Guten Morgen,
so langsam kommt die kalte Jahreszeit wieder und das bedeutet bei mir ich "bastele" wieder etwas an meiner Steuerung bzw. dem Schema der UVR.
Während ich den letzten Winter immer wieder damit beschäftigt war die Heizkreisfunktion ständig an die neuen Gegenbenheiten anzupassen möchte ich mir das natürlich diese Jahr sparen.
Der große Vorteil ist das ich dadurch erste Erfahrungen sammeln konnte und nun, nicht wie letztes Jahr, rein nach Gefühl arbeiten muss.
Vorweg mal die gesammelten Erkenntnisse:
- benötigte VL Temp. um den Raum auf Temperatur zu halten 30 - 35 Grad (ändert sich nur minimal bis gar nicht)
- benötigte VL Temp. zum Aufheizen bei <= -10 Grad 40- 45 Grad
- benötigte VL Temp. zum aufheizen ab -10 Grad 50-55 Grad
Ich habe bereits versucht die Heizkurve über alle möglichen Parameter (Steilheit, Niveau, Sockeltemperatur) anzupassen komme aber einfach zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.
Das Thema Raumeinfluss ist für mich nach wie vor ein Mysterium.
Meine Idee ist daher zweierlei "Programme" zu haben und je nach Bedarf auszulösen.
Programm 1: Temperatur halten
Programm 2: Aufheizen
Um die Programme nicht dauerhaft abwechselnd laufen zu haben müssen natürlich Grenzkriterien her welche die einzelnen Programme aktivieren bzw. deaktivieren.
Hier bietet sich in meinen Augen die mittlere Raumtemperatur über einen Zeitraum X an
Alternativ wäre es natürlich klasse wenn man das ganze später auch per Knopfdruck im CMI Schema aktivieren könnte.
@HJH hatte in einem alten Thread von mir mal ein Steuerungsschema gepostet was einen ähnlichen Ansatz verfolgte. Nur soviel Energie zuführen wie wirklich benötigt wird bzw. wie auch verloren geht.
Leider bin ich nicht in der Lage dies wieder aufzufinden.
Vorweg die Frage: Nutzt jemand eine ähnliches Schematik oder spricht prinzipiell etwas dagegen?
Gruß Patrick