Hallo an alle hier zusammen im Forum.
Ich weiß beim Besten willen nicht mehr weiter und hoffe au eure fachmännische Hilfe, und vor allem das ich hier richtig bin.
Zu meinem Problem:
Ich habe mit 10/2014 eine Pelletheizung durch unseren damaligen Heizungsinstallateur einbauen lassen in unsere Bestandsimmobilie. Hier war vorher nix drin, außer ein Holzofen.
Wir haben die Hütte kernsaniert und alle Leitungen , Wasser, Abwasser Strom usw neu verlegen lassen. Und natürlich hat uns der Installateur eine Pelletanlage empfohlen. Wir haben lange überlegt und haben Ihme den Auftrag erteilt.
Verlegt wurde eine FBH im EG in Größe von 75m², Im Schlafzimmer noch einen normalen Plattenheizkörper 60 x 100mm ( EG ) und im Obergeschoss 3 Plattenheizkörper der Firma Buderus verbauen lassen ( 120 x 60 ) Alle Heizkörper Typ 21, oben wie unten.
Der Pellet Kessel ist ein ATMOS P14 mit Laddomat 21. zu dieser Anlage gehört auch ein Pufferspeicher ATMOS PAW 850, Also Kombispeicher.
Eine WILO PIKO 1-4 ist ebenfalls verbaut um die Temperatur der FBH vorzuregeln. diese steht auf 2,3 und verbraucht etwa 16 Watt.
Die Verrohrung der Anlage besteht aus 22mm Kupferrohr. ( Vorlauf, Rücklauf, Laddomat… usw- bis zum Mischer. von da aus gehen Verbund Kunststoffrohre ab. 16mm.
Alle Heizkörper und die FBH hängen an einem Strang. Das dies falsch ist, weiß ich in der Zwischenzeit auch. Die Vorlauftemperatur beträgt 35 Grad und der Rücklauf 22 Grad. Im Haus ist noch eine Verteilerbox für die FBH mit Temperaururfühler für Vorlauf am Fußbodenheizverteiler.
Im Haus wo die FBH Verbaut wurde sind Fühler angebracht zwecks Raumtemperatur.
Nun zu meinem eigentlichen Problem:
Der Pufferspeicher brauch etwa 6 Stunden bis er durchgeladen ist bei den jetzigen Temperaturen und im Sommer mind. 4 Stunden, wo die HZG nicht läuft um den Puffer aufzuladen. Am Tag etwa 2-3 Starts, weil Puffer leer.
Meine Wände bestehen aus 48 cm dicken Ziegelmauerwerk von 1940. Dach vollständig gedämmt mit Klemmfilz 200mm
Dachfläche etwa 190m² . Fenster sind aus 1995. Keine Dämmung vorm Haus.
Egal welche Einstellung man wählt, in der Hydraulik oder direkt an der Pumpe, es bleibt beim " Alten" und die Hütte wird nicht wärmer als 20 Grad.
Der Verbrauch liegt bei mindestens 6 Tonnen Pellets Pro Jahr. Lt. Schornsteinfeger arbeitet die Anlage vollkommen 1A. Die Abgaswerte sind alle Top.
Achso, ehe ich es vergesse, der Aschegehalt ist M.E sehr hoch. bei 2 mal Auffüllen, d.h. 28 Sack in 12 Tagen ist der Aschekasten Voll und auch die Abgaszüge ( alle 3 ) auch voll. man kann also sagen, das ich 1 mal pro Woche ran muss um zu säubern, was mich aber nicht stört.
Was kann ich tun um die Pellets Menge zu reduzieren ( außer weniger heizen ) bzw. das Hauptproblem die Anlage effizient zu betreiben.
Ich habe am Tag etwa 2-3 Stars des Brenners.
Verbaut sind 4 Fühler die Brennergesteuert sind , Am Puffer Oben , Mitte und unten und am Kessel allgemein für die Kesseltemperatur.
Ich habe schon einige Heizungskollegen hier gehabt, aber die wollten immer ne neue Anlage verkaufen und vergreifen sich nicht an der Alten, und der Erbauer der Anlage sagt immer wieder …. musste was umstellen an Werten und beobachten. Leider fehlt mir die Kohle um Ihn zu verklagen, aber das kostet nicht nur Geld sondern auch Nerven und Viel Viel Zeit, die ich nicht habe, bzw. investieren möchte.
Ich hoffe ich konnte euch ein wenig Einblick geben in meine Anlage und würde mich freuen, wenn sich jemand der Sache annimmt. Bin aus Brandenburg nahe Ruhland 01945.
Sollten Werte fehlen, oder Fotos vom Aufbau, werde ich diese selbstverständlich nachreichen.
Ich bedanke mich im Vorraus.