TA: UVR - Was ließe sich verbessern

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  • Hallo,


    das die Produkte von "TA" zu den besten Regelungen am Markt zählen ist unbestritten. Aber könnte man eine gutes Produkt, zumindest in Teilbereichen, nicht noch ein wenig besser machen, zumindest was den
    Alltag angeht?
    Mir ist aufgefallen, dass es nur recht umständlich möglich ist, mal spontan ohne tief ins Menue einsteigen zu müssen, die Heizung abzustellen, abzusenken oder weiterheizen zu lassen.


    Beispiel: Kurzzeitig für 2 -4 Stunden vormittags oder nachmittags mit einem Knopfdruck um 3-4K abzusenken.
    Oder abends: Die Heizung senkt z.B. um 22:00 Uhr ab. Man hat noch Besuch, schaut TV, oder macht sonst was. Da wünscht man sich einen Button der mit einem Knopfdruck die Heizung weiterlaufen lässt - um eine
    Zeitspanne die ebenfalls dann in diesem Fenster schnell einzustellen wäre.
    Party und Urlaub sind ja noch vorhersehbar, aber Spontanität im Alltag sollte eine Regelung auch können. Wenn man erst umständlich im Menue eine spontane Aufheiz,- oder Absenkphase einstellen muss, wird das
    niemand machen (pers. Erfahrung).
    Aber: Vielleicht habe ich auch was überlesen bzw. nicht erkannt.
    Meine aktuelle Regelung besitzt diese Möglichkeiten und wir machen davon oft Gebrauch.
    Was ich bei einem Wechsel ebenfalls vermissen würde wäre die Berücksichtigung der Rücklauftemperatur bei Bestimmung der Vorlauftemperatur. Gerade wenn man eine hydraulisch abgeglichene Anlage mit hoher
    Spreizung hat könnte man die Vorlauftemperatur noch etwas korrekter bestimmen. Vielleicht alles nur jammern auf hohem Niveau, aber drüber nachdenken darf man doch.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo Michael,


    das einfachste ist halt manuell am RAS mit +/- kannst du die Raumtemperatur anheben oder senken und eine Umstellung der Betriebsart geht dort auch und die Zeitdauer bestimmst du wann du das wieder zurück stellst das Ganze kannst du natürlich auch Programmiertechnisch lösen mit einem Eingang oder eine Seite am Toach , CAN MTx2 , PC, Tablet o. Smartphone.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Aber: Vielleicht habe ich auch was überlesen bzw. nicht erkannt.

    Hallo,


    du hast etwas nicht erkannt.


    Im Standard ist die UVR absolut schlecht zu bedienen. Das blickt praktisch niemand. Du musst dir
    mit dem Designer eine eigene Funktionsübersicht für die UVR bauen. Dann steigt die Bedienbarkeit deutlich und
    praktisch ist alles möglich.


    Aktuell baue ich bei mir an der Warmwassersteuerung. Wenn ich das fertig habe, stelle ich mal ein Sample ein.



    Viele Grüße
    Thomas

  • Hi,


    im Anhang mal Testprojekte.


    Test Warmwasser 1

    • alles mit Standardmitteln gelöst
    • ohne Funktionsübersicht nicht bedienbar
    • mit Funktionsübersicht so "lala" bedienbar

      • Werte unter An- und Abschaltung sind einstellbar
      • keine Werteeinschränkungen
      • Falschwerte möglich

    Test Warmwasser 2

    • Einstellung der Werte via Fixwerte mit sinnvoller Vorbelegung
    • manuelle Abbildung Hysterese und Überhöhung, da die Variablen der Funktion nicht aus Eingang kommen können
    • Simple Funktionsübersicht zum Testen der Funktionalität


    Fazit: Man braucht definitiv eine Funktionsübersicht. Ansonsten ist die Bedienbarkeit "nicht so toll"


    Grüße
    predi-ger-many

  • Die 1611 bzw 16x2 ist ein nahezu frei programmierbarer/-(eher freiparametrierbarer) Regler, erst erstellt man sich ein Pflichtenheft wo man für sich verbal festschreibt was man alles machen will und in welcher Reihenfolge bzw nach welchen Kriterien!


    Dann setzt man sich hin und entwirft ein Grundgerüst aus den entsprechenden Funktionsmodulen, welche man dann entsprechend nach Temperaturen, Zeiten etc parametriert.


    Nicht alles was man sich so einfach vorstellt ist auch so einfach realisierbar, grundsätzlich muß man sich vor Augen halten, dass alles immer auf eine JA/NEIN Entscheidung rausläuft nicht auf "vielleicht" oder ähnliches.


    Es kann auch sein dass ein so einfach scheinender Funktionsablauf in der Praxis nicht das hält was man sich verspricht, daher ist es zielführender die Funktionen zu Gruppen zusammenzufassen und im Schema (Funktionsblockaufstellung) auch entsprechend zu benennen.
    Denn wenn man nach einigen Monaten was ändern will, sieht man dann sofort in welchem Bereich man anfassen muß, ich halte es mit der Softwareerstellung so dass es einen Namen und eine Version gibt, beginnend mit Muster1a.tdw und so fort, bei kleinen Änderungen ändert sich nur der Buchstabe am Schluß, bei grundlegenden Änderungen die Versionsnummer und wieder bei a beginnend.


    Ein weiterer wichtige Punkt ist die Fühlerpositionierung, wie der Name schon sagt "Fühler" dieser kann nur was richtig fühlen wenn er am richtigen Platz richtig eingebaut ist, wenns auf Genauigkeit ankommt dann am besten direkt im Medium (mit speziellen Fühlerverschraubungen) ansonsten eben in einer Tauchhülse oder als Anlegefühler natürlich mit Wärmeleitpaste und zusätzlicher Isolierung!


    Ansonsten gilt auch dafür nur Übung macht den Meister und mit jedem Projekt und jeder Verbesserung wird man schlauer und es funktioniert auch besser.


    MfG
    Hannes / ESBG

  • Hi,


    den Aussagen stimme ich in den meisten Punkten. Ich gehe im Normfall so vor:

    • Planung, welche Funktion wird benötigt
    • Erstellung Pflichtenheft mit Details der Implementierung
    • Erstellung Prototyp mit Standardmitteln um herauszufinden, ob es mit den Standardfunktionen abbildbar ist
    • Ersetzung von Standardfunktionen durch eigene Funktionen wo der Standard nicht ausreichend ist
    • Test
    • Übernahme in die Steuerung

    Das Ganze habe ich bei FHEM, IP Symcon, Homematic usw bisher immer so gehandhabt und bin hervorragend gefahren. UVR ist
    für mich Neuland. Bin gerade dabei mich einzuarbeiten. Allerdings habe ich festgestellt, dass viele Dinge doch ziemlich rudimentär sind.


    Eine Funktion suche ich. Vielleicht kannst du helfen.


    Ich versuche abzubilden 3 Stati mit einem Schalter... Werte 0, 1, 2. Angezeigt werden soll, aber Aus, Manuell, Auto. Hast du eine Idee
    wie ich das abbilden kann? Ich hab bisher keine Lösung gefunden.


    Viele Grüße
    predi-ger-many

  • Hallo!
    Erst einmal eine grundsätzliche Frage, mit der 1611 oder schon mit der 16x2?


    Bei der 1611 ist es nicht möglich, bei der 16x2 auf dem Umweg über "Meldung" und "Benutzerdefiniert"!


    Auf wieviele Funktionen Du dann diese Beschaltung verteilst ist eigentlich egal.

  • 3 Stati ist ein Analogwert.
    nimm ein Analogmodul Maximum
    belege 3 Eingänge mit einem Digitalsignal
    weise jedem einen Offset zu (0,1,2)
    den Ausgangswert kannst du visualisieren.


    Für besondere "Schalter" benutze "Fixwerte"
    Die können auf der Startseite der 16x2 dargestellt werden.


    Alfred

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