Wärmepumpe für Warmwasser für Sommer

There are 25 replies in this Thread which was already clicked 9,580 times. The last Post () by taxman.

  • Und wieder einmal werfe ich das Argument der Nachhaltigkeit ein.

    Es muß sich nicht immer alles rechnen. ;)

    Spätestens beim nächsten Sturmschaden durch veränderte Wetterbedingungen sieht das mit dem Rechnen anders aus.


    Gruß Gerd

  • In Deutschland hat sich der Energiemarkt das letzte halbe Jahr stark gewandelt.

    Und jetzt nimmst du ein Jahr mit künstlich erzeugten, überhöhten Energiepreisen als Referenz?


    Mit der "ewig gestrigen" Einstellung gegenüber selbsterzeugbarer Energie, bewirken Sie nur weiterhin in Abhänig von anderen zu sein.

    Energie kannst du nicht erzeugen, das schon mal vorweg. Du glaubst ja nicht im ernst daran, irgendwie in Deutschland oder der Schweiz unabhängig zu werden? Ich sage eine Energiesteuer voraus, die wird kommen früher oder später. Dann ist auch fertig mit sinnlosem Verbraten von überproduziertem PV Strom! Ich kenne viele, kaum haben sie PV auf dem Dach, überlegen sie sich, wie sie nun den ganzen Strom verbraten können, sehr ökologisch...


    Ich habe nur gesagt das oftmals die ganzen Berechnungen der PV-Verkäufer stark geschönt sind. Was du ebenfalls zu vergessen scheinst ist die Tatsache das

    a) Der Abnahmepreis pro Kwh nicht garantiert ist

    b) Ein Abnahmestopp deiner Überproduktion sehr wohl möglich ist (passiert bereits!)

    c) durch den steigenden Ausbau der PV auch die Netzkosten steigen weil diese ausgebaut werden müssen


    Ein Stromnetz unabhängiges Haus macht keinen Sinn und die Kwh wird extrem teuer! Und eigentlich entsteht diese ganze Diskussion ja eigentlich nur wegen politischem Versagen in den letzten 15-20 Jahren.


    Es muß sich nicht immer alles rechnen. ;)

    Ist so, drum habe ich ja eine WP für mein Brauchwasser im Sommer ;) Aber bei meinem geringen Stromverbrauch macht halt PV einfach keinen Sinn...

  • Du glaubst ja nicht im ernst daran, irgendwie in Deutschland oder der Schweiz unabhängig zu werden?

    Das wird kommen.

    Die Industrie und Ihre Lobby treibt die Bemühungen genau in diese Richtung.


    Die Zeiten von Abhänigkeiten im Bereich Energie kann sich keiner mehr leisten. Auch nicht die vordergründig "neutrale" Schweiz. In Zeiten der Globalen Verflechtung ist mit Rosinenpicken auch vorbei. Flage bekennen heißt in Zukunft die Devise.


    Aber es muss jeder selber wissen was er tut oder nicht.

    Ich möchte auf keinen Fall jemanden dazu überreden in eine Technologie zu investieren. Es sollen lediglich Gedankenanstöße und Erfahrungsberichte sein. Jedoch muss auch gesagt werden bzw. wie heißt der Spruch dem man dem kürzlich verstorbenen Michael Gorbatschow andedichtet hat: Wer zu spät kommt den bestraft das Leben!

  • Das wird kommen.

    Die Industrie und Ihre Lobby treibt die Bemühungen genau in diese Richtung.

    Ich denke eher das nach dem ersten Strompreisschock und ein zwei Blackouts ganz schnell das Bauverbot von AKW‘s aufgehoben wird. Die Industrie will übrigens hauptsächlich günstigen und zuverlässigen Bandstrom und nicht den Flattermüll vom Hausdach der auch noch nas Netz verschmutzt.


    Eigentlich ging meine Kritik aber lediglich an die falschen Versprechungen von Solarverkäufern und die Wirtschaftlichkeit von PV bei Häuslebesitzern. Bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit dürfen Förderungen und Steuerersparnisse nicht berücksichtigt werden wenn man es aus Sicht der ganzen Gesellschaft betrachtet. Und dann sieht es eben nicht gut aus mit PV. Hast du mal gerechnet was es kostet wenn du wirklich das ganze Jahr hindurch autark sein möchtest? PV bringt laue Luft in den Wintermonaten!


    Unabhängig meinte ich eher im Sinne von Unabhängig vom Staat zu sein. Noch nie wurden wir dermassen kontrolliert und schikaniert wie heute, die Abgaben und Steuerlast auf Allzeithoch. Unabhängig von Importen zu sein ist so oder so illusorisch.


    Die Zeiten von Abhänigkeiten im Bereich Energie kann sich keiner mehr leisten. Auch nicht die vordergründig "neutrale" Schweiz. In Zeiten der Globalen Verflechtung ist mit Rosinenpicken auch vorbei. Flage bekennen heißt in Zukunft die Devise.

    Und wie stellst du dir das bitteschön vor? Wollt ihr nach Erdöl bohren in Deutschland? Das bisschen Haushaltstrom ist doch ein Klacks vom Gesamtenergieverbrauch unserer Gesellschaft von heute, und davon ist der Anteil von PV und Windstrom sehr gering. Das einzige was hier helfen würde wäre Verzicht und zwar massiver!


    Die primitive Anspielung mit dem angeblichen Rosinenpicken welche vornehmlich aus der deutschen Politikkaste kommt, kannst du dir in Zukunft schenken. Und ja, die Schweiz war in den Weltkriegen schon nicht neutral, damals hatten vornehmlich die Deutschen davon profitiert. Sorry, der musste raus… In der aktuellen Situation hat der schweizer Staat (nicht deren Bewohner) dem internationalen Druck, auch aus Deutschland, nachgegeben und die Sanktionen gegen Russland übernommen. Die Deutschen Politiker übten ja Druck auf die Schweiz aus, Waffen und Munition an die Ukraine zu liefern obwohl dies gegen Schweizer sowie auch teilweise gegen Internationales Recht verstösst. Wer ist jetzt der Rosinenpicker?

  • Moderation:


    Also Herrschaften, wenn das jetzt hier in politischen Diskussionen und persönlichen Anfeindungen abgleitet, wird das Thema geschlossen. Bleibt bitte beim diskutieren sachlich und lasst alles andere, was nicht zum Thema gehört, außen vor. Danke.

    Nochmal zur Erinnerung: Das Thema lautet: " WP für Warmwasser im Sommer". Seit einigen Beiträgen hat das bereits nichts mehr mit dem Thema zu tun.


    Gruß, Michael


    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Wie Selberpresser richtig erkannt hat, sind "Investitionen" in Energieeinsparungen oftmals nicht rentabel. Da wird uns ein riesiges Märchen aufgetischt. So werden bei PV Anlagen zum Beispiel die Kapitalkosten schlicht aussen vor gelassen. Aktuell macht das aber bei einem Hausbesitzer mit 2% Hypozins auf EUR 20'000.- gleich mal EUR 400.- pro Jahr, welche ich von der Stromkosteneinsparung abziehen muss. Die effektive Amortisationszeit geht dann ins Nirwana.


    Eigentlich ging meine Kritik aber lediglich an die falschen Versprechungen von Solarverkäufern und die Wirtschaftlichkeit von PV bei Häuslebesitzern. Bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit dürfen Förderungen und Steuerersparnisse nicht berücksichtigt werden wenn man es aus Sicht der ganzen Gesellschaft betrachtet. Und dann sieht es eben nicht gut aus mit PV. Hast du mal gerechnet was es kostet wenn du wirklich das ganze Jahr hindurch autark sein möchtest? PV bringt laue Luft in den Wintermonaten!

    Hi Wetti,


    Du bringst hier echt sehr viele Interessante Gedanken ins Spiel. Allein mit Deiner Betrachtung über die Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Investitionen bringst Du eine völlig neue These für alle BWL'er auf den Tisch, indem Du staatliche Einflüsse wie Förderungen und Steuerauswirkungen aussen vor lässt.


    Nur, so denkt und handelt niemand auf der Welt. Weder die Industrie noch private Haushalte.


    Zudem wirfst Du die Situationen in D und CH über Förderungen und Steuerbelastung in ein und den selben Topf. Das geht aber nicht, da in beiden Ländern völlig unterschiedliche Ausgangssituationen herrschen.


    Beispiel 1:

    Ich für meinen Teil habe 2007 eine PV-Anlage installiert, die nach den allgemein gültigen Berechnungsmethoden zur Wirtschaftlichkeitsberechnung bis 2017, dem Ende der zehnjährigen Zinsbindungszeit eine vor-Steuer-Verzinsung von 18,6% erzielte. Und das bei 0 Euro Eigenkapitaleinsatz!

    Mit der Anschlussfinanzierung stieg die vor-Steuer-Verzinsung auf über 20%.

    Grund für diesen hohen Ertrag ist die auf 20 Jahren garantierte Einspeisevergütung in D.

    Nach Ende der Föderzeit ist die Anlage übrigens restlos abbezahlt und ich kann den Strom selber nutzen. Da der aktuell beim lokalen Anbieter 44,5 Ct/kwh kostet ist das eine sehr günstige Alternative.


    Beispiel 2:

    Ein guter Freund von mir wohnt Luftlinie 10 km weiter südlich im Knaton BL. Er spielt schon sehr lange mit dem Gedanken eine PV-Anlage zu installieren. Nur kommt der damit in der Schweiz wirtschaftlich nie auf einen grünen Zweig, weil es sich einfach nicht rentiert und der Aufwand im Vergleich zum Nutzen viel zu groß ist.


    Und überhaupt:

    Wer glaubt schon den Versprechungen von irgendwelchen Verkäufern ohne das Genze zu überprüfen, insbesondere wenn man wie Du solche Prognosen wirschaftlich nachkalkulieren kann?


    Gruß, Uwe

    Holzvergaser in Betrieb seit 2014

    Rennergy 40kw Kessel mit Anzündautomatik etc., baugleich mit Hargassner


    Hier gehts zu meiner Neuvorstellung


    Holzbeschaffung mit, Stihl MS, Fahr D180 und Posch Hydromat 15


    Wärmeerzeugung ca. 40.000 KW/h im Jahr

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