Hallo liebe Mitglieder,
in meiner Heizungsanlage hat sich ein Fehler eingeschlichen. Hier die Fehlerbeschreibung und die Eckdaten der Anlage:
Kesseltyp (Hersteller, Tpyenbezeichnung, Brennstoff)?
Atmos, Proburner,
Baujahr der Anlage und Datum der letzten Veränderungen an der Anlage?
2008 bis 2013
Fehler trat ohne vorherige Änderung der Heizungsanlage auf.
Welcher Brennstoff wird verwendet?
Scheitholz Buche trocken
Welchen Schornstein verwendest Du?
Schiedel rund bzw gemauert eckig 18 bis 25 cm
Befindet ein Zugbegrenzer im Schornsteinzug (Hersteller)?
ja
Lufteinstellungen: Wie sind Primärluft, Sekundärluft, Feuerzugregler, Luftstangen usw eingestellt?
entsprechend Herstellerangabe
Wie hoch ist die Kessel- und Abgastemperatur, wie lange benötigt der Kessel diese zu erreichen, wie hoch ist diese nach 1 Stunde Betrieb?
Kesseltemperatur 75 bis 85°C, Abgastemperatur 150 bis 220°C
Bei Kesseln mit Gebläse (Saugzug oder ähnliches), wann läuft es an, wann schaltet es ab?
Beschreibung der Hydraulik (Pumpen mit Einstellungen, Ventile, Rücklaufanhebung, Leitungsquerschnitte, Angaben zum Pufferspeicher usw)?
Kessel mit therm. RL-Anhebegruppe, Pufferspeicher 1000 bis 3000 L
Fehlerbeschreibung und weitere Angaben
Hallo Leute!
In meinem Umfeld mehren sich die Fälle wo die Sicherheitsschleife der HV nach 4 bis 8 Jahren offensichtlich durch Korrosion aus dem Frischwasserbereich in Richtung Heizungswasser bzw zu den Anschlüssen hin undicht werden.
Betroffen sind vermehrt Atmos und auch Proburner, die TAS ist vorschriftsmäßig gemäß Kesselhersteller installiert (am Sicherheitsschleifenausgang in Richtung Kanalablauf), somit steht die Sicherheitsschleife ständig unter Wassernetzdruck!
Insgesamt sind es bisher 5 mir bekannte Fälle in einem Umkreis von etwa 30 km, wobei ein Teil der betroffenen Anlagen an einem Brunnenwasserkreis und andere an einer öffentlichen Wasserleitung hängen, unsere Wasserqualität ist grundsätzlich relativ gut nur etwas hart (18 bis 28° dH)
D Ich bin der Meinung dass es sich hierbei um einen "versteckten Mangel" im Sinne der Gewährleistungspflicht der Hersteller handelt, denn diese Sicherheitsschleifen bestehen bei den betroffenen Kesseln alle aus Schwarzrohr (St-37) und dieses ist nicht geeignet für wasserführende Leitungen mit Frischwasser oder Brunnenwasser, was jeder installateur bereits im 2 Lehrjahr lernt!
Ich ersuche um Rückmeldungen ob andere HV Nutzer ebenfalls diese Probleme haben und wie auf entsprechende Gewährleistungsanforderungen reagiert wurde!
MfG
Hannes / ESBG
Vielen Dank