Planung einer neuen Heizungsanlage - Attack Lambda Touch 25 kW als Hauptofen in bestehende Gasheizung einbinden - chrismed

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  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    Gasbrennwertkessel 20 kW


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    400


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?


    Meereshöhe 300 Meter


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    Wärmedämmung Haus gut (Haus besteht eigentlich aus 2 nebeneinanderstehenden Häusern Bj. 2001 und 2013)


    Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


    20000 kW Gas im Jahr


    Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
    Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
    Solar geplant?


    Hauptheizung Attack Lambda Touch 25 kW (leider nicht größer möglich, da sonst ein eigener Heizraum zu machen ist, da in Österreich nur unter 50 kW in einem "normalem Raum" sein dürfen und der Gasbrennwertofen bereits 20 kW hat). Leider keine andere Option möglich, als dieser Raum. Holz ist vorhanden - durch eigene Waldarbeit (eigener Wald) mit ausreichend Lagerplatz (Bauernhof) -> kostenlos. Gas soll anspringen, wenn HV zuwenig Leistung hat (nur bei extrem kalter Witterung oder im Urlaub) -> 1-2 x heizen pro Tag mit HV.
    Solar (nur 1. Pufferspeicher mit 1 Register geplant - sollte ich mich doch entschließen, was aufs Dach zu machen). Da Photovoltaik vorhanden, wird Warmwasser mit Strom erzeugt.


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?


    Attack Lambda Touch 25 kW und Reserveheizung bereits vorhandener Gasbrennwertkessel 20 kW


    Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?


    Warmwasser - wie bisher - mit Strom, da Photovoltaikstrom verbraucht werden muss, damit der Energieversorgen nicht zuviel verdiehnt.


    Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    3000 - 4000 Liter Puffer, da nur Raumhöhe von 210 cm - gerne Anregungen , welche Puffer da geeignet wären, die noch kostengünstig sind.(nur fertige Puffer - keine im Raum geschweißten)


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    Mehr Platz als für Puffer und Ausdehnungsgefäß ist nicht vorhanden - im Pufferraum. Für restiliche Equipement ist genug Platz.


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    Schornsteinfeger wurde bereits gefragt - Aufstellung geht o.k. lediglich unter 50 kW im Raum möglich (siehe oben).


    Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?


    ja - aber ich werde die Anlage selber kaufen und wahrscheinlich auch installieren. Lediglich die Einbindung in die alte Anlage (Fußbodenheizung Bj. 2001 (1.Haus), 2013 (2.Haus) und neuer Gasbrennwertkessel 2013) ist noch nicht ganz klar, da ich hier im Forum bereit ählich Anlagenbesitzer angeschrieben habe, aber alle auch das Gas über den Pufferspeicher laufen lassen. Ich würde aber eine Regelung, die den Puffer bei einer gewissen Tempratur ins bestehende System integriert bevorzugen. Gibt es solche Schaltungen - Anregungen wären sehr erwünscht. Heizungsbauer möchte Luxusholzvergaser verbauen und der Preis mit Installation wäre fast das doppelte von der Eigeninstallation. Lediglich die Steuerung von der gesamten Anlage wäre über HV.


    Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    Trockenes Holz liegt in Schuppen (8 Meter vom Ofen) für ca. eine Heizsaison. Nasses Holz trocknet beim Bauernhof (200 m von meinem Haus). Zur Zeit schon ca. 70 Ster vorhanden und jedes Jahr kommen 20 bis 50 Ster dazu (Eschensterben und Auslichten von zu nahe stehenden Bäumen).


    Weitere Informationen:


    Meine Regelung: Gasbrennwertkessel schaltest sich bei Bedarf ein und liefert Energie zu einem Mischer, wo für 2 Heizkreise gemischt wird. Meine Idee wäre, auf dem Weg zwischen Gasbrennwertkessel und Mischer das warme Wasser aus den Pufferspeichern einzuspeisen. Kann das durch Abschaltung des Brennwertkessels (Wärme des Pufferwassers) erfolgen, oder muss da eine eigene Regelung her. Angaben des Brennwertkessels folgen, da zur Zeit nicht bei der Hand.
    Ist es sinnvoll, wenn man 2 Ausdehnungsgefäße anstelle von einem nimmt, da tw. in manchen Hydraulikplänen gleich nach dem HV ein zusätzliches Ausdehnungsgefäß eingezeichnet ist ?


    Meine Hoffnung wäre, wenn bereits jemand im Forum eine ähnlich Konstellation hätte (eventuell in Österreich oder nahe Österreich - vielleicht zum Besichtigen)


    Da fast jedes Thema sehr ausführlich von den Forumsmitgliedern behandelt wird, danke ich allen im voraus sehr herzlich, die sich an meinem Problem beteiligen.


    Lg


    Christian


    Vielen Dank

  • Hallo Christian,


    herzlich Willkommen bei uns im Forum!


    Bei mir ist es so installiert, wie Du es vor hast:


    IMG_0024.JPG


    Die Gasbrennwerttherme stockt zunächst die Vorlauftemperatur in der Hydraulischen Weiche auf, wenn die Puffervorlauftemperatur unter die Heizkreisvorlauftemperatur fällt. Wenn die Puffervorlauftemperatur nur noch weniger als 3 Grad über der Heizkreisrücklauftemperatur liegt, werden die Puffer komplett weggeschaltet. Liegt sie wieder mindestens 6 Grad darüber, werden sie wieder zugeschaltet.


    Ob das nun eine gute Lösung ist, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls für die Warmwasserbereitung mittels Boiler ist sie suboptimal, da die hohe Rücklauftemperatur die Pufferspeicher ordentlich durchmischt.


    Viele Grüße


    Ronny

  • Hallo,



    ja - aber ich werde die Anlage selber kaufen und wahrscheinlich auch installieren.

    Das selbst installieren würde ich erst einmal mit dem Schornsteinfeger klären.



    aber alle auch das Gas über den Pufferspeicher laufen lassen. Ich würde aber eine Regelung, die den Puffer bei einer gewissen Tempratur ins bestehende System integriert bevorzugen.

    Man kann es so oder so machen.
    Ich selbst fahre auch den Zusatzbrennstoff, das ist bei mir Öl, auch über den Speicher.
    Es wird dabei immer nur so viel in den Speicher geladen das es für einen Tag reicht.
    Der Vorteil dabei ist, dass du nur 1 Brennerstart pro Tag hast.
    Du sparst dadurch schon etwas Brennstoff.
    Man muss natürlich den Speicher gut dämmen.


    Die Speicher würde ich in Reihe schalten.
    Möglichst keine Rohrbündel im Speicher, das schichtet besser.



    Ist es sinnvoll, wenn man 2 Ausdehnungsgefäße anstelle von einem nimmt,

    Jeder Wärmeerzeuger benötigt sein eigenes Ausdehnungsgefäß!
    Ist halt in den Vorschriften so vorgegeben.
    Dabei gilt auch der Speicher als Wärmeerzeuger.
    Damit benötigst du 1 ADG für den Gasbrenner, 1 ADG für den HV und 1 ADG für den Speicher.
    Die Auslegung bei einem HV sollte mindestens 150L ADG für 1000L Wasserinhalt sein.


    Meine Hoffnung wäre, wenn bereits jemand im Forum eine ähnlich Konstellation

    Suche mal nach meinem Kürzel "HJH" dann wirst du Pläne finden.


    mfg
    HJH

  • Danke für Eure schnellen Antworten. Werde mich sicherlich bei meiner Endplanung nochmals bei Euch melden, wenn ich darf.


    Lg


    Christian

  • Hallo


    eine Brennwerttherme oder Brennwertkessel über eine hydraulische Weiche zu fahren halte ich für problematisch.
    Ich gehe davon aus, dass es sich bei dem Brennwertgerät um eine davon handelt, dass den Brennwertnutzen aus dem kalten Rücklauf
    bezieht. Also kein Veritherm und "Konsorten" Kessel.
    Wenn die Kesselpumpe mehr liefert als über die Heizkreise abgefahren wird, wird heißes Vorlaufwasser dem kalten Rücklauf beigemischt und
    der Brennwertnutzen, geht in den Keller.


    ciao Peter

  • Hallo,

    eine Brennwerttherme oder Brennwertkessel über eine hydraulische Weiche zu fahren halte ich für problematisch.
    Ich gehe davon aus, dass es sich bei dem Brennwertgerät um eine davon handelt, dass den Brennwertnutzen aus dem kalten Rücklauf
    bezieht. Also kein Veritherm und "Konsorten" Kessel.
    Wenn die Kesselpumpe mehr liefert als über die Heizkreise abgefahren wird, wird heißes Vorlaufwasser dem kalten Rücklauf beigemischt und
    der Brennwertnutzen, geht in den Keller.

    dass ein Brennwertgerät und eine hydraulische Weiche (HW) nicht zusammenpassen hat man früher angenommen, ist aber mittlerweile widerlegt. Im Gegenteil, eine HW hat eigentlich nur Vorteile gerade im Hinblick auf Brennwertgeräte.
    Das man natürlich die Pumpen (Primär/Sekundär) aufeinander abstimmen sollte/muss, versteht sich von selbst.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo Peter - aber auch alle anderen, die mir bei einer solchen Steuerung weiterhelfen könnten!


    Danke für den/die Beitrag/e. Ich bin auch am überlegen, ob ich einen Pufferspeicher für eine Solarunterstützung einplane. Welchen Puffer (nur mit 1em Register oder Schichtspeicher) würdet Ihr dann empfehlen.
    Weiters würde mich interessieren, ob folgendes mit UVR 1611 oder 16x2 möglich wäre zu steuern: vom Gasbrennwertkessel (GB) geht jetzt der VL zur 2 Mischern. Ich würde gerne eine durch die UVR gesteuerte Absperrung machen, die einerseits alles (VL und RL) zum und vom GB absperrt und gleichzeit aber alles (VL und RL) vom HV freigibt wenn eine geweisse Temperatur in den Puffern erreicht/unterschritten wird. Ist das möglich oder sinnvoll mit der UVR?
    Oder gibt es andere, einfache Lösungen?
    lg


    Christian

  • Hallo!


    Hab da noch eine Frage: muss man bei kalkhaltigem Wasser (ca. 4500 Liter) bei der Befüllung was beimischen, damit der Kalk sich nicht im Ofen ablagert. Wenn ja - was ist die günstigste Lösung?


    Danke für Eure Mithilfe


    Lg


    Christian

  • Hallo Christian,


    Bzgl Speicher: Alle "Blechbüchsen" schichten. es kommt hier nur auf die Geschwindigkeit an, wie schnell das Wasser in den Puffer läuft. Läuft es langsam ein, schichtet es sich von selbst.


    Die UVR kann das. Egal ob 1611 oder 16x2.


    Ich habe in meiner Anlage (etwas mehr als 3000L) keine Beimischung, da ich in meinem Kreislauf nicht nur Stahl, sondern auch Aluminium habe. Hier wurde mir dann geraten, mit dem Wasser nichts zu machen. Aber glaube nach der gültigen Norm sollte das Wasser entsprechend Behandelt werden.


    Jan

  • Hallo


    Umschaltung geht am einfachsten über 3-Wegemischer (möglichst großer KVS-Wert).
    Solarunterstützung geht relativ einfach nachzurüsten wenn die Pufferanschlüsse noch frei sind. Hatte bei mir einen Aussenliegenden Plattenwärmetauscher
    als Systemtrennung Heizungswasser/Sole. Durch große Wärmetauscherfläche höherer Nutzen/Wirkungsgrad durch die Solaranlage.
    Pufferbefüllung hatte ich bei mir mit Regenwasser erledigt. Regentonne unter das Fallrohr und mit Pumpe reingepumpt. PH-Wert ggf. kontrollieren. Nutzung "meines Verfahrens" auf eigene Gefahr.


    ciao Peter

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