Planung einer neuen Heizungsanlage - Holzvergaser neu einbauen - wimms

There are 17 replies in this Thread which was already clicked 7,289 times. The last Post () by Ruedi1952.

  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    mit Oil und mit einem GK30


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    230


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?


    im Flachland


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    Wärmedämmung : mittel


    Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


    3000l Heizoil


    Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
    Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
    Solar geplant?


    mit einem Holzvergaser


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?


    ich hatte an ein Fröling S4 40kw gedacht


    Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?


    vielleicht ein Hygienespeicher mit Solaranbindung


    Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    am liebsten 4000l krieg ich aber nicht in den Keller maximal 2400l


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    ja maximal 3 Pufferspeicher a 800l


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    ja


    Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?


    nein soll in Eigenleistung entstehen


    Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    ja


    Weitere Informationen:


    hab noch nichts


    Vielen Dank

  • Schaue dir mal in meinem Profil die Daten von meinem Haus an. Die 135 qm Wohnung ist Isolierungsstand 1995, die 110 qm und der Rest mit den Nebenräumen ist Baujahr 1938 und 1970 auf Doppelverglasung umgebaut worden. Bei mir hängen 23 Wandheizkörper an die Heizung.
    Bei 40 kW liegst du auf der sehr sehr sicheren Seite. Dein Haus scheint ja besser isoliert zu sein wie unseres zu sein da sollten er mit 34 kW locker reichen.
    Du brauchst min. 4000 ltr besser 6000 ltr. Pufferspeicher. Unserer erstausbau waren S4 34 kW, ein Schichtenspeicher 1000 ltr und ein Hygienespeicher mit Solarwendel 1000 ltr. nachdem die Öltanks draußen sind kamen zweimal 1000 ltr. Take Therm Schichtenspeicher hinzu die sind aber abtrennbar parallel angebunden.
    Bei unsere 2000 ltr Speicher Erstausstattung konnte ich bei einstelligen - Temperaturen mit 2/3 bis max. 3/4 Beladung bei -14 Grad Fichte die Speicher füllen und Heizen.
    Die Speicher haben dann nach ca 10 Std. mit Nachtabsenkung nur noch 30 Grad gehabt. Am Tage waren sie dann nach 6-7 Std, auf 30 Grad runter.
    Ich habe über den Winter 30 RM Fichte verheizt und jetzt Buche. Für 2000 ltr. Puffer braucht der Ofen bei ca. 35 Grad Puffertemperatur 18 kg Buche. Das ist im Füllraum max. 1/4 voll.


    Bei deine geplanten 2400 ltr. würde selbst ein S4 mit 24 kW in einem Abbrand mit Fichte mehr Wärme erzeugen wie die Puffer aufnehmen könnten.
    Geschweige davon wenn du Buche verheizen willst.

  • wimms,


    40 KW und nur 2.400 l Puffer... glaube kaum, dass Du damit glücklich wirst. Möglicherweise kann der Puffer nicht einmal die Wärme eines kompletten Abbrands aufnehmen.


    Hahneko

  • Hallo Wimms,



    ich habe einen Kessel mit 20 kW und 3.000 L Puffer (2 x 1.500) - am Liebsten würde ich noch einen weiteren 1.500er daneben stellen...
    Mit den angedachten 2.400 L wirst Du nicht zurecht kommen.

    Werkzeuge:
    Kettenägen: Sachs-Dolmar 153, Husky 455 Rancher, Stihl 024AV, Dolmar Elektrosäge für Sonntags
    Wippsäge: Jansen SMA 700 mit Benzinmotor
    Spalter: Jansen 22 t stehend/liegend Spalter mit Benzinmotor
    Trecker: CFMoto Zforce 800

  • Hallo Willfried,


    weißt Du wie hoch die Heizlast Deines Hauses ungefähr ist? Theoretisch könnte er (ausgehend von Deinem Ölverbrauch) irgendwas um die 15 kW liegen. Ohne jetzt näheres genau betrachtet zu haben.
    Da kommst Du mit dem S4 mit 40 kW schnell in Feuerhaltung, wenn die 2400L durchgeheizt sind und das Haus nicht viel abnimmt. Der S4 von Ruedi1952 ist genau der gleiche nur mit etwas weniger Leistung. Der dürfte Dir auch lässig genügen.
    Vielleicht findest Du ja noch einen Platz für mehr Speicher oder gleich einen Platz für einen großen Puffer. Denn so ist das Konzept nicht schlecht. Bisschen größerer Kessel und somit mehr Komfort. Das nutzt Dir aber nur etwas wenn der auch seine Wärme weg bekommt. Sollte es bei knapp 3000 l bleiben, bist Du mit S4 28 kW, ETA SH 20,30 oder KWB Classicfire 18, 28 besser beraten. Denn wer will jedes mal Rätsel raten, ob nicht evtl. wieder ein Scheit zu viel im Brennraum liegt :/




    ich habe einen Kessel mit 20 kW und 3.000 L Puffer (2 x 1.500) - am Liebsten würde ich noch einen weiteren 1.500er daneben stellen...
    Mit den angedachten 2.400 L wirst Du nicht zurecht kommen.

    Hallo Michl,
    das klingt echt interessant.
    Wie groß ist nochmal Dein beheiztes Gebäude und wie gut isoliert?
    Der ETA SH soll ja - richtig eingestellt - wirklich einen sehr guten Wirkungsgrad haben. Oder hast Du einen kfW schlagmichtod Neubau mit 5kW Heizlast und wohnst in Südwestdeutschland?


    Gruß,
    Frank

  • Hallo Michl,das klingt echt interessant.
    Wie groß ist nochmal Dein beheiztes Gebäude und wie gut isoliert?
    Der ETA SH soll ja - richtig eingestellt - wirklich einen sehr guten Wirkungsgrad haben. Oder hast Du einen kfW schlagmichtod Neubau mit 5kW Heizlast und wohnst in Südwestdeutschland?


    Gruß,
    Frank

    Hallo Frank,


    wir besitzen ~ 240 m² aufgeteilt auf zwei getrennte Etagen. Im Kern ursprünglich Baujahr 1840, jedoch mit diversen Anbauten an 3 Außenwänden (Garage, Wintergarten, Vorratsraum und ein kompletter Anbau aus den 80er Jahren, Doppelverglasung aus den 90ern). Ansonsten keine zusätzliche Isolierung, dafür aber massive Wandstärken zwischen 35 und 50 cm. Je Etage ein Kaminofen für das Wohlfühlambiente musste sein, da ich in dieser Branche tätig bin.
    Leider haben wir nur ein Einrohr-Heizsystem, sodass ich mit höheren Vorlauftemperaturen (60-62°C) im Heizkreis fahren muß. Ursprünglich war es ein einziger Heizkreis, seit dem ETA Zeitalter haben wir die jedoch auf 4 einzeln ansteuerbare Kreise aufgeteilt.
    Das bedeutet jedoch, das ich ab 60°C Puffer oben wieder nachheizen muß... Bei den jetzigen Temperaturen bei uns im Sauerland (Nachts leichter Frost, tagsüber 5-10°C) muss halt der Kessel einmal am Tag mit einer 1/3 bis 1/2 Füllung laufen. Deswegen hätte ich gerne mehr Puffervolumen, damit ich nur noch alle 3 Tage - dafür aber eine ganze Füllung verheizen kann.
    So langsam kommt aber auch die Solaranlage in die Strümpfe und bringt täglich mehr Leistung in die Puffer, dann ist für ETA erst mal Sommerpause.

    Werkzeuge:
    Kettenägen: Sachs-Dolmar 153, Husky 455 Rancher, Stihl 024AV, Dolmar Elektrosäge für Sonntags
    Wippsäge: Jansen SMA 700 mit Benzinmotor
    Spalter: Jansen 22 t stehend/liegend Spalter mit Benzinmotor
    Trecker: CFMoto Zforce 800

  • wenns gross sein soll.reicht der 34 kW,der hat auch schon den grossen füllraum.
    Puffer 2500 gehen,bedingen aber nur Teilfüllung des Ofens bei Plusgraden.
    Also 3000-4000 Liter ist da optimal.
    Wenn kein Solar kommt ,in Reihenschaltung!
    Wenn du niedrige Rücklauftemperaturen hast und noch ne Frischwasserstation dazu nimmst,kannst du Puffer richtig leer quetschen.
    Bei Weiterbenutzung des vorhandenen Speichers,muss man hydraulische Klimmzüge machen,damit die Schichtung nicht zerstört wird,ausser es ist ein Wärmepumpen/Solarspeicher mit viel tauscherfläche.
    Wie ist eure Wasserhärte?


    Rücklaufanhebung bitte über Mischergruppe,dann ist eine Restwärme Nutzung des Ofens möglich,anders nicht....
    Noch Fragen?
    Und lieber ein großer Puffer als drei kleine...
    Gruß kd-gast
    Puffer anfertigen lassen,kostet meist nicht mehr,wie ein super Wunderpuffer......
    Wieviel Solar soll kommen?

  • selbst bei -14 Grad konnte ich den S4 mit 34 kW nur teilbefüllen mit Fichte.
    Die Heizung kann nicht soviel abnehmen das es eine große Rolle spielt.
    In drei Stunden hat er die 3/4 Beladung weggebrannt die Puffer waren auf 83 Grad voll.
    Mit 40 kW und den geringen Puffer wird er nicht glücklich werden.
    Jetzt bekomme ich preiswert Buchenabfall ich könnte jetzt 6000 ltr Speicher brauchen.

  • Hallo,


    mein Heizungsraum ist leider sehr klein und somit passten nur 2 825l-Speicher hinein. Mit dem Hargassner HV20 bekomme ich die mit einer knappen 3/4 Füllung aufgeheizt. Das bei 240m2 Wohnfläche und Außentemperatur von ca. 6°C. Das Haus ist Baujahr 1973 und bisher noch nicht nächträglich gedämmt worden.


    3000 - 400 l Heizöl, dass war vorher auch mein Verbrauch.


    Ich würde den HV auf jeden Fall kleiner wählen wenn nicht mehr an Pufferspeicher rein geht.


    Gruß Detlef

  • Ohje...wenn ich das schon wieder lese wie hier das Puffervolumen von den Kessel-kw abhängig gemacht wird.....immer wieder das gleiche.


    Bei Fröling gibts 2 unterschiedlich große Brennräume. Einzig und allein die Menge an Holz die du in den Kessel auf einmal packen kannst bestimmt wie groß dein Puffer sein sollte.....+ - das was die Heizung in den 2h abnimmt die der kleinere Kessel länger brennt bei gleichem Brennraum, das ist aber zu vernachlässigen.


    Also du kannst Kessel bis 28 kw wählen, oder dann die ab 34 kw. Da macht der Brennraum nen Sprung. Aber auch bei dem kleineren muss dein Puffer schon gaaaaaanz leer sein bevor du nen vollen Brennraum an machen kannst, sonst kocht der Puffer über...oder mit Pappel heizen ;) 2400 l ist halt nicht viel, aber sollte mit ein bisschen Übung machbar sein. Ich hab auch nicht mehr effektiven Puffer und habe auch den kleinen Brennraum, klappt auch irgendwie.


    Und erst wenn die Brennraumgröße steht und zum Puffer passt, dann kannst du innerhalb der Kessel die Leistungsstufe wählen. Die sollte dann auch so sein, dass du bei -20 Grad Haus UND Puffer füllen kannst.....wenn der Kessel dann nämlich zu "langsam" brennt dann brennt er 24h am Tag, sonst wirds kalt. Und keiner will nachts aufstehen um nachzulegen ;)



    Also kurzum, ich würde den 28kw Kessel nehmen wenn du die Leistung wirklich brauchst, ansonsten den 22 kw. Und Puffer in nen Nebenraum ist ne super Idee.....man kann nie genug Puffer haben. Da würd ich ernsthaft drüber nachdenken.

  • Da hat @Tralien definitiv Recht.
    Schau bitte auf den Füllraum des Kessels. Rechne daran und anhand des Holzes welches Du hauptsächlich verfeuern möchtest aus, wieviel kWh da in dem Ofen sind. Wenn Du mal nach dem User @HJH suchst und dessen Beiträge, dann findest Du auch eine sehr hilfreiche Excel Tabelle, die Du als Unterstützung nutzen kannst.
    Ansonsten, wie erwähnt, der Fröling S hat in der 34 und der 40 kW Version den gleichen Füllraum von 190 Litern, laut Angabe. Die Leistungsstufen 15, 22 und 28 kW haben nur 145 Liter. Die Leistung sagt dann nur etwas darüber aus, in welcher Zeit das im Füllraum liegendeHolz in Wärmeenergie umgewandelt wird. Das sollte dann am besten alles in den (die) Puffer passen, auch wenn die Heizung nichts abnimmt. Da gehst Du am sichersten das der Kessel nicht in Feuererhaltung gehen muss oder. Schont auch das Material und Du musst nicht immer überlegen ob Du ein Scheit zu viel eingelegt hast ;) .


    Gruß,
    Frank

  • So nachgemessen beim S4, 34 kW.
    Der Füllraum ist von der Gussrost bis zur Decke 78 cm hoch.
    Die Breite ist 48 cm vom Einhängeblech links zum Einhängeblech rechts.
    Die Tiefe bis Einhängeblech hinten ist 60 cm im Bereich der Türausschnitte 66 cm.
    Ich verheize Fichte und Pappel selbst damit bekomme ich in einem Abbrand 3000 ltr. voll und die Heizung läuft.
    Dadurch das Frau und Sohn in einem Sägewerk arbeiten bekommen wir jetzt trockenes Buchenholz so günstig das Mischholz sich nicht mehr lohnt.
    Jetzt ist der S4, 34 kW zu groß einer mit 28 kW wie zuerst auch geplant wäre mehr wie ausreichend.

  • So nachgemessen beim S4, 34 kW.
    Der Füllraum ist von der Gussrost bis zur Decke 78 cm hoch.
    Die Breite ist 48 cm vom Einhängeblech links zum Einhängeblech rechts.
    Die Tiefe bis Einhängeblech hinten ist 60 cm im Bereich der Türausschnitte 66 cm.

    Hallo Rüdi,


    da kann ich Dir nur gratulieren und Fröling auch. Alle anderen machen das umgedreht, geben mehr Füllraum an als tatsächlich vorhanden.
    Rein rechnerisch hat Dein S4 34 nun ja ca. 224 Liter Füllraum, anstatt der 190 Liter. Wer weiß was Fröling da noch abzieht.
    Kein Wunder das Du damit so viel Puffer füllen kannst.


    Grüße

  • Hallo zusammen
    einiges hat sich verändert der Holzvergaser soll nun ein Fröling S4 34kw sein und die Pufferspeicher sollen nicht in den Keller sondern auch in den Raum ca 20 meter vom Haus entfernt in die Scheune in einen Raum 5m lang 2,50 m breit wo der Holzvergaser steht und dann zwei Pufferspeicher a 1500l . Ein Boiler für Warmwasserzubereitung kommt in den Keller die Oilheizung soll dann in die neue Anlage integriert werden sowie eine Solaranlage oder keinen Boiler für Warmwasser was gibt es für Alternativen?

  • Der Füllraum ist vermutlich mit 50 cm Scheiten berechnet. die 60 cm sind dann Sicherheit für schräg gesägte oder doch zu lange Holzscheite. Man sollte auch bei 50cm bleiben, sonst kanns sich verkanten beim nachrutschen. Also die 190 L sind schon ok die Fröling da angibt.

  • Das ist richtig Fröling gibt an Scheite von max. 53 cm länge.
    Allerdings hatte ich bisher kürzere die kamen Quer rein.
    Der Füllraum lässt sich schon gut füllen.
    Auf jeden Fall ist die Werksangabe mehr wie korrekt.

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