Guten Morgen
Ich bin neu hier. Ich besitze einen De Diedrich Holzvergaserkessel AtmosCBB 15 E 15 kW, mit einem Puffervolumen von 500 l. Bei 150 m2 Heiz-Wohnfläche erschöpft sich der Wärmespeicher bei unter 10 grad C Außentemperatur relativ schnell. Kann das am kleinen Puffervolumen liegen ?
Gruß Rainer
Atmos: Zusätzliches Puffervolumen
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Hallo Rainer,
erst einmal herzlich willkommen bei uns im Forum.Du hast ein Problem und wir werden versuchen Dir zu helfen.
Dein Ist Stand 15 Kw und 500 lt Puffer für 150m².
Wenn Du mal unter diesem Link » Errichtung neuer Heizungsanlagen einige Beiträge liest, dann wirst du lesen können, das Dein Iststand für die 150m² zu wenig ist.
Das Puffervolumen soll mind. für 24 Std reichen Deine Wohnfläche im Winter warm zu halten. Auch die Kw sind zu wenig.
Jetzt kommt es auch noch auf Dein Haus an, wie ist es gedämmt oder ein älterer Bau. Für diese Wohnfläche rate ich mind. 1500 lt. -
Hallo,
Wie hoch ist deine jährliche Heizenergie in kW?
Oder kennst du deine Heizlast?
Oder kannst du deinen jährlichen Öl + Holzverbrauch sagen?
mfg
HJH -
Hallo
Danke für die Antworten. Ich kann nur sagen dass ich 1000 l Heizöl verbrauche und da. 12 festmeter Scheitholz
Zusätzlich : unser Haus, freistehendes EFH an der Mosel gelegen, ist BJ 1997, bisotherm isostein 36 er Aussenmauern, nach oben mit 16 cm Rockwool gedämmt.
Frage: wäre es sinnvoll zuerst das Puffervolumen zu erhöhen?
Gruß Rainer -
Vor mir habe ich die Bedienanleitung und das Datenblatt von diesem Kessel Typ mir bei Google gesucht.
Es ist ein Naturzugkessel.
Sie schreiben auch vor mind. 750 lt Puffer
Füllraum Volumen 65 lt. bei 33 cm Holzscheitlänge die max Brenndauer 2 Std. dann ist das Feuer aus!
Wirkungsgrad der Verbrennung (Scheitholz) >70, Wasserinhalt 45 lt
Das heißt um deine 500 lt warm zu bekommen kannst Du nur nachlegen, aber soviel Du Wärme in den Puffer heizt so schnell geht auch wieder raus in die Heizkörper Deiner Wohnung. Was machst Du nachts = alles kalt. Solltest Du auf Arbeit gehen wer heizt ständig den Kessel?Mit welcher Rohrstärke hast Du deine gesamte Heizanlage verlegt?
Wenn die Rohranlage groß genug ist mein Vorschlag: Einen größeren Kessel (25 -30 Kw) + mind. 2000 lt Puffer Volumen das alles von BAFA gefördert wird.
Du könntest dann nur im Heizraum Kessel raus den neuen anpassen und die neuen Puffer den jetztigen mitgerechnet anbinden. Bedenke aber beim Puffer die Deckenhöhe das sogenannte Kippmaß.
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Danke für die Info.
Welche Kosten könnten für eine Neuanlage auf mich zukommen?
Evtl. auch wenn ich bei Atmos bleiben würde. -
Das ist eine Frage.......... berechtigt, aber........
Erste frage zurück muß es unbedingt ein Atmos sein? Es gibt heute schon bessere (in punkto Oekonomie durch ihre Reglungsanlage) Kessel. Stöbere doch mal in einigen Kessel Ordner dort wirst Du die Vorteile finden. z. Bsp. Attack
Mir fehlt noch Deine Angaben zum Rohrsystem. Wenn Du nur die Verrohrung Kessel/ Puffer brauchst dann sparst Du...... -
Hallo,
Ich habe mal als Grundlage genommen (bestehende Anlage)
Kessel Atmos Rostkessel 15kW
65Ltr. Füllraum, 45Ltr Wasserinhalt
mit Speicher 500Ltr.Dann habe ich mal angenommen das deine Vorlauftemperatur ca. 70°C und
deine Rücklauftemperatur 50°C beträgt (immer bei -12°C AT)Du benötigst an Brennstoff ca. 1000 Ltr Öl
und 12 rm Hartholz
Das entspricht in etwa zusammen 3000Ltr Öl pro Jahr.
Das wieder ergibt nach der neuen Schweizer Formel eine Heizlast von 10,6kW
bei einer AT von -12°CDies würde einem Tagesenergiebedarf von 24h x 10,6kW = 254,4kWh entsprechen
Damit musst du über 17h heizen mit über 5 Füllungen wenn du einen Speicher von 2500 Ltr. zur Verfügung hättest.
Hast du aber nicht.
Mein Vorschlag dazu wäre erst einmal dämmen.
Passt nicht jedem aber nur so kann man den Wärmefluss nach außen verringern.Dann natürlich, wenn die Heiztemperaturen so stimmen wie ich angenommen habe, runter mit den Heiztemperaturen.
Bleibst du aber bei der Dämmung deines Hauses wie gehabt, dann würde ich auch 32 kW vorschlagen, muss aber nicht unbedingt Atmos sein.
Mit einem HV mit 32 kW, einer RLT von 50°C und 5000Ltr Speicher kommst du mit 2 x auflegen hin.Wenn deine Rücklauftemperatur aber 38°C betragen würde, benötigst du einen Speicher von ca. 3800 Ltr.
Da dran kannst du sehen dass man da schon etwas optimieren kann und auch sollte.
Gerne stelle ich die die komplette Rechnung hier rein.
Wenn du Excel 2010 hat kann ich dir ein Link zu einem Rechenblatt geben.
Dann kannst du selbst probieren.mfg
HJH -
Hallo,
auch von mir ein herzliches Willkommen.So wie deine Holzheizung momentan aussieht, bist und bleibst du Sklave deiner Heizung, auch mit (deutlich) mehr Puffervolumen.
Der Kessel ist ist kein klassischer Holzvergaser, sondern ein Naturzugkessel, wenn auch mit unterem Abbrand. Der Wirkungsgrad ist grottenschlecht (um die 70%).
Bei deinem angegeben Holz,- und Ölverbrauch komme ich auf ca. 44000 kwh. Wenn du einen gescheiten und gut eingestellten Holzvergaserkessel hättest, wäre der Holzverbrauch geringer. Also über den momentanen Verbrauch würde ich keine Heizlast bestimmen wollen. Dann ist es gescheiter, die Heizlast des Hauses rechnerisch zu ermitteln.
Man könnte auch evtl. den Wirkungsgrad fiktiv auf 90% anheben und käme so dann auf einen Verbrauch von ca. 37000 kwh Energie.Bei 37000 kwh hättest du eine Heizlast von knapp 247 kwh/qm a.
Die Kesselleistung wäre demnach knapp 17 KW. So würde ich aber nur einen Heizkessel auslegen der mit fossilen Brennstoffen betrieben wird.
Bei Holzkesseln sollte man ein wenig großzügiger sein. Auf der anderen Seite gibt es hier User die mit 14,9 KW Kesseln 2000 ltr. Puffer betreiben.Meine Rechnung bei dir würde so lauten: Durchschnittlicher Heizenergiebedarf (37000/220) ca. 163 kwh. 163 * 50 * 1,16 = 2,8 cbm = 2800 ltr. = Puffervolumen.
2800/19 = 147 ltr.= Brennraumgröße. Bei HK Leistung von ca. 17 KW wäre das eine tägliche Betriebszeit von ca. 9,5 Stunden.Jetzt kannst du mit den Zahlen jonglieren.
Gruß, Michael
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Hallo
Vielen Dank für die Antwort.
Ich bin schon sehr oft am Kessel und lege nach, dass musste ich am Kaminofen auch. Ist eine gewisse Tätigkeit an die ich mich gewöhnt habe. Es ist keine Last für mich.
Wenn ich den Puffer auf 1500 l erhöhen würde, könnte ich allgemein etwas besser darstehen ?
Gruß Rainer -
Hmmm... es würde allenfalls den Komfort etwas erhöhen... aber bei einer Heizlast von 10kW und einer Kesselleistung von 15kW hast du pro stunde 5kw, die du extra in den Puffer schicken kannst. Das wird es meines Erachtens nicht wirklich besser machen.
Entweder mehr Leistung oder verhindern, das die Leistung weg kann. Leider gibt es nicht all zuviel, was man dort noch machen könnte. Ich würde auch auf einen Größeren Kessel umsteigen, natürlich auch einen Großen Puffer dabei. Einmal anheizen in 24 Stunden ist schon fein, Oder gar nur jeden zweiten Tag

Gruß
Jan -
Wenn ich den Puffer auf 1500 l erhöhen würde, könnte ich allgemein etwas besser darstehen ?
Das nützt Dir nichts wenn Dein Kessel nur ca. 2 Std brennt und dann ist das Holz alle bei dem kleinen Kessel Füllraum. Ein Vorteil Du bleibst länger am Kessel bis die eben neuen Kessel voll sind. Aber bitte überlege den Aufwand (ständig nachlegen) gegen den Nutzen. Kessel Nummer größer und keinen Naturzug sondern einen Holzvergaser mit Sauggbeläse und entsprechend mehr Puffer Volumen. Erst dann wirst Du es merken das das heizen Spaß macht.
Denke daran Dir einen Kessel aus zu suchen der von BAFA gefördert wird und die Puffer gleich mit.
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So isses.
HV rein.
Ist ein ganz andere Ausnutzung des Brennstoffes.
mfg
HJH -
Hallo
Danke für die Antworten. Ich kann nur sagen dass ich 1000 l Heizöl verbrauche und da. 12 festmeter Scheitholz
Zusätzlich : unser Haus, freistehendes EFH an der Mosel gelegen, ist BJ 1997, bisotherm isostein 36 er Aussenmauern, nach oben mit 16 cm Rockwool gedämmt.
Frage: wäre es sinnvoll zuerst das Puffervolumen zu erhöhen?
Gruß RainerHallo Rainer,
ich denke auch, daß Deine Anlage verbessert werden könnte.
Allerdings kommt mir Dein Holzverbrauch recht hoch vor. Das kann mit dem schlechten Wirkungsgrad vom Kessel und dem zu kleinen Speicher zu tun haben.
Du schreibst von 16cm Dämmung oben und 36er Isoliersteinen. Dann sind Deine Fenster bestimmt auch recht gut isolierend.Da müsste meiner Meinung nach ein geringerer Jahresenergiebedarf rauskommen.
Deshalb würde ich nicht alle Berechnungen auf die aktuellen Werte stützen.Gruß
Volker
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