Planung einer neuen Heizungsanlage - Voraussehbare Scheidung durch Bimschv - Wandler

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  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    35 kw Allesfresser Bj 1980 / Austraghaus irgendein alter Kohlekessel mit Ölbrenner der nie genutzt wurde - beides ohne Puffer


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    140


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?


    Bayerischer Wald in ca 520 Metern Höhe


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    Schlecht - im Erdgeschoss ca einen dreiviertel Meter dicke Wände die nur aus Steinen gemauert sind und im Obergeschoss ca 45 cm dicke Wände aus Vollziegeln. Es ist ein altes Bauernhaus das 1901 gebaut wurde. Das Austraghaus ist irgendwann in den 50igern gebaut worden.


    Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


    Für mein Haus ca 35 cbm nicht aufgerichtetes Holz


    Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
    Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
    Solar geplant?


    Eigentlich am liebsten mit Hackschnitzeln aber es wird wohl doch eher ein Holzvergaser


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?


    Meine Optionen sind:
    Hackschnitzelheizung und Fernwärmeleitung (ca 100 Meter) ca 10000 Förderung/Nettokosten ca 25.000 Euro
    Billig - Pelletkessel mit Holzheizmöglichkeit ohne Puffer 2x 3000 Förderung/Kosten 2x 1000 Euro
    Holzvergaser mit Puffer, 1xKamin, Heizungsregelung usw 2x 2000 Förderung/Kosten 8.000/10.000 Euro
    Pellet/Vergaser Kombi, + das selbe 2x 5500 Förderung/Kosten 8500/10500 Euro
    Ich tendiere im Austraghaus zu Billig-Pelletkessel und in meinem Haus zu Pellet/Vergaser Kombi
    z. B. Thermoflux Pelling 25, Attack Wood und Pellet


    Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?


    Alles offen aber ich tendiere etwas zu einer Frischwasserstation


    Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    Gedanken ja - festgelegt ist noch nichts


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    Direkt ans Haus schließt der alte Stall und Heuboden an. Dort ist Platz genug. Im Haus ist es etwas Eng. Eigentlich soll das ganze Holz in Zukunft nach eher nicht mehr ins Haus.


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    Nur das die Scheidung ansteht. Der letzte ging in Rente und war gnädig mit der Messung. Der Neue sagt keine Chance das die Öfen bestehen. Er zögert die Messung bis Jahresende hinaus aber spätestens nächstes Jahr steht ein neuer Ofen an.


    Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?


    Nein. Ich will mich vorher selber informieren und die Möglichkeiten abwägen. Es ist alles offen da macht ein Angebot noch nicht so viel Sinn.


    Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    Mehr als genug


    Weitere Informationen:


    Der Zeitpunkt der Scheidung rückt näher und ich bin ziemlich unschlüssig was die beste Option ist. Da die Öfen in beiden Häusern die Werte nicht schaffen werden wäre also die Gelegenheit auf Hackschnitzel umzusteigen. Dagegen spricht das ich mich um das Brennholz machen nicht kümmern muss (läuft von selber), Leitungsverluste, Unsicherheit wegen der Abgasmessung. Was hilft ein Ofen um 15000 Euro wenn die Hackschnitzel mal nicht perfekt sind und die Werte nicht passen.
    Nächste Möglichkeit wäre einfach nur zwei billig Pelletöfen mit Not-Holz-Heizfunktion und alles andere lassen. Wäre das mit Abstand billigste.
    Ist für das Austraghaus eine vermutlich passende Lösung.
    Mich stört es aber einen Sch....ofen zu haben nur damit die Werte passen bei der Prüfung.
    Also doch ein Holzvergaser. Attack SLX würde mir gefallen vom Preis her. Dann mit Puffer und allem was man noch so braucht. Und da der Attack Wood und Pellet durch die Förderung fast das gleiche kostet ist das bis jetzt mein Favorit.


    Vielen Dank

  • Der erste Pelleter den ich gesehen haben wo man Holz heizen kann war der Kostrzewa Twin Bio. Der Füllraum hat aber eine blöde Form. Im Forum bin ich auf den Thermoflux Pelling gestoßen. Wie groß ist der Füllraum?


    Sind auch Hackschnitzeler im Forum unterwegs? Wie sind die Abgaswerte? Muss man sich vor der Messung fürchten oder gibt es Tricks.


    Attack Wood und Pellet interessiert mich sehr. Hab gelesen ihr letztes Software-Update wäre nicht so schlecht gewesen. Kann man den Ofen kaufen einmal einstellen und hat dann seine Ruhe?


    Eine Option wäre noch einen Attack SLX ohne Lambda am vorhandenen Kamin und ohne Puffer anzuschließen. Geht das noch oder ist das wirklich nicht mehr möglich?


    Ich weiß das ist wohl alles etwas durcheinander aber ich schwanke einfach noch hin und her ob ich so gut wie nichts ausgebe und halt ein paar Kompromisse eingehen muss. Oder ob ich wirklich Geld in die Hand nehmen soll und es den Gegenwert auch wirklich Wert ist. Vielleicht sind von einigen Erfahrungen oder Denkanstöße dabei. Auch wenn noch etwas Zeit wäre bis es wirklich sein MUSS würde ich gern wissen in welche Richtung die Entscheidung läuft wenn es so weit ist.

  • Hallo Wandler,


    finde Pelets viel zu teuer, es sei den du bezahlst 50€ für den SRM Holz. Aber da kann man auch Öl und Gas Verheizen!
    Gibt viele Kombis, die auch einfach nur laufen! Bei mir waren damals ETA, Fröhling und Solarfocus in die engere Wahl gekommen. Wie die siehst ist es ein Solarfokus gewurden.
    Gruß Maik

  • Im Grunde will ich ja eh keine Pellets heizen aber als "Notheizung" finde ich es doch von Vorteil. Im Austraghaus ist ein rüstiger Neu-Rentner der mein ganzes Brennholz macht. Ich hoffe doch sehr das die neuen Öfen einige Zeit halten. Die jetzigen Öfen sind 30 - 40 Jahre alt. Aber wer weis was in ein paar Jahren ist ob er dann noch mein Holz macht oder selber nicht mehr einheizen kann. Ich hatte mal einen Unfall und auch wenn ich mal in Krücken bin oder sonstwie krank dann möchte ich doch die Sicherheit haben nicht erfrieren zu müssen. Vielleicht wäre Öl oder Gas als Reserve billiger aber das geht aus Prinzip nicht. Wenn ich schon Wald habe dann trage auch ich meinen Beitrag zum Holzabsatz bei. Wahrscheinlich eh nur eine Pallete für etliche Jahre aber trotzdem ;)

  • Kauf was du willst.... solange es Lambdageregelt ist!


    Das tönt jetzt nach Stammtisch.... aber es ist nun mal so, wurde vor ein paar Tagen schon geschrieben, da gibt es einen Hersteller der sein Lambdaloser Kessel ... xyz Profi nennt... Frag mich was da Profi ist...
    Lass dich nicht von so schönen Worthülsen einlullen!
    Mit Lambda passt sich der Kessel laufend an die, sich beim Holzfeuer stetig ändernden Begebenheiten an was du sonst von Hand tun müsstest.


    Warum baust du dir nicht einen Schnitzelkessel ein... Platz für Lager und Speicher scheint ja vorhanden... Vorteil, es heizt automatisch... und dein Waldholz muss auch nur zu Haufen gezogen noch durch den Häcksler und schon geht es ab in den Bunker...


    Fernleitung wird halt sehr gut isoliert etwas teurer, du hast dann aber Ruhe und kannst die Wärme geniessen.


    Die Schnitzelkessel halten die Werte meisst problemlos ein... die Lambdageregelten Scheitholzvergaser sowie die Pelleter auch....


    Wenn du aber lieber zittern willst... und zur Messung nurmehr entrindete Buchen Edelscheite auf Grillholzkohle enzünden möchtest... dann sei dir ein altmodischer Kessel ohne Lambda empfohlen... am besten auch ohne Sekundärluft etc...
    Ich hoffe du merkst worauf ich hinaus will?
    Die Lambdaregelung erspart dir das dauernde händische nachjustieren des Kessels... und eine O2 messende Sonde schafft das auch genauer als du!
    Zudem werden deine Nachbarn mit einem geregelten Kessel auch weniger eingequalmt, glaub mir.... habe über 30 Jahre Erfahrung, angefangen beim Strebelkohlegussgliederkessel.... Von 1965 mit diesem Teil konntest du bis nach Wildwest mit den Indianern kommunizieren
    Dann kam CTC kombikessel... na ja rauchte etwas weniger aber kokelte auch mehr rum.
    Und jetzt seit 17 Jahren ein gutes Produkt am betreiben... das heizt und nicht die Nachbarn einnebelt!
    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

    Offene Anlage mit 180l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!

    Traktoren: Meili DM 36 Jg.60, MF 254 Jg.78 4m Holzerwagen Jg.88

    Werkzeuge:Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 7 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb. + Jede Art von Äxten!
    Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
    Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

  • Was mich bei der Hackschnitzelheizung etwas erschreckt hat sind die Leitungsverluste. Laut einer Carmen-Studie
    soll bei ganzjähriger Heizung des Netzes 220 Kw/m Verlust sein.
    https://www.carmen-ev.de/files…hwaermenetz_carmen_ev.pdf


    Bei vermutlich über 100 Meter Leitung sind das 22000 KW. Das ist so viel wie ein halbes (altes) Haus braucht. Der Preis selber ist das eine und die doppelte Förderung das andere. Allein die Fernwärmeleitung wird etwa 10.000 Euro kosten. Gut da gibt es auch eine Förderung aber es ist nicht sicher das man die ohne etwas Tricksen bekommt. Nicht das es nicht ginge aber es soll sich halt trotzdem irgendwie rechnen.


    Ein Problem vermute ich auch, wie schon geschrieben, bei nicht perfekten Hackschnitzeln mit der Messung. Wenn der Bunker gefüllt ist kann man da auch schlecht reagieren wenn die Messung ansteht.


    Lambda hab ich schon bei vielen rausgelesen sollte man nehmen. Wird es wohl auch werden. Es ist Umwelttechnisch zwar nicht ganz korrekt aber ich werde vermissen das mein aktueller Ofen einfach alles frisst was brennt. Ohne Computer, ohne Fehlermeldung ohne Murren heizt mein Ofen seit 37 Jahren. Ohne modernen Komfort aber auch ohne irgendwas Einzustellen und ohne Probleme. Ich hab mir bis heuer überhaupt keine Gedanken über die Details der Verbrennung im Ofen gemacht. Was ich im Forum gelesen habe gibts da ein paar Spezialisten die ihren Ofen rund um die Uhr am "EKG" hängen haben. Das hab ich nicht vor. Einen Ofen kaufen der passt, einmal einstellen und etwas tüfteln und dann soll er einfach nur laufen. Und auch ohne Angst vor jeder Messung. Wenn ich wüste das bei den Premiumherstellern alles perfekt läuft dann würde es für Eta, Fröhling, und solche sprechen. Aber nach dem was ich gelesen habe ist der Preis auch keine Garantie das sie jedesmal durchkommen.

  • Also ganz klare Ansage, ich glaube nicht dass ein ETA, Fröling, Solarfocus, KWB oder wie die Premiumkessel sonst noch alle heißen bei korrekter Bedienung ein Problem bei einer Messung haben.


    Die Probleme die ich mit meinem ETA bisher hatte würde ich ich mal unter "Jammern auf hohem Niveau" einordnen.


    Gruß
    Jürgen

  • Im Grunde will ich ja eh keine Pellets heizen aber als "Notheizung" finde ich es doch von Vorteil. Im Austraghaus ist ein rüstiger Neu-Rentner der mein ganzes Brennholz macht. Ich hoffe doch sehr das die neuen Öfen einige Zeit halten. Die jetzigen Öfen sind 30 - 40 Jahre alt. Aber wer weis was in ein paar Jahren ist ob er dann noch mein Holz macht oder selber nicht mehr einheizen kann. Ich hatte mal einen Unfall und auch wenn ich mal in Krücken bin oder sonstwie krank dann möchte ich doch die Sicherheit haben nicht erfrieren zu müssen. Vielleicht wäre Öl oder Gas als Reserve billiger aber das geht aus Prinzip nicht. Wenn ich schon Wald habe dann trage auch ich meinen Beitrag zum Holzabsatz bei. Wahrscheinlich eh nur eine Pallete für etliche Jahre aber trotzdem ;)

    Morgen,
    aus diesen Grund haben wir uns auch einen Kombi geholt! Wenn wir verreisen, oder die Gesundheit es nicht mehr her gibt, wird mit Pelletts weiter geheizt. Unsere letzte Pallete, hat 3jahre gereicht. Neben ca.18rm Scheitholz, im Jahr.

  • @schuesche "Korrekte Bedienung" ist vermutlich der Hacken der es ausmacht.


    "Das ETA Kessel diese neuen Grenzwerte einhalten,wurde unter Laborbedingungen in den Prüfzentrenfestgestellt. Allerdings muss man fairerweise daraufhinweisen, dass hierbei hochqualitative Brennstoffezum Einsatz kamen und die Heizanlage unteroptimalen Bedingungen betrieben wurde. Die Praxissieht allerdings anders aus. Denn oftmals werdenBrennstoffe mit geringerer Qualität verwendet, wasbeim Grenzwert für Staub ein Problem darstellt. "


    ETA ist der einzige Hersteller bei dem ich das bis jetzt in der Bedienungsanleitung gelesen habe (bei Hackgutkessel). Die Prüfung ist aber für alle gleich nur ETA ist der einzige Hersteller der ehrlich ist.


    Alle Kessel die in der BAFA-Liste stehen können diese Werte also bei korrekter Bedienung haben. Was man nicht erkennen kann ist der Aufwand und die Toleranzbreite für eine korrekte Bedienung. Bei Lambda-Kesseln mit entsprechender Steuerung ist es einfacher die Bedienung Korrekt zu haben. Bleibt noch der Risiko-Faktor Holz und Fehler in der Technik oder Verschleiß. So lange die Öfen nicht selbst ihre Abgase zuverlässig messen und regeln können wird die Abgasmessung wohl immer ein Restrisiko darstellen.

  • Hallo Wandler, teilweise hast du recht, die Kessel wurden unter Laborbedingungen getestet...
    Bad Wieselburg aber verwendet ganz normales Buchen und Fichtenholz, gerade so wie es angeliefert komm.... ohne Holzkohlebeimengungen oder nur entrindete Scheite!
    Den grössten Fehler beim Messen ist der:
    Es wird zu früh gemessen!
    Mein Kssel mit seitlichem Abbrand brennt am schönsten zwischen Stunde 2 und 5 !
    Davor kann es auch einmal zu pulsierender Flamme kommen oder sogar einen Flammabriss geben.... misst du genau daa bis die Flamme wieder zündet und sich stabilisiert.... na dann bleibt dir nur ein Elektrospeicher, denn der raucht zu Hause gar nicht... und der Kohlenstrom hat im Kraftwerk einen Filter.


    Wenn die Fernwärmeleitung soviel kostet, kaufst du dir für s gleiche Geld besser einen Premiumkessel in jedes Haus, wie von Maikdenise vorgeschlagen mit Pelletanschluss.
    Wenn du niemanden hast, der dir in Ferienabwesenheit einfeuert , kannst du immer noch den Pelleter dazukaufen,
    Sofern aber Pflanzen oder Haustiere zu versorgen sind, brauchst du nur Einweisung in die Kesselbedienung zu geben und schon ist auch dieses Problem gelöst und du brauchst keinnen Pelletkesselzusatz.
    Bei uns war am Anfang auch die Idee einen Gaser dazuzustellen, ( 2000 waren Pellets noch nicht die Welt!) haben dann vorerst aus finanziellen Gründen auf das Gasbakup verzichtet.... bis jetzt aber noch nie vermisst.
    Gut bei Ferienabwesenheit hat unsere Hütte nurmehr ca.10 Grad... aber das reicht allemal und der Nachbar braucht nicht soviel zu feuern... obwohl er lieber mehr würde!


    Gruess Ruedi. und viel Glück bei der Entscheidung, was es werden soll!


    PS:
    Vielleicht doch einmal einen Energieberater oder den Schornie oder einen auf Holzheizungen spezialisierten HB mit ins Boot holen, um auszuloten was am sinnvollsten und ev. Auch was Brandschutztechnisch alles zu tun ist....
    Viel Glück

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

    Offene Anlage mit 180l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!

    Traktoren: Meili DM 36 Jg.60, MF 254 Jg.78 4m Holzerwagen Jg.88

    Werkzeuge:Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 7 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb. + Jede Art von Äxten!
    Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
    Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

  • Wenn die Fernwärmeleitung soviel kostet, kaufst du dir für s gleiche Geld besser einen Premiumkessel in jedes Haus, wie von Maikdenise vorgeschlagen mit Pelletanschluss.
    Wenn du niemanden hast, der dir in Ferienabwesenheit einfeuert , kannst du immer noch den Pelleter dazukaufen,

    Der Pelletsanschluß ist bei ETA, Fröhling und Solarfocus Standard.Bei den drei weiss ich es genau, deshalb waren die damals, in der Endrunde! :) Behaupte mal, ist für alle gut, die kein Gasanschluß liegen haben. Die Miete für Tanks, ist glaube recht teuer.
    Viele Grüßr
    Maik

  • Der Eta Twin kostet im Internet ca 15.000 Euro. Der normale Ofen 20-30 kw ca 7500 Euro. Der Attack Wood und Pellets 7600 Euro. Für den normalen gibts 2000 Euro Förderung und für die Twins 5500 Euro. Für unter dem Strich 2600 Euro ist auch nicht viel hin wenn der Attack keine 20 Jahre wird. Ob die Preise für die Eta´s in Ordnung sind oder die Heizungsbauer die um die Hälfte bekommen kann ich nicht beurteilen. Wenn die Preise so stimmen würden ist die Entscheidung ziemlich Eindeutig.

  • Wandler, kaufst du für 2 Häuser ev. Je einen Kessel?
    Ev. Bekommst du ja noch Rabatt bei 2 gelieferten Kesseln?
    Ich jedenfalls rate dir zu einem guten Kessel.... über den Preis diskutierst du nurnoch wenn dich die Kiste ärgert!
    Dein Wunschbauteil hat bekanntermassen noch Softwareprobleme, die gemäss Aussagen hier im Forum gelöst werden... es aber noch dauert...
    Lass dich von denen beraten... oder lass die Finger davon...
    (meine Meinung)
    PS: meine Kiste rattert seit 17 Jahren... ohne irgendwelche Softwareprobleme oder updates... wüsste nicht wozu?
    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

    Offene Anlage mit 180l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!

    Traktoren: Meili DM 36 Jg.60, MF 254 Jg.78 4m Holzerwagen Jg.88

    Werkzeuge:Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 7 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb. + Jede Art von Äxten!
    Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
    Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

  • Korrekte Bedienung" ist vermutlich der Hacken der es ausmacht.

    Hallo,


    da hab ich mich etwas schwammig ausgedrückt.


    Unter "Korrekter" Bedienung meinte ich normal gespaltenes Holz. Keine zurechtgesägten Holzstämme die mangels Spalter bzw. Spaltkraft so zurecht gesägt wurden dass sie in den Ofen passen. Solche "Dinger" habe zumindest ich immer mal wieder. Das sind dann irgendwelche Astknorken oder sonstiges die sich einfach nicht spalten lassen wollen! Werden dann eben mit der Säge so zurechtgemacht dass sie irgendwie in den Ofen passen. Kommen dann halt ganz oben drauf und gut ist.
    Wenn du so ne Ladung hast, die dann mit kurzen stücken auffüllst und somit für einen schlechten Abbrand sorgst dann kommen auch Premiumkessel zumindest an die Grenzen evtl auch nicht durch die Messung. (Ich habs noch nicht ausprobiert!)
    Ich habe meine Kiste bei den beiden Messungen mit dem Holz geladen welches ich sonst auch verheize. Habe kein besonderes Augenmerk darauf gelegt ob ich jetzt besonders dicht eingesetzt bzw besonders gerade Stücke habe. Keine Messtaste gedrückt auf Anweisung des schwarzen Mannes - seine Meinung: Die Kessel packen die Messwerte ohne Probleme! War allerdings noch BimSch 1 - Ergebnis: Problemlos bestanden.


    Gruß
    Jürgen

  • Was er alleine kostet, kann ich nicht sagen! Der Kessel 22kw,Rücklaufanhebung,Pelleteinschubschnecke,Kesselladerreglung,Zündung,Sicherheitsgruppe,Wärmedämmung und Abgasrohr mit Zugregler haben 2013 9800€ netto gekostet! Laut Rechnung unserer Installationsfirma. Softwareupdates, gibs mit der jährlichen Wartung. Haben damals ingesamt 6000€ Fördung bekommen.
    Gruß Maik

  • Ich möchte jetzt mal einen Zwischenstand zu meiner neuen Heizung geben brauche auch noch etwas Hilfe oder "Inspiration"


    Ich habe mir inzwischen eine gebrauchte Hackschnitzelheizung gekauft. Es ist ein Hargassner bj 2006 mit 25 kw geworden. Ich hoffe das ich die neuen Werte schaffe und der Kaminkehrer den ich vorher gefragt hatte war auch zuversichtlich das es gehen könnte.


    Bei dem Ofen war ein Hygiene-Puffer mit 1150 Litern, eine Rücklaufanhebung mit einstellbaren Festwertmischer und ein Ausdehnungsgefäß mit 150 Litern dabei (und noch ein wenig Kleinzeug). Da ich meine Solaranlage weiter nutzen will habe ich mir noch einen gebrauchten 500 Liter Edelstahlboiler mit einem Wärmetauscher gekauft.


    Inzwischen habe ich etwas herum geklopft und Schutt geschaufelt. Der Bunker ist so weit das ich die Schnecke einbauen konnte. Der Ofen selber steht auch schon an Ort und Stelle. Ich habe alles so weit wie möglich angeschlossen und verkabelt (alles bis auf einige Fühler und Heizungspumpen/mischer).


    Der Ofen war nur etwa 5 Jahre gelaufen und stand seit 6 Jahren still. Grundsätzlich ist alles gelaufen als ich ihn das erste Mal eingeschaltet hatte. Nur die Ascheaustragung hörte sich ungesund an. Hab ich inzwischen aber auch wieder gangbar gemacht und müsste laufen. Da waren zwei "Sterne" unter den Wärmetauschen die einer Ascheschnecke zugearbeitet haben fest gegammelt und natürlich gleich verbogen. Sind nur aus weichem Eisen und konnten Problemlos zurück gebogen werden. Das war ein wenig fummelig bis es wirklich passte da es immer wieder mal gezwickt hat.


    Ich habe vor die Verrohrung auch selber zu machen und habe mich für ein 1 1/4 Zoll Eisenrohr schwarzes Eisenrohr entschieden (zumindest bis zum Puffer und dem Heizungsmischer). Das Warmwasser wird Edelstahl und Plastik.


    Jetzt zum noch Ausstehenden Teil der Anlage:
    Die Rücklaufanhebung die dabei war gefällt mir nicht so recht. Die Verrohrung wäre in meinen Augen nur etwas umständlich zu realisieren. Ich habe jetzt vor das mit einem angesteuerten Mischer und der Pumpe die dabei war zu machen. Es ist eine Grundfos UP? 25 40 180. Nach dem was ich im Forum über Spreizung und Durchflussmenge so lese könnte sie etwas knapp bemessen sein.


    Jetzt würde mich mal interessieren ob irgendwas dagegen spricht den Puffer statt irgendwas mit 6 bis 12 Grad etappenweise gleich auf einmal mit 25 oder 30 Grad aufzuladen. Wenn ich den unteren Fühler so positioniere das lieber unten ein paar Liter nicht geladen werden als das es heiß zum Ofen zurück kommt dann müsste das doch auch gehen oder?


    Und dann noch mit dem Solar...
    Ich dachte erst daran die Solaranlage nur fürs Warmwasser her zu nehmen und im Frühjahr und Herbst halt einmal den Boiler auf und zu zu drehen. Aber ich könnte ja auch den Boiler mit Heizwasser füllen und zum Puffer dazu hängen. Es sind zwar nur zwei Rohranschüsse aber die müssten doch auch reichen um beide einigermaßen zu füllen. Der Obere geht zwar im Boiler selber noch nach unten und schaut erst etwa ein Viertel tiefer raus aber wenn er genug gefüllt ist dann müsste er irgendwann auch mit dem Umschaufeln in den den Puffer anfangen. Ich denke das ich von den 500 Liter etwa 400 Liter wirklich als zusätzliches Puffervolumen rechnen könnte.
    Dann wäre das Ausdehnungsgefäß mit 150 Liter aber sicher zu klein. Nach dem was ich gelesen habe müsste es mit dem 1150 Liter Puffer noch passen könnte aber eh schon etwas größer sein. Ist es sinnvoll gleich ein größeres (und neues) zu nehmen? Ich möchte den Druck im System schon eher so tief wie möglich halten und vor allem keine Schwankungen an die Obergrenze haben (ich denke einfach mal das der Ofen bzw seine Wärmetauscher etwas länger halten bis sie undicht sind und wenn es nur ein, zwei oder drei Jahre sind)


    Wie wahrscheinlich schätzt ihr die Möglichkeit ein das durch den Transport nach Hause das Edelstahlwellrohr im Puffer gelitten hat. Ich hab da mal was gelesen mit zuerst das Wasser im Puffer einfüllen und erst dann das Brauchwasser oder auch andersrum. Wie empfindlich sind diese Dinger oder machen sie eh selten Probleme?
    Wie sind da eure Erfahrungen?


    Gruß
    Christian

  • Ich mach jetzt mal ein Update zu meiner Hackschnitzelheitzung.


    Ich hatte im Sommer eine längere Pause weil ich auf den Kernbohrer gewartet habe und er kam Monate nicht mehr. Vor etwa einem Monat war es dann so weit und es ging weiter.


    Angefangen hatte ich mit dem Edelstahlaußenkamin, Rauchrohr und dann die Leitung zum Puffer fertig gestellt. Dann den Ofen bis zum Puffer befüllt und kontrolliert ob alles Dicht ist. Dann Wasserleitung zum (Hygiene-)Puffer und zum Ofen gelegt. Thermische Ablaufsicherung und noch eine zweite in die Einschubschnecke als Rückbrandsicherung.
    Dann konnte ich es nicht erwarten und hab den Puffer ans die Warmwasserleitung angeschlossen und ein, zwei Wochen so laufen lassen. Heute war es dann so weit das ich das erste Mal die Hackschnitzelheizung an die Heizkörper angeschlossen habe. Ich bin erst mal den einfachsten Weg gegangen und habe die Umwälzpumpe rausgeschraubt und an dessen Stelle die Vor- und Rücklaufleitung angeschlossen. Somit bleibt der alte Ofen wenn es den Kaminkehrer nicht stört als Sicherheit noch nutzbar wenn doch was wäre. Das bedeutet aber auch das die ganze Anlage bis auf weiteres als offenes System arbeitet und das Ausdehnungsgefäß zwar angeschlossen ist aber Arbeitslos. Ich denke das wenn die Puffertemperatur nicht allzu weit schwankt dann sollte es trotzdem keine Probleme geben.


    Als nächstes stehen die alten Heizkörper an die ich Thermostate dran schrauben muss und der ganzen Sache zuschauen ob alles passt,ob ich an den Einstellungen noch was drehen muss und ob der Ofen zuverlässig läuft, Isolierungen an den Rohren fertig machen und noch etwas Kleinkram.


    Die nächste größere Hürde wird dann vermutlich Ende der Woche der Kaminkehrer sein. Ich hab in den Ofen noch ein paar Schaumkeramikplatten gelegt und hoffe das es hilft die Werte zu schaffen. Der ursprüngliche Plan war eigentlich heuer noch das zweite Haus mit einem neuen Scheitholzofen, Puffer usw auszurüsten. Dann hätte ich dort mit der Förderung einen Partikelabscheider dazu gekauft und bei Bedarf an meine Hackschnitzelheizung vorübergehend dran bauen können. Aber da es heuer nichts mehr geworden ist muss die Hackschnitzelheizung die Grenzwerte ohne diese Option schaffen.


    Der Solarboiler steht bis jetzt nur im Weg und vermutlich werd ich ihn erst im Frühjahr anschliessen


    An Ausgaben hatte ich bis jetzt wenn es jemanden interessiert 3500 Euro für den gebrauchten Ofen, inkl Hygienepuffer, Schnecken und Kleinkram. 500 Euro für den Edelstahlsolarboiler. Etwa 2000 Euro Edelstahlkamin und Ofenrohr zum Kamin. 80 Euro für irgendeine Hocheffizienzpumpe (keine Marke), 2x 70 Euro für 2 Mischer mit Motor und einen großen Batzen für Rohre, Winkel, Verschraubungen usw. Ich habs noch gar nicht zusammengezählt und auch ein wenig was auf Reserve gekauft aber ich schätze 4 bis 5000 könnten es inzwischen schon gewesen sein. Ich hab noch ein paar Stromleitungen verlegt, eine Unterverteilung beim Ofen gemacht, ein paar Lampen dran gehängt usw... dürfte keine 500 gekostet haben. Löcher in die Wände bohren für etwa 700 Euro. Pro cm etwa 3 Euro beim 30cm Loch und etwa 2 Euro fürs 20er und ich hatte NUR dicke Wände mit einem dreiviertel Meter.
    Dazu kam noch einiges an Kleinkram und Sachen die man halt brauchen kann. Das einzige wofür ich den Heizungsbauer bis jetzt gebraucht hab war der Gewindeschneider. Ich hatte einen billigen von Ebay gekauft aber der war für die 1 1/4 Zoll Rohre nicht zu gebrauchen und hab mir dann vom Heizungsbauer einen elektrischen geliehen. Ein feines Teil ;)


    Wenn ich grob zusammen zähl bin ich mit unter 15000 aus gekommen und eigentlich ganz zufrieden damit.


    Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Aktiven hier im Forum bedanken. Es war eine große Hilfe um die ganze Sache (halbwegs) vernünfig durchzuführen. Ich muss ja nicht alles gleich machen aber ich will zumindest Wissen was ich mache ;)

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