Ökofen: Kesselkreispumpe von zwei Regelungen wechselweise ansteuern

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  • Hallo!


    Ich möchte das jeweilige Drehzahlsignal von zwei Steuerungen die wechselweise auf eine Kesselkreispumpe wirken sollen schalten.


    Die Kesselsteuerung bei Kessel an und der SHR45 (Altregler) bei Nachlauf des Kessels. Welche Wellenpaket oder Phasenanschnitt verwendet weiß ich nicht, das Signal soll auch nur durchgeschaltet werden.


    Ich habe an ein Schaltrelais gedacht welches von der UVR potentialfrei von einem Öffner/Schließer geschaltet wird gedacht, dass bei Betrieb des Kessel (Kessel "an" von der UVR) dass Drehzahlsignal der Kesselsteuerung durchleitet und bei Kessel "aus" von der UVR das Drehzahlsignal des SHR45 durchleitet und gleichzeitig das andere Signal kappt.


    Wäre sowas hier geeignet?


    https://www.amazon.de/Eltako-1…&keywords=relais+wechsler


    Ich könnte auch noch eine herumliegende Ladepumpe zusätzlich im Kessel-RL einbauen und dann gleich von der UVR statt von dem Altregler drehzahlregeln lassen wenn der Kessel von der UVR in den Nachlauf geschickt wird. Das wäre hauptsächlich Umbauaufwand während die o.g. Lösung mit einer Pumpe auskommt und ein zusätzliches passendes Relais benötigt.


    Für andere Vorschläge bin ich natürlich offen.


    VG Stephan

  • Hallo!


    So richtig vertraue ich einer Umschaltung durch ein einfaches Relais eher nicht.
    Ich kenne nur den Effekt wenn zb. verschiedene Phasen im normalen Netz sp geschalten werden ,das es auch schonmal zum Phasenschluss kommt ,aufgrund der kurzen Umschaltzeit.


    Steuerungen könnten da recht empfindlich sein. Ich habe sowas ähnliches mit einer Logo8 realisiert.
    Jeweils kurz Zeitverzögert umgeschalten und alles ist schön.

  • Ja sowas habe ich auch gelesen mit Funkensprung oder trennt irgendwann nicht mehr richtig. Dann habe ich am Ende noch den Kesselregler zerstört was sehr teuer wäre ...


    Also dann besser eine saubere Trennung mit Kesselkreispumpe und weiterer "Ladepumpe" für den Nachlauf und sich auf Umschrauben der Fittinge auf engem Raum austoben.


    Das mit der Logo8 klingt interessant. Muss ich mich mal näher mit befassen ....

  • Wenn das noch eine altmodische Pumpe ohne Hocheffezienz PVM Gedöns ist, müsste das mit einem Wechsler
    gehen, wenn beide Regelungen auf dem gleichen Stromkreis "hängen" ...gleiche Phase usw.


    da sehe ich kein Problem.


    Ob das Sinn macht ist die andere Frage ???


    Wenn die eine UVR Regelung hast, könntes Du ja über einen Eingang oder Temp. Fühler auch einen
    Einschaltbefehl oder/und einen Drehzahlregelung programmieren. Das wäre regelungstechnisch sauberer.


    Viele Grüße von
    Martin

  • Hallo Stephan


    Es ist schon möglich über Relais die Pumpe von 2 verschieden Signalquellen zu schalten .
    Würde aber aus Sicherheitsgründen die Pumpe auf beide Wechslerkontakte legen (Phase und N).


    Warum benutzt du aber nicht den UVR X2 und steuerst ihn mit unterschiedlichen Wellenpaketen
    die Pumpe an ,das ist doch wesendlicher einfacher dies Softwaremäßig zu realisieren.


    Oder hast du nur eine UVR mit Relaisausgängen.


    Dann wäre auch die Möglichkeit durch Tausch der Pumpe mit externer PWM Drehzahlregelung dies zu realisieren. Siehe meinen Beitrag 147124.


    mfg Ludwig

    Die wichtigste Erfindung der Menschheit ist:
    Bleistift und Papier


    v.T.A.Edison

  • Wenn es der gleiche Stromkreis ist, muss der N nicht extra geschaltet werden.
    Da muss aber gewährleistet sein, dass L und N nicht vertauscht werden können.
    Stichwort Schuko / Euro Stecker.


    da müssen die beiden Regler fest angeklemmt sein und die (Phase) Aussenleiter wirklch bei L angeklemmt sein.

  • Ökofen verwendet ja vermutlich ein PWM Pumpe (hocheffezient)


    diese KLEINSPANNUNGSSIGNAL müsstest Du aber schon 2 polig umschalten oder die
    Fühlermassen der beiden Regler verbinden, was klappen kann aber nicht unbedingt klappen muss.


    Wenn es ein Ökofen Pelletkessel mit drehzahlgeregelter PWM HE Pumpe ist, schaltet auch ein
    relais im Ökofen Regler die 230 V auf die Pumpe. Da könntest Du mit einem Hilfsrelais oder dem TA
    AC DC Konverter einen Eingang der TA Regelung beschalten. dann programmierst Du eine Drehzahlregelung
    mit einem Vorlauffühler am Ökofen Vorlauf oder direkt im Ökofen Kessel. Dann Sollwert 70Grad (wenn es ein
    Condes ist) und dann ist alles palletti.


    Oder was genau soll die Drehzahlregelung können und wann muss die Pumpe einschalten ?

  • Moin


    Du könntest das schon mit Relais lösen.


    Dazu brauchst du zwei Relaise oder kleine Schütz mit Hilfskontakt (Öffner).


    Und zwei anzugsverzögerte Zeitralais.


    Mit den Zeitrelais steuerst du verzögert die Spulen an und mit den Öffnern verriegelst du das ganze gegenseitig.


    Kommt drauf an wie du den genauen Ablauf haben willst - das hab ich noch nicht ganz verstanden.


    Früher musste das alles mit Relaise, Reitrelaise ect. gelöst werden - da war halt dann eine Steuerung die heute in einen 1 reihigen Aufputzverteiler passt in einem Schaltschrank 1 Meter breit und 2 Meter hoch ;)


    Magna

  • Hallo,


    Du MUSST die Umschaltung potentialfrei machen!
    Da es beim Umschalten zu Funken kommt, musst du das Abschalten der einen Pumpe und das Einschalten der anderen Pumpe zeitlich verzögern. Ein Kontakt schaltet Aus, dann Zeit, dann schaltet ein andrer Kontakt Ein.
    Also 2 Relais nehmen.
    Ich habe das jetzt auch bei einer Anlage ausgeführt, war auch ein LOGO von Siemens.
    Man sollte aber auch schon prüfen ob man die Umschaltung nicht auf der Signalseite macht.
    Aber dazu hat der Fragesteller zu wenig Informationen gegeben.


    mfg
    HJH

  • HJH spricht mir aus der Seele


    Wenn die Ansteuerung nicht vernünftig aufgebaut ist könnte es sein das es mal richtig knallt ;)


    Dazu musst du dir erstmal über den genauen Ablauf im Karen sein.


    Welche Steuerung soll Vorrang bekommen ect.


    Magna

  • Es gibt nicht diesen einen Schalter der 10 Euro kostet und dann passt es. Wenn es also keine einfache bewährte Standardlösung ist sollte man sich dann nicht fragen ob Nutzen den Aufwand rechtfertigt?


    Meiner Meinung nach sollte man bei einer Kesselpumpe mehr auf Zuverlässigkeit schauen als auf den allerbesten Wirkungsgrad. Ich würde eher einen Thermostatschalter mit ungeregelter Pumpe einbauen als eine drehzahlgeregelte Pumpe von zwei Steuerungen steuern zu lassen. Je komplizierter das alles aufgebaut ist desto mehr Fehlermöglichkeiten gibt es.


    Eine Kesselpumpe muss nur wenn der Kessel läuft das Wasser herum pumpen. Einmal die Leistungsstufe einstellen und dann braucht es eigentlich nicht mehr als ein und aus.

  • Hallo,



    Je komplizierter das alles aufgebaut ist desto mehr Fehlermöglichkeiten gibt es.

    Man muss es von Anfang an richtig machen dann geht es auch.


    mfg
    HJH

  • Wenn es ein Brennwert Pelletkessel ohne Rücklaufanhebung ist, braucht der dringend die
    Drehzahlsteuerung der den Vorlauf auf z.B 70Grad hält um den Puffer schön von oben nach unten
    durchzuschichten.


    Klappt bei Ökofen auch prima..


    Stephan, schreib doch mal mehr....wie schaut die Hydraulik denn aus ?


    Grüße von
    Martin

  • Hallo! Ich habe gar nichts mitbekommen, da meine Benachrichtigungen deaktiviert waren ... Danke für die Diskussionsbeiträge!


    Ich habe noch einen alten Ökofenkessel aus 2006 Typ Pellematic S15 mit integrierter Rücklaufanhebung durch eine Venturidüse. Also noch eines der ersten Modelle.


    Die Drehzahlregelung des Kessels geht nur bei Standardpumpen über Halbleiterrelais. Ob das jetzt Wellenpaket oder Phasenanschnitt ist, weiß ich nicht - steht da auch leider nicht.


    Parallel zur Kesselanforderung die demnächst die UVR an den Kessel senden soll (derzeit noch über den Heizkreisregler SHR45) wäre auch die generelle Freigabe der Stromzufuhr zum Kessel mit einem entsprechend belastbarem Schaltrelais Relais (16A) welches durch die UVR im Falle einer Kesselanforderung zeitgleich (oder mit geringem Zeitversatz) geschaltet wird, eine Idee die mir vorschwebt:


    https://www.amazon.de/Eltako-2…keywords=schaltrelais+16A


    Welche Schließer/Schließer oder Schließer/Öffner muss ich sehen was an der UVR noch frei ist.


    Den Stromkreis des Kessels dann noch mal zusätzlich mit einem eigenen 16A/C Schütz absichern. Momentan hängt der Kessel an einer normalen Schukodose des Hausstromnetzes da der Heizungsnotschalter warum auch immer nach 10 Jahren seinen Geist aufgab.


    Nach Kessel aus und einer Nachlaufzeit von 50Min würde dann auch wieder Stromzufuhr zum Kessel gekappt werden und die UVR könnte über einen Drehzahlausgang die gleiche Pumpe über eine eigene Zuleitung (und z.B. wieder 10 Sekunden Zeitversatz weiter betreiben, so lange der Kessel noch Restwärme enthält. Der Kesselelektronik braucht ohnehin ja nur Strom wenn der Kessel tatsächlich auch in Betrieb gehen soll + die max. 50 Minuten Nachlaufzeit. Ich denke damit könnte man auch die Lebensdauer der Kesselelektronik verlängern, als wenn diese 24H an ist und auf eine erneute Anforderung wartet. Oder bekommt das Elektronik nicht wenn diese i.d.R. einmal am Tag An und wieder Aus geschaltet wird? Die Kesselelektronik kostet ja mal locker 700 Euro zzgl Einbau wenn sie defekt sein sollte ...

  • Ich glaub ich versteh es immer noch nicht warum willst du denn eine Umschaltung bauen für eine alte Regelung die du dann sowieso rausschmeisst ?


    oder hab ich da tatsächlich was falsch verstanden ?


    Wieso willst du nach Abbrand die Regelung abschalten - meine läuft seit 8 Jahren durch - brauch ja meine auch für Heizkreis wenn die Sonne scheint - aber trotzdem ich glaube eher das die kaputt geht wenn sie ständig ein und ausgeschaltet wird als umgekehrt.


    Hinzu kommt das manche Regelungen solche Sachen wie Festlaufschutz oder Brennraumbelüftung zum Korrosionsschutz haben die sind dann ja auch nicht aktiv !


    Wenn du für die Umstellungzeit der Steuerungen eine Übergangslösung zum testen brauchst dann bau dir doch Steckdosen an die Kabel ran und dann kannst du im Zweifelsfall umstecken ;)


    Und ob es sich rechnet nach 50 Minuten Nachlaufzeit noch die geringe Restwärme aus einen Kessel zu holen - na ja ich weiss es nicht so genau.


    Gruß


    Magna

  • Sorry, ich versuche es mal so:


    Die Kesselregelung berücksichtigt laut KND Kesselwerte, die der UVR wohlmöglich fremd sind, daher soll diese generell die Drehzahl der Pumpe im Betrieb plus 50 Minuten Nachlauf regeln.


    Anschließend darf die UVR die Pumpe zur Restwärmeabfuhr regeln


    Oder ich baue dafür eine zweite Pumpe ein oder ich schicke über ein 3-Wege Ventil/Mischer solange den Heizungsrücklauf durch den Kessel bis dieser kalt ist - dann erübrigt sich der Einsatz einer zweiten Pumpe.

  • Welche Temperatur hat denn dein kessel nach den besagten 50 Minuten - hat der da noch 85 Grad - wohl eher 40 und die noch rauszupumpen geht schwer und bringt meiner Meinung nach auch auch nichts du musst die Energie ja beim nächsten Start wieder reinstecken oder denke ich schon wieder falsch.


    Mein Kessel wenn auf 35 runter ist nachdem die Restwärmeoptimierung gelaufen ist dann hat der am Tag drauf auch noch über 30.


    Oder wie is das bei deiner Anlage ?

  • Also die Restwärme beträgt schon noch 60 Grad. Sicherlich kann diese Restwärme beim nächsten Start dann dem Pufferzugeführt werden aber bis dahin geht meinem Empfinden nach ein Teil in Strahlungswärme unnötig in die Raumluft über.


    Ich habe jedenfalls nun genug Möglichkeiten wie ich das realisieren kann. Mal sehen welche es wird...

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