Solaranlage mit Röhrenkollektoren auf Schleppgaube mit 18° Dachneigung - Sinnvoll?

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  • Hallo,


    ein Heizungsbauer hat empfohlen, auf die mittlere Schleppgaube 7 m2 Röhrenkollektoren zu bauen.
    Die Schleppgaube hat 18° Dachneigung.
    Ist das auf Grund der Dachneigung sinnvoll?
    (Bilder anbei)


    Unterhalb der Gauben quer über das Dach 10 m2 Flachkollektoren zu bauen, hat ihm nicht so gefallen.
    Es wäre zu wenig Platz. Man soll immer die unteren Ziegel frei lassen, falls mal was wäre.
    Der Abstand zwischen Unterkante Dach und Vorderkante der Gauben sind ca. 1,50/1,55 m.


    Ein anderer Heizungsbauer würde aber genau da 10 m2 Flachkollektoren hinbauen.
    Er hat Buderus Logasol SKN4.0-w angeboten.


    Das Haus ist 12 m lang.


    Welche Variante ist die bessere?





    Gruß
    meute

    Fröling Pelletskessel PE1 25 kW, Fröling Hygiene-Solarschichtspeicher H3 850, 4x Buderus Flachkollektor SKN4.0-w


    fraenk for friends Code: MATF103

  • Ich würde die Anlage auf die Gaube mit einer Aufständerung verbauen.
    So kann man den optimalen Winkel einstellen. Kostet nicht viel.
    Der Neigungswinkel vor der Gaube ist bestimmt besser, man muß aber auch die
    Verschattung durch diese berücksichtigen.
    Auch die Zugängigkeit ist ein wichtiges Argument-


    Gruß Gerd

  • Hallo,

    Ich würde die Anlage auf die Gaube mit einer Aufständerung verbauen.

    Habe wg. der Aufständerung Bedenken wg. Windanfälligkeit.
    Auch der HB hat von selbst die Windanfälligkeit erwähnt.


    Der Neigungswinkel vor der Gaube ist bestimmt besser, man muß aber auch die
    Verschattung durch diese berücksichtigen.

    Verschattung? Hm?
    Aber die Sonne steht doch im Süden und nie hinter der Gaube.



    Gruß
    meute

    Fröling Pelletskessel PE1 25 kW, Fröling Hygiene-Solarschichtspeicher H3 850, 4x Buderus Flachkollektor SKN4.0-w


    fraenk for friends Code: MATF103

  • Stimmt, Verschattung ist kein Problem, da ja genau Süden.


    Wind würde ich auch nicht dramatisch sehen. Bei Röhren sowieso nicht.


    Gruß Gerd

  • Hallo meute,


    Das ist doch ein Süddach...


    Keine Grundlagendiskussion, aber -


    ich würde vom Giebel runter quer über die Gauben (innen natürlich verbunden...) zwei Reihen ordentliche PV Module aufs Dach legen, anstelle des Akts mit der Solarunterstützung. Auch wenn die Neigung nicht perfekt ist... Strom ist wertvoller als heisses Wasser (besonders im Sommerhalbjahr!), Tendenz progressiv steigend... Ist meine Meinung.


    Und wenn du aus ganzheitlichen Gründen auch Solar willst, kannst du die Kollektoren dann zusätzlich unter die Gauben montieren lassen, denn die sind nicht so sensibel bezüglich der Verschattung. (unbesehen deren grundsätzlicher Wirtschaftlichkeit...)


    Und du hättest beides!


    Schönen Sonntag,
    hasso

  • Hallo,


    ich möchte beim Thema bleiben und mich nur dazu äußern. Solar hin, PV her, dass mag der Fragende selbst entscheiden.


    Ich würde auch wie "Porme996" es vorgeschlagen hat auf der Gaube montieren. Zwischen Gaube und Dachrinne (Dachabschluss) wäre mir zu eng. Müssen dann nicht die Kollis quer montiert werden? Windlast sehe ich hier auch nicht als so gravierend an, man sollte das aber nicht unterschätzen und auf eine entsprechende Befestigung achten.
    Außerdem hat man es bei der Verrohrung auch bequemer.


    https://www.solaranlage-ratgeb…/solarthermie-ausrichtung



    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo,

    Wind würde ich auch nicht dramatisch sehen. Bei Röhren sowieso nicht.

    Ah so, weil es blanke Röhen sind und keine Flächen.
    Habe das erst jetzt bei Buderus so gesehen.


    ich würde vom Giebel runter quer über die Gauben (innen natürlich verbunden...) zwei Reihen ordentliche PV Module aufs Dach legen

    PV wurde uns abgeraten, weil die Fläche zu klein sei.


    Windlast sehe ich hier auch nicht als so gravierend an, man sollte das aber nicht unterschätzen und auf eine entsprechende Befestigung achten.
    Außerdem hat man es bei der Verrohrung auch bequemer

    Wenn es eine Orignal-Befestigung ist, dürfte es doch kein Problem geben?


    Was ist bei der Verrohrung bequemer?



    Gruß
    meute

    Fröling Pelletskessel PE1 25 kW, Fröling Hygiene-Solarschichtspeicher H3 850, 4x Buderus Flachkollektor SKN4.0-w


    fraenk for friends Code: MATF103

  • Hallo,

    Wenn es eine Orignal-Befestigung ist, dürfte es doch kein Problem geben?

    dass ist nicht so pauschal zu beantworten. Ich hab dir da mal eingestellt. Ist zwar für PV, aber ich denke mal das gilt auch für therm. Solarmodule. Da ist auch ein Link zu einem Windlastrechner im Text.


    https://www.solaranlage-ratgeb…aik-installation/windlast

    Was ist bei der Verrohrung bequemer?

    Schau dir einfach deine eingestellte Schnittzeichnung vom Haus an. Im Dachraum bzw. im Spitzboden ist einfacher zu installieren als kriechend im Drempel/Kniestock.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Wann sollen die Kollektoren optimalen Ertrag liefern? Bin gerade selbst am auslegen und hab bald auch ein 25° Süddach (19° nach Westen). Bei mir ist eine Aufständerung auf ca. 70° die sinnvollste Variante, da ich die maximale Hizungsunterstützung in den Wintermonaten aus ca. 20m² rausholen will.
    Dafür geht mir im Sommer einige Energie flöten, die ich aber eh nicht verwerten könnte, im Gegenteil, die Anlage würde ständig stagnieren.


    Was ich anstoßen wollte; es spielt eine große Rolle, was für ein Speichersystem angeschlossen wird, in welcher Gewohnheit die Energie entnommen wird und was damit bezweckt werden soll.
    Wenn im Winter der Ertrag nicht so wichtig ist und nur für die warme Jahreszeit eine Warmwassererzeugung sichergestellt werden soll, würde ich die Module leicht aufständern, z.B. auf 40° und auf die Gauben packen. Ansonsten halt mehr aufständern, wie ich es plane.

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