Planung einer neuen Heizungsanlage - Planung einer neuen Heizung: Solarthermie + Brennwertgastherme + wasserfühernder Kaminofen + Pufferspeicher - Pittter

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  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    ÖlBrenner Brötje von 1987 Nur für Heizung, Warmwasser über Durchlauferhitzer, und Kaminofen 5 KW im offenen EG


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    95


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?


    Flachland


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    Dachdämmung 100mm
    Wanddämmung 120mm
    Kellerdämung 100mm


    ich würde somit die Dämmung als gut bewerten


    Fenster von 2015, 2 fach Verglasung


    Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


    1200 Liter Öl reine Heizleistung, Warmwasser über Durchlauferhitzer, 3900kWh Stromverbrauch, 3-4 Raummeter Holz über Kaminofen


    Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
    Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
    Solar geplant?


    Ich möchte einen wasserführenden Kaminofen mit Stückholz beheizen, der wiederum einen Pufferspeicher erwärmt. Das ganze soll mit Solarthermie zur Brauchwassererwärmung (evtl.+ Heizungsunterstützung) unterstützt werden. Eine Gas Brennwerttherme soll immer einspringen, wenn es sein muss, aber primär soll der Kaminofen den Pufferspeicher erwärmen, da wir den Kaminofen jeden Abend 3-4 Stunden im Winter heizen.


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?


    Der Kaminofen soll für Stückholz sein. Wie viel KW der zukünftige wasserführende Kaminofen haben soll versuch ich über dieses Forum in Erfahrung zu bringen. Meine Erfahrungen mit dem vorhandenen 5 KW Kaminofen (ohne Wassertasche) in unserem EG sind, dass wenn ich ordentlich Feuer gebe, nach 3-4 Stunden eine Sauna im EG ist :) Bei normalem Nachlegen springen die Heizkörper im Wohn- und Esszimmer Nichtmals an und es ist angenehm warm durch die Strahlungswärme.


    Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?


    ich kenne keine Vor- und Nachteile der einzeln Möglichkeiten, somit stehe ich allem gegenüber offen


    Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    Der Puffer soll so so ausgelegt sein, das es ein harmonisches Zusammenspiel der oben aufgeführten Komponenten gibt


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    genug Platz im Keller


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    noch nicht


    Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?


    noch nicht


    Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    aktuell verfüge ich über mehr als 10 RM getrocknetes Holz


    Weitere Informationen:


    Hallo zusammen,


    ich benötige Hilfe/Anregung/Tips für die Planung einer neuen Heizungsanlage.


    Vorweg möchte ich sagen, dass mir der Umweltaspekt bei der Planung am Herzen liegt, weniger der Aspekt der Wirtschaftlichkeit.


    Wäre es möglich mit einem wasserführenden Kaminofen und Solarthermie den Pufferspeicher für Warmwasser und Heizung insoweit zu heizen, dass die Gasbrennwerttherme nur noch in Spitzenzeiten und ggf. Urlaubszeit im Winter einspringt?


    Wir leben in einem Haus BJ 1952 mit Spitzdach, 95 qm2 Wohnfläche auf EG und OG verteilt (es soll aber noch zusätzlich der Keller beheizt werden mit ca. 50qm)


    Aktuelle sind wir 2 Erwachsene, 1 Kind von 3 Jahren und im Oktober kommt Kind Nr. 2


    Warmwasserverbrauch ist schwer zu sagen, würde ich aber als sehr durchschnittlich beziffern.


    Für eure Hilfe schon mal Vielen Dank :)


    Vielen Dank

  • Hallo Peter,


    herzlich willkommen im Forum.


    Dachdämmung 100mm
    Wanddämmung 120mm
    Kellerdämung 100mm

    also wen dein Haus wirklich so eine Dämmung hat hast du aber einen weit erhöhten Verbrauch. Zum Vergleich ich habe 110m2 Heizfläche keine Kellerdämmung 60mm WDS und auch 120mm Vollsparrenndämmung und brauche im Winter incl. WW ca 7500kWh erzeugte Energie was so um die 800l Öl wären und die Eingespeiste Solarenergie liegt in den Wintermonaten bei ca.50kWh aber nun zu deine Fragen.
    Da würde ich erst einmal mit deinem Schornie abklären ab welcher Leistung der Ofen Messpflichtig wird denn das sind nicht unerhebliche nebenkosten und als Ofen ein HV fürs Wohnzimmer wie z.B. Walertherm, Luluma... da gehen 70-80% der erzeugten in der Puffer und du hast nicht geschrieben was du hast HK o. FBH denn wicht wäre eine möglichst geringe VL-Temp. dadurch hast du mehr Leistungsreserven aus dem PS.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo Pittter,
    Sehr löblich dass du aus umwelttechnischer Sicht den Ofen mit Wassertasche haben möchtest.
    Wirtschaftlich wird sich das ganze nicht lohnen wie du bereits vermutest.
    Der Durchlauferhitzer hängt der irgendwo zentral oder sind es mehrere dezentrale DLE im Haus verteilt?
    Wenn es ein zentraler ist könnte Mal mit einer Solaranlage ja wenigstens zentral ins Leitungsnetz einspeisen. Alternativ wäre auch eine Brauchwasser Wärmepumpe möglich und sinnvoll.
    Bitte bedenke das bei einem wasserführenden Kamin nur ein Bruchteil der Energie in den Puffer geht und 3-4 Std am Abend heizen dort leider nicht viel bringen.
    Da kriegst du vllt einen 1000l Puffer halbvoll wenn es gut läuft.
    Bitte beachte wenn ich es richtig verstanden habe das die Investkosten doch sehr hoch bei dir werden können:
    Gasheizung neu ca 5000-8000€
    Ofen neu ca 1500-xxxx€
    Puffer und Verrohrung für Ofen und Heizung incl Mischer ca 1500-3000€
    Solaranlage neu ca 3000-8000€
    Nicht das das Limit doch schnell erschöpft ist. So effizient ist ein Holzofen mit Wassertasche leider ebenfalls nicht wirtschaftlich wäre es evtl nur eine Gastherme einzubauen die gegenüber der Ölheizung evtl. 10-25% einsparen kann bei überschaubaren Invest und mit dem bestehenden Ofen weiter zuheizen.
    Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
    Du musst dir nur klar werden dass bei dem geringen Gesamtverbrauch nur wenige Einsparungen möglich sind undie deine bestehende Ölheizung schon Effizienter als ein Holzofen arbeitet sofern du nicht auf einen Vergaser ala Walltherm gehst. Was ist dann aus Umweltsicht besser?
    Gruß Dennis

  • Hallo


    Aus Umweltgründen würde ich dir eher vom Kamin und Durchlauferhitzer abraten,das ist ja genau das Gegenteil von Umweltschutz.


    Die Abgaswerte sind unterirdisch schlecht und das gute Holz heizt mehr den Schornstein anstatt das Gebäude.
    Hydraulisch hast du den gleichen Aufwand ,wie für einen richtigen Holzvergaser.


    Ein Kamin auf Vergaser Prinzip,wäre da vielleicht schon eher etwas.
    Besser und saubere Verbrennung und trotzdem den wohlfühl Kamin Effekt mit Strahlungswärme.


    DLE bei maximal 2 Personen und trotzdem bleibt er ein Energie vernichter.


    Lg

  • Hallo,


    Nach deinen Verbrauchsangaben kommt man etwa auf ein Heizlast von 7,9kW.
    Das ist die Leistung welche du bei niedrigster AT benötigst um deine bisherige Raumtemperatur zu halten.


    Jetzt tritt natürlich schon die erste Frage auf.
    Kann die gesamte Wohnung mit Heizkörpern beheizt werden, also ohne Ofen?


    Welche Systemtemperaturen stellen sich bei niedrigster AT ein?
    Vorlauftemperatur: ? °C
    Rücklauftemperatur: ? °C (spielt eine Rolle bei der Speichergröße)
    Wie groß wird die Solarthemie?
    Ist ein Mischer vorhanden?


    Muss es unbedingt ein Ofen sein? Geht es auch mit einem normalen HV?


    Jedesmal wenn du im Sommer Wasser erwärmen willst musst du den Ofen anheizen,
    dabei wird die Bude gut warm. Wäre bei einem HV in einem anderen Raum nicht so gravierend.


    Als WW Zubereitung würde ich eine FRIWA einsetzen, da ein Speicher ja vorhanden wäre.


    Diesen Speicher könnte man dann auch mit Solar erwärmen, wenn dann mal die Sonne scheint.
    Aber das ist ja letztes und dieses Jahr ja OK.


    Ach ja, du sprichst den Umweltaspekt an, da wird das mit einem normalen Rost-Ofen schwierig die Abgasemissionen einzuhalten.
    Da sollte der Ofen dann auch die Funktion eines HV haben.
    Ein Ofen der da recht gut brennt ist der LUVANO von LUUMA.
    Der hat aber 8...10kW Gesamtleistung, davon gehen etwa 2kW in die Raumluft.
    Da soll es im Laufe des jahres eine Version mit Doppelscheiben geben.


    Bei dem 1 x auflegen ist da so ein kleiner Haken bei.
    Da ist der HV so groß in der Leistung das du oft, bei warmen aber Heiztemperaturen, nach 2...3 Tagen erst wieder anheizen musst.
    Bis dahin ist der HV aber auf 20°C abgekühlt. Das heißt du musst erst einmal etwas Energie in das Erwärmen des Ofens stecken.


    Kann man mit leben, wollte das nur mal erwähnen.



    mfg
    HJH

  • Hallo zusammen und entschuldigt, dass ich mich jetzt erst melde. Vielen Dank für eure Unterstützung.


    reinelektronik:
    Ich habe meinen Ölverbrauch in etwa geschätzt, dain den Tanks die Füllhöhe schwer erkennbar ist. Es kann auch sein, dass dieser "nur" bei 1000l ist. An den Waller therm habe ich auch gedacht, aber ich kann nur den bestehenden, gemauerten Schornstein ran und die verlangen nach einem 6m hohen, gedämmten kaminrohr. So steht es zumindest in der Planungsbroschüre.


    derrotefeuerstuhl:


    Der Durchlauferhitzer hängt im Bad und schickt das Warmwasser ebenfalls in die Küche und Keller. Also die Verrohrung ist damals so verlegt worden, dass ein Warmwasserspeicher im Keller das ganze Haus mit Warmwasser versorgen kann.




    Grundsätzlich möchte ich an der Planung Wasserführender Kaminofen am gemauerten Schornstein, Solarthermie und Gastherme zu Unterstützung festhalten. Da wir manchmal im Winter nicht daheim sind, erscheint mir die Gastherme unverzichtbar, zumal ich dieses Jahr auch den Gasanschluss ins Haus bekommen habe.
    Zu wasserführenden Kamin Öfen gehen die Meinungen im Netz weit auseinander. Einige sagen, dass der Kaminofen einen Pufferspeicher nie warm kriegt, andere behaupten das Gegenteil. Gerne würde ich das Gesamtpaket von Wallertherm nehmen, welches aus Kaminofen, Solarthermie und Pufferspeicher nehmen, aber da ist das Problem mit dem Schornstein. Waller therm scheint so ausgelegt zu sein, dass eine Zusatzheizung in Form von Gastherme nicht "nötig" wäre und wenn, dann nur als Zusatzheizung in Abwesenheit.


    Da sich aber der Wallertherm aufgrund des Schornsteins erledigt hat, ziehe ich einen normalen Scheitholzkaminofen mit Wassertasche in Erwägung, der aber auch zur Aufgabe hat die Gastherme so weit wie möglich zu entlasten.


    HJH:


    Es sind im gesamten Haus neue Heizkörper verbaut. Die bestehende Ölheizung kann somit mühelos das gesamt Haus warm halten. Da Deine Fragen etwas komplexer sind, versuche ich soweit ich kann diese zu beantworten.
    Der Vorlauf bei 0 Grad Aussentemperatur war glaube ich 60C° und der Rücklauf bei 50C°. Das ist aber nur aus der Erinnerung. Bald wird es ja kälter, dann werde ich genaue Angaben machen können. Da ich noch keine Solarthermie, Mischer, Pufferspeicher etc. habe und ich mich in der Planungsphase befinde bin ich offen für Vorschläge. Es steht eine 50m² Dachfläche mit Süd/West Ausrichtung zur Verfügung, wo in Zukunft aber noch Photovoltaik drauf soll. Also sollte die Solarthermie nicht überdimensioniert sein. Im Sommer soll sie das Brauchwasser erwärmen und im Winter den wasserführenden Kaminofen und Gastherme unterstützen.
    Den Kaminofen im Wohnzimmer möchte ich nicht missen, da ich mir einen Winter ohne Feuer nicht vorstellen kann.


    Der Luvano ist in etwa das gleiche wie der Waller therm, nur braucht man für den Luvano ein elektrischen Gebläse welches wohl nicht unerhebliche Geräusche verursacht. Waller therm arbeitet nur mit Naturzug. So die Infos aus dem Netz.


    Zusammenfassung:
    Vorab nochmals vielen Dank für eure Zeit.


    Verrohrung im Haus ist für einen Pufferspeicher für Brauch- und Heizwasser im Keller samt Gastherme ausgelegt. Gesamtes Haus verfügt über neue Heizkörper. Spezielle Solarthermierohre schon vom Keller in den Dachstuhl verlegt.
    Wasserführender Kaminofen am gemauerten Schornstein im Wohnzimmer ist ein muss. Solarthermie sollte auch umgesetzt werden, da zumindest die Verrohrung schon vorhanden. Gastherme ist ein Muss, da Gasleitung schon verlegt und im Winter des öfteren Abwesenheit vorherrscht.


    Ich freue mich über weitereTips und Anregungen.

  • Hallo Peter,


    der Luluma braucht nur bei schlechten Zugverhältnissen eine Gebläsen und dieses wäre auch geregelt aber beim Schornstein etwa die gleiche Anforderung wie der Walli aber das sollte mit einer Sanierung dr Schornsteins möglich sein.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Um den Invest geringer zu halten würde ich folgendes vorschlagen:
    Öl Kessel behalten bis er kaputt geht und dazu eine Brauchwasser Wärmepumpe mit Wärmetauscher Schlange in den Keller weil du in Zukunft ja eh PV aufs Dach bauen möchtest und wenn du Heizungsunterstützung mit Solar machen möchtest wären schon mindestens 10m2 weg realistisch sind eher 15-20m2 damit man davon auch etwas hat.
    Dazu würde ich evtl über eine Sanierung des Kamins nachdenken weil nur durch eine geringe Abgastemperatur wird die Holzverbrennung effizient!
    Dann kannst du auch einen Holzvergaser Kamin mit Pufferspeicher im Keller besser realisieren. Dein Favorit mit einem normalen Ofen mit Wassertasche ist leider wenig effizient und deshalb rate ich tunlichst davon ab. Oder halt einfach nur einen normalen Ofen und dazu eine neue Gasttherme!
    Solar sehe ich bei den hohen erforderlichen Heizungstemperaturen nicht wirklich bei deinem Haus. Auch wenn man diese durch ein bisschen Optimierung auch noch ein wenig Herunterschrauben kann! Stichwort hydraulischer Abgleich.
    Gruß Dennis

  • Hallo,


    Die Heizkörper sind schon da.
    Jetzt ist die Frage wie die Auslegungstemperaturen sind.
    Bei einer Speicheranlage als auch einer Anlage mit Solarthemie sollten die Heiztemperaturen,
    damit der Vorlauf, so niedrig wie möglich sein.


    Eine Anlage wie du sie vor hast, wird um so effektiver arbeiten je niedriger deine Heiztemperaturen sind.


    Du solltest dich aber jetzt schon entscheiden wie gr0ß die Solaranlage sein soll.
    Willst du die Anlage mit oder ohne Frostschutz fahren?
    Auch spielt die Ausrichtung eine Rolle.
    Ideal ist die Südausrichtung mit ca, 30...35° Dachneigung.



    Den Kaminofen im Wohnzimmer möchte ich nicht missen

    Den will ich dir nicht ausreden.
    Wenn überwiegend mit Ofen geheizt wir, dann kann es in der Übergangszeit schön warm, zu warm, werden.
    In der Regel wird dann immer auch das Wasser erwärmt.
    Damit benötigst du eine Speicherhydraulik welche dir bei Klein.-und Vollast des HV die gleiche
    Wassertemperatur zum Speicher fördert.




    nur braucht man für den Luvano ein elektrischen Gebläse

    Hat ja vorher schon jemand geschrieben.
    Bei dem Ofen eines Bekannten klappt das ohne Gebläse bei einem 6m Edelstahlkamin.
    Der Ofen setzt wenig Ruß an, und brennt recht ordentlich.
    Das Holz im Brennraum kommt in einen feuerfest. Stahlkorb.
    Über dem Durchbrand zur Düse liegt ein hitzebeständiges Stahlteil.




    Ich habe meinen Ölverbrauch in etwa geschätzt,

    Zur Auslegung der Heizlast sollte das aber schon stimmen.


    mfg
    HJH

  • Wenn du PV installieren willst, dann brauchst du keine Solarthermie mehr. Zumindest wirtschaftlich macht es dann mehr Sinn WW über selbst produzierten Strom herzustellen. Die zusätzlichen Kollektoren, Leitungen, Pumpen ect. für die Solarthermie rechnen sich dann nicht nach 20 Jahren.

  • Bedenke, beim Walli füllst du einmal Holz ein und dann brennt das mal einige Std. Vor sich hin...Bei einem normalen wassergekühlten Kaminofen legst du jede Std. Holz nach....
    Ob das sinnvoll ist?
    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.

    Offene Anlage mit 180l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!

    Traktoren: Meili DM 36 Jg.60, MF 254 Jg.78 4m Holzerwagen Jg.88

    Werkzeuge:Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 7 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb. + Jede Art von Äxten!
    Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
    Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

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