Planung einer neuen Heizungsanlage - Planung einer neuen Heizung für eine Werkstatt/Halle - Jacob

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  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    Gar nicht, bzw mit Strom/Gaskanone


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    110


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?


    Berlin, also eher kalt.


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    Eher schlecht. Dach 10cm Mineralwolle, 3 Wände 5cm Zellulose, 1 Wand (Mauerwerk) und Boden (Beton) ungedämmt


    Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


    keine Ahnung


    Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
    Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
    Solar geplant?


    Stückholz selbstgemacht plus Abfälle aus der Holzverarbeitung (unbehandelt)


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?


    Einfacher Stückholzofen oder -Kessel als Einzelraumfeuerstätte. Leistung so viel wie möglich mit großem


    Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?


    Kein Warmwasser, auch kein Wasseranschluss (blöd wegen eventueller TAS)


    Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    Wenn Wasser dann möglichst großer Druckloser Puffer


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    Ja


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    Noch nicht, mache ich aber bald.


    Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?


    Nein, bin Schrauber :)


    Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    Ja


    Weitere Informationen:


    Tag allerseits,


    Ich bin Jacob, habe eine neue Werkstatt die bisher unbeheizt ist und möchte nun einen Ofen einbauen. Und nerve euch ab jetzt mit meinen Bauvorhaben. :)


    Es handelt sich um eine schlecht bis mäßig gedämmte Halle von 12x9m, 4,5m hoch.
    Davon sind 5x9m zweistöckig abgetrennt mit niedrigem "Dachraum" darüber. (Beides kann notfalls unbeheizt bleiben, wichtig ist v.a. der große Raum)
    Keine Heizung (mehr) vorhanden.
    Wohnzimmertemperatur ist nicht unbedingt immer nötig, aber zum arbeiten sollte es reichen.



    Habe bisher folgende Möglichkeiten durchgespielt:


    2.-3. jeweils mit großem, drucklosem Pufferspeicher der in einem Schwerlastregal steht. Evtl. sogar mit einem einfachen Schwerkraftsystem?


    Das ganze sollte in jedem Fall eine Einzelraumfeuerstätte werden, da ein richtiger, moderner Zentralheizkessel nur für die Bastelwerkstatt etwas übertrieben wär.


    Meine Fragen:


    • Ist Punkt 3 prinzipiell möglich? So einer wäre günstig gebraucht zu bekommen. Aber ob es mit dem Feinstaub hinhaut?
    • Gibt es außer dem Solcourant noch andere (drucklose) Öfen oder Kessel, die ohne thermische Ablaufsicherung auskommen? (Es gibt leider keinen richtigen Wasseranschluss, nur einen IBC mit Regenwasser im Regal)
    • Gibt es noch abnahmefähige Öfen/-Kessel, die sich für ein Schwerkraftsystem eignen?
    • Die Heizlast muss auf jeden Fall berechnet werden, oder?



    Soweit die Überlegungen. Was haltet Ihr davon?



    Liebe Grüße aus Berlin,


    Jacob


    Vielen Dank

  • Hallo Jacob,
    willkommen bei uns im Forum.
    Du möchtest und hast den Raum und hast auch Deine Vorstellungen uns in etwas geschrieben.
    Fakt ist, Du kannst nur eine Heiz Quelle installieren, die zugelassen ist vom Schorni dazu gehört auch der Schornstein. Der Schornstein Querschnitt sagt aus wieviel Kessel Kw
    Du an dem anschließen kannst. Du mußt also als erstes den zuständigen Bezirksschornsteinfeger Meister vor Ort ansehen lassen was er dazu sagt. Dann kanst Du planen ob es ein nur 15 Kw oder ein bis 50 Kw werden kann das ist abhängig von der Esse.
    Wenn Du seine Vorgaben hast dann kannst du nach Heiz Quelle suchen.
    Jetzt die Frage willst Du an jeder Stelle dieser Fläche welche Arbeits Temperatur haben?
    zu 1. Ein Bullerjan bringt sehr schnell Wärme, aber wenn Du nicht nachlegst wird es kalt.
    zu 2. Ein Kaminofen ist etwas für ein Wohnzimmer etc. aber nicht für diese 108 m² und dazu noch diese Höhe. Wenn Du an der Decke 25° hast ist es bestimmt im Winter unten nur 10° wenn überhaupt.
    zu 3. Dann mußt Du aber rundherum an den Wänden Heizkörper und einen Verrohrung installieren. Ein Wasser Anschluß gehört dann dazu. Dies ganze kann drucklos betrieben werden.
    Wenn Du dann einen passenden Kessel suchst denke an die Förderung durch BAFA.
    andere werden auch noch ihre Meinung und Fragen stellen

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Grundfrage Jacob: Welche Tätigkeit soll dort verrrichtet werden, danach richtet sich die Temperatur die Du in etwa im Winter erreichen solltest?
    Ob diese paar Kw reichen um diesen Raum von 108 m² und 4,5 m Deckenhöhe auf Werkstatt Temperatur zu bekommen und das auch im Winter. Bei mittelschwerer Arbeit im Stehen und Gehen ist die minimale Temperatur am Arbeitsplatz dagegen nur bei 17 Grad Celsius, bei schwerer Arbeit nur bei 12 Grad Celsius.
    Wie werden denn die Außenwände und Fenster sein in Punkto Isolation?

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  • Fakt ist, Du kannst nur eine Heiz Quelle installieren, die zugelassen ist vom Schorni dazu gehört auch der Schornstein. Der Schornstein Querschnitt sagt aus wieviel Kessel Kw
    Du an dem anschließen kannst. Du mußt also als erstes den zuständigen Bezirksschornsteinfeger Meister vor Ort ansehen lassen was er dazu sagt. Dann kanst Du planen ob es ein nur 15 Kw oder ein bis 50 Kw werden kann das ist abhängig von der Esse.
    Wenn Du seine Vorgaben hast dann kannst du nach Heiz Quelle suchen.

    Hab vergessen zu erwähnen: Es gibt noch keinen Schornstein. Ich hatte an einen Edenstahlschornstein an der Wand gedacht. Diesen würde der Schornsteinfeger passend zur Heizquelle auslegen. Ofenrohr bis unter die Decke, dann durch die Wand nach draußen und so hoch wie es vorgeschrieben ist (doppelwandig).



    Ob diese paar Kw reichen um diesen Raum von 108 m² und 4,5 m Deckenhöhe auf Werkstatt Temperatur zu bekommen und das auch im Winter. Bei mittelschwerer Arbeit im Stehen und Gehen ist die minimale Temperatur am Arbeitsplatz dagegen nur bei 17 Grad Celsius, bei schwerer Arbeit nur bei 12 Grad Celsius.
    Wie werden denn die Außenwände und Fenster sein in Punkto Isolation?


    Zur Temperatur:
    Jede Temperaturerhöhung ist besser als keine :) Ich mache mir da keine Illusionen. Die Frage ist, was ich mit überschaubarem Aufwand erreichen kann. Also günstig, viel Leistung und simple Technik. Drinnen 10 Grad mehr als draußen wäre schon ein Gewinn, 15 drinnen bei -10 draußen luxuriös. In der Halle wird nicht gewerblich gearbeitet, nur Privat Fahrzeuge repariert, Holz- und Metallwerkstatt...


    Perfekt wäre es natürlich, im Winter nur den gerade genutzten Raum beheizen zu können (groß oder klein)


    Die Außenwände sind aus Metall und mit 5-10cm Zellulose gedämmt, daran werde ich auch nichts ändern können. Fenster gibt es nicht :D 2-3 einfache Isofenster werde ich demnächst noch einbauen.


    Die Dinger sind interessant, aber man müsste wohl das Komma nochmal verschieben....

  • Moinsen


    Wenn du keinen Wasseranschluss hast dann wird es mit allem was wasserführend ist m.M. nach schwierig.
    Wir haben hier knapp eine 80quadratmeter Halle meines Nachbarn mit meinem ausgemusterten Kamin 7,5kw beheizt, er hat 140dämmung und sandwichplatten auf dem Dach, die Tore sind auch isoliert, 4m hohe Decke, die Temperatur im Winter lag immer 10grad höher bzw um einiges mehr.
    Wir sind uns bei ihm einig daß es ein bullerjan ähnlicher Ofen mit 15kw werden wird. Die Kosten sind da überschaubar.
    Wenn du natürlich an Diesel günstig kommst dann ist eine heizkanone auch nicht schlecht, bis auf den Lärm, oder schon einmal über nen Altöl Brenner nachgedacht ?


    Grüße aus dem Norden


    Matthias

  • So bin ich auf den Solcourant gekommen. Der ist drucklos und braucht daher keinen Wasseranschluss für eine TAS. Sowas in etwas stärker wäre ideal, da viel Platz für Pufferspeicher da ist und man nicht dauernd nachheizen müsste damit nicht alles einfriert wenn der Ofen ausgeht.


    70 m² müsste man mit den 18,9 KW doch zumindest erträglich warm kriegen?


    Notfalls könnte aber auch ein Wasseranschluss gelegt werden.


    Diesel und Altöl sind keine Option, da nicht verfügbar und Sauerei...

  • Ich hörte jetzt von einer Auto "Schrauber Truppe" sie haben Heißluft Gebläse mit Schlauch an einer Propanflasche. Dieses Gebläse rollen sie in die Ecke der Halle wo sie gerade im Winter arbeiten. Wäre auch eine Lösung und transportabel.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


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