FBH Wasser 'rostig'

There are 9 replies in this Thread which was already clicked 5,721 times. The last Post () by henfri.

  • Hallo,


    mir ist aufgefallen, dass eins der Einstellventile meiner Fußbodenheißung rostig aussieht (Verteiler EG1):


    Daraufhin habe ich auch die anderen zwei Verteiler angeschaut.
    Beim Verteiler OG sehen alle Ventile rostig aus.
    Beim Verteiler EG1 sind alle ein wenig rostig/trüb.


    Ist das besorgniserregend, oder normal?


    Die Heizung ist eine Pelletsofen Unitherm 2+P an einem 1000L Pufferspeicher.


    Gruß,
    Hendrik

  • Hallo


    Leider normal,es gibt auch Zusätze für das Wasser,die das verhindern sollen.


    Lg

  • Hallo,


    Was ist normal?


    Man MUSS nach der Verrohrung einer Anlage diese auch spülen!


    Habe ich letztes Jahr bei einem Bekannten gemacht.
    Aus dem 1000L Speicher und auch aus dem Wärmetauscher des WW-Erzeugers kam richtiger Dreck raus.


    Das haben wir mindestens 1 Tag lang immer wieder gemacht.
    Als das Wasser dann klar wurde, haben wir ein Zusatzmittel eingefüllt.
    Wir haben TACONOVA MegaFill genommen.


    Manche Kesselhersteller verlangen auch dest. Wasser.


    mfg
    HJH

  • Hallo


    Aber Vorsicht beim Einstellen,wenn die teile ein paar Jahre in einer Position in Betrieb gewesen sind,dann geht auch schnell Mal der o-ring kaputt.
    Dann versappert dir unbemerkt der Verteiler und die Brühe läuft dir langsam unter die Unterdämmung.


    Lg

  • Hallo


    Ja Spülen ist schon beim füllen der Fussbodenheizung Pflicht und das mit spülautomaten.


    Aber in den schummeltackos sind oft immer noch kleine Gasblasen,also rosten die Federn in den teilen.


    Alle Kesselhersteller verlangen aufbereitetes Wasser!
    Dann hängt aber auch von der kW Zahl ab und der möchtegern Lebensdauer und ca.nachfüllungen.


    Dann muss es entsalzt werden und die elektrische Leitfähigkeit runter gezogen werden.ansonsten gibt es keine Gewährleistung.


    Destilliertes Wasser geht auch nicht,das entzieht dem Metall etwas,wie beim Autokühlwasser.


    Vor die Garantie möchte sich natürlich jeder Hersteller drücken und stellt deshalb diese Anforderungen.


    Also nix mehr mit nachfüllen am Wasserhahn!


    Lg

  • braunes Wasser in einer Fussbodenheizung ist leider oft vorzufinden und irdenwann sind die
    Schaugläser auch nicht mehr erkennbar.


    Besonders schlimm ist das nicht, weil die Durchflüsse ja schon eingestellt sind.
    Solange die Fussböden warm werden ist auch Durchfluss da.





    allle paar Jahre mal den Schlamm rausspülen macht schon Sinn muss man aber auch wissen wie das
    geht.


    Du kannst noch überprüfen ob der Schlamm magnetisch ist. (in eine Flasche füllen, schütteln und einen
    Magnet ranhalten). Das ist dann Magnetitschlamm, sprich Rost. Da wäre dann schon gut das Wasser zu "impfen" oder/und einen Magnetitschlammfilter im Rücklauf einzubauen.
    https://www.meinhausshop.de/detail/index/sArticle/149737


    Wenn der Schlamm nicht magnetisch ist, dann ist eher ein Schlamm der sich durch Lufteintrag in´s
    Heizwasser bildet oder auch durch andere Gegebenheiten. Der kann auch mit einem "normalen" Schlammabscheider gefangen werden, wobei das meistens gar nicht so viel hängenbleibt.



    Für schwierige Fälle ist so ein Mittelchen geeignet...ist aber teuer...laut Grünbeck muss dann das
    Wasser nicht enthärtet werden. Wobei im Garantiefall der Kesselhersteller bestimmt NEIN sagt.


    https://www.gruenbeck.de/de/pr…und-energie/genor-safe-a/



    Wenn der PH Wert des Heizwassers zu niedrig ist, dann evtl. Phosphat einfüllen
    (PH Wert Soll je nach Hersteller und Meinung und Materialien im System) 7-8,5
    Bei Alu glaube ich 8,2 bis 8,5


    http://www.pumpen-heizung.de/g…os-nr1-gebinde-35-kg.html



    da reicht ganz wenig, bitte keinen Eimer voll kaufen. (10mg oder mehr)


    (ich habe auf eingene Verantwortung einfach Rohwasser eingefüllt, da mein Holzkessel da nicht so
    empfindlich ist (Garantie weg ? egal) .
    Davon ist aber abzuraten, wenn empfindliche Wärmetauscher im System sind, z.B Plattentauscher Solar,
    E-Heizstäbe, Gasthermen, Blockheizkraftwerke und und und.



    Usw. Chemieunterricht in der Schule und ich habe nicht aufgepasst....
    Frohe Weihnachten wünscht
    Martin

  • Hallo


    aus welchem BJ ist die FBH? Vor einem gewissen BJ waren die FBH Rohre "sauerstoffdiffusionsoffen".
    Wenn Du Sauerstoffeintrag hast wird Dir über kurz oder lang der erste Schwarstahl, der nach der FBH kommt "rosten".
    Schlamm sammelt sich i.d.R. dort wo es beruhigte Strömung gibt, das wäre bei Dir Dein Pufferspeicher......


    ciao Peter

  • Hallo,


    vielen Dank für eure Antworten.
    Das Thema "diffusionsoffene FBH-Rohre" hatten wir in meinem Elternhaus (BJ81). Da war nach 10 Jahren der Kessel durchgerostet. Genau das ist der Grund, weshalb ich achtsam bin.


    Ich weiß nicht, ob ich aufbereitetes Wasser im Pufferspeicher habe....
    Baujahr dieser Anlage ist 2013.


    Ich erinnere mich, dass der Ersteller damals fragte, ob ich eine Opferanode oder eine "elektrische Opferanode" haben möchte. Ich habe mich für letzteres entschieden. Als ich dann fragte, wo sie denn sei, bekam ich die Antwort, dass bei mir doch keine nötig sei (Begründung weiß ich nicht mehr).


    > Du kannst noch überprüfen ob der Schlamm magnetisch ist. (in eine Flasche füllen, schütteln und einen Magnet ranhalten).


    Aber wie komme ich an den Schlamm ran?


    Gruß,
    Hendrik

  • Hallo,


    ich habe gerade am Unteren Auslass des Pufferspeichers ein wenig Wasser entnommen.
    Erkenntnisse:
    1) Das Wasser ist absolut klar, riecht nicht
    2) PH-Wert ist ca. 6.8


    Gruß,
    Hendrik

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