Planung einer neuen Heizungsanlage - Neuer HV für Wohnhaus mit Gewerbeteil ca. 720qm - Alex8181

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  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    Holzvergaser Irleh 50-60KW


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    700


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?


    Nein nicht direkt


    Haus steht im Bördekreis (nähe Magdeburg) ist Umbaut


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    mittel - gut


    Erdgeschoss (Gewerbeteil ca. 430qm + Gästewohnung ca. 50qm):


    ungedämmte Außenwände ca 50cm / KS Fenster Doppelt verglast / 3 Neue KS Außentüren / 1 Alu Rolltor


    Obergeschoss (Wohnung ca 250qm):


    ungedämmte Außenwände ca. 50cm / KS Fenster Großteil 3-fach verglast


    Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


    liegen keine Informationen vor


    Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
    Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
    Solar geplant?


    Stückholz mehrfaches anheizen / auflegen stellt kein Problem dar es sei denn es ist stündlich :)


    Holz ist im Besitz mehr könnte gekauft werden Unterbringung stellt kein Problem dar, da eine 130qm große Halle dafür schon steht wo das jetzige Holz gelagert wird. Neben den Kesselraum im Keller befindet sich ein 30qm großer Zwischenlagerraum für das Holz.


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?


    Haben bzw meine Frau findet den ETA SH Touch mit 40 oder 50 oder 60KW interessant und gut alternativen sind willkommen.


    Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?


    Warmwasser soll im Winter über den HV mit einen 200l Puffer bereitgestellt werden im Sommer über Durchlauferhitzer


    Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    es sind bereits zwei Puffer der "alten" Anlage vorhanden 1x ca 2000l & 1x ca 1000l


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    Heizungskeller ca 22qm gross dort steht aktuell der HV und die Puffer sowie sind die Pumpen an der wand etc. im einen Nebenraum ca. 10qm steht das Ausdehnungsgefäss 400l


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    Aktuelle Anlage wurde im September 2013 Installiert und abgenommen ( Schornstein ca. 15m hoch ist neu verrohrt)


    Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?


    nein noch nicht da gestern erst der vorhandene HV innen scheinbar gerissen bzw geplatzt ist.


    Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    Holz sind aktuell ca 30rm angeschnitten und gespalten trocken im Nebengebäude (Halle ca 130qm) sowie ca 15srm im Nebenraum im Keller ca.30qm groß.


    Weitere Informationen:


    Hallo Holzheizer,


    kurz zu uns wir kommen aus dem Bördekreis haben dieses Jahr ein Gebäude mit Wohneinheit dort gekauft in dem ein Kessel von Irleh verbaut war/ist Baujahr 2013 Abnahme war 09/2013. Das Gebäude stand seit letzten Dezember / Januar leer und ging im Mai in unseren Besitz über nun riefen wir den Heizungsbauer an der die "alte" Anlage installierte dieser kam vorbei kontrollierte alles überprüfte die Pumpen etc und nahm ihn mit uns in Betrieb was auch Anfangs alles mehr oder weniger Gut klappte am zweiten Tag lief er nach anfänglichen Problemen des anfeuerns endlich auch in den Lastbetrieb. Kesseltemperatur stieg aber nur innerhalb von ca. 5Std nur von 8° auf gute 30° im kleinen und im großen von 8° auf gute 20° Heizkörper wurden aber langsam warm würden auch sagen mehr als 30°.


    Naja nun am Freitag legten wir zu um 18:30 das letzte mal Holz nach, da befand sich der Kesser im Lastbetrieb bei ca. 80° wie sonst auch die Tage davor wir schauten ob alles in Ordnung ist und eine halbe Std später verliessen wir das Haus/Grundstück weil wir aktuell noch in einen anderen Haus ca 10km entfernt wohnen bis der Umbau fertig ist.


    Wir kamen am Samstag morgen gegen 10 Uhr am besagten Haus an ich ging nach dem aufschließen als erstes zum Keller um die Heizung evtl in Betrieb zu nehmen schaute auf die Anzeige und dort stand noch knapp 30° dann bemerkte ich das ich in einer Pfütze stehe und es aus der unteren Klappe tropft ich machte mit den Hebel den Zug auf und öffnete Vorsichtig die Tür und da kam schon ein Schwall Wasser. wir ließen die letzte Glut innen kontrolliert ausglühen.


    Was soll ich euch sagen die Laune ist dahin Heizungsanlage hatte 0,0 Bar haben dann alles vom Strom genommen und erstmal den Bauklemptner angerufen, scheinbar ist im Hinteren Teil des Ofens was gerissen geplatzt weil aus der Öffnungen (unten hin zur Rückseite kürz über den Rost Wasser kam.)


    Ja nun steht der Winter vor der Tür und nun benötigen wir eure Hilfe.


    Falls wir was vergessen haben bitte einfach Fragen wir sind leider absolute Laien auf dem Gebiet HV.


    Kurz zur Beheizung:


    Obergeschoss ist reiner Wohnraum und soll vollständig geheizt werden die Gäste Wohnung unten nur Minimal es sei denn wir haben Gäste. Der Gewerbeanteil soll nicht vollständig geheizt werden nur Frostschutz bzw ca 10°-15° bis auf ca 80qm wo meine Büros rein sollen.


    Wir danken euch schon mal im Voraus ;)


    Grüße Alex & Heike


    Vielen Dank

  • Heute bin ich anscheinend der Erste....


    Na dann; herzlich willkommen hier im Forum!


    In jedem Fall hast Du da echt Großes vor.



    Meine erste Empfehlung an dieser Stelle: lass eine Heizlastberechnung erstellen!
    Die ist nicht billig, aber ihr Geld wert - ohne Ziel stimmt jede Richtung!
    Dann noch den hydraulischen Abgleich nicht vergessen.


    Wenn Du deine Heizlast kennst, kannst du nach dem geeigneten Kessel suchen.
    Der ETA SH 60 denke ich geht schon in die richtige Richtung. Denn bei den von dir gemachten Angaben kommt es ja nicht nur auf die Leistung, sondern auch auf den Füllraum = Nachlageintervalle an.


    Denke grad in diesem Punkt ist vielleicht auch User Randy ein guter Ansprechpartner, da er Erfahrungen mit Attack hat. 55kw und 230 Liter Füllraum sind auch ordentlich.


    Und auch hier meine Empfehlung: Hersteller/Außendienstler kontaktieren, Bestandsanlage anschauen - danach selbst urteilen.

  • Also ich bzw wir wissen, dass die Vorbesitzer des Gebäude, dies 2013 machen ließen und damit zum holzheizkesselkaufhaus oder so gegangen sind und daraufhin diesen Ofen damals kauften laut Typenschild Irleh Plus PID dynamic 60 wobei bei der KW zahl mit Wedding 49KW geschrieben steht. Auf dem Abnahmeschein der Anlage steht die selbe Bezeichnung des "Ofens" mit bis zu 60KW.


    Die Anlage selbst soll laut Monteur aktuell und Top sein, Aktuell sind zwei große WILO Pumpen verbaut (zwei Heizkreise für Wohn bzw für Gewerbe), ein Schlammabscheider, Befüllautomatik, Thermisches Sicherheitsventil samt Ableitung zum KG Rohr sowie eine weitere Pumpe von WILO (Mischer glaub ich sprang an wo die Anlage lief erst bei 60° an zu arbeiten. Die Puffer sind alle Vollständig gedämmt und alles ist mit C-Stahl bzw Kupfer verpresst.


    Daher war unsere Annahme das wir den alten "Ofen" rausholen (Kran) den Keller Weißen und eine Dickbeschichtung gleich auftragen und dann eben einen neuen Kessel aufstellen lassen können.


    Leider is laut ETA der nächste erst in Hannover bzw in der Nähe.

  • Stell doch mal Bilder ein mit möglichst vielen Details nebst Gesamtansicht.


    Hannover ist ja von Dir aus keine Entfernung.



    Die Pumpe die bei 60°C angesprungen, ist höchst wahrscheinlich die Pumpe der Rücklaufanhebung.
    Wenn da dann noch ein richtiger 3-WegeMischer dran hängt ist das schon mal gut. Grad wenn du dann auf einen ETA/Fröling/Windhager oder was auch immer umsteigst, brauchst nur für ca. 60€ den Mischermotor zu wechseln und schon steuert der Kessel nicht nur Pumpe sondern auch Mischer - vermute dass das jetzt nicht so ist. Wird ein Festwertregler dran sein.

  • 8| schlimmer geht immer aber wenn man so hier manche "Heizräume" anschaut die fast einen Wohnraum gleichen muss man sich ja etwas schämen wobei das ja noch vor unserer Zeit als Besitzer eingebaut wurde.


    Anzumerken ist, dass als wir das Gebäude kauften der Keller noch schlimmer aussah da bekam man Staub/Ruß Lunge :thumbdown:

  • Denke auch, sieht alles gar nicht so verkehrt aus.


    Deine Rücklaufanhebung, also das Ding wo "LK" dran steht hat zwei Kabel.

    • kommt aus der Pumpe und geht irgendwo in den Kessel rein
    • kommt von dem schwarzen Kasten gegenüber der Pumpe und geht wohin.....?


    Es sieht doch alles auf den ersten Blick recht ordentlich aus. Rohre könnten noch isoliert sein.
    Welchen Durchmesser haben die Rohre zwischen Holzvergaser und Puffer?
    Kannst du vielleicht als Zeichnung darstellen, wie dein Hydraulikschema aussieht? So gut kann ich das nicht erkennen.
    Da wird es sicher den einen oder anderen Experten geben, der da was zum Optimieren findet.

  • Also von der WILO Pumpe geht einmal nen Kabel zu der Steuerung und hinten der Schwarze Kasten da ist wie du vermutet hast ein Drehregler dran und dann gibt es noch das eine Kabel was zu einer Steckdose am Kessel geht (Art Netzteil)


    Bei der Verrohrung würde ich sagen ist 35er C-Stahl falls da was geändert werden müsste ist das kein Problem da Presse und Pressbacken alles vorhanden sind.

  • Wenn das alles 35er ist, ist das so denke ich durch Einsatz des 3-WegeMischers auch in der KW-Zielgruppe ausreichend. Für mich wäre nur wichtig dass alle Leitungen möglichst direkt, ohne Umweg, ohne unnötiges hoch und runter leicht ansteigend/fallend verlaufen um selbsttätig entlüftend zu wirken.


    Zu der Rücklaufanhebung:
    Es gibt zwei Varianten. Die einfache ist ein Festwertregler per Anlege- / Tauchfühler im Rücklauf. Die Bessere ist die Kesselgeführte Variante.


    • bei der Einfachen geht ein Kabel von der Pumpe zum Kessel, hier wird die Pumpe nur an/aus geschalten // ein weiteres Kabel kommt aus dem schwarzen Kasten und liegt irgendwo als Anlegefühler am Rücklauf kurz vorm Kessel an, oder steckt als Tauchfühler in nem Kugelhahn oder so drin. Hier muss dann am schwarzen Kasten die soll - Rücklauftemp eingestellt werden
    • bei der besseren Variante ist die, wo eben das Kabel aus dem schwarzen Kasten ebenfalls in den Kessel geführt wird. Die Kesselsteuerung regelt dann auch den Mischermotor mit.
  • Die Rücklaufanhebung von LK kenne ich jetzt nicht so genau, aber es sollte kein Problem sein den Stellmotor zu tauschen. Nur bitte auf die Laufzeit achten. Sollte schon so >120sek betragen.


    Also gehen wir davon aus, dass du schon mal recht gute Voraussetzungen für den neuen Kessel hast.

  • Klingt ja erstmal nicht so schlecht :) und ist ja auch alles nicht so alt zumindest nach meinen Informationen.


    Puffer kann ich behalten oder muss ich diese tauschen?


    Eine Frage zu den Puffern allgemein ich würde gern zu den zwei großen einen kleinen 200l mit einbinden für Warmwasser ist das möglich?


    Hydraulikplan mache ich morgen wenn ich vor Ort bin.

  • Kein Thema ist ja auch nur ein Gedanke weil darüber wäre von den Büros eine Küche dann hätte ich im Winter dort wenn der "Ofen" eh läuft gleich warmes Wasser ohne Strom ansonsten wäre das aber auch kein Problem wenn es nicht ginge.

  • Hallo Alex


    die Heizleistung also die kW Zahl Deines neuen Kessels ist zweitrangig. Du brauchst diese Leistung normalerweise nicht direkt und speist alles was an Leistung über ist in den Puffer ein. Wichtiger ist das Füllraumvolumen des HV, weil danach richten sich die Nachlege bzw. Feuerungsintervalle. Aber beachten bei Puffervolumen nach Füllraumvolumen und nicht nach kW Zahl auslegen. Ein weiterer Grund liegt in der Feuerungsverordnung Deines Bundeslandes.
    Hier in Bayern kann ich einen Vorhang vor meinen Technikraum mit 49 kW HV Kessel hängen - NEIN ich habe keinen Heizraum, weil dann hätte ich einen Heizraum nach den entsprchenden Vorschriften bauen müssen - ab 50 müßte ich einen Heizraum bauen und entsprechend ausrüsten. D.h min. T30 Türe usw.
    HV Kessel im Keller - eigentlich müßte man den Heizungsbauer der das geplant hat teeren und federn...
    Ich fahre das Holz bequem auf Paletten bis vor den HV......


    Aber dass ein quasi neuer HV Kessel schon nach 2 Jahren + 2 Monaten suppt ist schon mehr als ungewöhnlich. Sprich mal mit dem HB der das ganze eingebaut hat. Ggf. kann man da was auf Kulanz machen.....
    Negative Beiträge zu Schäden nach 2 Jahren sind sehr verkaufsfördernd.


    200 Liter Warmwasserspeicher ist eher kontraproduktiv zu Heizwasserpufferspeichern, da diese mit relativ hohen Volumenströmen und niedriger Spreizung arbeiten und dadurch die Schichtung durcheinander bringen. Besser sind sog. Frischwasserstationen die den Heizwärmebedarf aus den Pufferspeichern beziehen. Und vor allem hygienischer (Legionellenrisiko). Allerdings auch etwas problematischer da ggf. schwankende Warmwasservorlauftemperaturen. In der Badewanne unproblematisch aber unter der Dusche unangenehm. Ich habe deshalb thermostatische Brausearmaturen verbaut.


    ciao Peter

  • Hallo Freunde,


    @v-two


    Mit dem HB hab ich anfangs gesprochen da war aber nix zu machen weil die Vorbesitzer diesen HV selbst besorgten und nach der Abnahme der Anlage sie weder gereinigt noch gewartet haben lassen.


    @all :)



    Schlussendlich nach vielen Terminen und Gesprächen wird es nun ein ETA SH60 Touch mit zwei neuen 2000l Puffern sowie neuer Rücklauftermperaturanhebung (ebenfalls ETA) sowie ein weiterer Mischer für die Entlastung beim Anheizen (ebenfalls ETA)


    Nun zu meiner Frage :) mir wurde geraten in meiner Konstellation die Puffer parallel zu schalten was meinen die Profis unter euch dazu? Hat jemand evtl Ideen oder Verbesserungen zum hydraulikschema (aktuell soll es das ETA Schema für stückholzkessel punkt 3.1 Beispiel 1 werden nur eben mit zwei Puffern) ?


    Grüße und Danke Alex

  • Hallo Alex


    ich habe meine Puffer in Reihe geschaltet. Allerdings auch mit Pufferlademanagement und Entnahmemanagement (Mehrstufige Entnahme). Und alles schön hydraulisch getrennt.


    Du hast immer im Puffersystem eine nicht nutzbare "Restwärmemenge". Puffertemperatur noch höher als der Rücklauf aber als Vorlauf schon zu niedrig.
    Ich habe deshalb bei meinen 3 Puffern die Einspeisung am Puffer 3 und entnehme beim Pufferladen (bis Puffer 3 heiß ist) den Rücklauf unten aus Puffer 3. Erst wenn der Rücklauf heiß ist schalte ich den Puffer 2 in Reihe, d.h. der Rücklauf aus Puffer 3 wird als Vorlauf in Puffer 2 eingespeist und ich entnehme aus Puffer 2 unten den Rücklauf. Das ganze Spiel dann auch noch mit Puffer 1.
    Vorteil ist, ich muß in Puffer 3 "nur" die Temperaturdifferenz zwischen nicht nutzbarem Restenergieinhalt auf nutzbares Vorlauftemperatruniveau aufheizen und schiebe nicht das nicht nutzbare Restenergieniveau rückwärts durch die Puffer, weil ich am kalten Rücklauf aus Puffer 1 entnehme.


    Vom Prinzip her ist die Anfahrentlastung sehr ähnlich. Erst wird die Restwärmemenge genutzt und dann der "kalte Teil" beladen......


    Ob Du nun den ETA 40 oder den ETA 60 nimmst spielt meiner Meinung nur eine untergeordnete Rolle, da der Füllraum bei beiden Kesseln gleich ist. Unterschied ist einer brennt in kürzerer Zeit ab hat dafür größeren Wasserseitigen Widerstand. Du kannst dann ggf. früher nachlegen, falls nötig. Nachteil ist, Du mußt nach der MFeuV §6 einen Heizraum errichten bzw. vorhalten, die die entsprechenden Anforderungen erfüllt. Ich habe die MFeuV (MusterFeuerungsVerordnung) angeführt, da diese in den meisten Bundesländern eingeführt/übernommen wurde. Genaueres findest DU unter der Feuerungsverordnung für Dein Bundesland. Unter 50 kW brauchst Du diese Anforderungen nicht zu erfüllen da Du einen Technik- und keinen Heizraum haben kannst. Können kommt etwas auf den genehmigten Bauplan an usw.
    D.h. Du darfst, wenn Du einen Technikraum hättest, so wie ich, den Raum auf für etwas anderes verwenden und nicht nur als Heizraum. Bei mir steht dort auch das Hauswasserwerk für die Versorgung mit Brunnenwasser....


    Wenn schon 2 Puffer mit insg. 3000 Liter vorhanden sind würde ich diese nicht entsorgen sondern mit einbinden....... Du verbrennst sonst nur Geld. Und Pufferspeicher kannst DU gar nicht genug haben.......
    Normalerweise sollte ja bereits auch ein Ausdehnungsgefäß für diese Puffergröße von 3000 Liter vorhanden sein einfach mit übernehmen. Der HB könnte etwas Zicken machen wegen Gewährleistung für das alte "Zeug", aber das kann man mit einen Zusatzvereinbarung im Vertrag regeln.


    Für sehr wichtig halte ich auch eine mehrstufige Entnahme, damit immer das Restwärmeniveau als Rücklauf verwendet wird und DU somit den Puffer tiefer herunterfahren kannst. Das geht sehr einfach über 5-Wegemischer oder meherere hintereinandergeschaltete 3 Wege-Mischer. Der 5-Wegemischer hat den Vorteil, dass der Temperaturfühler relativ nahe am Mischer platziert werden kann und deshalb die Totzeit relativ gering ist.


    ciao Peter

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