Ökofen: Wer hat eine PWM Pumpe mit PID Regelung Heizkreis?

There are 2 replies in this Thread which was already clicked 2,940 times. The last Post () by HJH.

  • Hallo!


    Ich möchte gerne mein Sammelsumrium an Heizkreispumpen gegen 4 neue PWM Pumpen von Wita wie ich sie auch in den beiden Solarkreisen habe umstellen. Mit einer HE, einer alten Wilo-Star-E und zwei ungergelten Stromfressern läßt sich das alles eher suboptimal regeln.


    Dazu habe ich vor dem Kauf ein paar Fragen bzw. möchte meine Überlegungen dazu erläutern.


    Mir schwebt vor, mit einer geringen Spreizung zumindest bei den Fubo-Kreisen wie jetzt auch zu fahren und die jeweilige Rücklauftemperatur als Einflussgröße zur Drehzahlregelung bei allen 4 Kreisen mitnutzen. Bei den Fußbodenheizungen soll die RL-Temperatur z.b. 28 Grad nicht überschreiten. Bei den Heizkörpern möchte ich den RL auf 30 Grad halten, was mir den ungeregelten Pumpen nur mit Gesamtabsenkung des HZ-VL für alle 4 Heizkreise derzeit gelingt.


    Ich meine dass sich hier im Forum schon mal jemand dazu ausgelassen hat, habe es aber über die Suche leider nicht gefunden ... :wacko:


    Der geplante Aufbau wäre:


    Alle 4 Heizkreise bekommen je nach errechneter Maximaler Vorlauftemperaturen der 4 Heizkreisregelungen die gleiche Vorlauftemperatur zwischen mindestens 33 und max. 40 Grad. Ich fahre auch die Radiatoren durchgängig nur zwischen 33 und 40 Grad je nach AT-Kennlinie und das reicht vollkommen.


    Die beiden Fubokreise Haus1 und Haus2 mit jeweils eigenem Vor-Mischer und PWM-Pumpen: Regelung über die Funktionen Heizkreisregelung nach Außentemperatur mit maximaler Vorlauftemperatur von 33 bzw. 31 Grad (unterschiedliches Temperaturempfinden der Bewohner in den Haushälften). Dann die PID Funktion mit inverser Absolutregelung für die erfasste Rücklauftemperatur die 28 Grad betragen soll. Wenn die RL-Temperatur des Heizkreises unter 28 Grad sinkt, soll dann die PID-Regelung die Drehzahl der Pumpe erhöhen und wenn diese 28 übersteigt die Drehzahl bis zum eingestellten Minimum reduzieren. Welche PID Werte sind hier ratsam? Beim Solarkreis habe ich 5,6,5 eingestellt.


    Bei den beiden Heizkörperkreisen in Haus1 und Haus2 sind keine Mischer vorhanden, diese bedienen sich aus dem o.g. voreingestelltem max. Vorlauf für alle 4 Heizkreise zwischen 33 und 40 Grad je nach AT. Hier würde ich die gleiche Funktionsreihenfolge aus Heizkreis (ohne Mischeransteuerung) und der PID Funktion wählen.


    Müsste das so funktionieren?

  • Hallo Stephan


    Ich verwende eine PWM Pumpe (siehe Beitrag 147124) auch im Heizkreislauf um einerseits die nötige Heizwassermenge (so gering wie Möglich) zu halten.
    Bedingt durch den Einsatz von Einzelraumregelungen (Wandthermostate und elektrischen Stellgliedern) ist die Durchsatzmenge mitunter Schwankend und wird nach den Erfordernissen des Führungsheizkörpers (Wohnküche ) welcher direkt beaufschlagt wird angepasst.
    Ist zwar etwas Kompliziert aber durch Optimierungen -Hochtauschen auf immer Leistungsfähigere Heizkörper (größere) sowie Durchflußanpassungen wurde sowohl Vorlauftemperatur als auch Rücklauftemperatur (max. Differenz) erzielt (ist immer noch Verbesserungswürdig).


    Hatte ursprünglich eine Drehzahlregelung über Druckdifferenz versucht ,aber da sind die Regelwerte nur im 0,0x Bereich und zuwenig aussagekräftig.


    Meine Regelung stützt sich auf die Vorgabe des Heizkreisreglers hier wird der Vorgabesollwert einerseits auf den Heizkreismischer gegeben ,andererseits auch als Teilkomponente für den Summenregler der Heizkreispumpe .
    Zusätzlich wird eine Teilkomponente aus den Öffnungswinkel des Heizkreismischers als Teilsumme für die PWM Vorgabe genommen.
    Bei Leistungsanforderung wird sowohl der Heizkreismischer als auch die Drehzahl der Heizkreispumpe erhöht (= mehr Heisswassereinspeisung aus Puffer).


    Ob dir das gelingt nur mit der Rücklauftemperatur (minimal) hinzubekommen hängt vorwiegend von der jeweiligen Heizleistung und den Wärmeübertragungssystem (Heizkörper-Fußbodenheizung ab).


    Eventuell mußt eine Varible Rücklauftemperatur als Regelgröße heranziehen ,dann wird das schon gehen ,es ist halt immer ein Kompromiß zwischen Vorlauftemperatur - Menge - und Rücklauftemperatur .
    Ganz wichtig für die Optimierung ist ein Wärmezähler für die Heizlast nur dann kann man sich an das Optimum herantasten .


    Wie gesagt ich kann mir nicht mehr vorstellen ohne WM Heizungspumpe insbesonders wenn Einzelraumregelungen daranhängen und nicht die Heizung pauschal geregelt wird.


    Ich denke du hast ja schon die nötigen Voraussetzungen dafür (UVR X2,RSM ,CMI) .


    Anbei meine Heizkreisregelung als Tapps.


    Gutes gelingen
    mfg Glutgeist

  • Hallo @revox76,
    Wenn ich dich richtig verstanden habe, willst du jeden Regelkreis nach
    der Vorlauftemperatur und nach der Rücklauftemperatur regeln.


    Man kann so etwas mit einer Kaskadenregelung ausführen.
    Die Verschaltung habe ich einmal im Anhang skizziert.


    Das sollte auch in einer UVR machbar sein.


    Mit dem Führungsregler (Stetigregler) verstellst du nach der Rücklauftemperatur den Sollwert der Vorlauftemperatur.
    Mit den Einstellern Ymin und Ymax wird der Bereich des VLT-Sollwertes eingegrenzt.


    Der VLT-Folgeregler Kann ein Stetigregler oder auch ein Dreipunkt-Schrittregler sein.
    Je nach Ausführung des Stellgliedes.


    mfg
    HJH

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