel Gramm es leichter war Feuchtemesser zeigte ich dächte um die 10%. Holz gespalten wie oben und innen genau den gleichen Wert.


    Wenn es beim anfeuern nicht aus den Stößen des Rauchrohres qualmt sollte der geringere Zug im Sommer nicht das Problem sein....

    Kann aber trotzdem passieren das es qualmt wenn die Sonne so richtig auf den Essenkopf scheint und keine Luft geht. Da hilft nur eine Seite von der Zeitung zu einer Spirale zusammen knüllen in den Zugbegrenzer stecken und anzünden und es lodert anch oben.

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  • Klar ist das so, dass der Kessel in der Heizperiode bis vielleicht 60 Grad runter kühlt von Tag zu Tag, jetzt im Sommer jedoch bis unter 30 Grad...Kellertemperatur halt.


    Deshalb geht er schlechter an. Das ist aber nicht das Problem / die Frage. Auch nicht der Zug. Das geht schon mit dem Zug. Und qualmen tut er auch nicht, man muss halt die Tür länger offen lassen und erst bei 150 oder 160 Grad Abgastemperatur zu machen. Sonst qualmts wie Hölle.


    Was ich mich frage: Warum kocht / blubbert Wasser aus dem Holz? Ist das feuchter als das Holz das ich im Winter verbrannt habe? Würde das gleiche / gleich feuchte Holz im Winter wg. der besseren Umstände (Kesseltemp, Zug ect.) nicht blubbern / kochen? Oder war das Holz schon trocken und zieht über die warme feuchte Sommerluft jetzt wieder Feuchtigkeit? Oder drückt das bei 13 % Restfeuchte immer Wasser raus und mir ist das noch nie aufgefallen. Für mich halt ein Zeichen, dass das Holz zu feucht ist, deshalb frage ich.



    Also wie gesagt, kein Problem beim Anheizen, mir fällt nur auf, dass es schwieriger ist und länger dauert und dass Wasser aus dem Holz drückt und ich frage mich warum.

  • Das passt vermutlich schon,
    selbst bei nur 10% Restfeuchte hast du immerhin noch einen Liter Wasser in 10 kg Holz.
    Das muss raus wenn das Holz heiß wird, dazu ist der Weg längs der Fasern der einfachere...

  • http://reinlein.de/files/Tabel…leichsfeuchte_tabelle.jpg


    Weiß jemand wie lange es dauern würde bis das Holz wieder feuchter wird? Lagere so 1 RM im Keller neben dem Kessel. Da da unten schön kühl ist, ist da auch immer rel. feucht im Sommer. Laut dieser Tabelle wären bei ca. 20 Grad und 80 % Feuchte im keller 16 % im Holz, das ist dann schon viel mehr als es draußen hat. Vielleicht lagere ich das im Sommer eben nicht im Keller, im Winter trocknet das gut nach weils immer schön warm ist aber im Sommer.....


    Oder braucht das Monate bis das Holz die Feuchtigkeit aufnimmt?

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