Mein DC40GSE ist ja nun reichlich modifiziert. Lambdacheck, Lüfterregelung, und noch ein bissl mehr. Nun hab ich versucht, den Komfort zu erhöhen. Bei 13% Rest O2, mindestens 70 Grad Kesseltemperatur und 300 Grad Brennraumtemperatur geht der Lüfter aus. Die Belimoklappe am Lufteinlass schließt sich. Ich hatte mir erhofft, das nun reichlich Holzkohle für den nächsten Start gebildet wird. Pustekuchen. Es wird übelriechender Gestank in der Werkstatt gebildet. Sonst nichts. Nach 6 Stunden glimmt die Glut immernoch. Das geht ja so nicht. Nun frag ich mich, wo sich die Glut den Sauerstoff holt und wo das Abgas in den Heizraum entweicht. Hat jemand Ideen? Anheizklappe ist vor Monaten verschraubt worden. Türen sind mit Künzeldichtungen ausgestattet. Abgasrohre sind auch soweit abedichtet. Ich weiß grad nicht mehr weiter. ![]()
Atmos: Holzkohle im Atmos, was läuft schief?
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Hallo Pino,
Wie hast du deine Lufteinlässe ausgeführt? Sind die gänzlich Dicht? Es kann sein, das sie aus den Luftöffnungen kommt. Wenn der Kamin kalt ist, und die Luft oben aus den Primärluft Löchern kommt, könnte evtl. auch Luft aus dem Kamin kommen? Durch den Zugbegrenzer? Ich habe in meinem Ungeregelten Atmos bis jetzt noch viel Restkohle. Bild hängt im Anhang. Geht ohne Probleme. Evtl musst du Mal dabei sein, wenn der Kessel dass das nächste Mal wieder macht. Am besten mit einer Taschenlampe schauen.
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Du meinst, der holt sich die Luft an den Einstellstangen vorbei? Die Luftführung hab ich bisher nicht verändert. Nur primär&sekundär "geregelt". (Sekundär hängt am Lambdacheck, Primär fährt nach 20 Minuten einfach zu. Das passt ganz gut. Wobei, ich hab mich schonmal gefragt, warum der Kessel ohne Primärluft auskommt... vielleicht doch irgendwo undicht?
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moin,
Die Belimoklappe am Lufteinlass schließt sich. Ich hatte mir erhofft, das nun reichlich Holzkohle für den nächsten Start gebildet wird. Pustekuchen. Es wird übelriechender Gestank in der Werkstatt gebildet.
Holzkohle wird immer VOR dem Kesselabschalten "gebildet"...
...wie die Holzkohle danach "stinkend" verbrannt wird ? ...Luftmangel...der holt sich die Luft an den Einstellstangen vorbei?
JEIN...
....an den Stangen, deren Führung nicht, aber...
der Belimo-Drehschieber(gesamtluft) schließt nicht dicht, der 'Schieberteller ist leicht gewinkelt,
der 'tellerdurchmesser' ist geringer als der 'Belimo-Luftflansch-Querschnitt'
(...wäre ja auch hirnrissig den Kessel im Betrieb ohne Luft laufen zu lassen, wenn der RGT II "dichtmacht"...)
aus dem selben Grund kann/soll der Primstangen-'Pömpelteller' nicht vollständig "dichtanliegen" bei "null mm Schieberstellung"
(Schieberteller mit 'Nase'...)Die Luftführung hab ich bisher nicht verändert.
die Atmoskessel""""werkseinstellung"""" nehmen immer sekundäre Luft...
durch "DAS SCWARZE LOCH"... der gse unter fünfzig...
(zB die 40er haben dafür unter dem 'angeflanschtem' Sekluft-Schieber-Gehäuse eine Bohrung
( >> Luft direkt in die "placebosekluftvorwärmung" > die "Luftkiste" unter den vier hinteren der acht WT.Rohre...das reicht wohl aus um deine Restkohle 'riechend' zu reduzieren...
Gruß Heinrich -
o.k. dieses Loch ist schon seit Anbeginn zu. Wenn die Holkohle einfach so im Kessel verbleiben soll, wird wohl mein Schornsteinzug zu hoch sein. Wenn ich den Lüfter abschalte, segelt der Kessel einfach weiter. Wenn ich Nadelholz drin hab, bleibt die Brennraumtemp auch ohne Lüfter dauerhaft über 600 Grad und die Abgastemperatur bleibt stabil bei 125 Grad. Ich dachte, ich such mir den Punkt, wo beim Ausbrand 13% Rest O2 erreicht werden und mache dann alles dicht. Dann sollte die Holzkohle übrig bleiben. In meiner Fantasie...... narf. Manchmal klappt das ja auch. Dann macht anheizen regelrecht Spaß.
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Exakt! Stücken selber sollten mittelgroß sein und kein Kleinzeug dazwischen.
Habe ich die gesammte letzte Saison genutzt und funktioniert hervorragend.Auch bei geöffneten Luftklappen. -
Ich hatte mal aus reinem Sparwillen die Regelung des Abbrands dahingehend geändert, dass der Saugzug auf minimale Drehzahl umschaltet, sobald der Abbrand nur noch aus Holzkohle besteht (O2 bei etwa 15%). Das Resultat: Rußbildung aufgrund Sauerstoffmangel - glücklicherweise bereits einen Tag später bemerkt.
Der Gestank findet offensichtlich irgend einen Weg - es gibt genug undichte Stellen (z. B. die Türdichtungen).
Die Menge verbleibender Holzkohle hängt natürlich auch von der Holzart ab: Pappelholz verbrennt bei mir beinahe restlos, Kiefernholz nicht unbedingt (anderes Holz verheize ich sonst kaum).
Zudem: Aufgefallen ist mir bereits vor einiger Zeit, dass die Menge der verbleibenden Holzkohle bei mir davon abhängt, auf welchen Wert das Rauchgasthermostat gestellt wird (also jenes, das man im Originalzustand des Kessels runter drehen muss, damit beim Anheizen der Saugzugventilator anläuft und dessen optimalen Einstellwert man laut ATMOS "selbst heraus finden muss"):
- stellt man das Thermostat auf einen höheren Wert ein, schaltet der Saugzug nach Ausbrand relativ zeitig ab und es verbleibt relativ wenig Holzkohle
- stellt man das Thermostat auf einen niedrigeren Wert ein, schaltet der Saugzug nach Ausbrand relativ spät ab und es verbleibt deutlich mehr Holzkohle
Offensichtlich "kühlt" der längere Lüfterbetrieb die letzte Glut so sehr, dass diese irgendwann vorzeitig verlischt, während sie bei vorzeitigem Abschalten noch weiter kokelt und verbrennt. Brauche ich also mal wieder Holzkohle, schmeiße ich bewusst etwas dickeres Holz obenauf und drehe das Thermostat nicht ganz so weit hoch wie sonst.
Beste Grüße
Ralf -
Zudem: Aufgefallen ist mir bereits vor einiger Zeit, dass die Menge der verbleibenden Holzkohle bei mir davon abhängt, auf welchen Wert das Rauchgasthermostat gestellt wird (also jenes, das man im Originalzustand des Kessels runter drehen muss, damit beim Anheizen der Saugzugventilator anläuft und dessen optimalen Einstellwert man laut ATMOS "selbst heraus finden muss"):- stellt man das Thermostat auf einen höheren Wert ein, schaltet der Saugzug nach Ausbrand relativ zeitig ab und es verbleibt relativ wenig Holzkohle
- stellt man das Thermostat auf einen niedrigeren Wert ein, schaltet der Saugzug nach Ausbrand relativ spät ab und es verbleibt deutlich mehr Holzkohle
Hallo Ralf,
Bei mir ist es genau umgekehrt:
Frühes Abschalten Holzkohle, spätes Abschalten keine Holzkohle.
Viele Grüße
Ronny
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Das Randypatent sieht gut aus. Ein fettes Blec hkanten trau ich mir grad noch zu. Wird einfach hinten reingestellt und gut. Ich werde berichten. Leider ist der Ofen immernoch in Betrieb. Es ist einfach kein Wetter.
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