Heizwasser

There are 11 replies in this Thread which was already clicked 5,568 times. The last Post () by Dirk 1986.

  • Guten Morgen.
    Mich interessiert, welches Wasser ihr in eure Anlagen gefüllt habt. Schreibt doch bitte was dazu.


    Viele Grüße
    Dirk

  • Hallo


    Normales Leitungswasser aber viele Hersteller schreiben aufbereitetes Heizungswasser vor.


    pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit usw. was bei Gas-Brennwert durch zugesetzte Wärmetauscher schon Sinn ergeben kann aber oftmals dient es eher um sich vor der Garantieleistung zu drücken.


    Lg

  • Hallo


    ich habe bei meiner letzten großen Heizung Regenwasser gesammelt, gefiltert und danach eingefüllt, ca. 7 cbm.
    Nachahmung auf eigene Gefahr. Ggf auch vorher die entsprechenden Werte messen.


    Regenwasser hat für mich den Vorteil, dass es keine Härtebildner enthält. Die Härtebildner legen sich beim Heizen an die heisseten Stellen an und verschlechtern die Wärmeübertragung. Eigentlich sollte an den heisseten Stellen die Wärmeübertragung am besten sein, damit es nicht zu Spannungen innerhalb des Werkstoffes kommt.


    ciao Peter

  • Ich habe auch normales Leitungswasser, ist einfach leichter Hand zuhaben man kommt ja nicht drumherum auch mal nachzufüllen das müsste man dann auch zb. mit aufbereiteten Wasser machen. wer hat das schon ?


    Der Kalk ist sowieso das kleinere Problem sondern schreiben manche Hersteller mit Alluwärmetauscher Vollentsalzetes wasser vor damit der nicht angegriffen wird da sollte man auch drauf merken. Da kommt es auf den PH wert an, deshalb ist Regenwasser auch nicht unbedingt das wahre. Auf den dach ist jede menge Dreck, Staub und Vogelkot das Wasser weißt zwar keinen kalk auf aber der ph wert muss nicht unbedingt okay sein.



    Z.b. Vollentsalztes wasser gibt es ja nicht umsonst bei 20-30cent pro liter kommt schon etwas zusammen das ist so mancher alter kessel nicht wert.


    Und gerade bei selbstgebauten anlagen hat man einen Materialmix da ist ja über Stahl Kupfer Messing usw alles dabei. Da kommt ja nicht mal der Heizungsbauer dran vorbei. Und jedes möchte sein eigenes Wässerchen.


    Ist schon ein bisschen eine Gewissensfrage, kaputt geht der kessel deswegen nicht gleich und gerade heutzutage werkelt kein kessel mehr 30 Jahre dafür sorgt man schon.


    Grüße
    Roland

  • Hallo Dirk,


    ich habe bei mir ausschließlich enthärtetes Wasser. Die Frage ist doch, wie hart ist den dein (Roh)Wasser und wieviel benötigst du?


    Gruß George

  • Ich habe nur mein eigenes Brunnenwasser benutzt aber ich denke das kann man mit dem öffentlichen Leitungswasser nicht ganz vergleichen.


    Ich sehe das so wie gong es recht gut beschrieben hat.


    Auch mit dem perfekten Wasser wird der Ofen früher oder später zusammen rosten. Es ist für die Hersteller eine Möglichkeit um sich vor der Garantie drücken zu können wenn das Wasser nicht Normgerecht ist, für die Heizungsbauer ist es umsatzsteigernd und es verhindert das man selber was an der Heizung macht.


    Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht so teuer das es den Garantieverlust wert ist.


    Ich muss bei mir dazu sagen das ich von meinem Wasser zwar keinen Meßwert habe wie aggressiv es ist aber ich habe beim Umbau die 40 Jahre alten Eisenrohre begutachten können und die waren im Grunde neuwertig. Somit habe ich den "Erfahrungswert" das mein Wasser so schlecht nicht sein kann.

  • Hallo,


    ich habe zur Befüllung des Heizkreises Wasser aus der ortseigenen Wasserleitung, welches nach Prüfbefund sehr gute Qualtität aufweist, verwendet.
    Dieses haben wir letztes Jahr nach einer Optimierung der Solarheizung und anschließender Neubefüllung nach 25 Jahren, vorherige Spülung der Heizkreises, auch noch über einen Filter laufen lassen.


    Gerade heute Vormitag habe ich den Heizkreis vor der Heizsaison wieder von 1 Bar auf 2 Bar aufgefüllt und anschließend den pH-Wert gemessen, aktuell 9,0 - 9,1.


    Anbei auch noch einen Artikel zu diesem Thema.



    LG




    Karl

  • moin, bin der meinung das viel wichtiger als aufbereitetetes wasser der einsatz von magnetit-/schlammabscheidern, schmutzfängern ist :!:
    die modernen pumpen mögen den dreck überhaupt nicht und machen ihnen zu schaffen ;)


    gruß jens

  • Schlamm/Magnetitabscheider habe ich zwei Stück eingebaut. Wenn das Wasser ein paar mal aufgeheizt wird, dann ist es so wie so tot.
    Ich habe sehr weiches Wasser. Im Wasserkocher zum Beispiel sind gar keine Kalkablagerungen.


    Grüße Dirk

  • Ja, einen Schlammabscheider von Caleffi habe ich auch eingebaut.


    Anfangs war schon einiges an Schmutz enthalten. 1. Bild kurz nach Spülung vor einem Jahr, 2. Bild nach einigen Stunden, hier sieht man sehr schön, wie sich der Schmutz, Metallteile absetzen.


    Heute war nach 12 Monaten kaum Schmutz enthalten.


    Kostet gerade mal Euro 80,-- und ist rasch eingebaut.

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