Planung einer neuen Heizungsanlage - Austausch alter Öl-Heizung geplant - allgemeine Beratung - FichtenMopped

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  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    Den Normalbetrieb stellt eine Öl-Kessel (Buderus Logano G115 von 2000) sicher. Wann immer möglich wird der Großteil des Hauses über einen 8,6kW Kamin alleinig oder unterstützend geheizt.


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    150


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?


    Flachland in Südniedersachsen


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    Die Wärmedämmung im Erdgeschoss würde ich als Mittel einschätzen. 24er Mauerwerk aus 1961 ohne zusätzliche Dämmung. Alle Rollokästen sind gedämmt und die alten Fenster (Rahmen von 1961; Scheiben von 1992) werden nach und nach gegen neue Fenster (2 Scheiben Isolierglas) ausgetauscht.
    Das Dachgeschoss wird gerade ausgebaut und nach Plan einen U-Wert von ca. 0,22 W/(m²K) erreichen.
    Die Kellerdecke ist ungedämmt.


    Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


    ca. 3500l Öl


    Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
    Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
    Solar geplant?


    Am liebsten möchte ich möglichst viel mit Stückholz heizen. Jedoch möchte ich auch die Option haben, dass das Haus während eines Urlaubs oder anderen Abwesenheit im Winter weiter beheizt werden kann.
    Scheitholz erwerbe ich für rund 15-20€ pro fm (Fichte) bei der lokalen Forstverwaltung. Alternativ kann ich mir Buchenholzabschnitte aus dem Sägewerk für rund 40€ pro SRM liefern lassen.


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?


    Ich vermute das ein Kombikessel (Stückholz, Pellets) am sinnvollsten ist. Jedoch kann ich auch komplett falsch liegen und möchte mich gerne von euch beraten lassen.
    Als Leistung sollten ca. 20kW ausreichen.


    Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?


    Da bin ich noch komplett ratlos was das sinnvollste ist.


    Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    Ich habe an 2 1000l Pufferspeicher gedacht.


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    ja


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    ja
    Er meint, dass das Einziehen eines neuen Rohres je nach Abgastemperatur wahrscheinlich notwendig wird.


    Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?


    ein Heizungsbauer war bereits vor Ort, ein Angebot liegt jedoch noch nicht vor


    Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    Aktuell habe ich noch rund 8 rm liegen. Weitere 20 rm werden im September oder Oktober gemacht und eingelagert.


    Weitere Informationen:


    Da ich meine eigene Informationslage noch recht dürftig ist benötige ich erstmal eine allgemeine Beratung ob das ganze überhaupt Sinn macht.
    Zudem besteht die Frage welche Hersteller überhaupt in Frage kommen und auch eine gewisse Qualität sicherstellen. (ich möchte ein Gerät, dass zuverlässig funktioniert und kein Bastelgerät)
    Als weiteres bin ich mir noch unsicher welcher Kesseltyp für mich der Richtige ist. Also z.B. Stückholz und Pellets separat, Kombikessel, Stückholz mit Gas, nur Pellets oder auch nur Stückholz mit Zusatzheizer.


    Vielen Dank schon mal und viele Grüße


    Vielen Dank

  • Hallo,


    und herzlich Willkommen im Forum.
    Also bei dem Verbrauch würde ich erst mal das Geld in die Isolierung stecken denn was du nicht verbrauchst musst du auch nicht erzeugen denn 3500l auf 150m2 sind nicht gerade wenig. Mal zum Vergleich ich brauche ( Haus BJ 53 mis 6cm WDS) wenn ich nur mit Öl heizen würde bei 110m2 Heizfläche ca.800l und bei Holz reichen mir 7-8 Rm/a plus ein paar L Öl wenn wir über Weihnachten nicht zu hause sind.
    Wenn du einem Namhaften Hersteller wie ETA, KWB, Fröling... nimmst machst du nichts verkehrt.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse und Lambdasonde geregelt mit UVR16x2

    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als

    Backup und LUVANO 10kW geregelt mit zwei UVR16x2, UVR610 mit CAN-I/O45

    CAN-MTx2 und CMI für eine DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo Reiner,


    vielen Dank erstmal für die Rückmeldung. Eine Isolierung der Außenwände ist mittelfristig auch geplant. Alle Fenster werden im kommenden Frühjahr erneuert. Zum Ölverbrauch ist noch zu sagen, dass dieser auf der Grundlage gerechnet ist, wenn ich keinen Kamin verwende. Da wir den Kamin leider noch nicht so lange haben kann ich leider bislang kaum abschätzen wie die Auswirkung auf den Ölverbrauch ist.
    Es gibt zwei Gründe warum wir beabsichtigen eine neue Heizung zu installieren. Der erste, ist dass wir weg (oder fast weg) von fossilen Brennstoffen wollen und zum anderen eine Planbarkeit in Falle eines Heizungsausfalls haben wollen. Der Super-GAU wäre wenn der Öltank noch recht voll ist und die Heizung den Geist aufgibt. Dann wüsste ich nicht was ich mit dem ganzen Öl machen soll.

  • Hallo


    Bei den bisher günstigen Heizölpreisen ist es doch eher sinnvoll sich die Tanks noch voll zu pumpen.
    Der Heizöl Preis wird wieder steigen und Abnehmer gibts immer.
    Eventuell mit höherer Rendite als mit PV/solarthermie usw.


    Lg

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