Planung einer neuen Heizungsanlage - Installation Holzheizung Küchenherd wassergeführt - malmat

There are 20 replies in this Thread which was already clicked 8,760 times. The last Post () by Holzie1952.

  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    Gastherme


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    140


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?


    Flachland


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    Meines Erachtens sehr gut
    Mauerwerk:
    Zweischaliges Ziegelmauerwerk aussen
    Luftschicht (ca 7 cm) mitte
    Einschalige Lehmmauerwerk innen


    Fenster: alle neu dreifach verglast


    Dach:
    Eindeckung neu
    18cm Isover 032 Zwischensparrendämmung
    1,8cm Holzweichfaserplatte Gutex Innenverkleidung
    ca. 1cm Lehmputz


    Doppelhaushälfte wobei ca 30qm Anbau (ca 26m Aussenwand) nur 30er Vollziegelwand (Dacheindeckung siehe Haus)


    Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


    unbekannt


    Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
    Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
    Solar geplant?


    Gastherme mit Stückholzheizung gekoppelt


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?


    Wassergeführter Küchenherd mit Nachheizfläche im Wohnzimmer


    Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?


    Bevorzugt durch wassergeführten Küchenherd, alternativ mit Gastherme


    Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    Nein, noch keine Gedanken diesbezüglich gemacht.


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    4m x 4m Keller in welchem die Gastherme installiert ist.


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    Ja, keine Probleme.


    Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?


    Noch kein Angebot aber bereits viel besprochen.


    Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    Das sollte kein Problem sein.


    Weitere Informationen:


    Hallo Forenmitglieder,


    ich bin leiser Mitleser und plane für die Sanierung eines alten Hauses die Installation einer Holzheizung. Hier schweben mir viele Varianten vor und irgendwie komme ich nicht so richtig weiter.
    Ich denke, dass hier im Forum eine Menge von Erfahrung und Kompetenz vorhanden ist und hoffe, dass ihr mir bei meiner Entscheidungshilfe helfen könnt.


    Zuerst mal die Fakten:
    Doppelhaushälfte (BJ 1890) mit ca 110qm (EG 70/OG 40) + Anbau mit ca 30 qm Wohnraum. Kleiner Keller mit ca. 16 qm.
    Durchschnittliche Wohnraumhöhe ca. 2,70m.
    Massiv gemauerte Doppelschale Aussen, dann ca. 7 cm Luftschicht und Innen einschalige Lehmwand.
    neue 3-fach verglaste Fenster, Dach neu mit 18er Dämmung Isover 032.
    Eine Gasleitung liegt in der Straße vor der Tür und eine Leitung wurde bereits in den Keller verlegt.
    Es wird also auf jeden Fall eine Gastherme als Heizanlage installiert.


    Ich bin Sohn eines Försters und komme recht günstig an Holz. Ich kenne seit meiner Kindheit das Heizen mit Holz und möchte darauf nicht verzichten. Weiterhin würde ich gerne versuchen so viel wie möglich mit Holz zu heizen, sodass ich die Gastherme nur für den harten Winter oder für die Zeit in der wir nicht da sind benutzen muss. Aber nur, wenn das mit meinen Vorstellungen möglich ist.
    Zusätzlich haben wir uns an die mollige Wärme eines Kachelofens gewöhnt und würden diesen Luxus gerne weiter genießen. Auch haben wir immer einen Küchenofen gehabt, auf welchem wir auch viel gekocht haben.


    Ich habe bereits mit dem Schornsteinfeger gesprochen. Der ist recht entspannt und sagt, dass der Schornstein noch sehr gut erhalten ist. Auch einen Ofensetzer hatte ich schon da, der die Installation eines Metallrohres im Zug empfohlen hat. Aber darum soll es ja hier nicht gehen.


    Unsere Wunschvorstellung:
    Ein wassergeführter gemauerter Küchenofen, mit einer Nachheizfläche im Nachbarraum (genau die andere Seite der Wand) in Form eines Kachelofens.
    -gemauert, weil ich mir dadurch einen großen Brennraum erhoffe (sonst muss man fast stündlich nachlegen)
    -wassergeführt, weil ich mir dadurch erhoffe, das komplette Haus zu beheizen (Abstrahlwärme und Abgabe an Pufferspeicher) und zusätzlich meinen Bedarf an Warmwasser zu decken
    -Nachheizfläche, weil ich dadurch nur einen Brennraum im Haus habe, also nur eine „dreckige Stelle“ habe, was mir bei diesem Projekt sehr wichtig ist
    Die Küche ist sehr groß und über eine offene Treppe mit dem Flur im OG verbunden (alles zusammen ca. 150 Kubikmeter). Den oder die Pufferspeicher würde ich genau unter dem Küchenofen im Keller platzieren.
    So hätte man eine Zentrale Holzheizstelle im Haus, welche die Abstrahlwärme in den größten Wohnbereich abgibt, zusätzlich über das Wasser die weiteren Zimmer erwärmt, zusätzlich Warmwassre produziert und als weiteren Pluspunkt den Kachelofen im benachbarten Wohnzimmer erwärmt.
    Leider gibt es laut dem Ofensetzer kaum bzw. keine geeigneten Einsätze. Das Maximale wäre ein Einsatz von Brunner mit 13 KW und einer maximalen Scheitholzlänge von 33 cm. Das ist meines Erachtens eventuell zu wenig Leistung und der Brennraum ist mir deutlich zu klein. Da müsste ich glaube ich fast stündlich nachlegen um genügend Energie für Warmwasser und Heizkörper zu erzeugen. Dieser Einsatz wäre aber auch der einzige bei dem es möglich ist über eine Klappe zu entscheiden, ob die Wärme an das Wasser oder an die Nachheizfläche abgegeben wird.


    Nun habe ich über Alternativen nachgedacht:


    Erste Alternative
    Es gibt viele wassergeführte Küchenherde, hier kommen für uns wenn dann nur folgende Produkte in Frage:
    1.Kitchen Kamin KE 90 H – eher die Preisgünstige Alternative mit großem Brennraum und viel Leistung
    2.Pertinger HH100 Plus – Markenprodukt mit Leistung und maximal 38cm Scheitholzlänge
    3.Rizzoli STP – ebenfalls Markenprodukt mit Leistung und 44 cm Scheitholzlänge
    4.Greithwald FZHa 100 – ebenfalls Markenprodukt mit Leistung und 37 cm Scheitholzlänge
    5.Lohberger WHZ 130 – siehe vorherige
    6.Pertinger Sturzbrandherd (Holzvergaser)
    Nr. 1-5 unterscheiden sich größtenteils im Preis. Manche haben noch eine sehr durchdachte Sekundärluftfunktion welche Sie effektiver macht. Nr. 6 ist natürlich noch effektiver aber ob das bei den kleinen Brennräumen so viel ausmacht, wage ich mal zu bezweifeln. Laut Aussage des Ofensetzers ist bei allen Öfen keine Nachheizfläche in Form eines Kachelofens mehr möglich, da die Abgastemperaturen zu niedrig sind. So müsste ich dann den Kachelofen mit Brennraum bauen lassen, was dann automatisch auch Dreck im Wohnzimmer bedeutet.


    Zweite Alternative
    Als weitere Alternative wäre nun einfach einen normalen Küchenofen (ohne Wassertasche) setzen zu lassen und den Kachelofen als Nachheizfläche zu nutzen. Der Küchenofen bzw. der Brennraum könnte dabei groß dimensioniert sein, da der direkt beheizte Raum auch sehr groß ist. Dann müsste ich aber mein Warmwasser komplett über Gas erzeugen und die Effektivität ist durch die fehlende wassergeführte Option natürlich deutlich niedriger. Dazu muss ich sagen, dass ich gar nicht weiß, wie die Effektivität bei gemauerten nicht wassergeführten Öfen ist.
    Ich komme zwar recht günstig an Holz, muss es aber trotzdem noch selbst schneiden und spalten und einfach nur durch den Schornstein blasen möchte ich es auch irgendwie nicht.


    Dritte Alternative
    Die nächste Alternative wäre einen guten Holzvergaser im Keller zu platzieren. Da weiß ich aber nicht, ob das erlaubt ist, da dort ja auch die Gastherme etc. verbaut sind und ich hätte für das Holzlager nicht viel Platz. Dazu wäre dann der Wohlfühleffekt des Küchenofens und auch der des Kachelofens im Wohnzimmer nicht mehr gegeben. Klar würde ich dadurch eine Menge Geld sparen aber das ist nicht mein Hauptanliegen an diesem Projekt.


    Was uns wichtig ist (in der Reihenfolge):


    1.Wohlfühleffekt in der Küche durch angenehme Wärme und sichtbarem Feuer
    2.Wohlfühleffekt im Wohnzimmer durch angenehme Wäre und fehlender Feuerstelle
    3.Effektive Nutzung der Energie (harte Arbeit soll nicht durch den Schornstein verpuffen)
    4.Benutzerfreundliche Bedienung (Zeitabstände, Befeuerung, Scheitholzlänge bei Herstellung)
    5.Geld sparen

    Nun meine Fragen an euch:


    1.Was würdet ihr machen?


    2.Kennt ihr einen guten großen wassergeführten Heizeinsatz der für einen Küchenofen (also Kochplatte) geeignet ist bei dem eine Nachheizfläche angeschlossen werden kann? Backofenfunktion benötigen wir nicht.


    3.Kennt ihr einen guten großen wassergeführten Heizeinsatz der für einen Küchenofen (also Kochplatte) geeignet ist? Mal ohne den Gedanken der Nachheizfläche.


    4.Was haltet ihr von den oben aufgeführten Küchenöfen bzw. welchen würdet ihr nehmen?


    5.Kennt ihr einen guten Rechner, mit welchem ich mal den ungefähren KW Bedarf meines Hauses berechnen kann?


    Ich überzeuge mich oft selbst mit Zahlen, also mit objektiven Maßstäben. Leider bin ich fachlich nicht so bewandert, dass ich mir ausrechnen kann, ob sich der Aufwand finanziell irgendwann lohnt.
    Es muss sich auch gar nicht zu 100% rechnen, da wie oben beschrieben der Wohlfühlfaktor sehr entscheidend ist.
    Ich will damit sagen, dass wenn ich mit dem Aufwand (wassergeführt) irgendwann auf einen grünen Zweig komme, wäre das für mich ok.


    Wenn ich aber mit dem Aufwand (wassergeführt) so gut wie nichts einspare und dadurch auch noch mehr Stress habe (umso mehr verbaut ist, umso mehr kann kaputt gehen), dann würde ich die ganzen Überlegungen sein lassen und die gute alte „analoge“ Variante ohne viel Schnick Schnack wählen.


    Über eure Meinungen würde ich mich freuen, da ich langsam in die Feinplanung gehen möchte und absolut nicht weiß, welchen Weg ich nun einschlagen möchte.


    Schöne Grüße


    Vielen Dank

  • Hallo Malmat,
    da hast Du ja ein ganz tolles Projekt vor Dir und wir sind gespannt wofür Du dich entscheiden wirst!
    Also, von meiner Seite her mal ein herzliches Willkommen hier im Forum!


    Zu deinen Überlegungen:
    In alten Bauernhäusern waren meist Holzherde verbaut, die nur die Sitzbank (Kaust) geheizt haben und daneben war die Feuerstelle welche den Kachelofen/
    / Grundofen beheizt hat!
    Beides, wie von dir gewünscht gibt es eigentlich nicht zu kaufen, da hat dein Ofenbauer sicher recht!
    Entweder hast du eine viel zu grosse Koch-Feuerstelle,
    (bedenke, solche Herde werden auch zum kochen in der warmen Jahreszeit benützt, von daher bräuchtest du einen Herd mit verstellbarem Rost!)
    ... oder mit einem normalen Herd, der nurmehr so um die 200 Grad TA heizt, bekommst du einen mehrere Tonnen wiegenden Kachelofen nicht warm, besonders dann wenn dir noch eine Wasserschlange im Herd zusätzlich Wärme entzieht!
    Als Lösungsansatz schau dir mal YouTube Filme zum Thema an, da gibt es unendlich viele Ideen, denen kannst du dann weiter nachgehen... vielleicht einfach so mal gucken um dir ein weiteres Bild zu machen!
    Es gibt von La Nordica einen Küchenherd mit vergrössertem Brennraum, ev. wäre auch das etwas für dich?
    Frag doch auch mal direkt bei den Herstellern nach, und besuche eine Messe, wo du die Herde direkt ansehen und vergleichen kannst!
    Der Hersteller Tiba hat einen recht starken Herd, der auch einen Kachelofen heizen kann...
    Bei meinem Herd, ist es auch möglich, sofern man den Backofen nicht heizt und die Abgase direkt in die Nachheizflächen gibt!
    Bedenke zum Schluss!
    Am wenigsten Dreck und die beste Ausnutzung des Brennstoffes erreichst du immer mit einem HV!


    Für Stromkosten und Wohlfühl Oase, mach’s wie ich und nimm einen Herd ohne Wasserkreislauf....
    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

    Offene Anlage mit 180l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!

    Traktoren: Meili DM 36 Jg.60, MF 254 Jg.78 4m Holzerwagen Jg.88

    Werkzeuge:Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 7 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb. + Jede Art von Äxten!
    Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
    Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

  • Guten Morgen.
    Um deine Heizlast zu berechnen kannst du die App von Honeywell nehmen. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann musst du sowieso die Heizlast berechnen wegen der neuen Gastherme.
    Zu deinem Wunsch nach dem Ofen. Solche Öfen verbrennen das Holz ungeregelt. Das heißt, dass die harte Arbeit mit dem Holz teilweise im Schornstein verpufft.
    Ich habe bei mir auch zwei Öfen im Haus, weil es schön ist. Das kann man ja auch machen zusätzlich zu einem geregelten Holzkessel. Wenn du einen Kachelofen einbaust und die Wärme mit Wasser teilweise abführst, dann verliert dieser Ofen irgendwie seinen Sinn, weil dann ja die Wärme im Haus fehlt.


    Grüße Dirk

  • Vielen Dank erstmal für eure Anregungen.


    Vielleicht will ich ja wirklich zuviel, also die eierlegende Wollmilchsau.


    Also einen gemauerten Ofen, der so viel Power hat, dass er direkt Wärme an die Umgebung abgibt, weitere Wärme an das Wasser abgibt und dann noch die Restwärme an den Kachelofen abgibt.


    Schade, dass es soetwas anscheinend nicht gibt.


    Aber warum eigentlich nicht? Ich könne doch einen riesigen wassergeführten gemauerten Küchenofen installieren, der dann auch noch schafft den großen Kachelofen zu beheizen.
    Man könnte doch mit einer Klappe entscheiden, ob die überschüssige Energie in das Warmwasser oder halt an den Kachelofen abgeben werden soll.


    Das mit dem verstellbaren Rost habe ich gar nicht bedacht aber ja, das macht für das Kochen im Sommer schon Sinn.


    Vielleicht stelle ich mich ja blöd ab aber so richtig finde ich bei YouTube nichts dazu. Auch einen passenden Ofen von LaNordica und Tiba konnte ich nicht finden. Aber dann muss ich wohl noch weiter Suchen. Vielleicht kann mir aber jemand ein Modell sagen, nach welchem ich suchen kann.


    Das mit HV macht schon Sinn aber erstens habe ich das Problem, dass die Gastherme bereits im Keller verbaut ist und ich wenig Platz für Holz dort hätte und zweitens fehlt mir dann der Wohlfühlfaktor im Wohnraum.


    Ich würde mich ja eigentlich sofort für einen nicht wassergeführten gemauerten Küchenherd mit Kachelofen als Nachheizfläche entscheiden, zumal die Standorte im Haus recht günstig dafür sind.


    Aber ich störe mich daran, dass der Großteil der Energie durch den Schornstein verpufft und die harte Arbeit somit auch verpufft.


    Ist es denn nicht irgendwie möglich mit einem guten Küchenherd sowohl die Heizkörper als auch das Brauchwasser zu erwärmen und bei Bedarf den angeschlossenen Kachelofen zu beheizen?

  • Hallo


    Gibt es doch ,hat mein Nachbar.
    Der ist Ofensetzer und hat mit seinem Kamin in Kombination mit einem österreichischen Sturzbrand Ofen, sein haus (Heizwasserseitig) beheizt.


    Umschaltbare Rauchzüge,Rechen aus Kupferrohr mit eingearbeitet usw...


    Lg

  • das hört sich doch gar nicht schlecht an. Könntest du heraus finden von welchem österreichischen Hersteller der Sturzbrandofen von deinem Nachbarn ist? Vielleicht auch das Modell oder ein paar Eckdaten?


    • Schöne Grüße[hide][/hide]
  • Hallo


    Kann ich machen aber der Rest ist alles aus Handarbeit entstanden.


    Das kostet richtig Geld,ein Kunde auf Arbeit hatte sich einen 2 zügigen setzen lassen.
    Selbst bei den geringen Lohnkosten von Ost-Sachsen,hatte er schon die 30.000€ Grenze gesprengt. =O


    Lg

  • Wieviel Wärme zur Verfügung steht hängt in erster Linie vom Wirkungsgrad ab. Ist der schlecht dann geht weniger in den Raum und ins Wasser, aber dafür mehr in den Schlot.

  • macht Sinn. Aber ob sich der Mehraufwand für mich lohnt ist subjektiv schwer zu sagen, deshalb versuche ich objektive Daten für das Projekt zu bekommen.


    Dann fällt das Entscheiden leichter.


    Ich meine wenn mich das 10K mehr kostet als ohne Wasser, ich die aber durch die Ersparnis von 500€ im Jahr nach 20 Jahren wieder raus habe, rechnet sich das schon.


    Wenn ich davon aber weniger Ersparnis, sondern mehr Arbeit, Aufwand und Ärger habe. Dann lohnt sich das für mich nicht.

  • Hallo


    In Privat und Beruflich habe ich noch keinen erlebt,der die Kosten des Wasserführenden Kamin wieder eingespielt hat.


    Der hydraulische Rattenschwanz hinten dran,bricht allen das Genick.


    Der gleiche Aufwand,wie für einen richtigen Kessel aber es kommt nix bei raus.


    Dort wo der Ofen steht,glühen die Wände aber bis im Puffer was richtig losgeht und die Heizkörper in Schwung kommen,bist du schon wieder bettfertig.
    Du bist der Ofenknecht und musst ständig manuell und zur richtigen Zeit nachlegen.


    Vom ganzen Dreck in der Bude mal ganz abgesehen...


    Ein richtiger Heizkessel mit Bafa Förderung,bringt viel mehr und startet eher ins wirtschaftliche Plus.


    Für die Bärennummer 1,2,3,4 X mal im Jahr,langt ein normaler Kamin.


    Bei Selbstmontage und billigen bzw.gebrauchten Komponenten und zum spielen kann mans natürlich auch mit Wassergeführten probieren.


    Lg

  • Habe jetzt mal die ungefähre Heizlast berechnet und bin bei ein bisschen über 30 kW gelandet.


    Dazu dann noch die benötigte Energie für Warmwasser und ich denke, dass einfach kein wassergeführter Kamineinsatz für diese Aufgaben geeignet ist.


    Werde wohl zu einer schönen gemauerten Variante mit viel Speichermaterial (Grundofen mit Kacheln) und zusätzlicher Nachheizfläche (Kachelofen im Nebenraum) tendieren.


    Dazu überlege ich in den 30qm Anbau (Bad) die nötigen Leitungen für einen wassergeführten Kamin a la Walltherm etc zu legen. So kann ich später vielleicht immernoch mit einer effizienten Variante zu heizen.


    Was haltet ihr von der Idee? Oder meint ihr, dass es doch auch in der Küche mit Wasserführung effizient möglich wäre?

  • Also 30Kw scheint mir echt zuviel. Ich habe die doppelte Wohnfläche zweifach verglaste Fenster. Raumhöhe zwischen 3 Meter und 3,20 Meter. Dach ist nicht gedämmt.
    Ich habe ca. 18kw Heizlast.

  • Also,... der Nordica wäre der Thermorosa XXL und der Wasserlose heisst Rosa reverse oder Rosa XXL...


    Falls du auf die Kochmöglichkeit verzichten möchtest...
    Da gibt es von TL-Tech in der Schweiz den „Spiess opti K“
    Der hat eine Leistung von 25kW und ist ein waschechter Kachelofen und auch mit Wassertasche zu kaufen! ( einfach guugeln, wirst es schon finden!)
    Deine 30 kW Heizlast sind aber mit einem Kachelofen oder einem Küchenherd niemals zu stemmen!


    Da wirst du wohl einen Rechnungsfehler haben!
    Beachte: 1kg Holz bringt ca 4 kWh an Wärme ins Feuer... da geht eben wie bemängelt noch etwas davon den Kamin hoch....
    Aber rechne doch mal mit der Zahl 4 kWh je kg...( gutes sehr trockenes Holz bringt auch mal 4,5kWh je kg also bist du mit den Verlusten immer noch bei 4 und das ist egal welches Holz du verbrennst!


    Also bei 30 kW jede Stunde verheizt du dann min 8 kg und das aber dann jede der 24 Std die ein Tag so hat!


    Also, überprüfe zuerst deine Heizlast !
    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

    Offene Anlage mit 180l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!

    Traktoren: Meili DM 36 Jg.60, MF 254 Jg.78 4m Holzerwagen Jg.88

    Werkzeuge:Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 7 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb. + Jede Art von Äxten!
    Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
    Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

  • hab bei der Heizlast 24 Grad angegeben weil ich das als angenehme Raumtemperatur bei -12 Grad Aussentemperatur empfinde.


    Denke, wenn man 20 Grad nimmt, sieht der Wert schon ganz anders aus.

  • Hallo,


    irgendwas stimmt nicht bei deinen "Berechnungen". Bei 30 m² Raumfläche müsste der Raum schon vom Haus getrennt in der Gegend rumstehen um auf 22,00 mtr. Außenwandlänge zu kommen. Ferner passt das Verhältnis Innenwandlänge zu Außenwandlänge nicht. Also, nochmal richtige Maße eingeben oder ein anderes Programm wählen. Bei der Innenwandlänge ist ein Infozeichen und das Feld ist zudem orangefarben unterlegt. Das weist meistens auf eine unlogische Eingabe hin.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • der Anbau hat ca 3x10m. Eine kurze Wand berührt das Haupthaus. Also 2x10m + 3m = 23m Aussenwand.


    Ich werde aber nochmal den Rechner bemühen. Das Problem ist eher, dass man das BJ des Gebäudes angeben muss (maximal bis 1919 zurück). Da das Haus von 1890 ist, habe ich einfach 1919 genommen.


    Muss dieses Wochenende arbeiten und setze mich Anfang nächster Woche nochmal an den Rechner.


    Danke erstmal für eure Hilfe. Ich denke, dass es auf eine nicht wassergeführte Variante hinaus laufen wird.


    Oder jemand von euch meint, dass es auch wassergeführt möglich ist. Dann lasst es mich wissen.


    Schönes Wochenende wünsche ich euch aber erstmal

  • Hallo,


    ah ja, sind zwar ungewöhnliche Maße für einen Anbau, aber gut. Die Innenwandlänge beträgt dann aber nur 3,00 mtr. Außerdem ist der Anbau doch sicher ein paar Jahrzehnte später erstellt worden?!


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Ich frage mich ... oder eben dich, Malmat....
    auch wenn du nur die Hälfte an Holz brauchen würdest.... möchtest du wirklich jahrelang zur Winterszeit gegen 75kg Holz durchs Wohnzimmer schleppen?
    Ich, an deiner Stelle würde was Wasserloses und stromlos beheizbares für Kuschelwärme installieren, allenfalls auch mit kleinerer Leistung
    Und etwas rechtes, wie einen HV neben den Gaser stellen, oder grad als Ersatz dafür!
    Das Holzlagerproblem hast du ja sowieso, entweder du schleppst es jeden Tag in den Wohnraum, oder aber in den Heizraum, da sehe ich ausser dem Schmutz keinen Unterschied!
    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

    Offene Anlage mit 180l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!

    Traktoren: Meili DM 36 Jg.60, MF 254 Jg.78 4m Holzerwagen Jg.88

    Werkzeuge:Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 7 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb. + Jede Art von Äxten!
    Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
    Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

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