Planung einer neuen Heizungsanlage - Holz/Pellets oder Wärmepumpe - worf79

There are 28 replies in this Thread which was already clicked 5,435 times. The last Post () by worf79.

  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    Öl und Holz


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    350


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?


    Vorarlberger Rheintal


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    mittel


    Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


    ca. 3500 Liter Öl plus Holz


    Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
    Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
    Solar geplant?


    Pellts/Stückholz Kombianlage oder Wärmepupme


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?


    Pellets/Stückholz Kombi oder Luftwärmepumpe circa 30 Kw


    Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?


    Wärmetauscher im Puffer


    Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    nein


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    ja


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    nein


    Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?


    nein


    Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    wir würden mit Pellets und Einwegpaletten aus unserem Betrieb heizen. Platz kein Problem


    Weitere Informationen:


    Ich bin Neuling und technisch eher unbedarft aber habe mal ein paar Fragen:


    Meine Eltern bewohnen gemeinsam mit meiner Tante ein Doppelhaus. Ich schätze mal circa 350 m2. auf jeden Fall schon vor dem Krieg erbaut und Anfang der 80er umgebaut und saniert. Derzeit wird mit einem circa 40 Jahre alten Öl Kessel und einem Hoval Holzofen der schon fast 50 Jahre alt ist geheizt. Circa 3500 Liter Öl und ein paar Meter Holz (aus dem eigenen Garten und Einwegpaletten und Kisten aus unserem Betrieb). geheizt wird vor allem über Heizkörper. Im Wohn- und Esszimmer gibt es aber eine Fußbodenheizung.


    Derzeit gibt es in Österreich ja interessante Förderungen für einen Heizungstausch daher bearbeite ich gerade meine Eltern.


    Mein Vater will unbedingt eine Luftwärmepumpe. Diese wird jedoch bei uns hier nicht gefördert da sie anscheinend nicht effizient (Stichwort Stromheizung) genug ist. Daher wäre mir ein Pellets/Stückholz Ofen lieber (Vor allem auch weil ich dann halt viel Holz aus der Firma verwerten könnte).



    Daher jetzt meine Fragen:


    • Was sagen denn die Experten hier zum Thema Luftwärmepumpe oder Holzheizung?
    • Sind die Pelletöfen wirklich so Problemlos zu bedienen wie die Hersteller sagen oder gibt es hier auch einiges an Wartungsaufwand usw....
    • Was sind denn euer Meinung nach empfehlenswerte Geräte. Leistung circa 30 kw.? Ohne das ich bis jetzt detaillierte Angebote habe gefällt mir bis jetzt eigentlich der Fröling SPDual ganz gut. Mir geht es hier vor allem auch darum, dass wir einen Ofen brauchen würden der auch kein Problem mit den ganzen Nägel usw... in den Paletten und Kisten hat.

    DankeMartin


    Vielen Dank

  • Hallo Martin,


    grundsätzlich m.E. eine gute Entscheidung vom Öl wegzuwollen. Es wird nicht günstiger werden und wenn ich mir Dein Alter der Öfen so ansehe, dann wird es ggf. Zeit.
    Sicher können die Dinger noch ein paar Jahre laufen, aber man kann ja in der Regel einen Brennstoffwechsel nur durchführen, wenn die alte noch läuft und man nicht weil sie defekt ist umgehend einen Ersatz braucht.
    Zu Deinen Fragen:

    • habe ich keine Ahnung, stellte sich für mich nie
    • yeep, Pellet/Kombis sind wirklich so einfach in der Bedienung wie gesagt wird - bei meinem jetzigen, der ja wie man nachlesen kann, die CO-Werte nicht zu schaffen scheint, ansonsten aber tadellos seinen Dienst macht, muß ich 1-2x die Woche die Pelletasche entsorgen
    • kleinere Nägel sind eigentlich kein Problem, voraussetzung hierfür, dass die Brennkammern wirklich getrennt sind und nichts von der Holzvergaserbrennkammer (auch aus Versehen) in die Pelletkammer fallen kann. Dann besteht nämlich die Gefahr, dass die kleinen Nägel den Pelletrost blockierenn und der ggf. nicht mehr richtig gereinigt werden kann. Zudem sollte man dann beim Saubermachen darauf achten, dass die angefallenene Nägel wirklich entfernt werden und nicht auf dem Rost liegen bleiben, dieser wird dann durch die heissen Nägel mehr beansprucht als nötig.


    Du sitzt ja in Österreich an der Quelle - mir fallen sofort neben dem schon von Dir erwähnten und m.E. auf gutem Fröling auch z.B. ETA ein.
    Ich persönlich wollte einen ausgereiften und zuverlässigen Kessel, möchte nicht rum experimentieren und rum programmieren etc. bis etwas läuft oder besser läuft, deshalb (man möge mir verzeihen) kamen für mich die Kessel der östl. Nachbarn nicht in Frage.
    Für guten Komfort sollte der Kessel eine
    automatische Umschaltung Scheitholz/Pellet besitzen
    Aschetransport nach vorne in eine Box o.ä. zum leichteren Entsorgen
    automatische Wärmetauscherreinigung
    automatische Rostreinigung
    Touchbedienfeld (damit Laien die Heizung auch besser verstehen und sich eher trauen, dass Ding mal zu bedienen)
    Heimnetzeinbindung z.B. via vncviewer (Interneteinbindung wäre mir jetzt nciht so wichtig)
    Verfügbarkeit Ersatzteile
    einen schnell erreichbaren, guten Heizungsbauer, der sich mit der Firma auskennt


    Zur leistung kurz - ich kann Dir hier keine wirkliche Empfehlung geben, aber bei Deinem Verbrauch von ca. 3500 Liter Heizöl plus Holz (leider schreibst Du nicht, wieviel) kann ich Dir folgendes sagen:
    ich habe bei einem Haus aus den 80ern, Fenster, Dach sehr gut gedämmt, ca. 280m² Wohnfläche ca. 3500-3800 Liter Heizöl verbraucht, kaum Holz 1-2 Ster für Dekofeuer im Schwedenofen im Wohnzimmer und ahabe jetzt über den Winter eine 35 KW Kombi Scheitholz/Pellet laufen gehabt, die mehr als ausreichend ist. 3000 Liter Puffer und Solaranlage (weil ich in D fast die Hälfte der Kosten hier gefördert bekomme) - Der neue wird ein ETA TWIN 26/30


    Z.B. gestern 63° C für mehrere Stunden vom Dach in die Puffer bekommen - macht Spass - ggf. bei Dir zu überlegen


    Pelletverbrauch: pi mal dicken Daumen doppelte Heizölmenge - kommt hin (kann ich aus Erfahrung sagen) - aber obacht: doppelte Menge heißt nicht: doppelter Platz, hier mußt Du auf Grund des geringeren Verhältnisses Liter/kg bei Pellets gegenüber Heizöl noch ein großzügiges Drittel dazu addieren, dann bekommst Du die erforderlichen m³ für Dein Pelletlager raus, bei Dir also: 3500 x 2 = 7000 kg x 1/3 = 9100 = 9,1 m³ Pellets.
    Das Lager sollte aber mind. nochmals 1/3 größer sein, damit man die Menge auch wirklich reinbekommt, also ca. 13-14 m³. Ich habe mich für Saugsonden entschieden, da bekommt man mehr Pellets in den gleichen umbauten Lagerraum, da man nicht so starke Schrägen haben muss wie bei Schneckenaustragung und das Lager muss nicht direkt neben der Heizung stehen - in der Regel kannst Du hier locker 8-10 m Schlauchlänge haben.


    Du wirst, so wie ich das sehe ungefähr bei Kosten über € 20-25 K kommen, da Du ja noch keine Puffer, Lager etc. hast - in D bekommst man für den Einbau eines Kombikessels mind. 500 vom Staat plsu andere Förderungen - bei Euch in A weiss ich nicht ...


    Unbedingt: zuerst mit dem Schornsteinfeger reden - wenn der nein sagt, kannst Du Dir den Rest sparen .... auch kann und wird er Dir noch Tips geben, wie das andere bei Dir in der Gegend gelöst haben. Ggf. kann er Dir auch einen vermitteln, wo Du Dir mal eine Anlage in Betrieb ansehen kannst.

  • Hallo!

    Wie ihr an meinem ersten Post seht versuche ich seit Jahren meine Eltern davon zu überzeugen die Öl (BJ 82)/Holz (BJ 77) Kombi zu ersetzen.


    Nach Jahrelangen Diskussionen sind wir endlich soweit, dass wir alle einer Meinung sind und wir dem umbau endlich angehen.


    Es handelt sich dabei um Doppelhaus mit circa 350 m2 Wohnfläche. Der Holzbedarf wird zu einem großen Teil mit Transportkisten und Palletten aus unserer Firma gedeckt.


    Nachdem eigentlich HDG und Guntamatic als Favorit ins Rennen gegangen sind mussten wir diese aus Platzgründen leider streichen und somit ist die Entscheidung auf einen Fröling S4 Turbo gefallen.


    Von unserem Heizungsbauer wurde uns der Kessel mit 34 KW und dazu 3000 Liter Puffer angeboten.


    Passt das eurer Meinung nach so? oder sollte man hier evtl. noch etwas anpassen?

    Schöne Grüsse


    Martin

  • Hallo Martin worf79,


    ich habe deinen aktuellen Beitrag hierher in das alte Thema von 2019 verschoben. Ich finde, dass es hier besser aufgehoben ist.


    Zur Frage:

    Mit dem Fröling S4 macht ihr nichts falsch, das ist ein Top-Kessel. Der von dir erwähnte mit 34 kW hat schon einen größeren Füllraum mit 190 Litern. Wenn du den mit Hartholz vollmachen willst, kann es sein, dass 3000 Liter Pufferspeicher zu wenig sind. Das kommt natürlich auch auf den Wärmebedarf des Hauses an und man muss den Füllraum ja nicht immer komplett voll machen. ;)


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Hallo Karlheinz!

    Vielen Dank. Ja das macht Sinn!


    Wie schon geschrieben ist es so, dass sehr viele Kisten und Paletten (circa 10 Tonnen / Jahr) in der Firma haben die wir derzeit für viel Geld entsorgen müssen. Daher werden wir größtenteils damit heizen. Zusätzlich bekommen wir jedes Jahr über die Mitgliedschaft in der Agrargemeinschaft 5 - 6 fm Brennholz (hier können wir im vorhinein nie sagen ob es Hart oder Weichholz ist)


    Daher haben wir jetzt mal entschieden das wir mit dem S4 anfangen und mal schauen wie weit wir mit dem ganzen Holz kommen und ansonsten evtl. noch einen Pelletsbrenner mit Wochenbehälter dazuhängen.


    Wie groß sollte der Puffer denn optimalerweise sein?


    Wir müssten eh schauen ob wir überhaupt mehr als die 3000 Liter unterbringen.


    Schöne Grüsse


    Martin

  • Wie groß sollte der Puffer denn optimalerweise sein?

    Hallo Martin,


    ich finde den Puffer groß genug, insbesondere, wenn viel mit Restholz geheizt wird, das auch mal mit mehr Zwischenraum eingestapelt wird. Mehr Puffer bedeutet mehr Komfort , d.h. man kann auch einmal anheizen ohne genau darauf zu achten, wie viel Wärme überhaupt in den Puffer passt. Es werden sich bestimmt noch Mitglieder melden, die mehr Puffer empfehlen. ;)


    Ich selbst habe bei 150 Liter Füllraum nur etwas mehr als 2000 Liter Puffer und muss mir schon überlegen wann ich wieviel Holz einstapele. Ich habe mich aber damit arrangiert und mir angewöhnt täglich zur gleichen Zeit anzuheizen. In der Übergangszeit kann ich den Füllraum dann nur zur Hälfte mit Holz füllen.


    Viele Grüße von Karlheinz :)

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Selbstbaulager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VRK-Anlage: 2x CPC21 Star Azzurro Solarpanel (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

  • Gute Wahl,mit 3000 bist gut dabei.


    Was ist das für abfallholt? Platten und pressspahn oder schöne Bretter? Viel wärme ist da nicht drin. Behandeltes Holz ist jetzt auch nicht das Ware für den Kessel, aber er wird es fressen. Holzfaserplatten frisst er auch.

  • Danke Karlheinz!

    Dann ist ja schon mal klar, dass wir auf einem guten Weg sind.


    MichaelW


    Circa 3/4 sind normale Bretter die wir aus Paletten oder den Transportverpackungen herausschneiden. Circa 5 Prozent sind Palettenklötze (davon circa 80 Prozent normale Holzklötze der Rest gepresste Klötze). Der Rest sind entweder Holzbalken zur Transportsicherung (bis zu 15 cm Kantenlänge), dicke Bretter mit bis zu 5 cm Dicke und gerade bei den Kisten gibt es immer wieder Bereiche in denen viele Bretter und Balken verschraubt werden. Die haben zum Teil sogar noch Kantenlängen die über die 15 cmm hinausgehen. Ab gesehen davon gibt es bei bei manchen Herstellern pro Kiste noch eine circa A5 große Sperrholzplatte auf die Auftrags und Kundendaten geschrieben werden.


    Also alles in allem 95 % unbehandeltes und unlackiertes Holz

  • Hans:


    Das Problem ist, dass wir (wenn nicht größere Erdarbeiten für einen neuen Kellerzugang durchführen) nur zwei Einbringöffnungen haben. Eine führt über eine gewendelte Treppe in den Keller und die zwei durch eine nur 60 cm breite Türe.


    Daher hat der Heizungsbauer ganz schnell abgewunken.

  • Hans:


    Das Problem ist, dass wir (wenn nicht größere Erdarbeiten für einen neuen Kellerzugang durchführen) nur zwei Einbringöffnungen haben. Eine führt über eine gewendelte Treppe in den Keller und die zwei durch eine nur 60 cm breite Türe.


    Daher hat der Heizungsbauer ganz schnell abgewunken.

    die 60 cm Tür, ist die von außen? (zb. bei Keller mit Hanglage) dann würde ich die Türe größer machen. das ist halb so wild und die kosten halten sich auch in Grenzen. auch innen kann man eine Türe vergrößern. wenn man überlegt dass man durch eine zu schmale Türe bei der Planung eingeschränkt ist, muss man überlegen diese Türe auzubauen und eine neue, größere einbauen. dann hat wieder mehr Möglichkeiten.

    Eta Twin SH 20/20

    Puffer 1500 l Solar Kombispeicher

    ETA Pelletsbox 21

    9 m² Solar

  • Wäre evtl. Eine Hackschnitzelheizung eine Mögliche Alternative?

    Hier in der Nähe hat ein Holzverarbeitender Betrieb direkt einen festen Holzschredder installiert um zusätzlich zu normalen Hackschnitzel auch Rest zu verwerten.

    Hier hättet ihr eine weitgehend automatische Heizung und weniger Handlingsaufwand bei den Paletten.

    Gruß Dennis

  • @ maxeee:


    Die circa 60 cm breite Türe ist in einem Verbindungsgang zwischen Altbau (aus den 30igern) und dem neubau (ein anbau den meine Eltern vor circa 45 Jahren gemacht haben)


    Der Gang daher ist nur drei oder vier Meter lang aber auch nur circa 75 cm breit. Um den zu verbreitern müssten wir eine tragende Wand entfernen.


    Daher ist das leider keine Möglichkeit. Mit dem Heizungsbauer haben wir daher über zwei Möglichkeiten gesprochen:


    1. Einen kleinen Anbau neben dem Haus in dem die Heizung steht und

    2. Das Aufgraben des Parkplatzes damit wir von dort dann einen Zugang zum Heizraum schaffen könnten.


    Kostet halt beides so viel, dass dann leider die ganze Sanierung eigentlich keinen Sinn mehr macht. Daher haben wir uns schweren Herzens für die Fröling Lösung entschieden.


    derrotefeuerstuhl

    Ja damit habe ich mich auch beschäftigt. Am Ende ist mir hier aber die ganze Investitionssumme für den Shredder zu groß geworden. (Auch für einen guten gebrauchten müssten wir gleich mal mit € 10000 rechnen. Und dann kommt noch dazu, dass wir die Hackschnitzel in Big Bags abfüllen hätten müssen um sie zu uns zu transportieren.


    Außerdem ist es ja so, dass ich die Motorsäge nicht ungern schwinge :)

  • Von unserem Heizungsbauer wurde uns der Kessel mit 34 KW und dazu 3000 Liter Puffer angeboten.
    Passt das eurer Meinung nach so? oder sollte man hier evtl. noch etwas anpassen?

    .... und ansonsten evtl. noch einen Pelletsbrenner mit Wochenbehälter dazuhängen.

    Der S4 (34 kW / 190 Liter Füllraum) sollte für 350 m² Wohnfläche reichen. Eine Puffergröße von 4000 Litern passt besser zu den 190 Litern Füllraum.

    Wenn dein Haus aber eine hohe Wärmeabnahme während der Brennzeit hat, reichen allerdings auch die 3000 Liter.


    Vielleicht solltest du dir überlegen, gleich den SP dual einzubauen. Das wäre dann ein Aufwasch.

    Den Kombikessel Fröling SP dual mit 34 kW bekommst du aktuell für 17.190,00 € inkl. 19% MwSt. und Lieferung (Lieferzeit: 3-5 Werktage) im Internet. ;)

  • Das mit SP Dual ist auch eine Variante das wird am Ende auch davon abhängen wie viel die ganze Nummer wirklich kostet.


    Jetzt habe ich mal ne ganze andere Frage:


    Weiß eigentlich jemand wie empfindlich der Kessel auf Nägel usw. reagiert?

    Ich habe im Internet ja schon viel zu dem Thema gelesen und auch sonst schon viel gehört.


    Aus Platzgründen war ursprünglich ja eigentlich KWB mein Favorit. Der erste Verkäufer mit dem ich zu tun gehabt habe hat gesagt ach Nägel sind absolut kein Problem. Den gibt es mittlerweile nicht mehr und der neue hat gesagt oh das geht aber schon mal gar nicht.


    Der Verkäufer von Fröling auf der anderen Seite sagt, dass das dem Kessel überhaupt nichts ausmacht.


    Kann das stimmen?

  • Keine Probleme. Haben schon kubikmeterweise altes Holz verheizt. Nägel entweder mit in die Mülltonne, oder besser mit Magnet rausfischen.

  • Ich hab auch 1 1/2 Winter nur Altholz mit Nägel und Verbindungeisen, schrauben etc. verheizt. das ist kein Problem gewesen. Hab mir dazu extra einen Magnetstab gekauft und nach jeden abbrand die Nägel rausgefischt.

    Eta Twin SH 20/20

    Puffer 1500 l Solar Kombispeicher

    ETA Pelletsbox 21

    9 m² Solar

  • Alles klar.


    Vielen Dank für die Infos. Dann denke ich mal wir sind auf einem guten Weg.


    Dann hoffe ich jetzt mal, dass wir die Kuh endlich vom Eis bringen.


    Vielen Dank an alle die mir geantwortet haben.


    Schöne Grüsse


    Martin

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