Lignotherm: UVR1611 Pumpentausch PWM-Regelung

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  • Hallo zusammen,


    habe ein Problem mit meiner Solaranlage, welches ich hier näher beschreiben habe.


    Habe mich nun entschlossen, das Fluid und die Pumpe zu tauschen, hierzu hätte ich noch ein paar Fragen:


    Anlagenaufbau:
    Solarthermieanlage mit Heizungsunterstützung, 3000l Pufferspeicher im Keller, 5 Flachkollektoren Solix AR+ mit insgesamt ca. 12 m² Kollektorfläche, dazu ein Stückholzkessel. Solaranlage Fluidgefüllt mit zwei Wärmetauschen aus Wellrohr im Puffer für Solar, Warmwasser über Frischwasserstation, MAG für Solar 50l. Regelung über UVR1611 mit Bootloader. Anlage wurde 2011 errichtet, dabei wurde die Pumpe der Altanlage übernommen, weil sie noch tadellos lief.
    Verbaut ist eine Pumpe vom Typ Grundfos UPS 25-40 180, die neue ist eine WITA Hocheffizienzpumpe Heizungs- Solarpumpe Delta plus UE 25/60 für PWM Signal 180mm DN25 U55A110P
    Die Pumpe wird derzeit über den Ausgang A1 drehzahlgeregelt angesteuert per Wellenpaket.


    Frage ist, wie geht's jetzt weiter?
    Die neue Pumpe braucht 230V und PWM-Signal, Alfred hat mich hier schon aufgeklärt (danke dafür!!!), also Relais einbauen oder nicht über A1, sondern direkt mit Netzspannung versorgen. Meine UVR läuft per Firmware A3.28, hier unterstützt der Ausgang A15 und A16 PWM. Also kann ich einen davon für das PWM-Signal verwenden.
    Ich versorge die Pumpe dann mit Netzspannung und zusätzlich über A15 oder A16 mit dem PWM-Signal, soweit habe ich das verstanden.
    Zudem muss ich in allen Funktionen, die jetzt den A1 ansteuern, den entsprechenden PWM-Ausgang als Ausgang umstellen? Was muss ich hier parametrieren? Insbesondere in den PID-Funktionen?
    Beim Ausgang muss ich den PWM-Modus so konfigurieren, daß die Pumpe bei >19% PWM-Signal einschaltet, bei Signal <20% ist sie ausgeschaltet.
    Parametriere ich den Ausgang auf PWM, muss ich Skalierung für zwei Werte sowie "Ausgangsspg. Digital-befehl" in % einstellen.
    Wie setze ich hier die Angaben um?


    Habe ich sonst noch was übersehen?


    Nebenfrage:
    Gibt's noch ne Empfehlung für die Solarflüssigkeit? -30°C Frostschutz sollte ich in meinen Breiten schon wählen, aber auch da kann man für 10l 15€ ausgeben, oder 100€. Was ist da empfehlenswert?


    Soll ich nach dem Ablassen mit Wasser spülen und dann neu befüllen? Oder braucht es die Spülung nicht?


    Danke und Gruß
    Sebastian

  • Hallo
    über das PWM Signal sollten Dir unsere Regelfuzzis (man verzeihe mir diesen Ausdruck - ist eher "bewundernd" gemeint) mehr sagen können.


    Den Wärmeträger würde ich erst einmal inspizieren. Einfach mal einen halben Liter ablassen. Welche Farbe hat der Wärmeträger. Wenn bräunlich oder schwarz eingefärbt ist der Frostschutz gecrackt. Du schreibst Du hast ein 50 Liter MAG.
    Welchen Systemdruck fährst Du? Klingt für mich nämlich erst mal nach einer Drain Back Anlage - dabei fängt im Stillstand das Wasser zu kochen an und das entstehende Dampfpolster drückt den Wärmeträger aus den Kollektoren zurück ins MAG.
    Dann als nächstes kommt ein Handrefraktometer oder ein normaler Frostschutztester zu Einsatz um festzustellen, welchen Frostschutz man (noch) hat.


    Ob Du spülen musst/sollst kann Dir keiner Sagen weil wir alle den Zustand des derzeitigen Gemisches nicht kennen. Ist der Wärmeträger farblich nicht verändert und hat die erforderliche Zusammensetzung würde ich gar nichts machen. Ggf. noch den Anlagendruck überprüfen/ neu einstellen.


    Ich habe mit Propylenglykol bei Flachkollektoren gute Erfahrungen gemacht (1 Anlage mit Rollo - knapp 33 Jahre alt, 1 Drain Backanlage - ca. 10 Jahre alt). Gibt es auch als fertige Mischung zu kaufen. Selbst Mischen hat den Vorteil man kann den Einsatzbereich/Frostschutz selbst festlegen. Nachteil man muss wissen welchen Inhalt die Anlage hat und die fertige Mischung selbst überprüfen (Frostschutzbereich).


    ciao Peter

  • Hallo Sebastian,


    als Solarflüssigkeit kannst du so was nehmen das ist ein Konzentrat das du auf deine Verhältnisse an-mischen kannst. Bei der PID Reglung gibst du min 20 und max 100 ein und am Ausgang ist 0=0 und 100=100 und die Pumpe kannst über einen 2B Sicherungsautomat direkt anschließen.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo Jan


    Du hast recht - Schande auf mein Haupt........


    ciao Peter

  • Hallo zusammen,
    :thumbup: das geht aber schnell hier, vielen Dank für die Antworten!


    Regelung werde ich mir am WE vorknöpfen und die Pumpe tauschen, denke mit den Angaben kann ich was anfangen, sonst melde ich mich wieder.


    Wegen der Solarflüssigkeit war halt die Überlegung, diese gleich mit zu tauschen. Optisch sieht die noch gut aus, hat erst 6 Jahre auf dem Buckel und Stagnation hatte ich nur sehr selten. Habe derzeit das Problem (siehe Link im ersten Post), dass bei Temperaturen über 100°C im Kollektor die Fördermenge rapide runtergeht und dann die Anlage stagniert und überhitzt deswegen, obwohl der Puffer noch längst nicht voll ist. Zur Auslegung der Anlage: Anlagendruck ca. 2,5 bar, keine Ahnung, wie das System dann heißt. Bei Stagnation spuckt sie manchmal aus, MAG immer noch zu klein? SV hat 4 bar glaube ich.


    Ich denke, ich werde erstmal die Pumpe tauschen und nochmal ausgiebig entlüften, vielleich klappt's dann auch mit der alten Flüssigkeit wieder.


    LG Sebastian

  • Hallo,
    Ist der Anlagendruck von der Heizung 2,5 Bar? Oder vom Solarkreislauf? Du heizt ja über einen Wärmetauscher. Denke das es oben im Kollektor zu Dampfblasen kommt, die deiner Pumpe dann zusetzen u d diese nicht mehr die Leistung schafft. Ab dann ist es ein Teufelskreis. Die Pumpe fördert weniger, dadurch mehr Dampfblasen... Usw. Wäre meine Theorie. Sind deine Sensoren alle richtig? Also an der richtigen Position? Nicht das dort einer einen anderen Wert hat und deine Steuerung es nicht beheben kann. Zeigen die Sensoren alle das gleiche an, wenn diese draußen sind? kalibriert?
    Jan

  • Hallo Sebastian,


    das Sicherheitsventil für Solar sollte 6bar haben. Hast du mal die Einstellungen für Solar oder die TAPPS2 Datei deiner UVR um dort mal drüber zu schauen ob die Einstellungen stimmen.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

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  • Hallo zusammen,


    2,5bar ist der Anlagendruck in der Solaranlage, ja, habe hier zwei WT im Puffer mit einem Umschaltventil.
    Druck im Puffer zw. 1,5 und 2,2 bar, je nachdem, ob kalt oder durchgeschichtet auf knapp 90°.
    Anonymic: Ja genau dieses Szenario vermute ich auch.
    Auf der im ersten Post verlinkten Seite habe ich einige Screenshots von Winsol hochgeladen, da erkennt man das gut, wie der Durchfluss immer weiter abfällt und die Temperatur ansteigt. Frage ist nur, warum gibt es Dampfblasenbildung bereits bei 100-110°C? Das schafft man doch bei Wasser auch nicht, wenn es unter Druck steht, siehe Auto-Kühlkreislauf.
    Einstellungen kann ich dir raussuchen, hab sie aber nicht dabei jetzt. TAPPS-Datei von der ganzen Anlage habe ich leider nie bekommen, die hat der Programmierer nicht rausgerückt...
    Ich glaube aber, dass sich an den Einstellungen nichts fehlt, habe da nämlich nie was geändert und die Anlage lief in den ersten Jahren problemlos auch im hohen Temperaturbereich. Die Pumpe läuft per PID-Regelung auf höchste Stufe, der Durchfluss liegt zw 270 und 300 l/h, das war auch früher schon so. Mehr bringt die Pumpe nicht. Die Sensorwerte sind eigentlich alle plausibel. Selbst wenn der Kollektorfühler lügen würde und die Temperatur in Wahrheit 20K höher ist, läuft die Pumpe auf Vollgas, das erkennt man im LOG. Ich habe schon immer eine relativ hohe Temp-Spreizung gehabt zw. VL und RL bis zu 20K.


    Das SV sollte 6 Bar haben? Wen ich das tausche, kann ich dann davon ausgehen, dass die Anlage bei Stagnation nicht mehr ausspuckt? Da wäre mir nämlich schon daran gelegen, eigentlich sollte die das nämlich können, bei 12m² FK und 50l MAG.


    EDIT:
    Bezüglich der Parametrierung hätte ich noch folgende Frage:


    Parametriere ich den Ausgang auf PWM, muss ich Skalierung für zwei Werte sowie "Ausgangsspg. Digital-befehl" in % einstellen.
    0=0 und 100=100 sind die zwei Skalierungswerte, aber was ist "Ausgangsspg. Digital-befehl"? Steht im Handbuch nichts zu.



    Danke und Gruß
    Sebastian

  • Hallo Sebastian,


    wenn du die TAPPS Datei nicht hast kann man ja über die Funktionsdaten das Programm erstellen wichtig ist das du das Expertenkennwort hast um Änderungen vornehmen zu können. Bitte stelle mal die Funktionsdaten hier ein denn die Daten die du im anderen Forum einstellt hast lassen sich leider nicht Importieren.
    Wie sind den die FK verschalten denn ca.300l/h sind wenig und ich hoffen das du die Leitungen nicht komplett als Wellrohr ausgeführt hast. Ich habe 6 St. FK mit 14m2 mit einer Magna 25-100 wo 3 in Reihe und dann Parallele mit 22mm Edelstahlrohr und komme so auf 680l/h bei einer Spreizung je nach Leistung von 6-10K.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo Reiner,


    die sind in Reihe, alle 5 hintereinander, wobei erst drei in einer Gruppe sind, dann ein paar Meter Rohr und dann die anderen zwei.
    Wellrohr hab ich nur in den Wärmetauschern und an der Direktverbindung zwischen benachbarten Kollektoren. Der "Rest" ist 22mm Kupferrohr, allerdings ist die Wegstrecke nicht ganz kurz, überschlägig ermittelt etwa 55lfm Rohr.


    Gut, deine Magna 25-100 ist ja auch ein Viech gegenüber meiner Grundfos UPS 25-40. Die neue ist eine WITA Delta plus UE 25/60, die sollte doch jetzt wirklich reichen, oder meinst du, ich sollte eine noch größere nehmen? Die gehen dann schon richtig ins Geld...



    Wo willst du meine Funktionsdaten den importieren? Ins TAPPS? Das hat bei mir auch noch nie funktioniert, das ist angeblich gesperrt. Laut meinem Heizungsbauer, der die Programmierung weitervergeben hat, konnte man das bei früheren TAPPS-Versionen wohl sperren, unabhängig vom Expertenkennwort. Stimmt das?


    Mit dem Passwort, das ich habe, komme ich in der UVR in die Expertenebene rein. Mit dem Memorymanager und dem Bootloader hab ich die dat-Datei exportiert, das ist die Version aus dem anderen Forum.
    Änderungen und Erweiterungen habe ich somit immer direkt an der UVR durchgeführt.


    Gruß Sebastian

  • Hallo,

    die sind in Reihe, alle 5 hintereinander, wobei erst drei in einer Gruppe sind, dann ein paar Meter Rohr und dann die anderen zwei.
    Wellrohr hab ich nur in den Wärmetauschern und an der Direktverbindung zwischen benachbarten Kollektoren. Der "Rest" ist 22mm Kupferrohr, allerdings ist die Wegstrecke nicht ganz kurz, überschlägig ermittelt etwa 55lfm Rohr.

    bei deinen Anlagenkomponenten ist das 50 ltr. Gefäß zu klein. Bei geschätztem Anlagenvolumen von ca. 38 ltr. wäre das ein Gefäß von 80! ltr. Sicherheitsventil bei einer Solaranlage wie deiner immer 6 bar SV.
    Anlagenfülldruck = stat. Höhe + 0,5 bar, jedoch min. 2,0 bar. Ich würde auf jeden Fall bis 3,0 bar gehen. Bei 3,0 bar liegt die Stagnationstemperatur bei ca. 135 - 140 °C.


    Gut, deine Magna 25-100 ist ja auch ein Viech gegenüber meiner Grundfos UPS 25-40. Die neue ist eine WITA Delta plus UE 25/60, die sollte doch jetzt wirklich reichen, oder meinst du, ich sollte eine noch größere nehmen? Die gehen dann schon richtig ins Geld...

    bei der Pumpenwahl sollte man schon wissen, wie viel Druckverlust muss überwunden werden, welche Mengen will man transportieren. Es gibt Low-Flow Anlagen (10 - 15 ltr./m/2 Durchsatz) und High - Flow Anlagen (30 - 50 ltr./m/2 Durchsatz). Dazu kommt noch, ob ein Wasser/Frostschutzgemisch oder nur Wasser mit der Pumpe transportieren werden soll. Natürlich ist die neue Pumpe stärker, aber reicht das z.B. auch im Teillastbereich bzw. für die höheren Durchsätze. Bei Anlagen bis 20 m/2 wird High - Flow empfohlen.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • ist die wita auch solartauglich?
    Viel Pumpen sind es zwar,ABER sie bringen nicht die Leistung wie bei Wasser....
    Also pumpendiagramm alte und neue Pumpe vergleichen,ggf. Mit Hersteller Rücksprache halten...
    Ansonsten sollte die 6m Pumpe es bequem schaffen!
    Bitte die Anlage mit einer spülkombi BLASENFREI spülen,vor und rückwärts,das kann sich 1-2 Stunden hinziehen.....
    Gruß kd-gast

  • Hallo Sebastian,


    unten ist dein Programm als Tapps2 Datei ( man muss nur ein bisschen probieren und schon ist der Schutz weg) aber noch nicht formatiert das kannst du ja selbst machen das es übersichtlich ist. Bei dir werden wahrscheinlich auch Mäanderförmige FK verbaut sein mit 12 oder 15mm Anschluss und ideal wäre da ein Anschluss nach Teichelmann und die 25/60 wird vielleicht 50-- 80 l/h mehr bringen als die 40er. Ich habe auch schon ein paar Pumpen ausprobiert und am Effizienzen war dann die gerauchte MAGNA.


    Sonnige Grüße Reiner

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    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

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  • Oha, jetzt zerlegst du meine Anlage aber ganz ordentlich... ;)
    Fakt ist, ich habe die Anlage seit 6 Jahren auf dem Dach und hab ordentlich Erträge gesammelt, im Regelfall lief der Holzkessel über die Sommermonate so gut wie nie, schlecht lief sie also nicht wirklich. Rückgriff auf den Erbauer kann ich nicht mehr nehmen. Gut, dann fangen wir mal an mit der Optimierung:


    SV gegen eines mit 6 Bar ändern ist das kleinste Problem.


    MAG mindestens 80l? Hmm, das könnte eng werden mit dem Platz, muss ich mal sehen was ich in der Ecke unterbringen kann, da sollte sich aber schon was machen lassen. Hab was gelesen, dass man ein Vorgefäß haben sollt, um das MAG nicht mit dem heißem Fluid zu beaufschlagen. Macht das Sinn? Schlägt der Damßf soweit zurück vom Dach bis in den Keller?


    Wie soll ich denn nun im Nachgang meinen Druckverlst berechnen?
    Hab ein Wasser/Frostschutzgemisch, ca. 10m statische Höhe, 5 FK mit etwa 12m² Bruttofläche, ca. 55lfm Rohr und 2 Bündel-Wärmetauscher aus Wellrohr. Füllmenge habe ich leider nicht, genau, bin bei überschlägiger Ermittlung abeer auch bei knapp 40l gelandet.
    Meine jetzige, alte Pumpe erreicht bei Vollgas 270-300 l/h, abhängig von der Fuidtemperatur, Maximum ca. bei 100°C Kollektortemperatur.
    Die neue Pumpe ist noch nicht verbaut, die kann ich schon noch zurückgeben, wenn du meinst, dass es eine noch stärkere braucht, unnnötig Geld verbrennen will ich da jetzt aber auch nicht unbedingt...


    LG Sebastian

  • Hallo Sebastian,


    unten ist dein Programm als Tapps2 Datei ( man muss nur ein bisschen probieren und schon ist der Schutz weg) aber noch nicht formatiert das kannst du ja selbst machen das es übersichtlich ist. Bei dir werden wahrscheinlich auch Mäanderförmige FK verbaut sein mit 12 oder 15mm Anschluss und ideal wäre da ein Anschluss nach Teichelmann und die 25/60 wird vielleicht 50-- 80 l/h mehr bringen als die 40er. Ich habe auch schon ein paar Pumpen ausprobiert und am Effizienzen war dann die gerauchte MAGNA.


    Sonnige Grüße Reiner

    :thumbup:
    Hehe, wie hast du denn das fertig gebracht? Das musst mir jetzt schon verraten. Hab das selber einige Male probiert, allerdings nur in TAPPS1 muss ich zugeben, dann irgendwann habe ich mich nicht mehr daran versucht.
    Schau mir das heute Abend mal an am Rechner, hab das Tapps hier nicht drauf.
    Mit den Kollektoren hast recht. Tichelmannsystem ist mir ein Begriff, aber jetzt alles oben umbauen???


    Meinst du wirklich, dass die Anlage spürbar mehr bringt, wenn die Pumpe deutlich stärker ist?


    LG Sebastian

  • Hallo Sebastian,


    da musst du dir die Dat Datei mal im Editor anschauen und ein Vergleich mit einer Version ohne Schutz und da 3 Zeichen die geändert werden müssen und schon klappst. Wenn du die Verschaltung nicht änderst bleibt nur der Weg über eine stärkere Pumpe und das geht leider nicht linear mit der Leistung nach oben.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

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    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo,

    Wie soll ich denn nun im Nachgang meinen Druckverlst berechnen?

    anhand deiner Angaben habe ich folgendes angenommen: 600 ltr. Wasser mit 40% Frostschutzanteil, 55 mtr. Cu Rohr 22 mm, 12 mtr. Wellrohr DN 20, pauschal 50 mbar für Bögen, Armaturen etc, 105 mbar für den Druckverlust von 5 Kollektoren in Reihe - dann komme ich auf einen Druckverlust von ca. 290 mbar. Wird der Durchsatz reduziert z.B. auf 500 ltr. sinkt der Druckverlust auf 250 mbar.
    Ich habe kein Datenblatt von der WITA Pumpe gefunden, falls dir das vorliegt, schau halt mal nach.

    MAG mindestens 80l? Hmm, das könnte eng werden mit dem Platz, muss ich mal sehen was ich in der Ecke unterbringen kann, da sollte sich aber schon was machen lassen. Hab was gelesen, dass man ein Vorgefäß haben sollt, um das MAG nicht mit dem heißem Fluid zu beaufschlagen. Macht das Sinn? Schlägt der Damßf soweit zurück vom Dach bis in den Keller?

    wenn das MAG unten im Keller ist und keine Gefahr besteht dass das Gefäß mit Temperaturen >70°C in Berührung kommt, dann brauchst du kein Vorgefäß. Nimm das mit dem größeren MAG aber nicht auf die leichte Schulter, denn wenn die Anlage in Stagnation kommt, dann muss das Gefäß den kompl. Inhalt aus Kollektoren und ein Teil der Leitungen aufnehmen. Ein Solargefäß wird nach anderen Kriterien als bei einer
    Heizungsanlage ausgelegt.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Ja, mach ich.
    Nein, ich meine jetzt prinzipiell. Die anlage läuft ja eigentloch gut, bis auf das gelegentliche Problem mit dem Abfall bei hohen Temperaturen.
    Wenn das nicht wäre, meinst du dann, dass der Wirkungsgrad spürbar besser ist, wenn der Durchfluss höher ist als jetzt? Weil der Kollektor wird dadurch ja nicht größer. Das Filud zirkuliert dann schneller, VL und Kollektortemperatur geht runter und das wars dann ja schon fast. Ändert ja nicht viel an der Anlage, wird ja nur von Medium-Flow ;) zu High-Flow.


    Gruß Sebastian

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