Guten Tag zusammen,
meine Schwester und ich sind mit tatkräftiger Unterstützung meines Schwagers (Monteur) dabei ein altes Zweifamilienhaus herzurichten (220m²). BJ ist irgendwas vor 1800, das weiß keiner so genau.
Den Sanitärbereich mussten wir komplett erneuern und haben im zweiten Kellerraum bereits eine Dampfdusche mit Whirpool einbauen lassen, bei der Heizung und der Dämmung im EG wollen wir daher so günstig wie möglich wegkommen.
Um Kosten zu sparen, wollten Schwager und ich uns an "altem" orientieren, was die Baustoffe und Ausführungen bei der Dämmung und Heizung betrifft. Auch der Nachbar dort hat uns dazu geraten, weil seiner Ansicht nach Schimmelproblematiken erst mit modernen Fenstern, Dämmungen und Baustoffen entstehen würden. Er lässt beispielsweise die Heizleitungen einfach unisoliert in Bodennähe laufen, weil er meint, dadurch den Dämmwert der Wand zu erhöhen.
Zur Heizsituation:
Derzeit wird noch mittels eine Etagenheizung in der Küche geheizt. Pufferspeicher gibt es leider keinen, nur WW mittels 120L elektrischem Speicher. Unsere Idee ist nun, entweder einen wasserführenden Ofen oder einen Holzheizungsvergaser einbauen zu lassen und dafür eine BAFA Förderung in Anspruch zu nehmen. Das Haus hat einen 3-Kammern Schornstein, d.h. einbautechnisch wäre also beides möglich. Evtl. käme auch noch ein kleiner Pelletofen als zusätzliche Heizquelle in Frage.
Hier meine bisherigen Überlegungen, ihr könnt das bestimmt besser beurteilen:
Vorteile wasserführender Kamin:
Schöneres Ambiente
Leichtes Nachlegen des Holzes, man muss nicht in den Keller laufen
Nachteile wasserführender Kamin:
Verdrecken des Wohnzimmers durch Staub, Asche und Holzreste, man muss öfter Holz nachlegen
Daher tendieren wir eher zu einem Holzvergaser. Der Nachbar hat den FRÖLING Holzvergaser S4 Turbo 15, allerdings sind wir unsicher, ob 15 KW für 220m² Heizfläche mit Radiatoren und 2000l Pufferspeicher (im isolierten Wohnbereich) ausreichen würden.
Wäre dankbar um Meinungen oder Erfahrungsberichte!
Viele Grüße,
Stefan