Planung einer neuen Heizungsanlage - Wasserführender Tischherd und Solar - dominik.weiss

There are 13 replies in this Thread which was already clicked 7,234 times. The last Post () by v-two.

  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    Öl


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    100


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?


    auf 1000m im Süden Österreichs am Waldrand. Schneefall zwischen Oktober und April bis zu 2 m Schnee möglich. Windböen bis zu 130 km/h möglich. Selbst in kühlen Sommern wird zur Zeit geheizt.


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    Neue 3-fach verglaste Fenster; Holzständerbauweise mit 16 cm Steinwolle. Angedacht ist noch zusätzlich 8 cm Steinwolle auf der Außenseite wenn die Fassade erneuert wird.


    Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


    ca. 1000 L Öl/Jahr


    Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
    Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
    Solar geplant?


    Heizen mit dem Tischherd und Solar. Öl als Backup und wenn man mal länger nicht zuhause ist. Wenn der Öl Kessel ausgedient hat Stückholz HVK.


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?


    Der Tischherd hat 17 kW ( allerdings bei Steinkohle...) und der Ölofen hat 20 kW.


    Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?


    Externen Wärmetauscher


    Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    Zurzeit habe ich 2 x 500 L Puffer gebraucht im Keller stehen die warten würden auf einen Einbau.


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    Eigenen Technikraum mit 12 m² im Keller.


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    ja


    Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?


    nein


    Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    Ja Holz liegt schon seit Jahren bereit.


    Weitere Informationen:


    Hallo Leute.


    ich habe eine alte FK Solaranlage gebraucht abgebaut und möchte diese für meinen Tischherd umbauen. Ich habe wie Eingangs erwähnt 2x500L Puffer und zusätzlich 20 m² FK damals mitgenommen plus Pumpen, Rohleitungen, Steuerungen,...
    Neu habe ich schon ein 150 L Ausdehnungsgefäß und div. Mischer, Stellmotoren, Drucksensoren, Druckschaltern, Wärmetauscher, Fittinge, Sicherheitsventile, und und und, mir zugelegt.


    Ich habe jetzt ein paar Basis Fragen bezüglich der Pufferdimensionierung, des Anschluss-Schema und der Inbetriebnahme.


    Was sagt ihr zu meinem Projekt?


    Ich bin für denen Input dankbar!


    Lg
    aus dem Süden Österreichs


    Vielen Dank

  • Hallo,


    willkommen bei uns im Forum.


    ja, schön bunt deine Bildchen, allein deshalb sollte es schon funktionieren.


    Meine Anmerkungen für dein Vorhaben: SV für Solar = 6 bar. Da die Verbraucher an einer Entnahmeleitung hängen, ist die Dimensionierung sehr wichtig. Es könnte sonst bei
    Volllast zu Verteilungskämpfen kommen. Anlagen unbedingt abgleichen. Wärmetauscher für Friwa und Solar müssen genau ausgelegt werden.
    Das wichtigste zum Schluss: 1000 ltr. für 20 m² Solaranlage ist eigentlich zu wenig.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo


    Ich kann Michael nur zustimmen mit seiner Aussage zur Pufferspeichergröße.


    ich hatte knapp 50m² Flachkollektoren bei einem Aufstellwinkel von ca. 27°.
    6600 Liter Heizungspuffer und trotzdem ging die Anlage sporadisch in Stagnation.
    Auch wenn ich den HV im Sommer als Kühler verwendet habe.
    Da meine Anlage aber als Drainback konzipiert war, war es nicht wirklich tragisch.


    Wenn Du die Fassade erneuern lassen willst denke darüber nach mehr als 8 cm Steinwolle zu verwenden.
    Die Sowieso-Kosten wie Arbeitszeit, Gerüst, Putz, Vorbereitung, Reinigung usw. hast Du sowieso egal wie Dick die Wärmedämmung ist.
    Und die Arbeitszeit zur Montage bleibt praktisch gleich. Dann fällt "nur" der Mehrpreis der dickeren Wärmedämmung ins Gewicht.
    Und die Fassade macht man auch nicht jedes Jahr.


    Tischherd hat 17 kW bei Kohle - klingt so, als hättest Du den schon. Dir ist schon klar, dass nur ein Teil der nutzbaren Wärme in Heizwasser geht und der Rest
    in den Aufstellraum. Bei derzeit schon 16cm Wärmedämmung kann es durchaus sein, dass Du Dir den Aufstellraum hoffnungslos überheizt um etwas Wärme
    in den Puffer und somit in den Rest des Gebäudes zu bekommen.



    ciao Peter

  • Ich kann dir auch nur sagen für die Solaranlage sind 1000 ltr zu wenig. Wir haben 2000 ltr in Reihe jetzt habe ich den Heizkreislauf auf Extraheizen und schaufel so jede Nacht über den Rücklauf Wärme in 2000 ltr Parallele Puffer. Dann bekomme ich den Füllungsgrad der 2000 ltr Seriellen Puffer auf unter 80% runter mit viel Glück auf 70%.
    Das reicht jetzt so das abends die Puffer wieder zu 90 bis 98% gefüllt sind.

  • Hallo,


    danke für die Tipps! Das 2x500 Liter zu wenig sind ist mir auch klar gewesen, aber ich habe einfach nicht viel mehr Platz ohne den Erdkeller voll mit Puffern zu stellen. Wir sind auf 1000m und die FK werden nur mit 5° Winkel aufgebaut, da der Wind bei uns sehr stark sein kann und das Flachdach nur so flach ist.


    Der Tischherd hat 2 Isolierdeckel und soll angeblich eine Abstahlleistung von nur 2 kW in den Raum haben und der Rest soll in den Kreislauf gehen.


    Die Fassade wird bei unserem Holzriegelhaus wird aus unbehandeltem Lärchenholz und das machen wir selber da es einfach nur genagelt wird. Daher sind die Materialkosten eigentlich der Hauptfaktor. Holz kommt vom Nachbarn (der hat eine Säge) und die Dämmung muss ich kaufen und wenn ich statt 8 cm 12 cm nehme kostet es halt um 50% mehr. Gerüst, Putzen, Vorbereitung und Reinigung fallen absolut nicht ins Gewicht.
    Ich bin mir daher nicht ganz sicher ob die zusätzliche Erhöhung der Dämmstärke an der Außenseite so viel mehr bringt. Was ist eure Meinung?


    Die Dimensionierung der Versorgungsleitung ist mit 1" angedacht bzw. 28 Cu. hinter den T-Stücken dann 3/4". Was sagt ihr dazu?


    Lg Dominik

  • Hallo Dominik,


    bei 5° ist das eine reine Sommeranlage und da passt das Verhältnis überhaupt nicht da ist spätestens nach zwei Tagen Sonnenschein nur noch Stagnation vorhanden besser wäre das wenn du die FK an der Südfassade anbringen würdest.
    Mit der Erhöhung der Dämmstärke kannst du dir ja mittels U-Wertrechner aus rechen was du weniger Energie verbrauchst und dann kannst du die Kosten/Nutzen Rechnung machen.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo Dominik,
    Also, ich bin nicht der Dämmspezi, aber wenn du hauptsächlich mit Holz heizt, dann lohnt sich das mehr an Isolation immer!
    Grösster Vorteil:
    Weniger Heizaufwand.... und
    du hast das bessere Wohnklima, wenn du keine kalten Ecken hast im Wohnraum drin.... und glaube mir.. mit 8cm Dämmung... da bist du gaaanz zuunterst auf der Skala angesiedelt, da beginnt ein Zimmereibetrieb schon gar nicht mehr zu arbeiten...
    Aber besprich das zuerst mit einem Profi, nicht , dass du zu guter letzt dein Haus zu Tode isolierst und es dann nasse Stellen gibt!
    Bei unserem Hausanbau wurde 22cm dick Zellulose eingeblasen und aussen unter der Holzschalung ist eine 4cm Weichfaserdämmplatte verbaut!
    Das bisschen mehr an Kosten, damals, hab ich mit dem was an Holz nicht mehr verbrennt, sondern über die Jahre verkauft wurde, längst wieder drin!
    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

    Offene Anlage mit 180l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!

    Traktoren: Meili DM 36 Jg.60, MF 254 Jg.78 4m Holzerwagen Jg.88

    Werkzeuge:Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 7 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb. + Jede Art von Äxten!
    Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
    Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

  • Hi!


    so ich hab etwas den U-Wertrechner und die Investkosten durchgerechnet.


    zur Erinnerung: 16 cm Steinwolle in den Holzständern sind schon drinnen.



    U-Wert [W/m²K]Dämmstärke [cm]EUR/m²Energie-verbrauch [W]ErsparnissErsparnissKosten Dämmung [EUR]
    0,2280aktuell677100%-
    0,15814,544566%100%1.436
    0,1321221,739258%88%2.148
    0,1181628,635052%79%2.831


    Zur Erklärung: 0 cm heißt dass aktuelle System mit 16 cm Steinwolle.
    8 cm heißt 8 cm zusätzliche Steinwolle auf der Außenseite.
    ....


    Fazit: Doppelte Materialkosten jedoch nur 20 % Einsparung (Ohne Fenster und Türen und Wände gerechnet). Nachdem alle Durchbrüche (Fenster,...) eine sehr großen Anteil am Wärmeverlust ausmachen und diese dabei aber nicht berücksichtigt bzw. getauscht werden (sind schon 3-Fach) hält sich die Heizkostenersparniss meiner Meinung nach in Grenzen.


    Was sagt ihr zu meine Rechnung? Fehler?


    Danke an Alle für die Tolle Aufnahme!


    Lg Dominik

  • Hallo


    20% ....... kommt immer darauf an von was. Kann sehr viel sein, kann sehr wenig sein.
    Das kannst nur Du selbst beurteilen.
    Vergleiche mal wie lange bisher die Fassade dran war und wie lange die neue Fassade dran sein soll.
    Und für diesen Zeitraum rechnest Du Dir aus, wie viel Geld Du monetär einsparst. Erst mal mit aktuellen
    Energiekosten. Dann auch mal mit steigenden Energiekosten.


    Und dann kannst Du entscheiden ob ein mehr an Dämmung sinnvoll ist.


    Ich denke dass bei jeder Sanierung, Ergänzung, Änderung eines Systemes immer erst das Gebäude saniert, ergänzt bzw. geändert werden sollte.
    Und dann erst die Heizung.


    ciao Peter

  • Beim U-Wert-Rechner Ubakus kannst du dir die Amortisationszeit auswerfen lassen. Vielleicht hilft dir das ja bei deiner Entscheidungsfindung weiter. Wenn du die Isolierung selbst anbringst, solltest du auch die Kosten für das Gerüst und die Neuverputzung mitbedenken ;)

    • Gerüst kostet ca. 5 Euronen/m².


    • Neuverputzung ca. 10 Euronen.
  • Hallo,


    da wir ein Holzhaus haben und auch die Fassade wieder aus Holz ( Lärche unbehandelt) machen werden fällt das Verputzen weg. Die Fassadengestaltung kostet immer gleich viel egal ob 0 cm , 8 cm oder 16 cm Dämmung angebracht werden.
    Ob ich überhaupt ein Gerüst brauche muss ich erst entscheiden, aber mein erster Eindruck ist nein. Da es mit Leiter auch ohne Stress geht.


    Nachdem wir uns jetzt auf das Thema Dämmung so versteift haben wollte ich mal fragen ob es auch Anmerkungen zum Thema Heizanlage gibt?


    Danke schon mal!


    Lg Dominik

  • Hallo,


    Dämmen an einem vorhandenen alten Haus ist schwierig.


    Ich will es damit aber nicht schlecht machen.
    Wenn man etwas am Energieverbrauch schrauben will, dann muss man halt dämmen.


    Die schlechte Beurteilung der Dämmung kommt immer von falsch/unzulässig ausgeführter Dämmung!
    Auch ist oft die Erwartungshaltung bei nachträglicher Dämmung recht hoch!


    Dämmen ist aber nicht nur den Wärmedurchgang (Wärmeleitung im Material) zu verringern, sondern auch den Wärmeverlust durch Undichtigkeit zu vermeiden.


    Auch sind kleinste Wärmeübergänge, z.B. an den Fensterwangen, absolut zu vermeiden.


    Wogegen man aber in der Regel nichts machen kann ist der Wärmeverlust über den Boden bzw. die Bodenplatte.


    Auch muss man sich überlegen welche Räumen man alle dämmen will.
    Gedämmte Räume müssen über eine, von der relativen Feuchte abhängigen, Grundwärme ständig beheizt werden (12...15°C).


    Zu jeder Dämmung muss auch eine entsprechende Dampfsperre (nur an der Innenseite der Räume) berücksichtigt werden.


    Aber deine Frage war ja:


    wollte ich mal fragen ob es auch Anmerkungen zum Thema Heizanlage gibt

    Da hatte doch @Holzpille schon etwas zu gesagt.


    100m² Wohnfläche und 1000L Heizöl? Das würde eine Heizlast von ca. 3,5kW ergeben.
    Auch der 20kW Ölbrenner wäre da viiiiel zu groß!
    Auch der 17kW Tischherd ist da etwas zu mächtig.
    Wird da sonst noch etwas verheizt?
    Oder benötigst du tatsächlich in 1 Jahr ca. 1000L Öl um die 100m² auf Raumtemperatur zu halten + Warmwasser?
    Gib doch bitte mal deine tatsächliche Heizlast an. Irgend etwas stimmt da nicht.


    Ein Solaranlage sollte auf den Eigenverbrauch abgestimmt sein.
    Oder man muss Vorsorge treffen um die Überschusswärme im Sommer sicher abbauen zu können.
    Normal rechnet man mindestens 130...150L an Speicher pro m² Solar.


    Hier etwas zu Lesen, ist ja eh zu warm draußen:
    Einstieg 3.13, Holzvergaserkauf_27.3, solare Wärmeerzeugung , Rechenprogramm HV Speichergröße 06.24; Erklärung Speicherermittlung
    https://www.holzheizer-forum.d…&postID=127897#post127897



    mfg
    HJH

  • Hallo,


    das mit der Dampfsperre und so weiter habe ich alles schon bei der Innensanieung erledigt.


    die 1000 L Heizöl sind sogar eher viel... Hie haben 2015 2500L getankt und gerade vor eine Woche nochmals 2400 L bei einem 3000l Tank. Die beheizte Wohnfläche liegt zur Zeit bei ca. 50 m² und nicht bei 100 m² ( die sind erst wenn alles saniert ist verwendbar und sind zurzeit nicht beheizt). Mir ist auch schon aufgefallen dass die Heizung immer nur sehr kurz anläuft und dann für längere Zeit wieder ruhe gibt (selbst im Winter). Sonst sind KEINE Verbraucher angeschlossen. Warmwasser wir ebenfalls mit Öl erwärmt.


    Ich dachte das wäre normal dass die Heizungen im Hausbau immer massiv überdimensioniert sind... Nachdem ich jetzt hier im Forum etwas gelesen habe bin ich mir da nicht mehr so sicher.
    Ich spielte schon mit dem Gedanken den Ölofen rauszuwerfen und einfach eine Diesel-Standheizung von einem LKW einzubauen. Spart eine Menge an offiziellen Wartungen ( Kehren, Kesselreinigen,...) und die Heizleistung mit bis zu 10kW ist meiner Meinung nach völlig ausreichend.


    Danke nochmals für die Tipps mit der Solaranlage. Soweit ich dass jetzt alles gesehen habe bewegt sich das Verhältnis von Puffervolumen/m² Solar zwischen 60 bis 150 L/m². Da ich schon 8 Stk. FK mit je 2 m² zuhause liegen habe (habe ich günstigst bekommen) werde ich schauen dass ich die Pufferkapazität erhöhen kann. Kann ich statt den 2 die schon in Planung sind auch einfach 3 Stk. in Serie hängen? Ich habe ein Platzproblem mit so viel Puffer langsam...


    Danke schon mal!


    Lg Dominik

  • Hallo Dominik


    Dieselstandheizung - interessanter Gedanke. Bevor Du so was einbaust schau Dir erst mal die Zulassungen an, ob es auch in Gebäude eingebaut werden darf.


    Es war (und ist) Usus, dass die Heizung zu groß ist. Wenn die Heizung zu klein ist und der Kunde friert, gibt's Ärger.
    Ist der Kessel zu groß und der Verbrauch zu hoch liegt es am Nutzerverhalten. Und der Heizi ist fein raus.


    Was würdest Du machen als Heizi?


    Ein weiterer Grund ist, es gab/gibt vergleichbar wenige Ölkessel die eine sehr kleinen Nennwärmeleistung haben. Die orangen haben in der Brennwertausführung von 10,3 bis 19,3 modulierend, Die blauen von 4,6 bis .....


    Ich tendiere zu kleineren Kesseln (Öl- oder Gas) als die Wärmebedarfsberechnung "fordert". Erstens wie viele Tage braucht man diese Leistung und da bin ich der Meinung, man kann auch mal ein oder zwei Zimmer niedriger Beheizen oder auch einen Zusatzheizer reinstellen. Und zweitens verringert sich das Takten (Kuhschwanzheizung) und somit die Vollbenutzungsstunden und damit der Jahresnutzungsgrad.


    Allerdings ist es bei Deinem Haus geringfügig anders. Es gibt Untersuchungen die Zeigen, dass ein Haus mit erhöhtem Wärmedämmstandard dann den höchsten Wärmeverbrauch hat, wenn die solaren Gewinne gegen Null gehen. Und das ist immer dann der Fall wenn es im Bereich 0°C bis -5° ist. Bei kälteren Temperaturen gibt es i.d.R. wenig Wolken und damit sind die solaren Gewinne nicht zu verachten.


    ciao Peter

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