Planung einer neuen Heizungsanlage - Welcher BAFA Pelletkessel für Neubau 2021? - DariusSol

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  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:


    Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?


    gar nicht!


    Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche in m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?


    155


    Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend, oder Flachland?


    Es wird in Schleswig-Holstein in der Nähe von Kiel stehen :)


    Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst gedämmt)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?


    GUT! KFW55 wird es werden!


    Wie hoch war der bisherige Energieverbrauch lt/m³/kWh (Öl/Gas/Strom) im Jahr?


    Ist schwierig zu sagen. Wir werden dort mindestens 3 Personen sein. Zeitweise aber auch mindestens 6 (Meine Kinder und entsprechende Partner sind nicht immer da). Also ca. 1500 kwh pro Person bedeutet ca. 9000 kwh pro Jahr...oder?


    Stückholz? Je nach Außentemperstur und Puffervolumen 1 max. 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist, nachfüllen. Holz muss gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > je nach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen. Jedes Jahr für sich.
    Pellets? Die Beschickung des Kessels funktioniert automatisch über eine Förderschnecke. Man sollte trotzdem täglich kontrollieren. Ein Vorratsbunker der trocken sein muss in der Nähe des Kessels. Alternativ gibt es grosse BigBags.
    Solar geplant?


    Eine Pelletheizung soll es sein. Wir würden sie gern durch die BAFA fördern lassen, was die Auswahl ja doch sehr einschränkt. Oder?


    Solarthermie zur Brauchwassererwärmung ist auch geplant.


    Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellets etc.) und wie viel kW Heizleistung der neue Kessel haben soll?


    Bin bisher bei Windhager hängen geblieben.. bin aber für Anregungen sehr offen!


    Wie soll die Warmwasser-Bereitstellung erfolgen? Wärmetauscher im Puffer (Hygienespeicher); Externer WW-Puffer (Boiler); Externer Wärmetauscher (Frischwasserstation) oder anders?


    Wir haben an einen 1000l Pufferspeicher gedacht, da dieser über Tag durch die Solarthermie aufgeladen und ggf. Abends genutzt werden kann. Reicht die Größe so, damit wir die Solarthermie auch wirklich nutzen können?


    Die BAFA verlangt als Puffervolumen mindestens 55 lt/kW. Der ideale Wert liegt bei ca. 100 lt/kW. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?


    Bisher dachten wir an 1000 l.


    Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden, einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?


    Ja, wir haben einen ca. 11 m2 großen Raum. Wobei das ganze schon so raumsparend aufgestellt werden sollte, dass noch zwei Waschmaschinen hineinpassen :)


    Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?


    Nein, noch nicht. Würde gern zu einem Schluß bezüglich des Gerätes kommen und mir dann Angebote von entsprechenden Firmen holen. Dann würde ich mit
    dem Schorsteinfegermeister reden.


    Hast Du schon ein Angebot von einem Heizungsbauer machen lassen?


    Nein, noch nicht.


    Hast Du schon genügend (abhängig von der Kessel- Kw) Holz getrocknet
    auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
    Bedenke, Holz muss zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


    Nein, bisher noch nichts.


    Weitere Informationen:


    Hi, ich plane gerade unseren Neubau für 2021 und bin mir über die Wahl der Pelletheizung unsicher. Da ich weiß, dass eine Heizungsfirma im Normalfall die Heizungen anbieten und empfehlen wird,
    welche sie selber verkauft möchte ich mir selbst vorher ein Bild machen in welche Richtung es gehen könnte. Leider ist das ein riesiges Feld :(


    Unsere Pelletheizung sollte durch die BAFA förderfähig sein (Neubau), was die Auswahl ja ein wenig einschränkt.


    Zu der Pelletheizung soll es dann eine Fußbodenheizung und Solarthermie (ca. 6 m2) geben.


    Wäre sehr dankbar über Informationen hinsichtlich empfehlenswerter und gern auch gleichzeitig preiswerter Marken und Modelle :)


    Lg


    Sebastian


    Vielen Dank

  • Moin Moin Sebastian,
    willkommen in unserem Forum. Du hast Deine Daten und Vorstellungen eingestellt und wartest nun auf unsere Meinung.
    Du möchtest Pellet installieren. Bitte denke dann auch an die Pellet Bevorratung oder einem Vorratsraum. Im Augenblick ist ein Thread zu diesem Thema aktiv unter der ID Nr. 178959 Überschrift: "Pelletbunker bauen oder selber bauen". Je mehr Pellet Du bunkern kannst umso billiger wird es durch Mengen Rabbat. Bei BAFA bitte lese Dir die Bedingungen genau durch, welche Vorgaben Du einhalten mußt.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo Sebastian,


    schau Dir bitte genau die Fördervoraussetzungen der BAFA an. Auf der Seite gibt es eine Menge Dokumente herunterzuladen. Zum Beispiel mußt Du auf das Puffervolumen aufpassen. Für Pelletkessel ist kein Puffer vorgeschrieben (würde ich aber nie ohne Puffer betreiben), für Solarthermie mußt Du aber ein Mindestvolumen an Puffer pro m² Kollektorfläche zur Verfügung stellen. Außerdem ist die Mindestgröße der Kollektorfläche vorgeschrieben beim Neubau und soweit ich es verstehe, wird es ein Neubau. Beim Neubau muß auch zwingend ein Pelletkessel mit Brennwerttechnik oder Partikelabscheider verwendet werden. Es sollte mittlerweile bei einigen Herstellern solche Kessel geben. Ich habe mir mal den Fröling PE1c angeschaut, doch für unser Haus kam Brennwerttechnik nicht infrage.


    Deshalb achte genau darauf, daß Du die richtigen Abschnitte für Neubau heranziehst und nicht die für Bestandsgebäude.


    Grüße
    Frank

  • Hallo Darius,


    Ganz im Ernst ich würde dein Neubau und unter den Fördervoraussetzungen für Pellet mittels Bafa im Neubau nicht anfangen.
    Da musst du z.b. deutlich mehr Solar auf das Dach bringen damit du es gefördert bekommst und Brennwert bzw. Partikelfilter. Damit ist die Förderung schon fast aufgefressen.
    Die Anlage wir du sie planst, wird so teuer werden, dass es nie wirtschaftlich laufen wird. Im Neubau ist zugleich der Wärmebedarf so gering, dass die Kessel dann vermutlich das takten Anfangen.
    Meine Meinung hierzu:
    Lieber noch ein wenig besser dämmen und KfW 40 anstreben und mittels Panasonic Geisha Luft Wärmepumpe heizen. Evtl. noch einen Ofen für die auf dem Flur unten für die kalten Tage der das gesamte Haus heizen kann.
    Preislich die günstigere Alternative.
    Und wenn noch Geld über ist eine PV Anlage auf das Dach.
    Aber das ist nur meine Meinung hierzu.
    Ich habe im Neubau einen Holzvergaserkessel weil es kein Gas gab und wir alles selbst installiert haben.
    Solltest du alles selbst installieren ist das eine andere Sichtweise aber bei vollständiger Installation wird es teuer.


    Mit freundlichen Grüßen
    Dennis

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