Fröling: S4 Turbo Frage zur Restwärmenutzung

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  • Ich hab heute mal die Restwärmenutzung Funktion aktiviert. Hab schon öfters was drüber gelesen, viele empfehlen das ja auch und nutzen das, wollt das auch mal testen. Hab einen S4 Turbo 22 kw mit 3200 er Steuerung. Neben der Kesselpumpe ist eine Rücklaufanhebung die auf 65 Grad gestellt ist und wohl mechanisch funktioniert, also kein Mischer der angesteuert wird. Hab heute früh die Funktion aktiviert, Puffer unten 30 Grad (Fühler sitzt rel. weit unten, Heizkreise laufen, da sind immer 30 Grad), Kesseltemp um 80 Grad. Pufferladepumpe lief an mit Minimaldrehzahl und hat den Kessel so auf 60 Grad runter gekühlt. Soweit so gut, dann fiel mir auf, dass die Pumpe stundenlang weiter lief, die Kesseltemp sich aber nicht mehr geändert hat......dann hats Klick gemacht, die Rücklaufenhebung mischt ja auf 65 Grad, die Pufferladepumpe pumpt das Wasser also im Kessel im Kreis bis 65 Grad erreicht sind, erst dann wird ja wieder kaltes vom Puffer unten zugemischt. Offensichtlich regelt diese Funktion die Pufferladepumpe so lange bis die Kesseltemp niedriger ist als die Temp Puffer unten, das ist ja aber in meinem Fall nicht zu erreichen wg. der Rücklaufanhebung.....Was also tun um die Funktion bei Fröling sinnvoll zu nutzen? Man müsste das Beenden wenn der Kessel 65 Grad erreicht hat, dann ist auch noch ein wenig Hitze fürs nächste Anheizen da......wenn der auf 30 Grad runter gekühlt wird dauert das Anheizen immer ne halbe Stunde, das will ich glaub auch nicht jeden Tag....aber auf 80 Grad muss der Kessel nachm Abbrand auch nicht stehen......


    Also kann ich da noch was einstellen?S4 Turbo Frage zur Restwärmenutzung

  • Hallo,


    Restwärmenutzung (RWN), an diesem Begriff scheiden sich die Geister. Die einen sagen so, die anderen sagen so.


    Ist RWN wirklich sinnvoll und wenn ja, bis zu welcher Temperatur macht es Sinn ? Wenn man seinen Kesselblock erst lange von 30°C auf 90°C aufheizen muss, darf die Frage nach dem Sinn erlaubt sein und vor allem nach dem Nutzen. Klar, den Kessel von 90°C nach dem ausgehen heiß herum stehen lassen ist auch Verschwendung. RWN ja, aber mit Verstand. Ich habe mal bei ähnlicher Diskussion die Speicherfähigkeit von 700 kg Kesselstahl ausgerechnet.


    RWN mit fester RLA-Temp. ist nur bis zum Schließpunkt der RLA möglich, es sei denn, man hat sich eine Bypassleitung gelegt die die RLA umgeht. Mit einem Mischer ist das einfacher.
    Besser ist es auch, die Restwärme direkt nach dem Ausbrand direkt für die Heizkreise zu nutzen. Dazu muss aber der Abgriff der/des Verbraucher(s) vor dem Puffer erfolgen. Hat man die entkoppelte Version, macht Restwärmenutzung erst nach einer geraumen Zeit Sinn. Der/die Puffer sollten unten dann schon wieder abgekühlt sein.


    Ein Hersteller wie Fröling der die RWN in seiner Regelung als Option eingebaut hat und der den Abgriff vor dem/den Puffern(n) favorisiert, sollte auch bei seinen Hydraulikschemen die passende Hydraulik empfehlen die dann aber auch so ausgeführt werden sollte.


    Ich lasse an meinem Pelletskessel nachdem die Puffertemperatur unten um 10K unter der Kesseltemperatur liegt, die Pumpe einschalten und die fördert dann die restliche Wärme in den Puffer. Diese Methode der RWN macht aber nur Sinn, wenn die eingespeiste Wassertemperatur aus dem Kessel mindestens gleich der oberen Puffertemperatur ist.
    Bei einem voll aufgeladenen Puffer macht sie keinen Sinn. Stundenlang die Kesselpumpe laufen zu lassen bis die Wärme am Puffer aufgenommen wird, auch nicht.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo, die Restwärmenutzung funktioniert nur mit Rücklaufmischer! Das steht aber auch in der Anleitung.


    Wenn jeden Tag geheitzt wird macht das aber meiner Meinung keinen sinn. Der Kessel müsste immer kalt starten. Unser Kessel ist am nächsten noch 50 Grad warm und so wird auch aktiv jede Kondensation im Kessel verhindert.

  • Wir haben einen Mischer und die Restwärmenutzung geht bis 65 Grad runter.
    So hat der Kessel am nächsten Tag 50 bis 60 Grad bei einmal Anheizen täglich.
    Jetzt bei zweimal Anheizen wird er eh nicht kalt.
    Bei uns wird der Heizkreis von den Führungspuffer abgenommen.
    Wir haben den 1000 ltr. Hygiene und einen 1000 ltr. Heizungspuffer in Reihe und zwei 1000 ltr. Puffer Parallel geschaltet.
    Funktioniert alles Problemlos.

  • Hallo, das ist aber keine Richtige Restwärmenutzung. Ich denke deine Pufferpumpe läuft ab 67° und schaltet dementsprechend bei 65 wieder ab.



  • Hallo,


    zum eigendlichen Thema habe ich bereits meine Auffassung geschrieben und dem auch nichts hinzuzufügen. Um das Ganze "rund" zu machen habe ich im Anhang zwei Möglichkeiten einer RWN angehangen.


    Gruß, Michael

    Images

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
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    Edited once, last by Holzpille ().

  • Ahh, in die Bedienungsanleitung hätte ich natürlich auch mal schauen können...lol....da stehts ja drin dass das bis 3 Grad über Puffer unten geht und nur mit Mischer. Macht aber keinen Sinn finde ich, auch mit Mischer. Man müsste die Ziel-Kesseltemp für die RWN einstellen können, dann wäre das gut.
    Hab die Funktion auch wieder ausgeschaltet.


    Wie das bei Ruedi funktioniert würde mich mal interessieren. Wäre ja genau das was Sinn macht, RWN nur bis 65 Grad Kesseltemp. Ist das deine Puffertemp unten oder warum funktioniert das anders als in der Bedienungsanleitung beschrieben? So wie ich das verstehe müsste auch mit Mischer die Kesseltemp bis zur Temp Puffer unten laufen.



    Was auch ohne Mischer funktionieren würde, wäre ein Parameter RWN für 1h nach "Feuer aus", auch das wäre simpel umzusetzen, aber Fröling machts nicht...ärgert mich irgendwie...is doch nur ne simple Softwaresache...grrr

  • Hallo,

    Was auch ohne Mischer funktionieren würde, wäre ein Parameter RWN für 1h nach "Feuer aus", auch das wäre simpel umzusetzen, aber Fröling machts nicht...ärgert mich irgendwie...is doch nur ne simple Softwaresache...grrr

    gibt es denn in den Untiefen der Regelung von fröling keinen Parameter in der man bei Aktivierung der RWN eine Laufzeitbegrenzung bzw. eine Temperaturbegrenzung einstellen kann? Haben die Softwareentwickler bei fröling so kurz gedacht? Ich wage es nicht zu glauben.


    Gruß, Michael

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  • Was auch ohne Mischer funktionieren würde, wäre ein Parameter RWN für 1h nach "Feuer aus", auch das wäre simpel umzusetzen, aber Fröling machts nicht...ärgert mich irgendwie...is doch nur ne simple Softwaresache...grrr

    Hallo, falls du das noch nicht gemerkt hast macht das dein Kessel auch so.


    Du hast einen Parameter "Pumpen laufen ab kesseltemparatur" der steht bei z.b. 67 grad. Weniger macht auch keinen Sinn wenn man eine "mechanische RLA" hat. Dann wird solang wärme aus dem Kessel abgeführt bis die Kesseltemaratur unter 65 grad bleibt. Wenn die Kesseltemparatur wegen Stauwärme wieder auf 67 Grad ansteigt läuft die Pufferpumpe eben ein weiteres mal.


    Und Ziel der Restwärmenutzung (mit Mischer) ist es die Wärme direkt in die Heitzkreise zu bringen, und nicht den Umweg über die Puffer zu machen.

  • Hallo,

    Und Ziel der Restwärmenutzung (mit Mischer) ist es die Wärme direkt in die Heitzkreise zu bringen, und nicht den Umweg über die Puffer zu machen.

    das würde aber nur bei Heizabgriff vor dem Puffer und kühleren unteren Pufferbereich was bringen. Desweiteren sollte auch für Abnahme durch die Verbraucher gewährleistet sein, damit nicht ein Teil trotzdem in den Puffer strömt und bei volldurchgeladenem Puffer kommt durch den offenen Mischer wieder nur heißes wasser von unten in den Kessel.
    Von Abkühlung auf Temperatur "X" keine Spur. Außerdem besteht durch eine zu stark eingestellte Pumpe der RLA permanent dieses Problem, selbst wenn die Verbraucher Wärme fordern. Es gibt also bei dieser "Rechnung" viele Unbekannte. Macht sich aber für die Prospekte immer gut. Richtige RWN geht anders.


    Gruß, Michael

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  • Hallo, falls du das noch nicht gemerkt hast macht das dein Kessel auch so.
    Du hast einen Parameter "Pumpen laufen ab kesseltemparatur" der steht bei z.b. 67 grad. Weniger macht auch keinen Sinn wenn man eine "mechanische RLA" hat. Dann wird solang wärme aus dem Kessel abgeführt bis die Kesseltemaratur unter 65 grad bleibt. Wenn die Kesseltemparatur wegen Stauwärme wieder auf 67 Grad ansteigt läuft die Pufferpumpe eben ein weiteres mal.


    Und Ziel der Restwärmenutzung (mit Mischer) ist es die Wärme direkt in die Heitzkreise zu bringen, und nicht den Umweg über die Puffer zu machen.

    Moment.....den Parameter gibts auch....das ist aber ein anderer als der der Restwärmenutzung heißt....den hab ich auch, der steht auf 65 Grad, beim Anheizen startet die Pufferladepumpe bei 65 Grad....logisch. Aber sobald der Kessel in den Modus "Feuer aus" geht und das Gebläse aus geht bleibt die Pumpe aus und die Kesseltemp bleibt auf ca. 80 Grad stehen, erst bei 83 oder so springt die Pumpe nochmal an und kühlt dann wieder auf rund 80 Grad runter. Auf 65 komm ich aber nicht runter und der Parameter regelt m.M.n. auch nur den Betrieb der Pumpe wenn der Kessel läuft und nicht wenn er aus ist (Gebläse aus).
    Hab mal ein Screenshot vom Logging gemacht von vorgestern, Kessel lief bis ca. 0:30 (zu sehen an der Abgastemp, Geld), Kesseltemp (Rot) ist dann über den Rest der Nacht bis hin zum nächsten Anheizen um 21:30 auf knapp unter 60 gefallen, die Pumpe war hier jedoch nicht aktiv.

  • Moment.....den Parameter gibts auch....das ist aber ein anderer als der der Restwärmenutzung heißt....den hab ich auch, der steht auf 65 Grad, beim Anheizen startet die Pufferladepumpe bei 65 Grad....logisch. Aber sobald der Kessel in den Modus "Feuer aus" geht und das Gebläse aus geht bleibt die Pumpe aus und die Kesseltemp bleibt auf ca. 80 Grad stehen, erst bei 83 oder so springt die Pumpe nochmal an und kühlt dann wieder auf rund 80 Grad runter. Auf 65 komm ich aber nicht runter und der Parameter regelt m.M.n. auch nur den Betrieb der Pumpe wenn der Kessel läuft und nicht wenn er aus ist (Gebläse aus).Hab mal ein Screenshot vom Logging gemacht von vorgestern, Kessel lief bis ca. 0:30 (zu sehen an der Abgastemp, Geld), Kesseltemp (Rot) ist dann über den Rest der Nacht bis hin zum nächsten Anheizen um 21:30 auf knapp unter 60 gefallen, die Pumpe war hier jedoch nicht aktiv.

    Genaus so ist es. Ich habe den Parameter auch gesetzt. Sobald der kessel nach dem Abbrand in "Feuer Aus" geht, ist die Pufferladepumpe aus und spring nur noch kurz mal an, um die Nachglut des Kessels wegzuschaffen.


    Die Restwärmenutzung Funktion habe ich (trotz vorhandenem RLA Mischer) nicht aktiviert.

  • Bei mir läuft die Pufferladepumpe (ohne Aktivierung der Restwärmenutzung) trotz Feuer aus bis die Temperatur
    die eingestellte (60) erreicht. Dann geht sie aus und springt wieder an, wenn die Temperatur wieder über 65 geht.


    Gruß

  • Ist bei uns wie bei porme auch.
    Sinkt die Puffertemperatur unter die Kesseltemperatur springt die Pumpe an und geht aus wenn Puffer und Kesseltemperatur gleich sind.
    Das geht solange bis die 65 Grad erreicht sind dann bleibt die Pumpe aus.
    Welche Softwareversion habt ihr denn drauf? Es gibt jährlich neue Updates leider bei den alten Analogen Anzeigen macht die nur der Gebietsvertreter drauf per Labtop.
    Wer Fröling Connect hat bekommt die per Fernwartung aufgespielt.

  • Hallo,


    Bei mir läuft die Pufferladepumpe (ohne Aktivierung der Restwärmenutzung) trotz Feuer aus bis die Temperatur
    die eingestellte (60) erreicht. Dann geht sie aus und springt wieder an, wenn die Temperatur wieder über 65 geht.


    Ist bei uns wie bei porme auch.
    Sinkt die Puffertemperatur unter die Kesseltemperatur springt die Pumpe an und geht aus wenn Puffer und Kesseltemperatur gleich sind.
    Das geht solange bis die 65 Grad erreicht sind dann bleibt die Pumpe aus.
    Welche Softwareversion habt ihr denn drauf? Es gibt jährlich neue Updates leider bei den alten Analogen Anzeigen macht die nur der Gebietsvertreter drauf per Labtop.
    Wer Fröling Connect hat bekommt die per Fernwartung aufgespielt.

    diese Rumorgelei der Ladepumpe als RWN zu verkaufen ist schon frech. Wie lange läuft denn nach dem Ausbrand die Pumpe noch?


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
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  • ja offenbar nicht - wenn ich das richtig verstanden habe, hat ja porme die Restwärmenutzung NICHT aktiviert, und seine PLP orgelt trotzdem bis 65 grad runter...

    ja, da sollte man mal seine Regelung einstellungsmäßig nachschärfen.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
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  • Warum sollte ich das? Wärme im Kessel lassen ist ja wohl nicht die schlaueste Lösung.
    So wird über einen gewissen Zeitraum die Energie in den Puffer geschaufelt.
    Kessel bleibt dann bei ca 60 Grad und heizt nahezu sofort nach Feuer an in die Puffer.
    Finde ich eine gute Lösung.
    Beim meinem Atmos geht das Feuer aus und die Wärme durch den Schornstein. Ob das besser ist??


    Gruß


    Holzpille: Was ich hier so liebe ist der gute Umgangston, ich hoffe das bleibt auch weiterhin so.

  • Holzpille: Was ich hier so liebe ist der gute Umgangston, ich hoffe das bleibt auch weiterhin so.

    äh, wie jetzt, hab ich was falsch gemacht oder ist dir was in den "falschen Hals" gekommen?


    Ich versuche es trotzdem mal zaghaft was rüberzubringen. :)
    Was ist bei dir ein "gewisser Zeitraum" ? Ich kann mir den Nutzen nicht erklären, wenn heißes Kesselwasser mit abnehmender Temperatur in den oberen Bereich eines heißen Puffers eingebracht wird. Wenn der Puffer frisch geladen ist, ist er auch im unteren Bereich mit heißem Wasser gefüllt. Wie lange läuft denn dann die Ladepumpe bis die Temperatur auf 60°C abgesunken ist, selbst wenn man berücksichtigt, dass bei Abgriff vor dem Puffer das kühlere RL-Wasser aus dem Heizkreis dem heißen unteren Pufferwasser zugemischt wird.
    Das gleiche gilt natürlich auch beim Vorlauf, aber der größte Teil geht nun mal in den oberen Pufferbereich und senkt da die zuvor eingebrachte Temperatur.
    Ich hoffe, du konntest mir folgen und es war freundlich genug.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

    Edited 2 times, last by Holzpille ().

  • Die Ladepumpe springt erst dann an wenn die Temperatur im obersten Bereich unter die Kesseltemperatur gefallen ist.
    Beispiel Puffer Temperatur fällt auf 80 Grad, Kessel hat 85 Grad springt die Pumpe an und fördert heißes Wasser bis ein Temperaturausgleich ist.
    Der HV bedient bei uns nur die Puffer, der Heizkreis wird vom ersten Puffer abgenommen der Rücklauf geht über die parallelen Puffer.

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